Folge 22 - Nacht der Kultur 2026
Shownotes
Maschinen-König Wilhelmstraße 64 37308 Heilbad Heiligenstadt
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Transkript anzeigen
00:00:07: Ja, herzlich willkommen hier im Modehaus Mühlhaus.
00:00:12: Wir haben uns getraut.
00:00:13: wir sind mal unter Menschen gegangen und wollen mal mit lebenden Publikum einen Podcast aufzeichnen Und sind mal einfach mal gespannt, wie das funktioniert.
00:00:26: Wir haben heute Mittag schon bei Zeiten wir haben quasi die letzten Kunden hier aus dem Modehaus rausgekwegt damit wir die Technik aufbauen ein bisschen probieren können und ich hoffe dass ihr uns heute gut verstehen könnt.
00:00:38: wenn nicht dann müsst ihr Eine gute Woche warten, dann hört ihr es im Internet beim Podcast Anbieter Eures Vertrauens.
00:00:46: Wir freuen uns natürlich, dass wir so eine große Resonanz hier haben.
00:00:49: Ich hab's jetzt nicht durchgezählt.
00:00:50: aus müssten ungefähr hundert sein die hier sitzen und wir freuen uns auf jeden Fall nicht nur über das Publikum sondern wir freuen
00:01:11: Das ist sehr schön gewesen, weil wir haben nach einer Location, so nennt man das auf Neudeutsch gesucht.
00:01:17: Sind den Wilhelm hoch und runter?
00:01:19: Wir wollten ... Weil wir sind ältere Herren!
00:01:21: Wir wollten eine wettersichere Variante wählen und haben dann damit ... Ja, wir können oben eher irgendwie auf der Bühne aber schön wäre es wenn wir irgendwo unter Dach und Fach sind, sind hier vorbeigegangen und im Augenwinkel haben ... Ey, guck mal her Das ist es!
00:01:38: Wir
00:01:39: durchmarschiert,
00:01:40: man hat uns schon irgendwo die Anzüge entgegen gehalten und wollte Umsatz machen.
00:01:44: Wir sind durchmarchiert ins Büro zu Guido und seiner lieben Frau und ihr habt sofort zugesagt.
00:01:50: Also vielen Dank dass wir heute hier sein dürfen.
00:01:52: Ja herzlich willkommen auf jeden Fall hier bei uns.
00:01:55: Wir freuen uns sehr das war ein Teil eurer großen Erfolgsgeschichte.
00:01:58: sein dürfen ja
00:01:59: und ich freue mich heute mal auch wieder zwei Generationen zu sehen also der Opa vom Alexander.
00:02:06: den Haben wir alle noch erlebt, kennen wahrscheinlich auch vom Publikum.
00:02:09: Wir sind eine reife Erwachsene und jetzt freuen wir uns, dass du hier bist.
00:02:16: Alexander herzlich willkommen!
00:02:17: Ja von mir ein herzliches Willkommen an alle Gäste heute und euch natürlich.
00:02:22: Danke schön.
00:02:24: Uns interessiert über die Geschichte dieses Hauses.
00:02:28: Das wollen wir auch hören.
00:02:30: Seit wann gibt es denn eigentlich euer Modehaus in Heiligenstadt?
00:02:34: Ja, das sind zwei Fragen.
00:02:36: Also die Mode wird schon seit... ...Achzehnundfünbensebzig hier in Heiligenstadt verkauft und das Modehaus gibt's seit... ..."Ninzenhundert sechs".
00:02:46: Hier wurde das Modehouse gebaut und seitdem sind wir hier uns sehr osseinsässig!
00:02:51: Ich hätte jetzt gedacht okay das Mode Haus gibt es ja erst später online Shop gab's noch nicht.
00:02:56: wo habt ihr denn vorher verkauft?
00:02:58: Genau das Gründerhaus war noch in der Lindenallee.
00:03:02: Damals war das eher so die Haupteinkaufsstraße von Heiligenstadt.
00:03:06: Und die Wilhelmstraße wurde eben dann auch so Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts erst zum Mittelpunkt der Stadt und des Einkaufslebens, zu der Zeit wurde dann auch hier das Haus gebaut und sind wir umgezogen.
00:03:26: Das hoffe ich doch.
00:03:28: Nein, du meintest die Frage nicht!
00:03:30: Oder gab es auch mal ein anderes Repertoire an Sachen, die man hier kaufen konnte?
00:03:37: Vor hundert Jahren, wo das Haus gebaut wurde, wurden natürlich Knöpfe verkauft, Stoffe verkauft hauptsächlich.
00:03:44: Die konfektionierte Ware so wie wir sie jetzt hier haben... war damals ja fast eine neue Erfindung wie jetzt Onlinehandel und demzufolge war da auch ein richtiger Aufschwung, dass man die konfektionierte Kleidung schon kaufen konnte.
00:04:00: Und jetzt sind wir immer noch hier!
00:04:03: Das stimmt über alle Zeiten hinweg also quasi ein Haus absolut mit Traditionen Das ist das Stichwort, weil wir haben auch eine Tradition.
00:04:11: Wir haben ein bisschen was vorbereitet und wir können schon mal Tis und der Gast, der dann im Anschluss nach euch kommt... Also das sollte Schule machen!
00:04:20: Das hat sich so vorbereitet, Kleser mitgebracht, zwei Flaschen Likör und wir haben hier einen schönen Schlädenlikör in Glas.
00:04:31: Bitte bedient euch und zum Wohl auf unsere Gäste und eure Kundschaft.
00:04:35: Auf das Modehaus Müllhaus.
00:04:37: Zum Wohl!
00:04:38: Zum Wohl
00:04:38: auf das Eichsfeld.
00:04:42: Das erfrischt
00:04:43: und macht die Zunge locker!
00:04:45: Ihr seid hier schon seit ewigen Zeiten zu Hause, ich habe aber heute mitbekommen als ich gewartet habe dass sind in die Schranke aufgemacht.
00:04:53: wird's da sich auf euren Hof fahren könnte.
00:04:56: ja die machen noch die Filiale zu.
00:04:58: wie viele Standorte habt ihr jetzt aktuell?
00:05:00: Wir sind mit drei Standorten hier in Heiligstadt-Inner Wilhelmstraße vertreten es gehört noch Das My Outfit hinzu, in der Wilhelmstraße neununddreißig und der Fittingroom.
00:05:10: Na, Wilhelmstrasse einunddreißig!
00:05:12: Das ist natürlich wichtig dass es Unternehmer gibt die nicht nur sagen ok das haben wir schon ewig sondern wir machen auch nochmal Standorte auf.
00:05:20: Die liegt ja der Belebung unserer Innenstadt.
00:05:22: Es ist ja eh schon schwierig genug dass die Leiden hier bleiben und wir wollen ja auch nicht die ganzen Filialisten und Billigheimer haben.
00:05:28: deswegen ist es schön dass ihr auch noch zwei zusätzliche Standorte habt.
00:05:32: Wen adressiert ihr da?
00:05:33: Ja wichtig war es uns eigentlich gewesen, dass wir unser Angebot etwas erweitern.
00:05:37: Wir sind zwar gut positioniert aber es gibt verschiedene Firmen die man noch besser machen kann und das wollen wir versuchen.
00:05:44: Wir versuchen uns als Angebot besser zu machen weil Heiligenstadt ist eine schöne Stadt und die wollen wir bereichern.
00:05:52: Sehr schön!
00:05:53: Gido ich habe vorhin mit dir schon so ein bisschen geredet im Vorfeld und du hast mir gesagt alle zehn Jahre wird hier ungefähr umgebaut?
00:06:02: Und das wäre auch ein Anspruch an deinen Sohn.
00:06:04: In der wievielten Generation führst du denn jetzt das Geschäft?
00:06:07: Also ich bin die sechste Generation.
00:06:09: tatsächlich, genau.
00:06:11: es ging immer von Vater an Sohn weiter.
00:06:14: und ja das mit den zehn Jahren ist kein Gesetz.
00:06:19: manchmal ist es häufiger und manchmal etwas weniger umfangreich aber dass bringt tatsächlich auch Ja, diese Arbeit mit sich.
00:06:30: Dass man immer... dass sich die Kundenbedürfnisse ändern und man sich dementsprechend anpassen muss.
00:06:35: Und meistens ist das dann mit einem Umbau verbunden was aber auch immer sehr viel Spaß macht und meistens wird es dadurch schöner.
00:06:42: Jetzt hast du gesagt Sechste Generation.
00:06:46: Das wäre natürlich schön wenn's so weiter ginge.
00:06:49: ich weiß ja wo du wohnst wir wohnen ja im gleichen Dürfchen Aber ich haus so den Eindruck ist ditz dich noch nicht.
00:06:55: Wie sind denn da?
00:06:58: Ohne näher in die Details zu gehen.
00:07:01: Ist da was geplant oder wann ist erst mal Hochzeit?
00:07:03: Bei den Polterabend habe ich noch nicht nach oben auf dem Berg...
00:07:06: Ich weiß gar nicht, ob das die richtige Runde ist.
00:07:10: Das ist immer wichtig!
00:07:11: Wenn man sich kummittet und die ganze Welt hört zu dann ist es amtlich verbrieft als wenn du beim Fahrer schon zweiter Aufgebot verkündet
00:07:18: bekommst.
00:07:19: Ja so unähnlich wie jetzt.
00:07:21: Also fühl mich relativ ungeobacht.
00:07:23: also dass was jetzt gehört wird und gesagt wird aber wenn ich an der Küche bin Dann weiß ich genau, es wird aufgezeichnet.
00:07:29: Da hab' ich Siri stehen und dann...
00:07:32: Aber wir lassen uns mal überraschen was dann kommt mit der siebten Generation!
00:07:37: Ja, was
00:07:37: ist denn wenn jetzt nur Mädchen kommen?
00:07:40: Wie geht's den Landwater?
00:07:42: Das ist kein Problem!
00:07:43: Ach so, das gibt also nicht eine Erbschaftsrecht oder sowas.
00:07:46: Ich habe ja auch ne ältere Schwester.
00:07:49: die hat freiwillig verzichtet Das Motorhaus weiterzuführen, aber das wäre kein Problem gewesen.
00:07:57: Da hätten wir uns arrangieren können!
00:07:58: Wir
00:07:58: werden das verfolgen, Volker.
00:08:00: Und man muss ja auch Spaß an der Mode haben und er sieht doch wirklich fesch aus oder?
00:08:09: Ihr beide sehen fisch aus.
00:08:11: Wir mussten uns am Modisch auch an euch anpassen weil ihr hängt da die Messlatte hoch.
00:08:16: Ja, das stimmt natürlich.
00:08:17: Mittag waren wir noch in kurzer Hose ein T-Shirt dann haben sie sich angepasst.
00:08:21: jetzt haben wir uns umgezwirrend hier in den Umkleiden und danach die natürlich auch schnell wieder hinter den Regalen und haben sich auch schnell die Kette ab- und bupp.
00:08:28: Und so, das ist es bei.
00:08:29: rausgekommen hat sich viel verloren.
00:08:30: Ja, ein breites Portfolio hier.
00:08:33: Ich habe mal noch Frau vorhin gesagt wenn das Hemd nicht mehr passt ich weiß wo es welche gibt.
00:08:39: Jetzt hab' ich genauso wie Volker vor vielen Jahren also das Seefötchen gemacht um Stadtführer werden zu können und da haben wir als es um das Thema Kurging gehört, dass quasi dann der Unternehmensgründer muss das gewesen sein mal zu einer Kurwa in Bad Würreshof.
00:08:59: So wurde es uns erzählt!
00:09:00: Der kam wieder und hat gesagt auch diese Kneipchen-Anwendung so schön mit blanken Füßen durch das nasse Gras und Wechselbeter.
00:09:08: Ey, das ist super!
00:09:09: Wollen wir das nicht in Heiligenstadt auch machen?
00:09:12: Und da war quasi so... Der hat die Leute hier so begeistert, dass das eine Initialzündung gewesen sein soll, sodass Heiligenstadt heute Kurstadt ist, wisst ihr darum um diese diese Legende oder Story?
00:09:26: Also
00:09:26: ich weiß dass der Theodor, der das Haus hier gebaut hat.
00:09:29: Das ist er nachfolge von Anton da sehr unterwegs war und auch beim Hausbau hier schon sehr aktiv war und von allen Seiten her sich inspirieren hat lassen.
00:09:43: deswegen wurde auch dieses Haus als erste Stallbeton Bauhaus gebaut im Eichsfeld weil Vorher war das nicht möglich solche großen Räume, mittlerweile kleinere.
00:09:55: Aber gut!
00:09:55: Solche großen Rräume ohne zusätzliche Stehlinge zu machen und das hatte er gesehen gehabt.
00:09:59: dann hat er gesagt so was möchte ich haben?
00:10:01: ja und er hat es hinbekommen
00:10:03: Ja und wenn das auch noch dazu geführt hat dass er seine Erfahrungen aus seiner Kur hier aus dem Allgäu mit hergebracht hat Kursstadt sind.
00:10:12: Das hat uns ja über viele Jahrzehnte schon irgendwie ganz viele Besucher beschert und einen gewissen Wohlstand auch selbst nach der Wende war das sehr wichtig, dass wir da Arbeitskräfte in Lohn-und-Brot bekamen.
00:10:26: und wenn dann das der Ur-Uhr-Ur und wie immer Opa war also auch dafür dem Moda aus Mühlhaus ein herzliches Dankeschön!
00:10:36: Und wir sind ja auch dafür bekannt so bisschen klugscheißerisch unterwegs zu sein?
00:10:40: Und deshalb ist es auch ganz gut, wenn wir euch vielleicht auch mal das ein oder andere auch mitgeben können.
00:10:45: Oder?
00:10:47: Stimmt also ich habe noch was Neues hier gelernt.
00:10:50: Alexander!
00:10:51: Es ist so... Ich komme aus Luther.
