Folge 20 - Markus Preiß

Shownotes

Tagesthemen‑Moderator Markus Preiß nimmt uns mit auf eine Reise von seiner Kindheit im Eichsfeld bis in das ARD‑Hauptstadtstudio. Er erzählt, wie aus ersten Artikeln für die Lokalzeitung eine journalistische Karriere wurde, die ihn nach Brüssel, Paris und schließlich nach Berlin führte. Markus spricht über prägende Momente, nächtliche Breaking‑News‑Einsätze, seine Haltung zu unabhängigen Medien und warum Lokaljournalismus für eine stabile Demokratie unverzichtbar bleibt. Persönlich, nahbar und voller überraschender Anekdoten – ein Blick hinter die Kulissen eines der bekanntesten Nachrichten-Gesichter Deutschlands.

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00:00:00: Ja, heute sind wir in der Bundesaubstadt bei jemandem zu Gast den unsere Hörer wie ganz selbstverständlich abends in ihrer Wohnzimmer lassen.

00:00:08: Als Gesicht von Tagesschau und Tagesthemen begleitet unser Interviewgast Millionen Menschen durch die Nachrichtenlage des Tages.

00:00:15: Vielen Dank für die Einladung ins ARD-Hauptstadtstudio.

00:00:19: Markus Preis, schön dass wir hier sein dürfen!

00:00:21: Ja herzlich willkommen im Zentrum von Berlin und sozusagen da wo es auch noch ganz leichte Spuren von Eichsfelderwurzeln gibt.

00:00:33: Auch von mir einen schönen Gruß aus dem Eichsfeld.

00:00:36: Wir haben uns heute Morgen mit einem Zug aufgemacht und haben uns also wirklich wahnsinnig gefreut, dich... wir haben uns auf das duverständlich kennenzulernen.

00:00:44: Wir kannten uns vorher nicht und freuen uns wirklich auf dieses wunderschöne Interview!

00:00:48: Also wir kannten Dich aber Du kanntest uns bis lang bis vor zehn Minuten noch nicht?

00:00:53: Naja bisschen eher schon weil ich natürlich mich auch ein bisschen vorbereitet habe auf den Podcast und mal ein bisschen reingehört hab.

00:00:58: und aber freut mich genauso.

00:01:00: Ja Wenn du reingehört hast, am Anfang stellen wir immer die Frage.

00:01:05: Wann?

00:01:06: Wo und wie ging es seinerzeit los mit dem kleinen Markus?

00:01:10: Mit dem ging's los an einem Sonntagmorgen im April um neun Uhr in Heiligenstein.

00:01:21: Ja, an einem sonntag morgens.

00:01:23: Mein Vater war bei meiner Geburt nicht anwesend.

00:01:26: War, als Eichsfäder ist, Sonntagsmorgen in der Kirche hat hinterher nochmal angerufen Dann gab es Vollzug, dann war ich da und schreite seitdem als Sonntagskind durchs Leben.

00:01:39: Und aufgewachsen bist du nicht in Heiligenstadt?

00:01:43: Nein!

00:01:44: Aufgewachsen bin ich im Eichstrud der bis vor kurzem Flächen kleinsten Gemeinde Thürings.

00:01:50: aber wir haben ja auch eine kleine Verwaltungs- und Gemeinderreform gehabt und sind da jetzt quasi komplett in der Gemeinde Uder aufgegangen.

00:01:59: Genau,

00:01:59: ich ja auch

00:02:00: Ja, deswegen gibt's Eistrut als solches nicht mehr mit rund immer Schwanken so zwischen fünfundachzig und knapp hundert Einwohnern.

00:02:09: Als eigene Gemeinde mit eigenem Bürgermeister sondern Teil jetzt von was ganz großen.

00:02:14: aber das war natürlich der Ort wo ich aufgewachsen bin und wo ich eine sehr schöne Kindheit hatte und immer glücklich war oben auf dem Berg zu sein.

00:02:25: Ich bin immer erstaunt, wenn ich mit dem Fahrrad da lang fahre.

00:02:28: Ich komme von Dieter Rode über Eichstrut nach Mackenrode dort runter und Eichstrut ist diese Gemeinde wo wirklich mittendrin die Kirche steht so wie sie sich auf dem Eichsfeld auch gehört Und es geht auf der einen Seite richtig bergauf.

00:02:42: man muss also richtig strampeln wenn man im Fahrrad fahren will.

00:02:45: Achtundachtzig Einwohner hat Dietter Rode hat eichstrutt.

00:02:48: momentan

00:02:49: genau.

00:02:49: ich kann auch Ich will nicht zu viel sagen, im Moment bin ich mir nicht ganz sicher.

00:02:54: Aber generell kann ich im Kopf die Häuser durchgehen und im Prinzip auch zählen wie viele Einwohner es aktuell gerade sind wenn mich mein Vater oder mein Bruder auf dem letzten Stand gehalten

00:03:03: ist.

00:03:05: Deine Eltern was haben sie gemacht?

00:03:08: Mein Vater ist Ingenieur und meine Mutter war Kontrollerin.

00:03:14: Und du hast noch Geschwistern?

00:03:15: Genau!

00:03:18: auch noch einer im Eichsfeld, der dort noch weiter wohnt.

00:03:22: Der andere ist auch wie ich ein bisschen weiter in der Welt gerade unterwegs.

00:03:26: aber wir kommen natürlich alle immer so oft wie es geht.

00:03:31: Es ist manchmal nicht so oft, wie ich's gerne möchte, aber doch auch zurück und das ist halt immer so ein schöner Moment auch im Jahr mit der Familie einfach wieder zusammen zu sein.

00:03:42: Also ihr wart drei Brüder?

00:03:43: Ja.

00:03:44: Drei Brüdern.

00:03:45: Hat's Mutti auch nicht leicht gehabt mit drei Jungs?

00:03:47: Doch!

00:03:48: Ganz leicht, ganz liebe Kinder waren das.

00:03:53: Und ganz brave Jungs.

00:03:56: wie sie es gehört haben wir kaum Sorgen

00:03:59: gemacht.

00:04:00: Wir fragen wenn der Ton dann wieder aus ist.

00:04:05: Nein ich glaube das können wir schon sagen.

00:04:06: also ich glaube wir haben auch untereinander ein sehr gutes Verhältnis immer gehabt und haben es auch weiterhin.

00:04:14: Wie gesagt, ich habe eine sehr schöne Kindheit, finde ich gehabt.

00:04:18: Und wollte früher auch natürlich immer weg und wollte die Welt sehen und wollte raus... ...und wie gesagt es ist ja ein recht kleiner Ort!

00:04:30: Trotzdem ist es heute umso schöner wenn ich wieder da bin weil das merkt man halt schon.

00:04:34: Das ist so eine wirkliche Heimat.

00:04:36: Ja, da sind wir praktisch schon dabei.

00:04:38: Ich wollte mal weg.

00:04:40: Wie bist du denn überhaupt darauf gekommen?

00:04:43: auf Journalismus, auf Radio und Fernsehen.

00:04:47: Wie ist denn das da überhaupt losgegangen?

00:04:50: Ja wie ist es los gegangen?

00:04:51: Also A natürlich mit dem Wunsch sozusagen auch die Welt ein bisschen zu sehen.

00:04:57: Das war ja quasi eischruttlich auch relativ nah zur früheren Grenze Und man wusste okay in die Richtung geht's nicht mehr allzu weit weiter.