00:10:53: du wohnst jetzt schon paar Jahre in Luther.
00:10:55: So
00:10:55: jetzt ist's raus.
00:10:56: Jetzt
00:10:57: ist die Katze aus dem Sack und in Luther ist es immer so.
00:11:01: man behauptet immer wenn kleines Kind geboren wird Also sobald es das erste Wurz sprechen kann, wird ihm Prahlen beigebracht.
00:11:10: Also ob das jetzt nur genau belegt ist mit uroober, ist völlig egal.
00:11:15: auch du musst es einfach ganz fest behaupten.
00:11:18: wir sind auch ursprünglich oder ursächlich mit verantwortlich dass es die Kurstadt Heibat-Heiligen statt gibt.
00:11:24: also das heißt jetzt schon mal als kleines Pfund mitnehmen in deine Karriere hier im Modehaus Das
00:11:30: werde ich mir merken.
00:11:33: Ja da bedanken wir uns recht herzlich.
00:11:36: Und entlassen euch jetzt quasi, ihr könnt noch mal Inventur machen vielleicht heute.
00:11:43: Geldseel
00:11:44: oder wir können uns bedanken.
00:11:47: Ihr dürft jetzt den Abend genießen und ihr kündigen jetzt schonmal die neue ... Das ist auch wieder Klugscheißerei!
00:11:54: Es wird ja immer so gegendert und teilweise drauf übergeschimpft, dass gegendered wird.
00:11:59: Die Brüder Grimm sind dafür verantwortlich das wir an der deutschen Märchenstraße liegen.
00:12:05: Wir fassen es kurz, die haben nämlich ein besonderes Werk geschrieben das erste deutsche Wörterbuch
00:12:10: der Grimm.
00:12:11: wer's noch nicht weißt kann sich das mal anschauen im Museum.
00:12:14: da steht eine Gesamtausgabe des Grims
00:12:18: und sie hatten damals schon in diesem Wörtherbuch ja die weibliche Form von Gast.
00:12:23: deswegen begrüßen wir jetzt unsere Gästin und dann müssen wir so ein bisschen ausholen.
00:12:30: also früher Da gab es in Heiligenstadt Läden, die kannte jeder und die Namen kennt man heute auch immer noch.
00:12:39: Ja da ist
00:12:39: zum Beispiel Zigarrenwehr
00:12:42: oder Mützenloch
00:12:45: Knöppchenpuppe.
00:12:47: Dann gab's das Fressex
00:12:50: Da unten war dass genau dann gab sie einen Scherbenkonsum ja?
00:12:56: Oder Es gab Inhaber Die Man Heute Immer Noch Kennt Hut Heidi
00:13:01: Schlüpferkarin
00:13:04: Also ist noch auf jeden Fall bekannt.
00:13:07: Aber alles ist heutzutage zu, aber ein Laden gibt's immer noch und die Besitzerin kennt den Heiligen Stadt jeder!
00:13:16: Herzlich willkommen Marielle Göbel von Maschinenkönig.
00:13:30: Richtig guten Abend.
00:13:32: Das freut uns, dass du zugesagt hast ... Da musst du ein bisschen Anlauf nehmen.
00:13:38: Aber wir wissen, dass du sehr toll kommunizieren kannst, weil das machst du ja jeden Tag bei dir im Laden und das schon viele viele Jahrzehnte.
00:13:48: Und verrat uns doch mal bitte, liebe Marielle, wann wurde Maschinenkönig gegründet?
00:13:55: Das wurde kündigt in den letzten
00:13:57: zehn Jahren.
00:13:59: Und von einer weiblichen Person.
00:14:01: Oh,
00:14:01: Donnerwetter!
00:14:02: Weil mein Opa ... Das war mein OPA im Krieg war und meine Großmutter sehen musste wie sie die Familie ernährte.
00:14:09: Da hat sich das einfallen lassen.
00:14:11: Okay...
00:14:11: Und wie hieß die Großmütter?
00:14:13: Die Amalia.
00:14:15: Ah, ich hab auch eine Enkelin, die Amalia heißt.
00:14:18: Aber ich muss mal zuerst was richtig stellen.
00:14:21: Ja.
00:14:21: Die Firma Müllaus war zwar sehr bedeutig sein Opa oder Uropa an der dass die Kurstadt, also zumindest das Kurmittelhaus entstanden ist.
00:14:33: Aber ursprünglich ... Ich stamm aus einer Familie, wo dann noch eine Firma gibt und zwar Firma Multauf.
00:14:41: Meine Mutter ist in Kommune Multauf und ihr Vater, also mein Opa der war im Wirtschaftshof zur Kurwirt weil sein Sohn so schwer krank war und hat gesagt, oh wiederkommen!
00:14:50: Das können wir hier.
00:14:51: Hat alle Kaufleute?
00:14:54: zusammengetrommelt.
00:14:55: Und das Kurmittelhaus wurde von den Kaufleuten mit Kredit unterstützt, sonst hätten sie es nicht bauen können!
00:15:01: Die Kreditgeber waren die Kaufleute.
00:15:03: Ah
00:15:04: also hat der Herr, der uns das damals erklärt hat bei der Kur ist nicht richtig gewusst und halt einfach M und M verwechselt.
00:15:12: aber jetzt wissen wir dass Alexander...
00:15:14: Aber die ganzen Kaufleutes standen dahinter ne?
00:15:17: Also Anna kann das nicht alleine einfach sagen machen.
00:15:19: Nein das ist klar.
00:15:20: Aber das ist natürlich eine sehr tolle Geschichte.
00:15:23: Wusstet ihr das hier, Liebespublikum?
00:15:26: Nicht!
00:15:26: Natürlich nicht.
00:15:28: Also ich glaube...
00:15:29: Aus unserem Halt wissen schon mal, sind wir bei der Stufe höher beschritten, ja?
00:15:33: Anja dann gibt doch mal dem Publikum ein Schnäppchen aus.
00:15:37: Guck mal, hier steht es, du kannst ja mal so rumgehen und
00:15:42: ähm... Ich
00:15:43: höre nicht, ich hab's schon.
00:15:45: Wir haben so viel, guck mal Anja da kannst du doch einfach mal rum gehen jetzt.
00:15:48: Sehr schöne Sache
00:15:50: Ja,
00:15:50: also der Alwis-König war sozusagen der, der im Krieg war.
00:15:56: Nein das war Franz König mein Opa!
00:15:58: Alwiskönig ist mein Vater.
00:16:00: Ah so und er hat mit Amalia sozusagen das Geschäft gegründet Maschinenkönig.
00:16:07: Und was habt ihr euch damals befasst?
00:16:09: Angefangen hat meine Großmutter mit Lohntreschnal mit Mergel verkauft.
00:16:14: die konnte nicht einfach ein Haus bauen oder so.
00:16:15: da war ja gar kein Geld da Landtier gehabt und hat Merkel verkauft.
00:16:19: Und das wissen viele, der Merkelbruch wurde ja ausgeschachtet und nachher wurde es mit Müll von der Stadt aufgefüllt.
00:16:26: Da waren sie froh, dass solche Löcher da waren zum Auffüllen.
00:16:30: Damit hat's aber Geld verdient nämlich mergel.
00:16:32: ist hier ein Dünger?
00:16:33: okay ich habe mich schon gefragt wenn er so haben so merkelboden und das ist alles nicht gescheites.
00:16:38: oder konnte man also mit dem reinen merkel hat man getüngt?
00:16:41: Ja da wurde wohnlocker und später Hanselontrescherei, da war der mein Großvater.
00:16:46: Da sind sie mit Dreschmaschinen auf die Dörfer gefahren und haben getroschen – Aufbestellung!
00:16:54: Ja das war ja wichtig.
00:16:56: Der Bauer hatte seinen Korn auf dem Feld stehen.
00:17:00: Es wurde geerntet, wurde getrocknet und dann ging es zum Dreschen.
00:17:04: Mein Opa ist z.B.
00:17:05: immer nach Röhrich gefahren, genau nach Röhrich und dort wurde auf einem großen Platz getroscht Und ich hab mich gefreut als Kind immer hinten auf dem Wagen draufsitzen zu dürfen.
00:17:19: Du hast die Tradition weitergeführt, du bist dann zum Jugendtanz und lass sie verdreschen lassen?
00:17:26: Ja also... Auf dem Niveau wollen wir uns hier weiter bewegen und deshalb einen herzlichen Gruß ins Publikum und erheb die Gläser sowohl!
00:17:36: Bitte schön!
00:17:37: Also unsere Frauen haben ... Als wir das erzählt haben dass wir jeden Gast mit einem Likör versorgen und da uns einstimmen haben wir beide unabgesprochen voneinander, haben unsere Damen uns dann ganz klar zu verstehen gegeben.
00:17:53: Also aber ihr könnt den Podcast machen!
00:17:54: Aber werdet Ihr Alkoholiker?
00:17:56: Das ist aber ja richtig was anderes.
00:17:58: Musik
00:17:59: im Karton!
00:18:01: Ja Marielle, solange ich denken kann gibt es dieses Geschäft dort oben schon... Jetzt haben wir gehört dass noch viel viel älterer ist.
00:18:07: also so alt bin ich nur auch wieder nicht.
00:18:10: Ich kann ja weiter erzählen
00:18:11: mal kurz.
00:18:11: Bitte gerne bitte.
00:18:13: Also danach Dann mit der Lohntrischerei, nachher wo der Zweite Weltkrieg war, war ja auch keine Arbeiter.
00:18:19: Wir hatten dann eine Schlosserei und angestellt.
00:18:21: Und da haben sie tatsächlich den Auftrag gekriegt.
00:18:24: in der Stadt.
00:18:25: Viele wissen das, waren an jeder Kreuzung Geländer rot-weiß gestrichen, überweg, und da hat er den Aufttag gekriecht damals schon mein Vater.
00:18:34: Da haben sie ein paar Angestellte dadurch halten können.
00:18:37: Und später, im Werkstatt haben wir ja große LKW Hänger repariert Diesel-Armeisen, Multica wie das heute heißt.
00:18:47: Und waren wir ja Vertragswerkstatt.
00:18:49: und dann kam meine älteste Schwester mit ins Geschäft.
00:18:52: da haben sie nebenbei nämlich schon auf den Dürfern wenn man da Lohn vorn getroschen hat.
00:18:58: Da war auch die Frau da die brauchte eine Waschmaschine oder eine Nähmaschine und Fahrräder.
00:19:04: das haben Sie dann schon angefangen mit zu verkaufen wo meine älste Schwester dazu kamen.
00:19:07: Die hat diese Haushaltwarn ausgeweitet Glücklicherweise von den vier Mädchen, alle noch Firma.
00:19:14: Und mein Bruder hat nachher, neunzehnundseinzig die Werkstatt übernommen.
00:19:18: Ihr
00:19:18: wart vier Mädch'n und ein Junge?
00:19:20: Ein Bruder!
00:19:21: War der zu bedauern der Bruder oder...
00:19:23: Nein er wurde verwöhnt.
00:19:24: Der
00:19:24: war...
00:19:29: Und Hubert ist der Jüngste oder...?
00:19:31: Einer ist der Zweite.
00:19:31: Der
00:19:32: Zweite?
00:19:34: Ähm ja.
00:19:34: Irgendwann dadurch haben wir dann die Haushalt waren erweitert.
00:19:38: Und da wurden die... Gibt es... Ach das fand ich noch interessant.
00:19:41: Es war ja dann Die Industriepreisreformen.
00:19:43: jedenfalls haben doch viele ihre Häuser und Betriebe verloren, die mehr als zehn Leute hat beschäftigt.
00:19:50: Und da mein Bruder aber gerade geheiratet, hat halt meinem Vater eben die Werkstatt übergeben.
00:19:55: das war für uns ein großes Glück.
00:19:57: Haben wir ja nicht gewusst, aber dadurch sind beide Betriebel bestehende geblieben.
00:20:00: Wir waren ja sonst mehr als Zehn.
00:20:02: War der im Geschäft alleine ab?
00:20:03: Dann wäre
00:20:03: es verstaatlich worden.
00:20:05: Also
00:20:05: hat man Tricks siebzehnt, er wird
00:20:06: hoch.
00:20:08: Aber geklappt.
00:20:09: Okay, ja.
00:20:10: Deshalb immer noch der ...
00:20:11: Wird heute manchmal praktiziert, dass man dann die Firmen aufspaltet damit sie keine Gewerkschaft oder keinen Betriebsrat verbunden können?
00:20:18: Ja genau
00:20:18: das ist der große
00:20:19: Fickern.
00:20:19: Aber damals nicht gesprochen.
00:20:21: Ja, Multikan wurde repariert oder Diesel am Eise.
00:20:24: Damals noch ihr kennt das wahrscheinlich noch, ich schau mal hier ins Publikum.
00:20:28: Diese Am Eise war dieses Ding wo man sich draufstellen musste.
00:20:30: Hier rechts wurden wir Gas gegeben und mit den Füßen
00:20:33: wurde gelenkt.
00:20:33: Das waren die Diesel-Am Eise!
00:20:34: Mit den Füssen wurde gelenkt.
00:20:36: Wer kennt das noch von
00:20:36: euch?!
00:20:37: Ja, wieder auf fast alle Hände oben.
00:20:40: Du kennst es nicht aus Aurich, logisch!
00:20:46: Und da haben wir ja quasi schon so einen kleinen Überblick wie sich das alles verändert hat.
00:20:54: Welche Zeit war für das Unternehmen besonders schwierig?
00:20:58: Wo ich noch nicht auf der Welt war gab's genug Schwierigkeiten und es hat sich ja gesagt weil manchmal kein Geld da war oder wo mein Großmutter starb Die starb mit dem siebten Kind.
00:21:10: Und der Mann stand da mit sechs Kindern, ja?
00:21:13: Und dann war auch mal das Geld knapp!
00:21:14: Aber er hatte natürlich Glück gehabt und hat wieder eine Frau gefunden... ...und die innerhalb von einem Moos rühren.
00:21:23: Natürlich mal!
00:21:25: Der Helfen hat beim Moos-Rühren früher wohl Moose in den Kesseln gemacht... ...um wo er dann morgens aus dem Barschküche kam.
00:21:32: Da hat meine Großmutter Ja gesagt gehabt.
00:21:37: Aber wie gesagt, mit sechs Kindern hat er nachher selber noch zwei bekommen.
00:21:40: Er
00:21:41: hat alle Kinder wieder nach Hause geholt!
00:21:43: Die waren ja aufgeteilt, ne?
00:21:45: Es ist heute gar nicht mehr vorstellbar, dass dann Kinder aufgeteilte wurden nur damit man sie irgendwie ernähren konnte.
00:21:51: und ... Könnte man auf der einen Seite den Leuten dankbar sein die die Kinderaufnahme oder ein Kind-Aufnahmen aber auf der anderen Seite war es natürlich für so Geschwisterung...
00:21:59: Für die Kinder war's schlimm, aber wie gesagt die Frau hat wirklich alle Kinder nachhause geholt und das ist für uns heute immer noch Kleine Heilige, die fingen in Arbeit an morgens um sechs mit der Kirche im Barterkloß.
00:22:13: Dann hat sie die Kühe gemolkt und dann die Kinder an eine Schule geschickt.
00:22:16: also das klappt da alles.
00:22:17: Also wenn man sich beim Moos rühren nicht ungeschickt anstellt...
00:22:23: Ich glaub' dass ich kann mir das... Ich kann mir das richtig vorstellen, so in Arm genommen und mit der rechten Hand gerührt.
00:22:30: Das
00:22:30: kannst du dir nicht ausdenken, Volker!
00:22:33: Die Lutterraner haben als Spitznamen nicht das was uns mit unserer Kulinarik verbindet?
00:22:39: Nein.
00:22:40: Ursprünglich sind wir die Moosgrücken weil im Luther viel Moos gemacht wurde.
00:22:45: Also Alexander ist mit einer Moos-Grücke zusammen.
00:22:47: jetzt müssen wir mal gucken dass das mit dem Jahr auch noch schnell verstanden
00:22:51: wird.
00:22:51: Das wäre ein guter Tipp für ihn wie er es mal gehen kann.
00:22:53: Ich hab
00:22:54: mal was Neues erfahren.
00:22:56: Mariele, was gibt's so für Erinnerung aus deiner Kindheit mit der Firma Maschinenkönig?
00:23:02: Wenn du so zurückblickst und deine ersten Erinnerungen die du mit dem
00:23:08: Geschäft
00:23:09: deiner Vorform hast...
00:23:10: Ja, kann ich gar nicht viel zu sagen.
00:23:11: wir waren ja immer im Geschäft.
00:23:13: Okay quasi... Da kommt
00:23:14: ein klein auf aber da gab es eine gewisse Ordnung.
00:23:17: das war ganz klar.
00:23:19: Immer durften auch nicht durch den Leinen flitzen.
00:23:21: Wir hatten einen Buchhalter da durfte man gar nicht hin Wie jetzt nach einem Stift anders, aber das sind alle so kleine Geschichten.
00:23:28: Aber was jetzt in der Neuzeit seitdem ich das Geschäft übernommen habe?
00:23:31: Wo mein Vater dann mit ... Ja,
00:23:32: seit wann ist das?
00:23:33: Seit wann hast du aktiv eingegriffen?
00:23:35: Mein Vater hat es ja ganz privat noch halten können.
00:23:37: Er kriegte neunzwartzehnundachtzig einen Schlaganfall und war elf Monate am Rollstuhl gefesselt.
00:23:43: Und starb neun zwartzehneinhalbzig Ende des Jahres.
00:23:47: Ich hab's dann übernommt.
00:23:47: ein halbes Jahr konnte meine Mutter das sozusagen weiterführen.
00:23:51: bis dahin musste ich mich entschieden haben Kommissionshandel oder aufgeben.
00:23:56: Da musste ich dann die Kommissionshande machen, da haben sie mir wirklich die Pistole auf den Brust gelegt weil ich würde sonst keine Ware kriegen.
00:24:03: das war eindeutig.
00:24:05: also ich habe es von zweien vom Rateskreis hören müssen.
00:24:08: Dann hab' ich die Kommissionshandel mit H.O.
00:24:10: gemacht hat auch alles soweit geklappt.
00:24:13: und dann zur Wende war's natürlich gut dass sich Kommissionshändler sag', das muss ich auch sagen nämlich die Ware In dem Moment fast nichts mehr wehrt.
00:24:22: Ja, das stimmt!
00:24:23: Und die Differenz ... Ich wär ja Bankrott gewinnt.
00:24:25: Die Differenzen hat tatsächlich Hannitz Ring übernommen.
00:24:28: Was nachher Hannitz ringte?
00:24:29: Also war's dann in diesem Zeitpunkt zu diesen
00:24:32: Zeitungen... Da hatte ich dann Glück,
00:24:34: ne?!
00:24:34: Und diese sind dann Bankrött gegangen.
00:24:37: Das war später, das waren wieder andere Brüder.
00:24:39: Die haben sich auch vom Staat jetzt die Stütze gekriegt also nicht aus ihrer Tasche bezahlt, die Differenz.
00:24:46: Dann haben wir natürlich nach der Wende, das muss ich jetzt auch mal sagen die Interessengemeinschaft gegründet.
00:24:52: Wir hatten gute Freunde kennengelernt, einmal in Herrn Münn und einmal in Heiden.
00:24:57: Geschäftsleute, die auch uns eingeladen haben aber die mehr von Kaufleuten eingeladene haben nicht nur jetzt uns sondern da haben wir und daraus nachher entwickelt haben gesagt oh ihr müsst ein Verein machen oder ihr müsst stattfestmachen oder helfen euch auch.
00:25:13: Und da haben wir tatsächlich, durch das Firma Neufang in Hann-Münnen, die kennen vielleicht auch noch manche.
00:25:18: Da hat damals viel Werbung gemacht hier und in Hayden ist das Firma Klinkenbusch gewesen.
00:25:23: In Hayden sind wir durch Aktionen ganz viele Kaufleute hingekommen, neunzehnundneinzig eingeladen zu einem Fest.
00:25:32: Die Kaufleuten dort – wir waren glaube zehn verschiedene Pärchen – haben alles finanziert.
00:25:38: Das war im April, da hatten wir ja noch kein Westgeld.
00:25:43: Hat den Tank bezahlt, hat Essen bezahlt.
00:25:45: Quartier bezahlt und uns auch eingestimmt.
00:25:48: Und hatten auf diese Pärchen ... Da war auch Firma Müllhaus mit, Firma Langen, Firma Hiesemann, Pöhlmos, Becker Huschendbett also von mehreren Gewerken.
00:25:59: Und da haben sie auch die passenden, die zugesagt hatten, passenden Partner eingeladen damit wir den Abend auch Sprichstoff hatten.
00:26:07: Und bei uns, wir haben Gott sei Dank Die Freundschaft, ganz tolle Freundschaft geworden.
00:26:12: Man hat uns sehr geholfen auch im Tipps aber inzwischen sind es einfach gute Folgen.
00:26:20: Wir haben Laders Geschäft aufgegeben müssen weil sie ja schon ein bisschen älter sind?
00:26:23: Aber nicht älte als wir!
00:26:25: Aber habe ich das jetzt richtig verstanden?
00:26:27: ihr wurdet einem anderen Partner denn immer zugeordnet oder wie?
00:26:30: Ja die haben immer welche eingeladen die dazu passen also Unsere jetzt Freunde, die hatten ... Geschäftspartner
00:26:36: meinten.
00:26:36: Geschäftspartner?
00:26:38: Die Fantasie ging
00:26:39: wieder so!
00:26:40: Ich war dann mit meinem Mann da nicht alleine, oder?
00:26:42: Achsoo... Also
00:26:44: sie
00:26:45: hatten zum Beispiel unsere Freunde, hatten auch Fahrräder und Haushaltwaren, genau zu uns passen.
00:26:50: Bei Guido war es auch ein Ode-Geschäft, bei Siptreut war's ein Schmuckgeschäft oder bei Langst.
00:26:56: Es war immer einfach mein Gesprächstoff dabei.
00:26:59: Und daraus hat sich eben eine gute ... Partnerschaft gebildet und Freundschaft.
00:27:04: Und das wollte ich nur noch sagen in der Interessengemeinschaft, die haben ja dann da durch, weil wir die Hilfe von Herrn Münden, das ist ja näher hatten ... Haben wir deinerneinzig das erste Stadtfest gemacht, neunzigundschung gegründet... Also mit den Jahreszahlen haben wir ein Stadtfest gebaut.
00:27:20: Da können wir jetzt stolz sein.
00:27:21: Kann ich mich
00:27:21: noch daran erinnern?
00:27:22: Da gab es einen Auto zu gewinnen damals oder...?
00:27:24: Das
00:27:24: war nicht das erste.
00:27:25: Nein!
00:27:26: Es waren glaube ich dritte oder vierte.
00:27:29: Im Fall beim zweiten Sie hatten sich angemeldet.
00:27:33: Unsere Freunde aus Berlott, Baygien, das wissen auch viele, die Möhrenzüchter waren zufällig beim ersten Stadtfest.
00:27:41: Aus persönlichen Gründen waren zwei Ehepaare hier in Heiligenstadt und Umgebung geweht und haben gelehrt die Werbung Möhre-Königsfest Und sie selber haben im kleinen Ort Berlotte einen Möhrzuchtverein.
00:27:54: Das sind alles Männer Aber das haben sie nur gemacht.
00:27:57: Die haben sich immer mit was getroffen, weil die Frauen dann zum Sport waren und das Örtchen ist so klein wie die Wilhelmstraße hier nur lang ist.
00:28:05: länger gibt es da nicht aber versetzte Häuser sieht man fast gar nicht.
00:28:08: jedenfalls haben Sie gefragt ob sie mal zu uns kommen können und daraus ist die Freundschaft gestanden.
00:28:16: die Möhren hat.
00:28:16: jeder der in den Verein war hatte so eine.
00:28:18: wir hatten noch zur Ostseune Holzmöre wissen auch als Eichenstamm und oben die Möre drauf Und das hatte jeder bei denen vor dem Haus, wer Mitglied war.
00:28:27: Allerdings gibt's seit diesem Jahr den Verein auch nicht mehr, weil zu wenig...
00:28:31: Kein Nachwuchs!
00:28:32: Aber Berlott hat ein Möhrenmuseum, wo ihr gemerkt habt?
00:28:36: Nicht mehr!
00:28:36: Auch nicht mehr!
00:28:38: Ich hab es noch selbst gesehen.
00:28:39: Das war so'n altes Transformatorenhäuschen.
00:28:42: So zweimal zwei Meter groß und zehn Meter in der Höhe.
00:28:47: Weil man natürlich nicht reingehen konnte,
00:28:50: konnten wir die Tür
00:28:51: aufmachen.
00:28:52: Da musste man drehen Und dann kamen die Exponate so von oben nach unten an einem vorbei gefahren.
00:28:58: Das kleinste Möhrenmuseum, das kleinste Museum Belgians.
00:29:01: Hier ist es da.
00:29:03: Ist das die deutschsprachige Region?
00:29:04: Ja genau.
00:29:06: Ich kann mich erinnern wir waren mal als sie in einer Plastkapelle da in Lothar war und hatten einen Auftritt, Akordionorchester und alles was wurde aufgefahren.
00:29:18: Bei der deutschen Gemeinschaft da in St.
00:29:21: Fitt war das, Dorf mal spielen vor belgischen Publikum und wir haben gedacht, mein Gott hier rennen ja die Leute schon in das Veranstaltungsgebäude.
00:29:31: Die strömten rein was man nicht wussten.
00:29:33: sie sind in die Bibliothek und haben sich neue Bücher geholt gingen dann aber wieder weg Und wir haben tatsächlich so vor fünf vielleicht sogar auch sechs belgische Gäste gemacht.
00:29:47: Wir waren da mit einem tollen Arsch ein ganzer Bus voll und das war auch ein Erlebnis.
00:29:53: Marielin, wenn du jetzt mal so zurückblickst was gab es so für Werte die von Generation zu Generation weitergegeben wurden?
00:30:03: Also eins muss ich mal sagen der Handel selber hatte eigentlich die Verpflichtung zu versorgen in seinem Gebiet.
00:30:10: Es war eigentlich schon jedenfalls für mein Vater auch das Wichtige.
00:30:14: Das was er möglich machen konnte Hat er versucht und meistens hat es geklappt, durch gute Beziehungen usw.
00:30:20: Das ist auch weiter umso bestrehm.
00:30:22: Sonst wären wir nicht mehr da!
00:30:24: Wie
00:30:24: war das so zu DDR-Zeiten?
00:30:25: Dann konnt ihr ja nicht... Ja.
00:30:32: Du sagtest ja Beziehung, früher galt der Spruch, Max & Engels musst du nicht unbedingt kennen hin zum Kunst solltest du kennen.
00:30:41: Wie war denn das dann auch, Ware ranzubekommen?
00:30:44: Das war schwierig also bis nach Leipzig hatte mein Vater Beziehungs Und das musstest du auch immer pflegen, ne?
00:30:52: Also da musst du entweder eine Wurst mitnehmen oder so ein bisschen was rüberschieben.
00:30:58: Wir hatten ja auch Fahrzeugteile, Fahrzeugelektrik nachher und da musste er jede Woche... Ach, das war ein Erfurt.
00:31:05: aber wie gesagt, da mussten wir wahrscheinlich rüber kommen.
00:31:08: Aber das kannte man hier nicht an.
00:31:10: Da war froh wenn man eine Stelle hatte wo man was kriegt.
00:31:13: Das offizielle ist gab damals auch Kontakttrink!
00:31:16: Wir waren aber privat.