00:05:05: Es wäre aber doch irgendwie auch interessant das alles mal zu sehen.

00:05:08: dann habe ich mit meinen Eltern auch damals schon viel irgendwie Weltspiege geguckt und hab da irgendwie Gerd Ruge gesehen, und Klaus Bettnaz und dachte das ist deren Arbeit.

00:05:23: Die fahren dahin und können sich das alles angucken und davon erzählen.

00:05:28: und also hat mich immer schon fasziniert und ich bin auch jemand der auch damals immer schon Sehr, sehr viel gelesen hat nach der Wende dann natürlich noch mit viel mehr Möglichkeiten.

00:05:40: Hab auch viel meiner Freizeit sozusagen wenn ich aufm Bus warten musste bei Muldhof in Heiligenstadt verbracht, in der unteren Etage damals noch und hab da irgendwie die Romane angeguckt, konnte ja nicht immer gleich einkaufen aber habe dann viel gelessen Wollte halt einfach raus und bin bis heute überzeugt, das ist die beste Art, die Welt kennenzulernen in dem Beruf den ich mache.

00:06:04: Ich bin auch sehr froh dass es geklappt hat aber... Dass es geklappt hat, das war jetzt nicht so selbstverständlich.

00:06:11: Hab eben schon mal gesagt mein Vater war Ingenieur der war... Er hat die Zähne zusammen gebissen, als ich gesagt habe.

00:06:18: Ich bin ihm bis heute sehr dankbar für das es trotzdem überhaupt kein Thema dann war.

00:06:24: Er hat mich nur gefragt ob ich wirklich glaube dass das eine gute Idee ist und ob ich das hinkriegen würde.

00:06:31: Und ansonsten hab ich irgendwann mal, ich kann das gar nicht mehr so genau sagen aber irgendwann in der vielleicht zehnten Klasse davon Wind bekommen, dass es sogenannte freie Mitarbeiter bei Zeitungen gibt.

00:06:47: Und das habe ich dann nicht mit mir rumgetragen, sondern hab da angerufen – damals noch bei der MA war das damals?

00:06:56: Genau!

00:06:58: Die dann später zu TLZ wurde und hab dort in der Lokalredaktion angerufen im Heiligen Stadtwehr im Straße.

00:07:08: Und damals war das noch eine Zeit, da war das Zeitungsgeschäft noch deutlich lukrativer als es heute ist.

00:07:13: Heute ist es ja sehr schwer und leider haben wir so viel sterben bei den regionalen und lokalen Zeitungen.

00:07:21: Ich kann nur jedem sagen, dass ist eine gute Investition auch eine bezahlte Zeitung zu haben.

00:07:27: Also möchte ich wirklich sagen, wenn ich beim öffentlich-rätigen Rundfunk bin ... Das ist sehr wichtig, dass vor Ort auch ein paar Lokaljournalisten da sind.

00:07:35: Die in den Kreistag gehen, die in einen Stadtrat gehen.

00:07:40: Weil sonst passieren da Dinge wo man sich denkt warum?

00:07:43: Wie kommt das zustande?

00:07:44: und es ist ganz gut wenn da einer immer isst und mal bisschen hinguckt.

00:07:48: Das nur als kleiner Einschub.

00:07:49: aber jedenfalls habe ich damals angerufen zu diesen Zeiten und da hieß es nee brauchen wir nicht.

00:07:54: Also jetzt so eine halb-arbiturient.

00:07:57: Aber irgendwie hab ich dann da noch ein bisschen Vorschau nachgefragt und nochmal, und nochmal.

00:08:02: Und dann hieß es ja, dann schreibt doch mal da irgendwie was?

00:08:07: Dann habe ich etwas über das staatliche Gymnasium geschrieben... ...und bin mit schlotternen Knien in die Wilhelmstraße geguckt.

00:08:16: wo steht hier MA?

00:08:18: Hab ganz vorsichtig und aufgeregt geklingelt und da ist nur eine Historie, hier ist die Anzeigenabteilung.

00:08:22: Die sitzt ein bisschen weiter runter, dann das Ganze nochmal.

00:08:27: Und dann kam ich dann da rein, als derjenige, den er jetzt schon dreimal angerufen hatte und dann hieß es ja dann schreibt mal was du da schreiben willst.

00:08:34: Dann haben sie das angeguckt und fanden's gut!

00:08:37: Und dann hieß es gleich, was machst du denn in der Wochenende?

00:08:42: Ja und dann ging das so weiter und die Kollegen, die damals da waren also damals der Redaktionsleiter war Ernst Beck Dann der Jürgen Backhaus, die Monika Kökritz.

00:08:56: Also ich bin ihn sehr verbunden bis heute.

00:08:59: Sie haben mir sehr viel beigebracht und sehr viel Geduld und Sorgfalt nagebracht aber auch eine Haltung zu diesem Beruf, der auch in einer kleinen Lokalredaktion sehr viel Ehrgeiz hatte und Ambitionen und jetzt nicht nur einfach schnell irgendwas machen sondern das möglichst wirklich gut zu machen sich zu überlegen was ist eigentlich der Plan bei dieser Sache?

00:09:20: Warum mache ich das?

00:09:22: Es gab auch noch zwei Kollegen, die dann später auch weitergegangen sind.

00:09:27: Eine Kollegin Silke Helwig war auch eine Zeit lang die Chefredakteurin von Radio Bremen.

00:09:35: Die hat mich damals ja förmlich geschliffen.

00:09:41: Ich dachte Mensch, das ist doch richtig gut jetzt irgendwie nein da nochmal da!

00:09:45: Das ist viel zu... unkonkret ausgedrückt, kommt mehr auf den Punkt.

00:09:51: Das ist besser und ich habe dieses Ding hundert mal gegen um ein Konzert einer Boygroup in Leinefeld für eine Reportage für so eine Jugendseite die es dann einmal eine Woche gab Und ich fand das richtig gut.

00:10:04: Ich fand es richtig so wie aus einem großen Magazin fast schon und die Kollegin, die Silke hat mich da geschliffen.

00:10:11: Das ist noch nicht gut.

00:10:13: Was willst du damit eigentlich wirklich sagen?

00:10:15: Dann sag doch das was du wirklich sagen willst.

00:10:18: Es ist etwas, was sich damals beim siebten Durchgang zum Kotzen fand.

00:10:25: aber was natürlich in mir auch später gearbeitet hat und häufig denke ich ja, was jetzt hier der Moment ist.

00:10:30: Jetzt müsste ich hier nochmal richtig ran

00:10:33: hat geholfen.

00:10:34: Das war eine gute

00:10:35: Schule, das war ne sehr gute Schule

00:10:37: und es hat auch Spuren hinterlassen.

00:10:39: wir waren heute morgen am Bahnhof in Heiligenstadt und da war eine Gruppe von Kindern und auch eine Dame so im meinem Alter ungefähr Und die fragt mich dann wo wollt ihr denn hin?

00:10:51: Wir haben gesagt wir fahren heute nach Berlin zu Markus Preis.

00:10:55: Sie war hell oft begeistert und hat gesagt der hat bei uns mal als Praktikant gearbeitet Denn sie hat bei der TLZ gearbeitet.

00:11:03: Sie fragen mich nicht nach meinem Namensgedächtnis.

00:11:08: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es Frau Kögritz war?

00:11:11: Ja!

00:11:11: Es könnte sein aber ich will mich dafür nicht verbürgen.