00:31:18: Wir kriegen natürlich diese Ware wie Nähmaschinen oder Fahrräder durch den Kontakt trinken immer vor.
00:31:24: Wir hatten gute Vertreter, aber da waren zum Beispiel aufgeschrieben, das müssen auch viele Fahrrädern und Nähmarschinen mal aufgeschrien haben manche drei Jahre drauf geworden.
00:31:36: Braut es schon drei Rahmengrößen mehr?
00:31:38: Wir zählten dazu.
00:31:40: Ja, wir haben unsere Nebenmaschine dann auch viel später gekriegt als wir sie haben wollten und ich kann mich an eine Zeit erinnern da bin ich mit Günter Schneemann immer so Beschaffungstouren fürs Krankenhaus gefahren und immer wenn wir losgefahren sind, dann mussten wir vorher bei Schwester Sigis Bertha das war die Küchenschwester vorbeischauen und ihr hatt uns ein paar Gläser Schmand eingepackt, einen Fakiker eingepacked.
00:32:02: Das hat Wunder gewirkt!
00:32:04: Ihr wisst das noch alle.
00:32:05: Und abends, als wir wiedergekommen sind, war alles alle.
00:32:08: Wenn wir das nächste Mal in den Betrieb gekommen sind, haben die sich alle daran erinnert wie gut der Fakieker schmeckt?
00:32:14: Aber auch dort alle und haben sich gefreut dass es jetzt wieder Neun gibt!
00:32:17: Das zog!
00:32:18: Hättest du was aus dem Kunstgewerbe da hingeschleppt, das hätte an der Wand gehangen werden
00:32:22: können.
00:32:22: Ja, damals auch.
00:32:23: Kunstgewärbe
00:32:24: war auch...
00:32:26: wenn hiese mein Zwarr gekriegt, dann war der Schlange da.
00:32:31: Außer Aschenbecher hat sich halt nicht verbraucht.
00:32:33: Das war das Blöde daran.
00:32:35: Kugelschreiber waren dann noch nicht en vogue?
00:32:39: Mariele, gibt es denn noch irgendwas bei euch im Laden was so an die Anfangszeit tatsächlich erinnert?
00:32:45: Gibt es noch irgendwelche Gerätschaften oder Utensilien, die jetzt wirklich von damals sind?
00:32:51: Eine alte Kasse zum Beispiel?
00:32:53: Die gibt's nicht mehr, die hab ich verkauft.
00:32:55: Weil nein aber mehr als fast verschenkt weil sie gerne einer wollte.
00:32:59: Aber wir haben zum Beispiel noch eine Waage stehen.
00:33:01: Wir haben schon auch einige Teile, aber die kann man nicht überall präsentieren.
00:33:05: Nein!
00:33:05: Das kommt zum Stadtfest meistens in Schaufenster.
00:33:08: Zum Beispiel für einen Kohleherd.
00:33:10: diese Schwenk-Eisen Waffeleisen oder Zöhnchen-Eiden kennen ja auch Menschen noch.
00:33:17: So was gibt es noch?
00:33:18: Wir haben gestern zusammengesessen und dann hat Volker mir erzählt... Ich könnte mich da nicht mehr so dran erinnern.
00:33:24: das ist ja so ein Nachem Krieg noch zu der Anfang der DDR-Zeiten auch noch viele Geschäfte gab mit einer Leuchtreklame.
00:33:35: Da musst du nochmal übernehmen, weil du hast da noch ein paar Beispiele...
00:33:38: Er ist noch nicht so alt wie ich und ich kann mich gut daran erinnern wenn man die Willemstraße hochgegangen ist unten gab es das Kinderkaufhaus Die Giraffe!
00:33:49: Und die Giraffe war zur DDR Zeit tatsächlich beleuchtet.
00:33:55: war was dran als Beleuchtung.
00:33:58: Dann, ich weiß gar nicht, was das nächste war aber es ging so Stück für Stück Kino zum Beispiel noch
00:34:04: Lichtbühne
00:34:05: oder Kino stand da dran und dann kam Maschinenkönig Und zu DDR-Zeiten gingen so stück für stück die Leuchttriklam kaputt und es gab natürlich keinen Ersetz.
00:34:18: Die letzte Leucht-Reklame, die wirklich in Heiligenstadt geleuchtet hat und vielleicht war es auch die erste, war Maschinenkönig.
00:34:26: Das war so grün glaube ich.
00:34:29: Ganz ganz toll!
00:34:30: Ich habe Kindheitsinnerung für mich das schönste, die Giraffe natürlich und da hab' ich gedacht naher Maschinenkönig ist ja nun ja Maschinkönig halt.
00:34:40: Achso weil das Wort Maschinkenkönigs das kommt daher, das wurde aus später sogenannt.
00:34:45: und was von Markelinisch?
00:34:47: Und zwar, wir haben auch Landmaschinen hergestellt zum Flüge und so was.
00:34:54: Da hat dann mein Opa den Namen geändert auf Maschinenkühlen.
00:34:58: Da kommt das her!
00:34:59: Aber wenn ich ein Rasierapparat ist ja auch irgendwie eine
00:35:01: Maschine ... Genau, genau.
00:35:03: Und Mixer oder sowas
00:35:04: auch?
00:35:05: Genau,
00:35:06: aber wie ist denn heute euer Wahnsortiment da so?
00:35:10: bei Maschinenkönig.
00:35:11: Ja,
00:35:11: wir haben ungefähr acht Tausend verschiedene Artikel.
00:35:14: Boah!
00:35:15: Und
00:35:16: jetzt muss ich, wie Marielle eine persönliche Erinnerung... Ich war bei dir im Laden und suchte einen Deckel für was das ist?
00:35:26: Die von einer wachtenzwanzig Zentimeter oder was da so die Größen sind.
00:35:31: Und da war eine Kollegin von dir und hat da gesucht.
00:35:35: Ja, alleine schafft man das nicht.
00:35:36: Hat gesucht und das tut mir leid aber ich kann dich bestellen und dann flitzt du vorbei mit einem Ohr, hörst es zuhin, dreht es auf dem Hacken um und kam es zurück.
00:35:48: Was sucht ihr denn?
00:35:49: Wir suchen Glasteckel für ne' fahne.
00:35:52: Moment!
00:35:53: Fasste Mariele in Eins und Regal ganz hinten drunter zack hier ist einer Bob ging sie wieder weiter.
00:35:59: Wie kann
00:36:00: man sich das alles so merken bei achttausend Artikeln?
00:36:03: Ja,
00:36:03: das ist einfach von Anfang ein.
00:36:06: Das ist nicht schlimm!
00:36:08: Von heute auf morgen ist es schlimm aber ansonsten hat man das drin.
00:36:11: Aber es gibt jetzt keine... also wenn du nicht mehr in dem Geschäft wärst zum Beispiel jetzt krank würdest kennt sich da noch jemand anders so aus?
00:36:21: So intensiv wie
00:36:22: du?!
00:36:22: Ja, hundertprozentig.
00:36:24: Wahnsinn!
00:36:24: Also ich kann mich eben auch noch an so eine Geschichte erinnern... ...dass ich mal ein Lämpchen sucht habe für einen Rollstuhl.
00:36:30: Blinker für den Rollstuel.
00:36:32: Bin nicht zu Tommy Spikershop da unten hingegangen.
00:36:35: Denke, Blinker hat was mit Moppetz zu tun.
00:36:37: Gehst du mal dahin?
00:36:38: Hat das Ding gesehen und gesagt sind das für ein komisches Teil.
00:36:41: Habe ich nicht.
00:36:43: Ist ja wo kann man es herkriegen?
00:36:44: Der geht doch mal zur Mariele.
00:36:46: Ich gehe zur Marile.
00:36:47: die guckt sich die Lampe an.
00:36:49: Geht an irgendeinen Regal Nimmt noch so ein Tritt, macht die Schublade aus ohne auf ohne zu sehen was da drin ist greift rein und genau diese Glühbirne holt sie raus.
00:37:02: Unvorstellbar!
00:37:04: Also es gibt kein Warnwirtschaftssystem dass jemand sagt wir
00:37:07: legen das jetzt in dieses
00:37:09: Regalchen rein.
00:37:11: Mariele wir haben vor Beginn des Podcast ans Publikum Zettel ausgeteilt für
00:37:16: Fragen
00:37:17: Und jetzt haben wir schon eine Frage bekommen die an dich gerichtet ist Und das ist eine sehr, sehr schöne Frage die hätte von uns kommen können.
00:37:26: Wo nimmst du in der heutigen Zeit deinen Elan und deine Ausstrahlung her?
00:37:31: Wir kommen so gerne zu dir!
00:37:32: Das muss heute mal gesagt werden.
00:37:40: Ein herzliches Dankeschön dafür.
00:37:42: Ja, so bin ich groß geworden.
00:37:45: Wie motivierst Du Dich?
00:37:47: Habe ich im Blut vielleicht.
00:37:48: Ja, wie so ein Uran-Kern der dich immer antreibt und ... Ich hab ja
00:37:52: auch einen Mann, der mir zur Seite steht.
00:37:55: Der lässt schon bisschen ruhiger angehen sein.
00:37:57: Er ist ja
00:37:58: auch krank und er ist ja schon etwas älter als ich.
00:38:01: Aber das hat sich auch ganz gut ergänzt?
00:38:03: Er hat über Jahrzehnte um die Fahrräder gekümmert...
00:38:06: Genau!
00:38:06: Da ist er in den Firma eingestiegen.
00:38:07: Das war aus dem Baubranche.
00:38:10: Und ja, weil ich ja dann alleine stand wo mein Vater starb.
00:38:15: Hat er ein zwei Jahre, hat er seinen Urlaub für die Warnbeschaffung genommen, musste er dann losfahren und dann hat er gesagt uns reicht ich komme mit in die Firma und da haben wir dann bei neunundachtzig war hier dann die Wände, da haben man das Fahrrad mehr ausgebaut.
00:38:29: vorher hatten wir kaum welche.
00:38:30: Die wir dann gekriegt haben, da mussten wir wenn mal die guten Bekannten den Erfurt hatten rief die an Frau Göbe wenn sie gleich kommen können sie die tausend voll Fahrräder kriegen ... musste ich gleich kommen oder ... ... musste mein Mann sehen, ob er auf Urlaub kriegte.
00:38:45: Und dann hat er die geholt und so ist er mit in den Firmah.
00:38:47: dann seit ... ... sage man mal ... ... dreiundachtzig eingestiegen.
00:38:53: Ja, mein Vater war tot genau.
00:38:55: Und hat ja dann die Fahrradbranche nach der Wende weil wir ja dann ... ... die Fahrräder zeigen konnten und verkaufen konnten ... ... eingestiegten auch die Reparatur übernommen.
00:39:04: das ist ja auch...
00:39:05: Uns war ja Platz, der die ... Multikar kam raus?
00:39:09: Nee,
00:39:09: Ost war kein Platz.
00:39:10: Die sind aus dem Jahr ... ... ist das Autohaus gegründet worden.
00:39:20: Hab
00:39:20: ich das richtig verstanden?
00:39:21: Tausend Fahrräder auf einmal gekauft oder...?
00:39:23: Nein!
00:39:23: B-tausend voll.
00:39:26: Wir kriegen nur ein B-Tausend voll!
00:39:27: So, ich
00:39:28: bin ja sechsundsechzig Jahre jetzt.
00:39:29: Man muss langsam
00:39:31: sagen... Das wäre schön gewesen.
00:39:33: Die Fahrräder mussten wir erst mal ein, die mussten mir dann auch zusammenbauen.
00:39:36: Die waren ja nicht fertig aber trotzdem.
00:39:38: Die mussten mich erst mal schnell in Lahn und das weiß auch noch jeder wenn Warnübernahme war dann war immer der Lahn immer ein bisschen geschlossen.
00:39:46: Wir mussten hier die Fahrräders zusammen bauen und dann auch ein bisschen verstecken weil wir ja aufgeschrieben hatten Und das mussten natürlich die kriegen, die auch bestellt hatten.
00:39:54: Schon lange warteten!
00:39:56: Aber bei der Name viel... also bzw.
00:39:59: Dein Mann erwähnt hast du ganz liebe Grüße.
00:40:01: gehen jetzt raus an Friedhelm und er soll die Ohren steif halten.
00:40:07: Einmal im Jahr ist es mindestens einmal im Jahr und da durfte ich auch einige Male mit dabei sein kann man sagen, da steppt der Bär bei euch auf dem Hof.
00:40:17: Da fliegt die Kuh weil da rückt die Sankt Egidienkirmes bei euch ein und da freuen sich alle drauf!
00:40:23: Also ich glaube das ist die Station wo die am längsten verweilen... Das war
00:40:29: aber auch schon zu meinen Vaters Zeiten.
00:40:31: also ich habe alles geerbt.
00:40:32: Das ist
00:40:33: Tradition?
00:40:34: Der erste Trompeter klettert dann hoch auf den Balkon?
00:40:37: Ja das ist aus dem meine Mutter letztes Jahr noch lebte und er war gerade nicht gut drauf.
00:40:42: Er war auf dem Balkon geblieben und hat der Trumpeter gesagt Da geh ich hoch.
00:40:46: Der Frau bringe jetzt ein Ständchen und das machen sie seitdem jedes Jahr, einen Ständchern anbeigucken.
00:40:51: Sehr schön!
00:40:51: Ja wir als Karnevalsverein gehen ja auch immer am Rosenmontag dann bei euch vorbei und da gibt es immer ganz, ganz leckere kleine Kräppel die du natürlich live dort auch im Laden in der Friteuse dort anrichtest und herrichtest.
00:41:08: Und das ist also ausgesprochen lecker.
00:41:11: Viele können da schon gar nichts mehr essen, weil sie so viel getrunken haben vorher.
00:41:15: Eine wichtige Frage!
00:41:17: Wie lange möchtest du noch machen?
00:41:19: Oh... habe ich noch keinen
00:41:22: Plan?!