00:11:15: Wirklich das war eine tolle Zeit und ich habe auch den damals meine erste größere wirklich im wahrsten Sinne des Wortes Investitionen getätigt in der Zeit.

00:11:30: Mir damals eine, ich musste immer die Kamera von der Redaktion leihen.

00:11:36: Und wenn man die eigene Kamera hatte, hatte man einen besseren Satz für ein Foto.

00:11:40: Also man wurde ja honoriert?

00:11:41: Ja klar, das war cool!

00:11:43: Genau.

00:11:43: und dann habe ich mir irgendwann eine Minolta Spiegelreflexkamera gekauft was schon ganz gut war.

00:11:49: und dann hab' ich irgendwann gemerkt noch viel wichtiger als ein guter Blitz Weil man ja immer diese Abendtermine hatte und das kleine Ding, was da dran ist.

00:11:56: Das hat natürlich nicht so den Raum ausgeleuchtet.

00:11:59: Habe ich das auch noch gemacht?

00:12:00: Das hat mich damals richtig viel Geld gekostet aber es war halt etwas, was sich über die Zeit amortisiert hat.

00:12:08: Auch dieses Element fand ich damals ganz toll damit der Kamera unterwegs zu sein Die Kollege, der das damals macht, er dann mit in die Dunkelkammer und das zu entwickeln.

00:12:17: Und die Bilder auszusuchen.

00:12:18: Dann kommen wir auf den Rechner und dann suchen wir die aus und haben den Ausschnitt.

00:12:23: Ich fand es toll!

00:12:25: Allein wie viel ich jetzt schon davon erzählen kann... Es war ja im Prinzip nur eine Zeit, die so enderzehnte Klasse bis zum Abi und noch ein bisschen während der Zivildienstzeit.

00:12:36: Aber es war etwas was mir sehr im Gedächtnis geblieben ist.

00:12:41: Rundfunk mit dem Fernsehmatter gegangen.

00:12:43: Ja, das war gar nicht geplant.

00:12:44: also Ich hatte damals immer so eine.

00:12:51: Also habe ich eben schon gesagt bis heute lese ich sehr gerne und sehr viel Und ich hatte immer ein bisschen so ne literarische Vorstellung von auch von Journalismus und So von Land und Leuten und Szenen und wollte auf jeden Fall zu einer Zeitschrift oder also damals habe ich immer so von Geo oder sowas.

00:13:15: Oder dann halt nur großen Zeitungen.

00:13:17: und während meines Studiums gab es dann verschiedene Möglichkeiten für Volontariatsplätze Und die wo ich hin wollte, die Zeitung unsere Die waren als quasi erst in der zweiten oder dritten Runde und In der ersten runde war der WDR das war eine riesen adresse also westdeutsche rundfunk im köln und Ich hab den Dachte okay, da bewerbe ich mich mal.

00:13:40: Dann werde ich dann nicht genommen und komme vielleicht in die zweite Runde weil die werden ja bestimmt Leute nehmen, die schon mal Fernsehen oder Radio gemacht haben.

00:13:49: Und dann musste ich mich davor stellen und das war so ein Assessment Center hieß es also ein ganzer Tag mit verschiedenen Gesprächen und auch so Tests.

00:13:58: Das war eigentlich sehr begehrt damals.

00:14:00: aber ich wollte eigentlich nur da durchkommen um in den nächsten runde zu kommen und dann riefen die anderen sagen sie sind's Und sie können sich jetzt freuen.

00:14:11: Okay, kommt gleich und wie gesagt auch dort fand ich immer das Radio viel während des Volontariats interessanter.

00:14:17: und dann hat die Aus- und Fortbildungsredaktion so heißt es dir dann gesagt nein du musst jetzt schon in der letzten Station noch mal ein Fernsehen machen sonst ist das nicht ausgewogen.

00:14:26: hier und da habe ich gesagt okay Sportschau oder Tagesschau EM Fußball, EM in Belgien und Niederlanden.

00:14:39: Und da hat die Sportredaktion gesagt also du kannst ja gerne kommen aber da sind alle bei der EM und du fährst nicht mit!

00:14:47: Das hat dann zur Tagesschau mich geführt... Ja und der Rest ist Geschichte.

00:14:55: Aber wie gesagt alles nicht so geplant, aber im Endeffekt super.

00:15:02: Jetzt bist du ja seit wie lange hier in Berlin?

00:15:06: Vorher warst du im Brüssel.

00:15:07: Genau, in Berlin bin ich jetzt seit einem Jahr und neun Monaten.

00:15:17: Wie sieht so ein typischer Arbeitstag aus?

00:15:22: Gibt es überhaupt?

00:15:23: einen

00:15:24: typischen Arbeitstag gibt's nicht.

00:15:26: Es gibt so ein paar Konstanten.

00:15:28: wir haben die Redaktionskonferenz, die ist um zwölf uhr fünfzehn.

00:15:37: Die Hörfunkollegen sind da schon deutlich eher natürlich weil der deren Zeit eher morgens ist.

00:15:42: bei uns geht das dann eher lang in den Abend rein.

00:15:45: Das klingt jetzt schön.

00:15:47: was würde auch mein Hobby des Rennradfahrens eigentlich sehr entgegen kommen wenn man um Zwölf und Fünfzehn?

00:15:51: aber so ist es natürlich nicht ganz weil man natürlich morgens dann auch schon jede Menge Termine oder Telefonate hat.

00:15:59: und also Die grundsätzliche Unterscheidung für mich in einem Tag ist eigentlich die, ob ich selber sehr viel im Programm bin.

00:16:08: Also ob ich eine Moderation habe, ein Bericht aus Berlin oder jetzt die Landtagswahlen oder einzelne Ereignisse woviel passiert?

00:16:16: Wo man also Live-Schalten macht oder eine Reise hat mit dem Außenminister oder mit dem Bundeskanzler.

00:16:22: Also wo man selbst auch im Programm was macht Oder ob es eher sozusagen einen Tag ist der Ich nenne das immer Verwaltung.

00:16:31: Also es ist ja, seht ihr auch ein großes Haus.

00:16:35: Es gibt da viele Dinge zu klären vom... Personalfragen über Finanzen, über Verstopfung im Seitenstrang.

00:16:48: Das kriegst du auch auf den Schreibtisch?

00:16:50: Ja natürlich.

00:16:51: Also du musst

00:16:51: jetzt nicht die Gummihandschuhe anziehen aber du musst vielleicht schon mal eine Entscheidung fällen wenn

00:16:55: du was klemmt.

00:16:56: Ja am Ende ist man verantwortlich für ganz viele Dinge und... Und da haben wir natürlich auch Kollegen, die sich dann sozusagen um die Verwaltung ganz speziell kümmern oder um das Gebäude.

00:17:10: Aber natürlich gibt es ja noch manchmal so Momente was machen wir da?

00:17:12: Sollen wir das machen, sollen wird das erneuern, sollen wir da etwas hingehen?

00:17:16: und da man am Ende ja die Verantwortung hat muss ist man dann halt auch eingebunden.

00:17:20: Wir haben ein ganz gutes Team.

00:17:21: Das ist zum Beispiel auch einen typischen Moment.

00:17:23: am Montag Gibt's da eine Konferenz im Montag gegen zehn wo wir solche Dinge dann für die Woche besprechen oder beziehungsweise das was halt seit der letzten Sitzung passiert ist.

00:17:35: Und da, dass es also... Der schöne Teil ist für mich der natürlich das Reporterseins und das selber arbeiten.

00:17:41: Das andere ist auch ein großer wichtiger und auch einer der manchmal zu kurz kommt in... Oder der nicht zu kurz kommen darf aber ich würde ihn gerne noch häufiger haben, ist der einfach wo man Input hat.

00:17:55: Also wo man zum Beispiel politischen input hat, wo mein leute trifft Wo meine gespräche führt also wo man das was man am ende natürlich auch nach außen gibt sozusagen auch noch weiter unterfüttert dass man möglichst mit vielen viele stimmen dazugehört hat und dann weiß okay wenn die jetzt öffentlich das untersagen Ich habe nicht so viel anderen gesprochen das kommt so nicht.

00:18:16: Also das ist sehr wichtig dass man da immer sozusagen Die hand so ein bisschen am boden abtastet, damit man das ein bisschen einordnen kann.

00:18:26: Was so passiert?

00:18:27: Wenn man da quasi nur zu einem Event hinkommt und das dann aufnimmt und weitergibt, dann ist es meistens nicht so ganz ... trifft das nicht den Kern.

00:18:35: Okay!

00:18:36: Und wie spontan muss man denn als Journalist sein in deinem Job jetzt?

00:18:40: Gibt es das auch schon mal dass nachts das Telefon klingelt und das heißt Jetzt musst du

00:18:45: ran?!

00:18:46: Ja also Berlin ist ein bisschen sag ich mal Tagesaktueller als zum Beispiel Brüssel, da gab es das häufiger.

00:18:56: Weil man natürlich auch noch für andere Aspekte ist.

00:18:59: Politik zuständig.

00:19:01: In Belgien hat man natürlich auch sozusagen das alles andere, was noch in dem Land passiert.

00:19:05: und wenn dann zum Beispiel ein Terroranschlag irgendwie da ist natürlich nicht zwischen neun und fünf tagsüber sondern der passiert halt irgendwann Dann hat man diese Elemente noch viel mehr klar.

00:19:16: Das gehört dazu und ehrlich gesagt das macht aber auch so ein bisschen den Reiz auch des Ganzen aus.

00:19:23: Ich erinnere mich als der Unfall vom Schuhmacher war Da war das bei dir dann auch sehr spektakulär, da musstest du auch sehr schnell entscheiden.

00:19:33: Beziehungsweise wurde für dich schnell entschieden?

00:19:35: Ja, da war ich eigentlich in Paris an der Zeit, war dann über Weihnachten aber nicht da und die Kollegen riefen dann an.

00:19:45: Ich glaube es war ein Sonntag.

00:19:50: Michael Schumacher hat da irgendwie einen Skiunfall gehabt.

00:19:56: Morgen haben wir das Morgengagazin und wie kommen wir jetzt noch dahin?

00:19:59: Und ich war da mal zu genau.

00:20:01: Ich war damals im Brüssel Aber eigentlich Korrespondent in Paris, ich war nur an dem Moment in Brüssel und Ja, wie kommt er da jetzt noch hin?

00:20:12: Im Prinzip ist es nicht möglich und das war ja um die Silvesterzeit also zwischen den Jahren.

00:20:18: Mein Bruder war da und dann waren die einzige Möglichkeit morgens noch so da zu sein, da jetzt hinzufahren.

00:20:27: Acht oder neunhundert Kilometer und dann habe ich gesagt okay dann fahre ich noch und mein Bruder hat dann gesagt du fährst aber nicht alleine runter.

00:20:35: und dann ist mein Brudder mit mir nach Grenoble gefahren nachts im Auto durch ganz halb Frankreich.

00:20:44: und dann haben wir da morgens quasi waren wir mit die Ersten die dann von soweit weg also die französische Medien war natürlich schon sehr viele da da angekommen sind, da geschaltet haben.

00:20:56: Ich habe das Studio Paris angerufen und gesagt könnt ihr da irgendwo möglichst nah dran?

00:20:59: also es ist egal was es ist aber dass man nicht so weit wege.

00:21:02: dann hat irgendwie ein Hotel.

00:21:04: mein Bruder hat dann kurz geschlafen kam im Nachmittag ich war die ganze Zeit auf Sendung Und sagte dann irgendwie nur, ich freue mich jetzt zurück.

00:21:12: Ihr seid echt verrückt!

00:21:15: Hat mir noch eine Tüte aus dem Supermarkt mit Cola und Banane da gelassen.

00:21:20: Da gesagt so macht es gut hier bei.

00:21:25: Kommen wir mal von dem großen Geschäft aus Berlin, vielleicht so ein bisschen wieder in die Niederungen.

00:21:30: Passiert das eigentlich ab und zu?

00:21:32: Sag mal wenn du jetzt zum Beispiel in Eistrut bist gibt es ja keinen Supermarkt auch wenn du in Heiligenstadt dann einkaufst.

00:21:37: Du bist im sage ich mal irgendeinen Markt im Rewe stehst am Gemüsestand und diskutierst mit irgendjemand über die Gemüsepreise.

00:21:46: dass sich jemand irritiert rumdreht und sagt Die Stimme kenne ich aus den Tagesthemen.

00:21:50: Das passiert öfter also Ob Stimme oder ansonsten.

00:21:56: Ich

00:21:56: denke mal, du bist aktuell das bekannteste Gesicht des Eichsfeldes.

00:22:00: Also dich kennst...

00:22:02: Nach uns.

00:22:05: Ja, aber in Deutschland seid wir selten erkannt als Markus.

00:22:10: Ja also der Letzteres kann ich jetzt nicht genau einordnen ob das so ist und da gibt ja eine ganze Menge auch einen sehr prominenten Eichsfelder.

00:22:20: zum Beispiel unser Thüringer Landtagspräsident ist ja auch ein Eichschfelder.

00:22:26: Also auf jeden Fall Fakt ist man wird es sehr oft angesprochen, man wird sehr oft erkannt manchmal auch nicht so schön, weil man auch nie einen ganz ungestörten Moment hat.

00:22:39: Aber umgekehrt ist es halt auch in neun-neinzig Prozent der Fälle sehr positiv.

00:22:43: Weil die Leute das schon schätzen und auf einen zukommen und ansprechen und sagen Mensch wir hören das immer.

00:22:49: und dann sage ich auch immer noch mal Danke, weil ihr oder sie seid ja auch meine Chefs.

00:22:58: weil ihr auch Gebühren bezahlt und deswegen, wir geben jeden Tag alles.

00:23:02: Ihr erlebt es ja jetzt hier auch im Hauptstadtstudio ne?

00:23:04: Annette macht uns jetzt hier einen Superton noch dazu.

00:23:07: Wir machen den ganzen Tag versuchen, wir alles zu geben, weil wir wissen, wir haben ein großes Privileg das wir so arbeiten können dass wir unabhängig sind, dass wir auf keinen hören müssen Weil wir eben auch diese Basis haben.

00:23:18: Wir müssen nicht irgendwo hingehen und sagen können wir das machen Dann kriegen wir vielleicht die Anzeigen nicht mehr und so.

00:23:24: Das fällt für uns alles weg.

00:23:27: dass das viele Leute auch so sehen bei allen Dingen, die auch kritisch sind und die auch uns begegnen.

00:23:34: Sehe ich doch wenn ich einen ganz persönlichen Kontakt habe wirklich zu.

00:23:38: Neunzig Prozent ist sehr, sehr positiv.