00:41:22: Ich hoffe, dass ich doch
00:41:23: hake!
00:41:23: Das ist super!
00:41:24: Sie hat noch keinem Plan für den
00:41:26: Ausstieg!
00:41:31: Aber ich muss jetzt sagen, ich hab ja einfach mehr oder weniger schon leicht gehabt.
00:41:34: die Firma war da.
00:41:35: Ich brauchte es nur übernehmen.
00:41:36: gut mit dem Ostseiten und mit der Schwierigkeit hatte ja jede Firma Schwierigkeiten.
00:41:40: aber wie früher.
00:41:41: Ich würde nur mal sagen, wir hatten ja auch eine Tanksäule vor dem Geschäft.
00:41:45: Da lebt sich aber noch nicht!
00:41:46: Eine Tankstelle war hier unten, eine Tank-Säule Bier-Schicks.
00:41:50: Das wissen Sie?
00:41:51: Herr Wagner weiß das bestimmt noch.
00:41:53: und dann war hier bei Zahnarzt-Kühn, es war wo früher auch mal die Bücherstube war.
00:41:58: da war eine Tanksäule, dann war eine Tankseule bei uns gegenüber, war in der Schlosserei Kühn ... War eine große Konkurrenz für uns.
00:42:07: Dann war bei uns eine Tanksäule, dann oben und mein Onkel später die Tankstelle König.
00:42:11: Da oben die Große und zwar noch eine Tank-Säule.
00:42:14: Und trotzdem haben sie alle gelebt und mussten früher doch schon ganz schön kämpfen.
00:42:18: Wollt ihr das nur mal erwähnen?
00:42:20: Das weiß man gar nicht!
00:42:23: Es
00:42:23: gab es nicht so viele Autos wie heute.
00:42:25: Wir haben ein ganz tolles Bild von unserem Geschäft.
00:42:29: Meine älteste Tante und mein Vater die älte Schwester hat an der Tanksäule einen Kuh gespannt Und gibt denen Wasser.
00:42:39: Das ist mal so ein Spaß nebenbei!
00:42:49: Mit dir hier als ... Wir haben
00:42:50: auch noch die Teste, ja.
00:42:52: Als
00:42:53: wenn man jetzt mal Bezug nimmt auf deinen Mädchennamen als Königin des Einzelhandels in Heiligenstadt.
00:43:00: Schön dass du zugesagt hast und schön das wir dir Fragen stellen durften.
00:43:04: Applaus für Marielle König!
00:43:08: Danke schön!
00:43:18: Marielle was wir vielleicht nicht unerwähnt lassen sollten.
00:43:23: es gibt ja quasi einen kleinen Ableger von Maschinenkönig, weil du hast ja gesagt, Friedhelm hat die, oder haben ja berichtet, Friedhemm hat die Fahrräder gemacht und er hat das an deine Nichte weiter abgegeben.
00:43:37: Antoren macht es mit dem René jetzt schon sechs Jahre und das machen sie auch richtig gut.
00:43:42: Die Bude ist immer voll, das macht auch Spaß dorthin zu gehen.
00:43:44: also es geht da auch weiter.
00:43:46: Da seid ihr sehr stolz, das dürft ihr auch sein!
00:43:48: Das ist ein sehr... Vor allen Dingen, es ist immer schön wenn ein Eine Dame mit in so einem Unternehmen ist, die ein Auge hat für Dekoration und das sieht man bei Bike-Liebe.
00:43:59: So heißt der Laden.
00:44:01: Sieht man das sehr schön.
00:44:03: Volker wir machen weiter mit den nächsten Gästen und jetzt wird es also nach der Kultur... Jetzt muss ich mal die Latte richtig...
00:44:12: Ein hochlegen ganz klar
00:44:14: um.
00:44:14: zumindest was die Kultur des Kaufens Das Shoppins hier in Heiligenstadt anbetrifft, wissen wir wo jetzt Bartel den Moster holt.
00:44:24: Wo man gut versorgt wird.
00:44:25: aber jetzt wollen wir es noch mal richtig kulturell und musikalisch werden.
00:44:29: Kultur der Kultur?
00:44:30: Ja denn jetzt können wir also.
00:44:34: normalerweise macht man keine Gags.
00:44:37: über Namen Bin ich nicht mal sehr viel wert, aber aus meinem Namen-Nachnamen Ländeckel kann man sonst was machen.
00:44:45: Aber hier bietet sich das Anwärts.
00:44:47: ein so schöner Name ist.
00:44:49: wir bringen jetzt quasi Leben auf die Bühne!
00:44:52: Denn wir haben hier einen Musiker Ehepaar und wir begrüßen heute Abend Maria & Clemen Leben herzlich willkommen und der Applaus es für euch.
00:45:10: Ja, wir haben Maria hier als... Ich sag's mal salopp.
00:45:15: Wie es in der Tiefe dann aussieht das erklärt sie dann selber Als Sängerin und Klemen als so wird ichs beschreiben!
00:45:23: Ich habe deine Internetseite durch geforstet klemen als accordion virtuose Und wenn man deine Vita danach erhört kann man nachvollziehen also du hast ist schon ordentlich ordentlich drauf.
00:45:38: ja liebe maria Wie wird man eigentlich Opernsängerin?
00:45:43: Ist für mich immer eine Frage.
00:45:45: Und wie fühlt es sich an, gleichzeitig die Königin der Nacht zu singen als auch Gesangstlehrerin zu sein?
00:45:55: Das ist schon mal eine Frage oder das sind zwei Fragen.
00:45:58: da könnte ich schon mal ne halbe Stunde darüber sprechen.
00:46:01: Aber fangen wir mal so an.
00:46:03: Ich glaube am Anfang steht dass man die Musik liebt und dass man nicht weiß, wie viel Arbeit ein überhaupt jemals erwarten wird.
00:46:14: Also ich weiß zum Beispiel das... Es gibt so eine Anekdote, dass ich auf dem Wohnzimmer-Tisch zu Michael Jackson gesungen habe als ich klein war und der Handwerker, der zu Besuch war und was richten musste fragte ob man mich nicht ausstellen könnte.
00:46:29: Und ich glaube, das war dann der Moment, als meine Eltern mich zum Gesangunterricht angemeldet haben.
00:46:34: Dann fängt man an und man ist einfach dabei, man arbeitet weiter.
00:46:38: Also um es kurz zu sagen, die Voraussetzung ist die Liebe zur Musik und dann wird man von ganz vielen tollen Menschen begleitet.
00:46:46: Aber da gehen wir wahrscheinlich noch mal ins Detail...
00:46:48: Natürlich!
00:46:49: Natürlich denn wir wollen ja was ganz anderes eigentlich auch noch wissen.
00:46:53: wie ging's denn eigentlich mit der kleinen Maria los?
00:46:57: Der erste Gesangunterricht war bei Elke Hartmann an dem Rudelstädter Musikschule.
00:47:02: ich bin eigentlich gebürtig aus Sachsen-Anhalt aber aufgewachsen in Bad Blankenburg im Thüringer Wald und dort hatte ich den Luxus bei einer Sängerin vom Rodelstädter Theater Gesangunterricht zu bekommen.
00:47:16: Und das war eine, also es war so eine inspirierende Persönlichkeit.
00:47:22: Und dann danach ging's zum die Musikspezialklassen.
00:47:26: als ich dann gemerkt habe okay dass ist was was ich wirklich gerne beruflich machen möchte bin ich nach Gera ans Gymnasium gewechselt.
00:47:33: Soll ich weitermachen oder?
00:47:35: Immer frei raus.
00:47:36: Wegschneiden können wir immer
00:47:37: noch!
00:47:39: Ja und dann beginnt halt der akademische Weg, man geht an die Musikhochschule.
00:47:44: bei mir war das angefangen in Weimar an der Hochschule für Musik und dann habe ich dort erst Schulmusik studiert und später dann in Detmold Gesangspädagogik und klassischen Gesang also Opern- und Konzert.
00:47:57: und dann hab' ich den Bachelor gemacht und dann in Ljubljana noch den Master.
00:48:04: Wie hat sich denn dann hier ins Eichsfeld verschlagen, Maria?
00:48:07: Ich würde sagen einmal falsch abgebogen.
00:48:13: Nein, nein!
00:48:13: Das könnt ihr jetzt den Eindruck erwecken als wären wir nicht gerne hier aber wir sind sehr, sehr gerne hier.
00:48:20: ich habe mich hier nach dem Studium direkt nach dem studium auf eine stelle beworben.
00:48:24: da hat klemen gerade seinen Doktorstudium begonnen und die stelle bekommen.
00:48:29: seitdem hängen wir hier.
00:48:32: Und jetzt können wir vielleicht auch gleich mal fragen, wie habt ihr euch kennengelernt und wo?
00:48:38: Das war schon in Weimar beim Studium.
00:48:40: Also wir sind schon sehr lange
00:48:45: mehr als sieben Jahre.
00:48:48: Dann seid ihr ja fast durch!
00:48:54: Könnte da schon mal den Haken hintermachen...
00:48:56: Ja bei uns ist das wie in jeder Ehe.
00:49:00: Wir sind glücklich miteinander verheiratet.
00:49:02: also Ich bin glücklich und er ist verheiratet.
00:49:06: Das ist auch immer sehr, sehr gut im katholischen Ike's Welt wenn man verheiraldet ist da gibt es dann keine Fragen und das habe ich schon mal gut gemacht also beseit anpassungsfähig.
00:49:18: Also wir haben uns beim Studium in Weimar kennengelernt und dann sind wir eine zeitlang leider mit Fernbeziehung unterschiedliche wege gegangen weil das als Musiker so ist dass man halt leider nicht immer am gleichen Ort die Fortbildung bekommt, die man braucht.
00:49:33: und jetzt haben wir uns wieder hier gefunden.
00:49:36: Okay!
00:49:37: Und wie sieht dein Job hier im Eichsfeld aus?
00:49:40: Was machst du?
00:49:41: Arbeitest Du nur in dem Eich-Feld?
00:49:43: Dann nehm ich mal an, gibst Du Unterricht für die Musikschule.
00:49:46: da gibt's eine schöne Website über Maria Leben.
00:49:51: Erzähl mal was ... Wie sieht deinen Job aus ?
00:49:53: Was machst Du alles?
00:49:54: Genau also ich habe zwei Persönlichkeiten.
00:49:57: Die eine ist Gesanglehrerin.
00:50:01: Da arbeitet man wie jeder andere Musiklehrer, dann am Nachmittag bis in den Abend hinein unter der Woche und dann reisen wir viel.
00:50:08: Also wir sind dann am Wochenende öfter mal unterwegs oder natürlich in den Ferien ganz viel auf Konzertreise.
00:50:14: Okay also ihr gebt Konzerte?
00:50:17: Genau nicht alle.
00:50:18: wir geben viele zusammen aber wir sind auch einzeln unterwegs.
00:50:22: okay
00:50:24: sehr interessant sehr interessant.
00:50:25: und wohnen tut hier.
00:50:27: darf ich das darf man das wissen.
00:50:29: dann sagt es uns doch
00:50:30: Wir haben ein wunderschönes ... wir wohnen im Birkungen.
00:50:34: Okay!
00:50:37: Da könntest du die Geschichte bald ...
00:50:40: Das mach ich auch nicht.
00:50:42: Wenn ich mit Volker unterwegs bin, dann geht's immer der und der Ort.
00:50:45: Da hatte ich mal eine freune Berbel.
00:50:47: Ist heute hier.
00:50:48: lasst diese Geschichte weg?
00:50:50: Es ist verdammt lange her.
00:50:52: Wann wurde dir klar, dass das mein Beruf werden könnte?
00:50:56: Gab es da so einen Schlüsselmoment, dass man doch ... Viele sind ja der Meinung, sie könnten alles zusammen singen und die Bühne dieser Welt erobern.
00:51:05: Weil sie zur Kirmes am Dresen mal ein Prosit der Gemütlichkeit schmettern können.
00:51:10: Wie war das bei dir?
00:51:11: Dass du gesagt hast Mensch Ja ist auch manchmal mit einem Risiko verbunden wenn man in der Kunst da Fuß fassen möchte Und dass zum Beruf machen
00:51:20: will.
00:51:20: Ich glaube das ist eben der Punkt.
00:51:22: Wenn man wirklich Musiker sein will muss man bisschen verrückt sein.
00:51:25: Also das gab es nie.
00:51:26: Ich habe nie über finanzielle Sachen nachgedacht, keinen einzigen Moment.
00:51:30: und dann kam irgendwann meine Eltern und haben gesagt okay du kannst Musik studieren aber erst machst du Stuhlmusikstudium und ich, ja!
00:51:39: Und das war eigentlich eine gute Sache.
00:51:40: im Nachhinein muss ich sagen bin ich sehr dankbar dass ich's gemacht hab weil das hat mich ein bisschen breiter aufgestellt und mir dann auch nochmal ein ganz anderes Fundament für die Spezialisierung in den Gesangen geliefert.
00:51:54: die Basis, dass man bei der Eichsfelder Musikschule ist.
00:51:59: Da hat man schon mal so ein paar Körner auf Seite liegen und hat so bisschen die Flexibilität.
00:52:04: Es gibt sehr viele Berufsmusiker, die Musikunterricht geben als Basis und haben dann eben da entsprechend dann die Möglichkeit noch
00:52:14: Konzerte zu geben.
00:52:15: Das mache ich, weil ich es wirklich gerne mache.
00:52:17: Klar,
00:52:18: das
00:52:19: muss man sowieso, sonst kommen die Schüler nix bei rum.
00:52:22: Ja also nee... Ich habe ja... Ich hab das zwar studiert und dann als ich hier ins Eichsfeld kam in der Musik... War das zwar erstmal ein Schock für mich?
00:52:31: Weil man kommt aus so einem Unfeld wo man umgeben ist mit verrückten Leuten!
00:52:35: Mit Leuten, die nur für die Musik leben und brennen und alles machen von früh bis spät.