00:23:42: Also ich sehe es auch ganz entspannt, dass wir uns heute mal ein bisschen Rundfunkgebühren zurückholen, da benutzen wir wirklich eure komplette Technik mit Annette am Pult.

00:23:51: und ja, das genießen wir schon so ein bisschen jetzt hier.

00:23:54: Ja du sagst es schon dass das Feedback positiv ist.

00:24:01: Und jetzt, wenn du vor der Kamera stehst und irgendwas sagen musst wäre ja nicht schlecht, wenn da eine Tonspur käme ob liegt dir das komplett oder gibt es Vorgaben?

00:24:14: Das heißt hier aber es gibt hier Grenzen.

00:24:16: das kann man nicht klar.

00:24:17: logischerweise wo man sagt was muss ordentlicher Ton sein klaren.

00:24:23: Aber inhaltlich gibts da Wenn dir da Grenzen vorgegeben oder was der Preis sich einfallen lässt, haut er raus.

00:24:30: Ja, der haut nichts raus sondern lässt sich auch nicht in dem Sinn einfallen.

00:24:35: Sondern habe ich ja vorhin schon mal gesagt man versucht wirklich gut das Bild zu sich zusammensuchen.

00:24:44: also welche Entwicklung gibt es wo passiert irgendwas und was ich mache machen?

00:24:48: Was wir auch machen!

00:24:50: Also welche Themen machen wir?

00:24:51: Es gibt niemanden anders außer die die hier arbeiten.

00:24:54: Wir sitzen in einer Redaktionskonferenz zusammen.

00:24:56: Was ist das Thema?

00:24:59: Worauf wollen wir gucken, was?

00:25:01: das haben wir schon aber auch schon mal gemacht?

00:25:03: Lass uns mal den Blick dahin.

00:25:05: jetzt zum Beispiel des Dienstag.

00:25:06: Da geht es so langsam wird's ein bisschen konkreter Richtung.

00:25:10: Bericht aus Berlin am Wochenende.

00:25:11: Welche Themen machen wir da?

00:25:14: Da gucken wir z.B.

00:25:15: immer zu sagen diese Woche gucken wir natürlich oft das Thema SPD.

00:25:22: kann man neu anfangen mit den gleichen Leuten.

00:25:24: Und wenn man, also was passiert da?

00:25:27: Oder wir gucken auch jetzt noch so auf die Frage warum ist die AfD so erfolgreich bei den Arbeitern nicht mehr die SPD?

00:25:36: oder wir schauen auf die frage Was wird dauerhaft von diesem Iran Krieg bei uns noch wirken Auch wenn das vielleicht morgen übermorgen schon wieder vorbei wäre?

00:25:45: So dass sage ich jetzt mal und dann kann jeder am Sonntag mal gucken was wir wirklich machen Weil das ist halt einfach eine Entwicklung über die Zeit.

00:25:52: Und diese Vorstellung, dass da irgendjemand jetzt sagt ihr müsst das und das machen, es gibt's einfach nicht mehr.

00:25:58: Immer so im Landläufig wird dann überhaupt... Die kriegen das vorgelegt und die rattern das darunter, das ist deren Job!

00:26:06: viele denken oder wissen nicht, dass ihr eure Texte selber schreibt.

00:26:10: Also sonst könntest du ja... Also

00:26:11: erst mal schreibe ich ja gar nicht in den allermeisten Fällen gar kein Text sondern ich mach das so frei wie jetzt auch.

00:26:16: Okay also ich überleg mir schon weil das ja auch wir nennen es formatiert ist.

00:26:22: also ich kann eigentlich einfach mal so eine zwanzig Uhr.

00:26:26: ja was ist eine gute Frage?

00:26:28: Wie ist denn das jetzt und muss ich auch nochmal kurz überlegen.

00:26:31: Sondern das ist ja relativ kompakter Zeit.

00:26:34: man hat dann Wenn es eine Frage ist, dann so netto ungefähr fünfzig Sekunden.

00:26:39: Wenn zwei Fragen sind und so eins dreißig das überlegt man auch manchmal wollen die Kollegen auch länger oder sagt können wir nicht zwei Fragen machen um ein bisschen von der Dynamik zu verändern?

00:26:47: Also so ist das.

00:26:48: ich spreche mit den Hamburger Kollegen.

00:26:50: Wir überlegen also jetzt wenn's die Tagesschau betrifft welche Themen machen wir?

00:26:55: zum Beispiel heute haben wir darüber diskutiert.

00:26:57: Der Bundespräsident sagt Völkerrechtswidriger Angriffskrieg im Iran.

00:27:02: Das hat ja die Bundesregierung, also Friedrich Merz hat gesagt, es ist ... Ja, wir weiß ich auch noch nicht so genau.

00:27:08: wie prüfen das mal.

00:27:10: So, damit diskutieren wir drüber, ist das jetzt nur weil er da sagt ein Thema?

00:27:15: Aber anders als das Staatsoberhaupt und es ist schon eigentlich eine grundsätzliche Frage sozusagen von Krieg und Frieden.

00:27:20: und wie stehen wir zu dem was Trump da jetzt gerade macht?

00:27:24: Und das sind einfach Debatten, die geführt werden Zwischen uns, da gibt es keinen weiteren der von außen kommt und sagt macht das mir so.

00:27:32: Wir haben natürlich eine Kritik, wir haben eine interne Kritik.

00:27:34: aber das sind auch Kollegen die zum Beispiel auch in anderen, sag ich mal vom Morgenmagazin sind, aber auch intern einfach vom Hörfunk, vom Radio oder vom... Was weiß ich?

00:27:47: Von einer Sportschau kann's auch ein Kollege sein, der sagt, ich hab gestern Tagesshemen geguckt, der auch offiziell die Kritik an dem Tag macht Und mir hat das so und so gut gefallen.

00:27:56: Da ist mir aufgefallen, da wurde das nicht gesagt.

00:27:58: Ich habe gesehen bei RTL oder ZDF gab es das.

00:28:00: Das hat mir eigentlich ein bisschen gefehlt.

00:28:02: Umgekehrt fand ich das viel besser als bei uns.

00:28:04: An der Stelle war das so.

00:28:06: Dann macht man jeden Tag eine interne Kritik wie für uns dann noch mal auf der größeren Ebene über die ganze Sendung auch innerhalb der ARD.

00:28:14: Und dann versuchen wir nächsten Tag wieder einmal zu machen.

00:28:16: Manchmal haben wir Momente wo er denkt, das haben wir einfach... Nicht gesehen gestern, ich sag mal jetzt über Spitz.

00:28:22: Das haben wir auch ein bisschen verpennt.

00:28:25: Da müssen wir noch mal ran oder können wir heute überhaupt noch ran?

00:28:27: Ist das nicht auch schon wieder ein bisschen vorbei und

00:28:29: interessiert keinen mehr?

00:28:30: dann?

00:28:30: Ja und das so läuft es.

00:28:32: also ist nicht dass jetzt irgendwie eine große Stimme von außen kommt.

00:28:37: ihr müsst aber heute das und das machen.

00:28:40: Also wenn ich jetzt deinen deinen Worten so lausche würdest du sagen der Journalismus und die Presse Und auch der Rundfunk ist also wirklich ein ganz wichtiger Pfeiler für eine stabile Demokratie.

00:28:57: Unverzichtbar!

00:28:58: Definitiv.

00:29:00: Also deswegen gibt es ja so viele in so vielen Ländern, die nicht weghaben wollen weil sich das Leben für viele die Macht haben oder die Kapital haben.

00:29:10: viel einfacher ist wenn ich anerstehe und da neben steht und sagt dass man jetzt aber nicht ernst.

00:29:15: Das gelingt uns auch nicht immer und manchmal haben wir vielleicht doch Stellen, wo man nicht kritisch genug sind oder so.

00:29:20: Aber wenn es das nicht gibt Wenn jeder nur noch sein TikTok Zeug kriegt Und einer drückt einen Knopf was da jetzt kommt Dann haben wir wirklich ein Problem und das meint ich vorhin auch dass fängt auf der lokalen Ebene an wenn wer in Heiligenstadt sitzen und Morgen hat einer Ich sitze absolut fiktiv.

00:29:39: morgen hat Einer Auf dem Lied nach Dummkraftwerk gebaut Ja, das kann ja gar nicht sein.

00:29:46: Das kann ja rechtlich... Da musst du ja irgendwelche Vorschriften... Nee, nee!

00:29:49: Das haben die vor fünf Jahren schon im Stadtrat eingebracht.

00:29:51: Da gab es eine einjährige Einspruchsrist.

00:29:53: Da hat sich aber niemand gemeldet und das ist jetzt durch.

00:29:56: Das ist letztlich durch.

00:29:57: Und da ist es doch ganz gut wenn einer von der Thüringer Allgemeine oder von der TLZ regelmäßig dabei ist und sagt hey weißt du was sie da gerade machen?

00:30:04: So.

00:30:05: Und das ist die Funktionen, die wir haben und das gelingt uns.

00:30:08: Im Allgemeinen finde ich sehr gut.

00:30:10: Es gibt Defizite, wo auch Sachen verpennen oder einfach unser Blick nicht scharf genug ist.

00:30:16: Aber das versuchen wir natürlich immer und das merken wir auch hinterher und denken dann verdammt, dass haben wir nicht gut genug im Blick gehabt.

00:30:24: aber da das ist die Funktion und deswegen gibt es so viele Länder und so viele Interessen sie das kaputt machen wollen.

00:30:31: Die sagen das ist so schlecht!

00:30:33: Das muss weg und diese Kritik muss man immer so angucken.

00:30:38: ich hoffe das kommt gerade rüber.

00:30:40: was?

00:30:41: Stimmt davon.

00:30:42: Was müssen wir mitnehmen?

00:30:44: Aber man muss auch wissen, die wird ja nicht geäußert um uns besser zu malen Sondern damit möglichst viele Leute denken das ist schlecht Das kann weg.

00:30:51: und dann hat meine offene Spielware Und gucken wir mal nach Amerika Ich sage jetzt gar nicht Orban oder sowas USA unser leuchtendes Freiheitssymbol steht der Steht der Verteidigungsminister Jetzt diese Woche da Hat die Wahl gewonnen Wir machen keine Kriege mehr und sagt jetzt, ihr könnt mal was Patriotisches schreiben in Amerika.

00:31:18: Da sieht man doch das Interesse ist da dass diese ich sag mal unbequemen Journalisten und wir können.

00:31:26: an manchen Stellen gebe ich offen zu sind wir manchmal nicht unbequeben genug aber die sollen weg.

00:31:33: Und das so sehe ich die Sache und so erlebe ich sie auch.

00:31:36: Wir haben ein ganz großes Privileg hier, dass wir wirklich aus dieser Perspektive nicht perfekt aber wir versuchen es jeden Tag besser zu machen arbeiten können.

00:31:47: Jetzt musst du ja auch hin und wieder mal Leute interviewen.

00:31:51: Ja

00:31:54: Du musst keinen Namen nennen Aber gibt es Leute wo du sagst ok ja ist mein Job muss ich jetzt interviewn.

00:32:03: Wenn sie ein Kollege machen würden, ich würde ihn gerne lassen.

00:32:06: Ich habe da keinen Bock eigentlich aber ich muss jetzt durchziehen.

00:32:10: Also erst mal würde ich die Frage mit Nein beantworten weil ich neugierig bin und deswegen Leute, die jetzt quasi potenziell Interview-Partner sind ist ja auch immer interessant zu hören wie machen die das?

00:32:29: Ein Gespräch, wie wir es jetzt sozusagen führen ist mit jedem interessant.

00:32:35: Schwieriger wird dann ein Interview vor der Kamera aus zwei Gründen bei den einen weil sie dann unglaublich verschlossen werden und man denkt oh Gott!

00:32:49: Da kommt nichts.

00:32:50: ne?

00:32:51: Die kannst du dreimal so rum fragen Der Punkt kommt nicht Und man weiß Wenn, wenn das nicht ein öffentliches Interview wäre würde vielleicht ein bisschen mehr passieren.

00:33:02: Und das andere ist auch hinter verschlossenen Türen sehr interessant.

00:33:07: aber es gibt auch Leute die da teilweise sehr aggressiv in dem Gespräch auch werden also die einfach was ganz anderes machen als Fragen zu beantworten oder ein anderes oder ein interview an sich zu führen.

00:33:18: Also so gesehen Gespräch möchte ich mit jedem gerne machen Aber manchmal ist die Form ein bisschen schwieriger.

00:33:27: Okay.

00:33:28: Jetzt weiß ich schon, was kommt?

00:33:30: Nee!

00:33:32: Wir wollen ja auch mal ein paar Anekdoten hören.

00:33:36: Welche kuriosen Situation hast du hier im Hauptstadtstudio oder insgesamt in deiner Journalisten-Karriere erlebt?

00:33:47: Kurioses?

00:33:47: Die vielleicht nicht im Fernsehen gelandet ist.

00:33:50: Deswegen kennen wir sie nicht, aber das war schon sehr amüsant.

00:33:56: Da gibt es viele... Kurios kann ja auch sehr lustig sein, also manchmal glaubt man ja gar nicht auf die Sachen so zustande kommen.

00:34:06: Also ihr habt vorhin gefragt ob man da mal nachts raus muss und so, dass man da quasi in der letzten Sekunde ich hatte es schon viele Jahre her eine Live-Schalte, da war ich noch in Köln und die waren Bielefeld oder in der Nähe von Bielefelden, da fährt man schon drei Stunden und es war so irgendwie also für siebzehn Uhr.

00:34:34: Und damals war das noch alles ein bisschen komplizierter, da brauchte man mal sowas wie einen VW-Bus mit einer Satellitenschüssel drauf und so ein SNG heißt das um dahin zu fahren.

00:34:45: der WDR hatte auch eine und dann war es so irgendwie dreizehntundvierzig.

00:34:51: okay wir probieren das und dann fährt man dahin kommt da an, muss ich total beeilen um um siebzehn Uhr das hinzukriegen.

00:34:58: Kommt vielleicht zehn Minuten vor fünfter an der Kollege springt aus dem Auto baut die Kamera auf zieht die Kabel stellt das hin macht es Licht an so ungefähr man steht davor zwei minuten schalte Ende wir packen ein und fahren wieder weg und mal denkt so Ich glaube die Leute in Biele fährt die denken die Spice Girls waren jetzt einmal kurz da weil für die wirkt er so die kommen da rein sind zehn minuten da und zack wieder weg.

00:35:25: Wir haben natürlich dann auch um alles, was es dagegen auf der ganzen Fahrt telefoniert.