00:52:39: Und dann kommt man, ich sag mal aufs Land in eine Musikschule und dann übt jemand nicht.
00:52:47: Das ist für ein Musiker total unvorstellbar, aber mit der Zeit muss ich sagen habe ich jetzt wirklich richtig tolle Schüler die mir auch ganz viel zurückgeben und ich würde es nicht missen wollen.
00:53:02: Ja Maria du hast von Barockmusik bis zu Avantgarde fast alles gesungen?
00:53:08: Ist das richtig?
00:53:09: Ja.
00:53:10: Wunderbar, gibt es Stücke bei denen du eigentlich selbst denkst das kann der Komponist doch wirklich nicht ernst gemeint haben was er mir dazu mutet?
00:53:19: Das ist tatsächlich jedes mal so wenn ich ein neues Stück anfange.
00:53:23: also neue Musik ist wirklich schwierig das muss man sich zu vorstellen.
00:53:27: Wenn ich jetzt einen Pop-Lied oder ein Lied aus dem Musical einstudiere brauche ich dafür eine Stunde Oder eine halbe Stunde manchmal oder wenn's schwierig ist zwei Stunden.
00:53:37: aber wenn ich in Musik aus der neuen Musik einstudiere, dann brauche ich da manchmal einen halbes Jahr.
00:53:45: Dann kann es sein dass dieses Stück nur einmal aufgeführt wird und dann gibt es jedes Mal wenn ich so ein Stück einstudierere im Anderen denke ich hatte deine Marke!
00:53:54: Wieso musst du dir das so schwer machen?
00:53:55: Wieso mache ich das
00:53:56: jetzt?!
00:53:57: Und dann wenn ich das kann... Das ist ein bisschen wie wenn man schwere Literatur liest, dann denkt mir erst muss ich das wirklich lesen, man will zur Seite legen aber wenn man durch ist Dann denkt man, ich will nicht dieses Buch nicht gelesen haben.
00:54:12: Ihr wisst was ich meine?
00:54:13: Genau ja!
00:54:15: So ganz nach dem Motto es ist alles schwer bevor's leicht wird.
00:54:20: Jetzt haben wir wieder ein Zettel bekommen.
00:54:23: Wir haben unserem ihr wart vorhin noch nicht da unseren Publikum zettel gegeben.
00:54:26: Da können die Fragen stehen und jetzt kommt eine Frage Darf ich auch schon darüber nachgedacht Können wir eine kleine Kostprobe ihres Gesanges bekommen?
00:54:36: Ja, da haben wir jetzt ein Problem.
00:54:38: Das können wir leider nicht machen, weil wenn ich etwas berokkes singen sollte, bräuchte ich hier einen Kammerorchester.
00:54:44: Ich glaube das könnt ihr mir nicht bieten!
00:54:46: Das können sie gerade nicht dabei.
00:54:48: Aber ich schlage vor dass Sie einfach, wenn Sie das interessiert dann gehen Sie mal auf die Internetseite klingende Lebensweisheiten.
00:54:56: Wir können vielleicht auch noch einmal drüber sprechen und da können Von oben bis unten alles durchhören und dann kriegen sie einen Eindruck.
00:55:03: Das ist ein super Kompromiss!
00:55:04: Da war ich gestern Abend auch in Vorbereitung auf den heutigen Podcast, auch auf der Seite und hab mich da inspirieren lassen.
00:55:11: Das sind, ich sag mal so geläufige Redewendungen die du quasi dann musikalisch umgesetzt hast.
00:55:19: Also am Anfang steht natürlich erstmal ein Arrangement also eine Komposition oder ein Spiel mit Motiven usw.
00:55:29: Und dann muss da eine Aufnahme gemacht werden und dann wird es gemixt.
00:55:34: Ich singe das, dass den Rest macht Klemen.
00:55:38: Okay!
00:55:39: Und Klemen komponiert auch
00:55:42: die Titel?
00:55:42: Ja natürlich wenn wir jetzt bei den klingenden Lebensweichheiten sind... Da geht es ausschließlich um neu komponnierte Stücke.
00:55:51: zum Beispiel es gibt Stücke wie Renaissance Musikklingen oder dann ... wir haben auch was barokisch.
00:55:58: Da gibt's auch was, das vielleicht aus der Pop-Richtung kommt oder Latino.
00:56:03: Oder ganz zeitgenössisch natürlich!
00:56:05: Das ist unser Anspruch dass diese kleine Weisheiten eben als Musiker klingen die sowohl interessant aber auch kunstvoll sind.
00:56:17: Dass es nun schon eigentlich ein Riesen anlingen.
00:56:21: Es kann zwar einfach sein, aber nie platt.
00:56:24: Also auch musikalisch muss dahinter ein kleiner Funken, so wie in den Wörtern versteckt werden.
00:56:31: Vielleicht kann man ganz kurz dazu sagen, wie das entstanden ist?
00:56:33: Das ist ein Kind der Corona-Zeit und da sieht man wieder dass alle Sachen die was Schlechtes in sich haben, haben auch etwas Gutes in sich weil wir saßen zu Hause
00:56:46: und
00:56:47: hatten Zeit und da dachten wir okay wir haben den Namen Leben, was machen wir jetzt viel uns ein Spruch auf und wir haben die erste Lebensweisheit vertont.
00:56:57: Und dann die zweite, und die dritte, und es purzelte und purzelte... und plötzlich war die Zeit wunderschön!
00:57:04: Wir
00:57:06: geben euch mal ein Beispiel eine Lebensweiszeit und ich sage das mal den ersten Teil und ihr ergänzt das.
00:57:13: Jetzt wird's
00:57:14: interaktiv
00:57:15: fürs Publikum.
00:57:17: Eine klingende Lebensweise heißt Trump prüfe, wer sich ewig bindet.
00:57:28: Ob es sich nicht noch was Besseres findet und genauso singst du es ja auch so ist der Text ob sich nicht auf etwas besseres findet.
00:57:35: aber es ist falsch.
00:57:37: Es ist falsch es nämlich ein Schiller Zitat.
00:57:40: Und das Zitat geht ganz anders weiter Trump Prüfe Wer Sich Ewig Bindet Ob Herz Zum Herzen Findet.
00:57:49: Der Wahn Ist Kurz Die Roy Is Lang.
00:57:55: Es wird nicht besser.
00:58:01: Maria, ich habe eine Frage.
00:58:05: Du hast ja auch die Königin der Nacht gesungen?
00:58:10: Genau, also eine Aria daraus.
00:58:11: Mozart!
00:58:12: Mozart, die Könige in der Nacht ... Das ist ja nun wirklich was richtig Anspruchsvolles oder?
00:58:20: Wie gesagt wenn man es kann das ist leicht.
00:58:23: Nein, wirklich.
00:58:24: Also die Sachen am Anfang sind alles schwer was man sich ja arbeitet.
00:58:29: aber wenn man es kannt ist es dann leicht.
00:58:32: Aber Volker hat mich drauf gebracht und ich kann mich an einen Film also so wie man heutzutage sagt ein Biopic wo so das Leben einer besonderen Sängerin verfilmt wurde der das wurscht war.
00:58:47: Die konnte überhaupt nicht singen.
00:58:49: Die hatte irgendwo durch eine Krankheit gezeichnet, wie hieß die Lady aus den USA?
00:58:54: Eine US-Amerikanerin hatte Gesangsunterricht genommen tatsächlich, konnte aber bis zum Lebensende nicht gescheit singen hat aber die Carnegie Hall glaube erobert.
00:59:05: alle waren begeistert und die gute hieß Florence Foster Jenkins.
00:59:11: Und wer das mal hören will Oder sich mal antun will.
00:59:15: Bei YouTube gibt's diesen Film über Florence, muss doch mal selbst gucken, Forster Jenkins.
00:59:22: Wahnsinn!
00:59:23: Das sind Original-Tonaufnahmen.
00:59:26: Da rollen sich euch die Fußnägel auf?
00:59:30: Die hat das grauen Hörbar gemacht.
00:59:33: So singt Maria nicht um das noch einmal eindeutig so zu sagen.
00:59:38: Aber sie hatte Freude dabei.
00:59:40: Was für welche ... dem Klavier sich die Tasten weggeflogen.
00:59:47: Und es gab verrückterweise ja Leute, die das richtig cool fanden, die der Meinung waren... Das muss so!
00:59:53: Also die das Original nie kannten.
00:59:55: und auch das kleine Bummelchen da vorne auf der Bühne, das macht das gar nicht schlecht und das war schon interessant.
01:00:01: aber wäre Gott sei Dank ja nicht dein Anspruch.
01:00:06: Maria du hast in Deutschland uns Slowenien studiert?
01:00:10: Gibt es Unterschiede im musikalischen Verständnis zwischen Slowenien und Deutschland?
01:00:16: Ich könnte dazu hier
01:00:17: springen.
01:00:17: Ja, bitte!
01:00:19: Ich glaube was vielleicht ein Dickchen an das ist in Deutschland oder in Slowenian ist die Einstellung zu der Volksmusik ich meine zu den echten Volksmusiken.
01:00:32: Deutschland hatte natürlich unheimlich starke Komponisten.
01:00:36: schon seit seit fünfhundert Jahren kommen natürlich viele schöne Sachen, aber auch die ungünstige dass erstens im neunzehnten Jahrhundert echte deutsche Volksmusik ein bisschen begradigt wurde rein musikalisch rhythmisch und dazu noch vor ja was ja?
01:00:55: vor neunzig Jahren oder so wurde diese wunderschöne Volks Musik auch noch missbraucht.
01:01:01: Und später hat man sich entschieden in diesen Wurzeln zu kapen das natürlich falsch war.
01:01:06: die Musik ist nichts daran schuld, wenn man sie falsch einsetzt.
01:01:10: Aber zum Beispiel in Slowenien ist diese Linie der echten Volksmusik noch ein bisschen besser am Leben erhalten geblieben.
01:01:19: und ja das finde ich für eine Kondition einer Nation musikalisch gesehen ist das schon ein kleines Glück.
01:01:28: bei Volks Musik Aus Slowenien fällt mir natürlich die Oberkreiner Musik ein.
01:01:34: Fällt das aus deiner Sicht auch darunter oder ist das wieder eine ganz andere Sparte?
01:01:39: Na ja, Oberkreiner Musik
01:01:41: z.B.,
01:01:42: Musikstil den Slauka Hausnik geprägt hat es natürlich keine Volksmusik in dem Sinne ist aber eine volkstümliche Musik die eben durch wirklich hervorragende Musiker gespielt wurde und eben erweitert wurde.
01:01:55: Und das ist natürlich ein Teil der slowenischen Kultur Zwei Personen und auch ein wertvoller Teil.
01:02:00: Ich
01:02:01: könnte noch was dazu sagen, was mir jetzt eingefallen ist, was mich beeindruckt hat als ich nach Slowenien kam.
01:02:06: Dass ganz viele junge Menschen einfach aus dem Stegreif mehrstimmig singen können.
01:02:14: Das hatte bei den Slowenen eine andere Tradition und fand ich war ganz begeistert davon.
01:02:20: Also das muss sich bestätigen?
01:02:24: waren viele, viele Jahre in auch in Kroatien im Urlaub und durch Slowenien durch immer viel Maut für wenig Autobahn bezahlt.
01:02:33: Und wenn man da einfach nur mal Sonntags in so eine Kirche geht
01:02:36: wie
01:02:37: die dort singen mehr stimmig bei uns mehr und querstimmig.
01:02:42: aber da ist wirklich in Slowenian die können wirklich... Die haben es irgendwie im Blut.
01:02:47: das muss denen glaubt auch keiner erklären die hören dass.
01:02:52: ich habe noch ne Frage Mariam.
01:02:54: Wir sind ja vor so einem Podcast immer total aufgeregt.
01:02:57: Wir beide stehen hinter der Bühne und wissen gar nicht, was wir miteinander reden sollen weil wir so aufgeregts sind.
01:03:03: wie ist das bei dir?
01:03:04: Was passiert eigentlich wenn man eine Oper singt hinter der bühne, wenn es losgeht?
01:03:10: Ist das dann mehr so introvertiert sein oder kontrolliertes Chaos?
01:03:16: Nein also man hat ja Techniken!
01:03:19: Also dazu gehören auch Körpertechnik, also nicht nur Gesangstechnik sondern dass man sich sein Instrument baut vor einem Auftritt.
01:03:28: Und das gehört auch dazu, dass das mentale mitaufgebaut wird.
01:03:31: Wenn man zum Beispiel auf die Bühne geht, ist man ja nie selbst auf der Bühnen.
01:03:37: Man is immer in einer Rolle und es kann sowohl Kirchenmusik sein als auch Opa.
01:03:44: Man muss in diese Rolle hineinschlüpfen und wenn man dort ist, dann ist man nicht aufgeregt.
01:03:49: Dann ist man diese Person!
01:03:51: Ja, das haben wir bei Carolin Hauptmann gelernt
01:03:54: Schauspielerin?
01:03:55: Schausspielerin
01:03:55: aus München, der wir die Frage gestellt haben.
01:03:57: Wie ist es eigentlich bei einem Bühnen-Kuss oder Filmkuss?
01:04:02: was macht man denn da?
01:04:03: wie geht man denn damit um?
01:04:04: und sie hat also praktisch genau dasselbe gesagt Man muss das Instrument schärfen!
01:04:08: Das
01:04:11: ist jetzt deine freie Interpretation.
01:04:14: Du hast gesagt, dass du das bisschen vermisst hast im Ikesfeld nicht so viel verrücktes Volk um dich rum zu haben.
01:04:22: Und also ich sag mal positiv bekloppt, würde ich es beschreiben.
01:04:26: Hier bist du aber in guter Gesellschaft weil wir sind irgendwie grundsätzlich im Eichsfeld hat jeder so einen kleinen Mitläufer, aber der gibt's nicht zu!