00:35:29: Die ganze Recherche, dass man weiß, was man macht, spricht mit der Redaktion.

00:35:32: Was wären denn so ungefähr die Fragen?

00:35:34: Das habe ich vorhin ja schon mal gesagt, dass wir das ein bisschen versucht zu strukturieren, damit man die wichtigsten Punkte in diesem formatierten Gespräch sozusagen unterbringt.

00:35:46: Ja, sowas passiert schon und ...

00:35:49: Aber ich kann mich an eine Tagesschau-Sprecherin erinnern, die zum Schluss überhaupt kein Ton mehr rausgerichtet hat.

00:35:56: Ich weiß es nicht, wer's genau war!

00:35:59: Die hatte so ein Versprecher da drin und ist... nicht darüber fertig geworden.

00:36:04: Er hat wahrscheinlich immer in die Regie reingeguckt und sie haben sich geömmelt vor Lachen, und sie hat nichts mehr zustande gekriegt.

00:36:11: Das war zu schön!

00:36:13: Das war glaub Frau Daubner, die ist schon öfters mal ... Hat die Leute da halt sehr erheitert?

00:36:18: Ja

00:36:19: also das kommt eben auch dazu.

00:36:21: Wir sind ja auch Menschen und wir haben auch manchmal... Ist man auch mal krank.

00:36:27: Das finde ich zum Beispiel immer interessant.

00:36:30: Dann läuft einem den ganzen Tag die Nase.

00:36:33: Also der Körper ist schon auch interessant und dann, wenn man zum Beispiel einen Bericht aus Berlin hat, kriegt man halt mal eine Maske, also hat noch ein bisschen Puder und so damit das nicht glänzt von den ganzen Scheinwerfern.

00:36:46: Und dann prutzt man sich nochmal die Naser und sagt der Kollege ich glaube wir müssen nochmal hier, weil es wird abgewischt.

00:36:52: aber dann wenn das läuft, da ist ne halbe Stunde und läuft die Nose überhaupt nicht Und danach sofort geht es wieder weiter.

00:36:58: Also, das fände ich echt häufig interessant wie dann offenbar alle Hormone einlaufen...

00:37:03: Bei Volker ist umgedreht!

00:37:06: Wir fahren fünf Stunden mit einem Zug, er muss nicht einmal auf die Pipi-Box sitzen wir beim Podcast und dann prügt sich... Ich hoffe du hältst das jetzt noch mal an.

00:37:12: Ja, ich halte euch,

00:37:13: ich haltet euch.

00:37:14: Markus, wenn der Eichsfelder kommt, kommt er nicht mit leeren Händen?

00:37:17: Wir haben drei Sachen dabei.

00:37:19: Einmal ein bisschen was zum Essen also eichsfelderschmand und eine Stracke.

00:37:25: Und das Dritte, das haben wir der Nette übergeben die das jetzt mal einspielt.

00:37:32: Hallo Markus!

00:37:33: Hier ist Mayanas Eisgrut.

00:37:35: Ich wollte dir einfach mal liebe Grüße schicken.

00:37:38: Es ist für mich immer

00:37:40: etwas Besonderes wenn du ins Eichsfeld kommst und ich mich

00:37:44: mal mit

00:37:44: dir unterhalten kann.

00:37:46: Die Gespräche tun mir gut und planen mir lange immer eine Erinnerung.

00:37:54: Du

00:37:54: hast eine schöne Zeit.

00:37:57: Fühl dich ganz herzlich gegrüßt aus Eichstut!

00:38:00: Oh, das ist ja schön... Vielen vielen Dank, Marianne.

00:38:04: Das muss ich jetzt kurz erklären.

00:38:06: Marianna ist sozusagen unsere Nachbarin und wohnt genau gegenüber.

00:38:10: Ich kenne sie eben seitdem ich laufen kann.

00:38:14: Und wir hatten immer ein total herzliches Verhältnis.

00:38:17: Immer ganz freundlich und immer warm bei ihr aufm Hof mit dem Fahrrad rumgekurft und es freut mich total.

00:38:27: Wie habt ihr denn das hergestellt?

00:38:29: Also, wir fangen mal einen Krieg an!

00:38:33: Mein Opa und Marianne's Papa waren zusammen beim Militär.

00:38:39: Kennt ihr uns?

00:38:40: und meine Mutter telefoniert regelmäßig mit Marianne.

00:38:43: Und ich sag los, wir rufen die jetzt ein und wir fragen... Oh ja!

00:38:47: Dann mach' ich und seit verständlich kriegst du für Markus mache ich

00:38:52: alles.".

00:38:52: Hattest du mir gesagt dein Telefon?

00:38:55: Ja, ist schön das freut mich auch.

00:38:57: Jetzt würde ich gerne zurückrufen.

00:38:59: Ich hoffe sie hört's auch aber wenn nicht sie bestimmt im spätestens Richtung Sommer.

00:39:05: Das klappt eigentlich immer mal eine Woche Und

00:39:08: sie ist ja mit Smartphone sehr bewandert, also sie wird sich den Podcast dann auf jeden Fall anhören.

00:39:16: Ja du sagtest schon das hat funktioniert mit den drei Jungs ihr wartartig.

00:39:20: ich habe auch ganz liebe Grüße von Vicky Sanderzeit hieß die Vicky Geyer jetzt mit Vicky Müller und ich sag los ich brauche hier Informationen.

00:39:29: es eine Freundin von uns Der war ganz lieb, hat sie gesagt.

00:39:33: Das kann ihr leider nichts mitgeben.

00:39:36: also sie hat das bestätigt und richtet ganz liebe Grüße

00:39:38: aus.

00:39:40: Ja für uns bleibt eigentlich nur noch eine ganz wichtige Frage als Eichsfelder kannst du platzsteuern?

00:39:48: Nee nicht wirklich!

00:39:50: Also nee das wäre zu viel gesagt wenn ich das behaupten würde obwohl mein Opa meine Oma die früh auch bei uns im Haus mit gewohnt haben immer dass gesprochen haben und auch ... also, dass täglich im Alltag war.

00:40:07: Aber wenn ich sagen würde, dann ist es nur eine Imitation.

00:40:11: Und so ein Nachmachen aber nicht wirklich?

00:40:14: Aber du würdest verstehen!

00:40:15: Also, wenn einer Blatt steuert und halbt uns ein paar Dinger drüßt, dann verstehst du das schon.

00:40:20: Wenn Marianne Blatt streuert, dann Verstässt ihr das schon!

00:40:25: Gibt es...

00:40:26: Entschuldigung, gibt es eigentlich irgendjemand den Du Unbedingt mal interviewen möchtest?

00:40:33: und natürlich auf der Gegenseite gibt es auch jemand, den du auf keinen Fall interviewn würdest.

00:40:41: Also unbedingt mal interview'n würde ich einfach aus persönlichen Interessen auch ein paar Sportleute mal.

00:40:51: Ich bin ja hier immer mit der Politik um das immer die Rentenpakete und so, ne?

00:40:55: Also ich bin in großer Radsport und im Fußball sowieso aber Radsports und Tennis... Und ich finde zum Beispiel Raphael Nadal ist ein Typ, den ich einfach gut finde.

00:41:07: Der sehr erfolgreich war und zwar anders als andere weil er halt einfach im Totaler Kämpfer war.

00:41:13: Und das den Typ finde ich einfach Gut und dem würde ich gerne mal auf jeden Fall treffen und auch gerne interviewen.

00:41:19: Jemanden, den man gar nicht interviewn würde.

00:41:22: Ist halt auch gleichzeitig in meinem Beruf jemandem dann wahrscheinlich sehr gerne interviewnen würde ne?

00:41:27: Also die meisten Fragen hätte ich sicher an Vladimir Putin

00:41:32: Okay.

00:41:34: Möchte ich auf dem Foto mit ihm sein, wo wir uns die Hand geben weiß ich jetzt nicht?

00:41:39: Ich finde er bringt zu viele Menschen in Ukraine gerade um.

00:41:45: aber interessant aus journalistischer Perspektive und da muss man immer offen halten ist es auf jeden Fall

00:41:52: Du bist ja ziemlich nah an den Politikern dran!

00:41:55: Ich habe deine Sendung jetzt aus dem Humboldt Forum gehört Vorgestern, glaube ich.

00:42:00: Und habe gehört... Das seht

00:42:02: ihr?

00:42:03: Es gibt keinen typischen Tag.

00:42:04: Das war auch wieder so!

00:42:06: Ja

00:42:07: und habe gehört dass du weißt was Ursula von der Leyen in der Handtasche hat.

00:42:11: Ja also nicht jeden Tag aber wir hatten eine Reise mal mit ihr und die ist ein bisschen anders abgelaufen als man so denkt und denkt ja das ist alles super gut organisiert es ist bei Berlin ein bisschen besser, weil es ein eigenes Flugzeug gibt.

00:42:32: Da ist das ja auch alles mit normalen Ticketbuchen und dann hat sich das als verzögert und dann sind wir da den ganzen Tag also nachts geflogen.

00:42:43: eigentlich war dann so gedacht man kommt dann ganz früh morgens an kann man dann einmal im Hotel irgendwie abstellen kurz was Frühstück und dann geht's los.

00:42:50: Dann ging das aber den tach über quasi dann direkt weiter bis wieder abends spät Ein Interview bei Jann, das heißt ich hatte den Morgen vorher schon gearbeitet.

00:43:01: Dann sind wir abends geflogen die Nacht durch einen nächsten Tag durch und dann abends waren wir da bei ihr zum Interview.

00:43:07: also ich war seit... ...sechsunddreißig Stunden mindestens am Stück wach.

00:43:13: Und ähm ja auch nur ehrlich gesagt noch nichts gegessen.

00:43:18: Das kam dann irgendwie, ich weiß gar nicht wie ihr gesagt habt man kann aber was gegessen, irgendwie kam das dann.

00:43:21: sie meinte Aber Sie sind hier denn auch hier?

00:43:23: Ach so, sie waren ja auch gar nicht.

00:43:25: Nein!

00:43:26: Dann haben Sie doch bestimmt total Hunger und dann hat sie... Wir waren da bei ihr in dem Hotelzimmer, hat sie dann die Minibahn ausgeholt und auch aus ihrer Handtasche wo sich irgendwelche Müsliere gestellt hat allen erst mal was gegeben.

00:43:37: Da haben sie doch bestimmt Total Hunger.

00:43:39: Ja!

00:43:40: Siebenfacher Mutti, ne?

00:43:43: Ich glaube wir müssen ein bisschen auf die Tube drücken, du musst dann deswegen.

00:43:48: ich glaube wir lassen unseren Fragenkatalog heute immer weg weil wir viele Sachen uns noch bewegen.

00:43:54: Familie.

00:43:55: Du lebst mit deiner Familie hier in Berlin?

00:43:59: Nein, meine Familie ist weiter in Brüssel.

00:44:01: Okay!

00:44:02: Das macht es ja da nicht unbedingt entspannter.

00:44:05: aber du kannst dich dann unter der Woche, man ist egal, dann zuppelt Karina und sagt hey wir müssen noch zum Kegelverein und ja...du bist verheiratet hast wie viele Kinder?

00:44:14: Ich habe drei Kinder.

00:44:16: Und Schöchter.

00:44:17: Auch Sorten rein.

00:44:18: Sorten rein wie deine Eltern da.

00:44:20: Genau ich bin ein... In einer Welt von Jungs aufgewachsen und jetzt lebe ich in einer Welt für ein Mädchen oder Frau.

00:44:29: Das recht sich sozusagen!

00:44:31: Ich empfinde das als sehr, sehr angenehm.

00:44:37: Ja noch eine Frage was die Eichsfelder mal interessiert.

00:44:40: wie texticher bist du beim Eichstfeld-Lied?

00:44:42: Komplett.

00:44:44: Alle fünf Strophen.

00:44:47: Vielleicht gibt es einen kleinen Fehler aber...

00:44:49: Das geht ja unter mein singtes Jahr selten allein und dann hilft der Nachbar rechts und links.

00:44:55: Das klappt schon.

00:44:55: Bist du gewandert durch die Welt auf jedem Weg und fadet?

00:44:58: Auf den Nord- und Süddeinzelt, an Alp und Meergestade?

00:45:01: Hast Du mal ein Eichs für dich gesehen mit seinem Burg gekrönten Höhen Und Kreuzvidelen sassen.

00:45:06: Deinen Rühmen magst Du lassen.

00:45:07: Ich könnte auch noch mehr.

00:45:08: aber

00:45:09: Wie stehst Du zur vierten Strophe dem Herd usw?

00:45:14: Ja Also jedes Lied wird in seiner Zeit geschrieben Ganz genau Und so gehört es für mich auch dazu.

00:45:25: Also ich begreife das als eine, ein, des Lieds.

00:45:32: Als etwas was eine Identität gibt, was eine Historie hat und was auch, ihr habt es eben gesagt, eine Atmosphäre schafft aber nicht als einen Gesetzblatt.

00:45:43: Genau ja sehr schön

00:45:45: So hat der Landrat übrigens auch geantwortet genau so

00:45:49: Vielleicht wäre das irgendwann nochmal.

00:45:52: Lieber Markus Es war uns eine innere Pressekonferenz hier bei dir sitzen zu dürfen.

00:46:00: Es hat uns sehr, sehr viel Spaß gemacht und wir haben uns als wir vor einem guten Jahr so gestartet sind mit den ersten Plänen für den Podcast.

00:46:10: Wen können wir einladen?

00:46:12: Stand natürlich dann als Frage an der Tafel und dann haben wir gesagt also werden wir es mal schaffen!

00:46:18: den Markus Preis zu interviewen.

00:46:20: Also dann haben wir es geschafft!

00:46:24: Nein,

00:46:24: nein, also wir hätten uns nie erträumen lassen dass wir heute schon in Berlin sind nach nicht mal einem Jahr und ich intervieren dürfen.

00:46:32: das spornt uns eher an da entsprechend weiterzumachen und wir wünschen dir für die Zukunft alles Gute.

00:46:39: und vielleicht Kommst du irgendwann mal ins äterliche Haus, ins Eichsfeld wieder zurück?

00:46:45: Oder hast du einen Ferienwohnensitz oder so?

00:46:49: Krimsbrüder sind immer für ein kühles Getränk zu haben.

00:46:52: Wir laden dich da gerne ein.

00:46:53: Sehr

00:46:54: gerne!

00:46:54: Da komme ich bestimmt drauf zurück.

00:46:56: Herzlichen Dankeschön!

00:46:58: Danke, dass ihr den beiden Weg nach Berlin gemacht habt nur für diesen Podcast.

00:47:02: Danke sehr!

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