01:04:33: Der ist dann zu ernst Du merkst das schon.
01:04:36: hier stehen die Kirchen Klemen hat schonmal genippt und jetzt bringen wir schon mal meinen Damit wird in die nächste... Das war auch wichtig für den Klemen Weil jetzt wird er von uns ein geseift.
01:04:49: Zum Wohl
01:04:50: Sehr zum Wohl Oh!
01:04:56: Das war Schwiegermutter.
01:05:00: Der hat Obby brennt, würden Sie jetzt in den Südstaaten im Bayern sagen.
01:05:04: Junge der ist aber Musik dahinter.
01:05:08: Jetzt können wir... darf ich das erzählen oder wird dann deine Frau enterbt?
01:05:13: Dann werde ich das mal kurz zu Protokoll geben.
01:05:17: und du ergänzt die Story.
01:05:19: Kennt ihr vielleicht noch gar nicht.
01:05:21: Doch die kennst du.
01:05:22: Du hattest, so hast du es mir beschrieben, Probleme deine Schwiegermutter davon zu überzeugen mal in den Podcast reinzuhören.
01:05:31: Ja genau!
01:05:33: Und äh ... Sie tat's einfach nicht.
01:05:35: Stitznitz?
01:05:36: Stitz-Nitz
01:05:37: Schingelaich hat er zu mir gesagt aber Es gab jetzt einen Schlüsselmoment.
01:05:42: wo sollte der auch anders sein?
01:05:44: Na in Paris natürlich.
01:05:46: In Paris vor Sacré Cœur auf dem Montmartre trafen wir plötzlich Bekannte aus Mühlehausen.
01:05:54: In der Schlange, meine Schwiegermutter ist aus Mühlhausen und da haben wir natürlich nichts Eiliges zu tun gehabt als zu erzählen Wir machen ein Podcast.
01:06:02: Oh, das ist ja ein Ding!
01:06:03: Hast du da mal eine Karte davon?
01:06:05: So eine Autogrammkarte wie sie hier vor uns liegen hatten wir natürlich dabei Und Sie haben Podcast gehört.
01:06:12: Beim nächsten Zusammenkunft zwischen diesen Freunden und meiner Schwiegemutter schwärmten die beiden Aus Mühlerhausen natürlich meiner Schiegemutter vor Wie toll dieser Podcast ist.
01:06:22: Und ich hab's am Donnerstag nach Hause gefahren und wir haben eine halbe Stunde lang nur über Podcast geredet.
01:06:29: Jetzt kannst du es auch abhören, liebe Grüße nach Mühlausen zu der Familie Wetter und zur Schwiegermutter!
01:06:37: Sie hat scheinbar mitbekommen dass es mit dem Liegerchen funktioniert und hat uns eine Flasche Johannesbär
01:06:45: ausm Keller geholt.
01:06:46: Also ganz fantastisch.
01:06:47: Also wir trinken dann noch ein... Wie
01:06:49: der Eichsfiller sagt, schwarze Gehannisbär!
01:06:53: So jetzt
01:06:53: kommen wir zu unserem nächsten, das wir hatten schon so ein bisschen nebenbei.
01:06:56: Genau,
01:06:56: jetzt kommen die zum Klemen.
01:07:00: Also nicht dass ihr euch denkt, wir vergessen hier immer Buchstaben?
01:07:03: Die Eichslöhler haben das ja manchmal so wie Bäuer und Vignarode oder sowas.
01:07:08: Nein er heißt wirklich klemen leben
01:07:12: mit K.
01:07:15: Jetzt, als ich in Vorbereitung war auf dem Podcast ging mir der Allerwerteste auf Grundeis.
01:07:23: Weil ich bin auch mit einem Akkordion unterwegs wenn ich auf der Bühne stehe.
01:07:28: bei mir reicht aber nur das Talent dahingehend dass sich so aussehen lassen kann als Könntichs und heute habe hier jemanden neben mir stehen der wie gesagt ein Virtuose ist.
01:07:42: Akkordion, jetzt kann ich sagen ja das kann ich auch nicht.
01:07:45: Weil bei dir sind extrem viele Knöppe und bei mir nur Tasten.
01:07:49: Ja schön dass wir dich hier mit auf der Bühne haben und dass du heute mal so ein bisschen was über dich erzählen kannst.
01:07:58: Ja Klemen nützt wahrscheinlich sein Akkordeon so ein bischen als Reisepass und ich zähle jetzt hier mal ein paar Stationen auf von Leipzig über Salzburg nach Berlin Helsinki, Nordamerika und auf allen entscheidenden Konzertbühnen war er bereits unterwegs.
01:08:23: Und das nicht nur zum Anschauen sondern zum Spielen!
01:08:28: Ja du trittst in renommierten Orchestern auf Du bist Stammgast bei internationalen Festivals und schaffst trotzdem irgendwie auch noch zu unterrichten.
01:08:37: also du hast auch Schüler.
01:08:39: Kurz gesagt viel Musik viele Kilometer und ziemlich wenig Langeweile.
01:08:45: Noch mal herzlich willkommen lieber Clemen.
01:08:48: Vielen Dank, danke schön!
01:08:52: Clemen wir hören ja schon so einen kleinen Akzent raus.
01:08:56: deswegen
01:08:57: wo
01:08:59: ging es bei dir los?
01:09:01: Ich bin geburtig an Slowene wurde in Slowenien geboren und habe auch da Grundschule besucht und Musik-Gymnasium.
01:09:10: Und wie er so in einem Musikerleben anscheinend sein muss Wenn man irgendwie innerlich getrieben ist, das unbedingt machen zu wollen, führte mich ja mein Studienweg nach Deutschland.
01:09:25: Nämlich nach Weimar wo ein gewisser Professor Ivan Kovall Akkordeon unterrichtet hat.
01:09:31: Ist auch ein unglaublicher Mensch.
01:09:34: und so führten mich meinen Weg erstmal nach Deutschland wo ich auch Maria kennenlernte und da ging es dann weiter.
01:09:43: Ja, wenn ich mich rechtlich richtig erinnere war das Akkordion voriges Jahr.
01:09:48: Das Instrument des Jahres!
01:09:50: Es wird immer so ein Instrument ausgelobt was nun Instrumentes jahres ist und ich glaube vores Jahr war das akkordeon dran.
01:09:58: Es ist eigentlich dieses Jahr... Dieses Jahr?
01:10:00: ...was aber heißt dass wir Akkordeonianisten nicht emsig genug waren das gut zu bewerben.
01:10:07: Clement du hast in Helsinki Weimar uns auf den großen Bühnen Europas studiert und gespielt.
01:10:16: Wo gab es den besten Kaffee?
01:10:19: In welchem Haus?
01:10:22: Da könnte ich Ihnen zwar wirklich eine sehr gute Rösterei empfehlen, wenn Sie nach Libriana fahren aber wahrscheinlich ist das nicht damit gemeint.
01:10:31: Aber mit dem Café natürlich verbinden wir unser soziales Leben!
01:10:36: Und ich kann Ihnen wirklich sagen dass für einen Slowenen der erst nach Weimar kam also nach Deutschland war das ein Riesenkulturschock.
01:10:44: Man kommt mit achtzehn Jahren in ein fremdes Land, ist man da nur wegen der Musik.
01:10:50: Das muss man wirklich verstehen!
01:10:51: Nur wegen der Musik und dann hat man einen Superprofessor... Und erst sieht man das Land wo man jetzt ein Gast ist logischerweise mit den Augen eines Gastes.
01:11:04: und dann merkt man, da gibt es aber wirklich wunderschöne Sachen.
01:11:08: Aber lustigerweise passiert nach drei Vierteljahr wenn man dann Sommerferien in den Slowenien verbringen, da kommt man aber zurück und sieht man plötzlich sein eigenes Heimatland schon wieder als Gast.
01:11:20: Und wieso ich das erwähne?
01:11:22: Wir leben wirklich in verrückten Zeiten wo sich die Welt so fast bemüht der Unterschiede zwischen uns zu finden.
01:11:32: Aber ich kann Ihnen sagen als Musiker habe ich überall nur Sachen, die uns verbinden gefunden.
01:11:40: Da kann er auch sagen, als ein Slowene der da auf dem Balkan aufgewachsen ist kommt man nach Deutschland.
01:11:46: Die Leute sind ganz anders.
01:11:47: Humor ist anders!
01:11:48: Man trinkt zwar auch Kaffee aber auf die andere Art und geht mal noch tausend Kilometer Richtung Norden ist schon wieder was anderes.
01:11:56: Aber im Grunde war das für mich eine riesige Bereicherung Und ich bin unheimlich dankbar dass sich nicht nur studieren konnte und mit tollen Leuten Musik machen konnte, aber dass sie auch als ganz normaler kleiner Mensch für mich das Reichtum, also diese Vielfältigkeit der Welt erleben konnte.
01:12:16: Und ich glaube langfristig wird uns das, wenn wir als Menschheit schaffen zu überleben nur das Reden, dass wir verstehen, dass es am Ende nur ... Wenn man Gutes tut, dann wird alles am Ende gut und ich glaube daran.
01:12:30: Das braucht einen Applaus!
01:12:31: Ja, das mögen
01:12:33: wir an unserem Podcast, das immer mal so ein nachdenklicher Moment entsteht sehr schön.
01:12:40: Also ich kenne auch Weimar ein bisschen, unsere Tochter hat da studiert und da gab es eine Kneipe Fred.
01:12:46: Ich weiß nicht ob ihr die kennt?
01:12:48: Nicht!
01:12:48: Dann seid ihr vernünftige Studenten gewesen.
01:12:53: Eine wunderbare Kneipe und hat immer Spaß gemacht dahin zu gehen.
01:12:57: also viele Menschen verbinden ja mit dem Akkordeonspiel Volksmusik.
01:13:03: Wie reagierst du wenn nach einem avantgardistischen Konzert plötzlich jemand fragt und wann kommt Rosa Munde?
01:13:14: Ich habe Kollegen, die damit wirklich ein Problem haben.
01:13:18: Aber ich sehe das ganz anders!
01:13:20: Nämlich jede Musik hat ihre eigene Zeit und ihren eigenen Raum wo sie erklingt Und das Akkordeon als Instrument sowohl in der Lage ist nennen wir es Volksmusik zu spielen und danach könnte man aber auch Tango spielen oder Barockmusik oder zeitgenössische Musik oder Jazz oder egal was auch immer für unser Instrument ein Riesen-Plus ist und kein Hindernis.
01:13:47: Also ich würde mich da nie abgrenzen und jemanden sagen, oh das würde ich aber nie machen!
01:13:54: Ich glaube nicht.
01:13:55: es gibt Musik die man einfach gut machen muss und zur richtigen Zeit muss es gewisse Musik geben und deswegen... wenn es nur gute Volksakudianisten gäbe wäre auch glücklich
01:14:08: Und man muss dazusagen, das hat man auch ganz vergessen zu sagen.
01:14:11: Klemen hat eine Professur in Ljubljana für Accordion Ja?
01:14:17: Das ist also ich sage jetzt mal Für uns Eichswalder nicht nur einfach einer der hier ins Erwanz umher trägt sondern der wirklich Lehrstunden hält und er muss wissen wie es läuft.
01:14:30: Wie oft bist du dann in Lujbljana?
01:14:33: Erstens muss man diese Bezügliche sagen Ich bin momentan behodlaubt weil unbedingt mein Doktor-Studium, was in Helsinki stattfindet an der Sibeliusakademie zur Ende bringen möchte.
01:14:43: Und da brauche ich jetzt wahrscheinlich noch circa ein Jahr um meinen Doktorprojekt zu Ende zu bringen.
01:14:50: also deswegen bin ich jetzt größtenteils überall wo ich sein muss damit mir kein Ende des Strickes aus der Hand gleiten!
01:15:02: Was ist die schönste Ecke Slowenians?
01:15:05: Wir können immer ein bisschen Werbung für deine Heimat machen, wenn die Leute Lust haben.
01:15:09: Bitte nicht!
01:15:09: Es ist viel schöner ohne Touristen.
01:15:13: Wie seht ihr hier unter uns?
01:15:15: Uns hört ja auch kaum jemand.
01:15:17: Wo würdest du empfehlen, wo soll man hin?
01:15:19: Also ich war schon mal in Maribor, muss sich aber schlechte ... hab' ich schlechte Erfahrungen gemacht?
01:15:25: bin ich mal nächtlich im Hotelzimmer zusammengetreten worden von einer Touristin?
01:15:31: Die Story erzähle ich vielleicht mal irgendwann später.
01:15:34: Aber wo kann man da mal hin?
01:15:37: Also erstens, ich hab noch keinen Touristen geschlagen.
01:15:40: Nein!
01:15:40: Es war eine Touristin.
01:15:42: Ja es war ein Touristinn ja.
01:15:44: Sie wissen das Gute an Slowenien ist, die Fläche beträgt zwanzigtausend Quadratkilometer Das ist ungefähr so groß wie Thüringen.
01:15:54: Wir haben zwei Millionen Einwohner und wenn sie mediterrane Küste haben wollen, Slowenian hat sogar fast fünfzig Kilometer dieser Küste Aber dazu hat man auch schöne Berge.
01:16:06: Auf den anderen Endes Slowenians haben sie schon die panonische Ebene und da muss man sich einfach entscheiden, was man jetzt da will?
01:16:12: Will man jetzt steirischen Wein oder will man oberkleiner Berge oder will Man karst Landschaft mit viel Stein und tollen Grotten oder eben ein bisschen mediterranen Flair?
01:16:22: das kann ich jetzt nicht für Sie entscheiden aber auf jeden Fall können Sie mit dem Auto in zwei Stunden von einer Elke Slawinen zu der nächsten.
01:16:32: Und ich muss die Sache kurz aufklären, also das war klang bedrohlicher, dramatischer als es tatsächlich war weil das war meine eigene Frau, die einen Albtraum hatte und ... fühlte sich von einem Wildschwein verfolgt und ich bin in meinen beharten beiden an ihren Unterschenkel gekommen.
01:16:48: Und da war sie der Meinung, das ist jetzt die Wutz wieder hinter mir und hat dann einfach mal zugetreten.
01:16:52: also war ganz... Also von daher gibt es da keine Reisewarnung meinerseits.
01:16:59: Clemen du hast mal ein Wettbewerb im Klingental gewonnen?
01:17:03: Ja!
01:17:03: Und den ersten Preis damals gewonnen als Arcodionist so sagt man tatsächlich.
01:17:10: Und wie viel Champagner gab es dafür?
01:17:13: Oder Preisgeld.
01:17:15: Natürlich gab's auch Preisgeld, ich hab kein Champagner getrunken aber natürlich das heißt nicht dass die Freude irgendwie nicht da vorhanden war.
01:17:27: Leider gibt es diese Veranstaltung nicht mehr weil man die Finanzen dafür nicht mehr fand.
01:17:32: Da in Vogtland was ein Riesenfehler ist.
01:17:34: Aber zum Beispiel Deutschland könnte darauf stolz sein.
01:17:38: Das Wichtigste Akkordeonereignis der Welt, da kamen wirklich Akkord und Welt zusammen.
01:17:43: Da im kleinen Klingental.
01:17:46: Und da waren ja Leute vielleicht aus vierzig-fünfzig Länder... Zum Beispiel stellen Sie sich das vor dem Finale der Konzertkategorie wo ich gespielt habe.
01:17:55: Da sassen sechzehn Juroern aus der ganzen Welt.
01:17:58: Sechzehnt!
01:17:59: Das heißt am Ende, dass es einfach ... Da wird ein Strich gezogen und was die Mathematik sagt, sagt sie Aber was dieser Wettbewerb wirklich brachte ist, ja ich weiß nicht wann das siebzig Jahre der Tradition neue Werke würden Auftrag gegeben.
01:18:17: Im Finale würde immer mit einem Sinfonieorchester gespielt.
01:18:20: Das ist sehr selten und ich finde auch für Entwicklung egal welches Instrument.
01:18:25: es ist super dass die Welt wirklich zusammen kommt und dann gibt es auch unterschiedliche Meinungen aber für die Entwicklung war das für uns sehr wichtig.
01:18:36: Also ich glaube, ist nicht auch in Klingenthal oder im Vogtland auch das Accordion selbst erfunden worden.
01:18:42: Das bin ich mir nicht ganz sicher aber ich weiß dass es eine sehr große Verbreitung hat.
01:18:46: Es gibt ja Knopf-Accordion und andere Accordions.
01:18:49: Pandonium gibt's noch in Argentinien Und das ist also wirklich zu jeder Musik findet man irgendwo Accordionen.
01:18:56: Aber weil wir jetzt hier sind muss trotzdem erwähnt werden da stimmt schon das Bandoneon in Argentinen berühmt ist kommt aus Klingentalle, also ist es
01:19:06: eine deutsche Erfindung.
01:19:07: Die Wurzeln sind hier!
01:19:08: Wir haben gerade ne Frage rein bekommen zu deiner Doktorarbeit Wie is das Thema deiner Arbeit?
01:19:16: Nun, dass lässt sich auf die Kurze schlecht beschreiben aber wenn ich jetzt so auf Deutsch versuche das zu sagen Es geht darum oder ich hole ein bisschen auf.
01:19:27: Ich war immer begeistert davon wie man früher Musik und auch Musiker sein verstanden hat.
01:19:34: Wieso?
01:19:34: Wenn wir zum Beispiel den, wahrscheinlich den berühmtesten Türiger alle Zeiten hier uns borgen dürften.
01:19:42: Z.B.
01:19:42: Johann Sebastian Bach war Komponist, Interpret und ein Lehrer.
01:19:47: Und damals war das absolut normal dass jeder, jeder Musiker in der Lage sein muss nicht nur das was wie heute sagen ja ich spiele ein Instrument sondern es wurde erwartet von den Profis die sie auch komponieren können über Musik zu reflektieren, also die waren theoretisch gut bewandt und ich habe auch Musik unterrichtet.
01:20:09: Und das ist jetzt uns ein bisschen verloren gegangen.
01:20:13: nicht in Deutschland nur allgemein – das hat sich getrennt wir haben sogar Dirigenten jetzt, die eben dirigieren und er keinen Ton produziert.
01:20:23: Mein Anliegen meiner Doktorarbeit ist einen Weg zu finden wie man das wieder zusammenführen könnte Und das natürlich ich als Akordionist kann nur vom Akordan sprechen, aber ich bin eben auch Komponist und da ich auch unterrichte ist bei meiner Arbeit der Kern versucht die drei Elemente so zusammenzubringen dass man vielleicht in der Zukunft daraus ja also wie ein kleines Flänzchen das vielleicht wieder wachsen könnte.
01:20:56: Ich stelle dir jetzt gerade fest, das ist erstmal spektakulär was du hier wie du das beschreibst mit etwas für eine Euphorie und Du bist jetzt der zweite der im also du ja nur direkt in musikalischen Sinne eine Doktorarbeit schreibst.
01:21:13: Wir hatten aber auch schon du erinnerst dich jemanden der auch eine musikalische Doktor Arbeit geschrieben hat seinerzeit Das war unser lieber Manfred.
01:21:21: Der hat nämlich eine Doktarbeit über das ab Kling, Verhalten des dreibolligen Kurzschlussstromes geschrieben.
01:21:29: Also das ... Abklingverhalten!
01:21:31: Ja, das abklingen Verhalten.
01:21:35: Das unsymetrischen Wohlgemerkt ja... Also Manfred würde uns das sofort im Dioren hauen, wenn wir das falsch sagen.
01:21:41: Also ganz toll, Clemen und da kennst du ja sicherlich auch Professor Pasquet weil du gesagt hast natürlich dass ist die Dirigentenschmiede in Weimar überhaupt Pasquet und hart man für die Geige ganz fantastisch.
01:21:58: Also wir wissen gar nicht, was wir hier in Thüringen für tolle Institutionen haben, die solche Menschen hervorbringen können, die Musik produzieren können.
01:22:10: Da kann man wirklich stolz drauf sein und wir hoffen dass das natürlich auch so weitergeht mit der musikalischen Förderung hier in Deutschland von der Musikschule angefangen bis zur Hochschule bis zu Hochkultur Und das ist eine ganz tolle Sache.
01:22:24: Klemmen?
01:22:25: Wenn wir schon darüber sprechen, ich würde zwar nicht gefragt haben, aber ich würde trotzdem gerne sagen dass wenn man jetzt natürlich jeder in der Musikszene oder Unterrichtszene ist unterrichtet auf ein unterschiedlich.
01:22:39: Aber was wirklich für die Zukunft wichtig ist, dass wir verstehen, wenn wir zum Beispiel jungen Menschen ermöglichen, dass sie Unterricht nehmen können und Ich finde, dass Musik ist ein super Beispiel dafür denn Wir haben Einzelunterricht und diese kleine Menschen, wie soll ich das sagen?
01:22:58: Manche sind so begabt dass die wirklich Karrieren in der Musik bestreiten können später.
01:23:03: Manche vielleicht nicht aber am Ende würde ich sagen ist es für die ersten zum Beispiel sechs sieben Jahren der Musik Ausbildung ist das Wichtigste, dass es einen Kontakt zwischen den Schüler oder Schülerin und dem Lehrer oder Lehrerin gibt diese Zeit nicht nur musikalisch wertvoll war, sondern vor allem dass wir wirklich kleine Persönlichkeiten ausbilden.
01:23:32: Nicht das sie da sagen was wir wollen, sondern dass die später im Leben selbstbewusstsein haben und dass sie lernen.
01:23:38: gut ich konnte mich selber auf der Bühne präsentieren.
01:23:41: Ich bin in der Lage sowohl intellektuell als auch menschlich als guter Mensch zu fungieren immer plädieren, dass man das nicht vergisst.
01:23:52: Die Ausbildung ist nicht nur reines... Da sind keine Parameter sondern wir bilden wirklich Persönlichkeiten aus und da sind wir als Musiker manchmal ein bisschen zu scheu, das zuzugeben, dass wir doch ein bisschen die Gesellschaft zum Besseren bringen könnten.
01:24:14: Das kann ich an dieser Stelle nur unterstreichen.
01:24:18: Maria meine Unser Inkelin is bei dir Schülerin Und mit welchem Enthusiasmus, mit welcher Ausstrahlung sie seitdem in der Musikschule ist dort auf die Bühne geht wo sie vorher eher so ein bisschen introvertiert war.
01:24:35: Das ist sicherlich ein Ergebnis deines Lehrer Daseins.
01:24:42: Es ist ja noch viel... Emma ist ein Schatz.
01:24:48: Die Sache ist ja, wenn man beispielsweise ein Instrument spielt an der Musikschule.
01:24:55: Wenn man beispielsweise Kammermusik macht dann hat man diesen Umstand dass man sowohl seine eigene Stimme können muss aber auch auf jemanden anderes hören können muss und das ist bisschen wie ein Abbild der Gesellschaft.
01:25:06: wir brauchen diese Menschen die Selbstverantwortung übernehmen Und trotzdem mit den anderen können.
01:25:13: Das ist wichtig!
01:25:16: ihr habt den Grundstein gelegt und wenn es dann so wäre, okay jetzt kommt die Pubertät.
01:25:25: Und sie haben dann keinen Bock und schmeißen den ganzen Bettel wie wir auf dem Eichsfeld sagen hin und hören auf.
01:25:32: Tut euch das leid?
01:25:34: Oder ist es vielleicht so dass man sagt ok wir haben ja trotzdem was gemacht.
01:25:37: Wir haben ja das Kind verändert.
01:25:39: Kann ich so unterstreichen aber ich habe festgestellt je früher die Kinder anfangen Dass du größer ist der Erfolg, wenn sie dann in der Pubertät sind und dann hören Sie seltener auf.
01:25:51: Okay!
01:25:52: Wir haben heute als wir die Technik aufgebaut haben... ...haben wir ein Problem gehabt den Hänger über so eine Botsteinkante.
01:25:59: Also du sagst auch je mehr Anlauf man über diese schwierige Stelle Pubertäte hat Ist genau wie bei dem Hänger dass man über die Botsteinkante kommt.
01:26:07: Ich brauche mir immer so ein paar Esel zu
01:26:09: prücken.
01:26:10: Ja klar!
01:26:10: Du bist ja auch nicht mehr der Jungs Logisch.
01:26:14: Du hast erzählt, Klemen.
01:26:17: Lubejana ist ja viel Reise ... Nee, da bin ich nicht so oft, weil ich muss ja Haysinghi und ein Doktor schreiben.
01:26:23: Gibt es Wochen, wo du letztendlich mehr im Hotelzimmer bist als im Proberaum oder anderswo?
01:26:31: Nun zum Beispiel wenn man das alles vergleicht, wenn man Akordeon spielt, muss man er üben.
01:26:36: Wenn man komponiert sitzt man allein in einem Raum und schreibt Und natürlich Leute sehen.
01:26:44: Am Ende ist es wunderschön, weil man nicht auf der Bühne und da kommt ein Applaus hoffentlich.
01:26:50: Und das ist eine riesen Belohnung.
01:26:52: aber natürlich das Leben an sich ist gewiss kein Null.
01:26:57: acht fünfzehn Leben in dem Sinne dass man einen Stundenplan hat den man abarbeitet und danach ist es vorbei.
01:27:03: denn wie soll ich das sagen?
01:27:07: Nicht nur das üben oder schreiben oder aktiv sein sondern Wenn irgendwann einen so sehr beschäftigt, ist man manchmal leider auch ein bisschen getrieben von der Idee was man da macht und da bin ich auch dankbar dass Maria das versteht.
01:27:24: Das kann man schwer in Worte fassen aber es gibt Sachen und Projekte die man einfach machen muss weil sie gemacht werden müssen und dabei meine ich jetzt nicht rein finanziell oder weil die Aufträge kommen sondern weil die Musik einen dazu bewegt.
01:27:40: Und das ist sowohl sehr romantisch, wunderschön und manchmal auch brutal aber wenn man sich dafür entscheidet und es liebt dann das was man macht.
01:27:51: Also ich habe... Ich muss noch eine Frage stellen ganz klar an euch beide gibt es für euch jeweils einen Lieblingskomponisten?
01:28:01: Viele!
01:28:03: Klemen?
01:28:07: Nein, den würde ich nicht als Lieblingskomponisten nennen.
01:28:11: Aber... Ich habe sehr viel seine Musik kennengelernt.
01:28:13: Das
01:28:13: ist der einzige, den
01:28:14: ich kenne!
01:28:14: Ein toller Komponist.
01:28:16: aber die Sache ist die.
01:28:18: das Problem bei dem wenn man so Musik vergleicht ist wie können wir jetzt zum Beispiel abwiegen?
01:28:25: Ist jetzt Johann Sebastian Bach besser als Richard Strauss?
01:28:29: Die sind aus ganz unterschiedlichen Epochen und die sprechen auch andere Sprache.
01:28:34: deswegen ich würde eher da plädieren dass jede Musik, die einen anspricht einfach zu genießen.
01:28:42: Ich würde jetzt nicht sagen oh das ist besser oder es nicht sondern versuchen zu verstehen er nicht verstehen einfach genießen.
01:28:50: Ja ich kann nur jeden einladen in Konzerte zum Musikereignissen hinzugehen.
01:28:56: wir machen das sehr oft.
01:28:58: Es gefällt uns nicht immer was dort aufgeführt wird aber das kann man erst im Nachhinein dann mitteilen oder beurteilen.
01:29:09: Ich finde es ganz wichtig, dass man in Konzerte geht, das man dann darüber urteilt ist das eine Musik die mich anspricht oder die ich nicht anspreche?
01:29:18: Deshalb eine große Einladung zu den Konzerten der Musikschule zu kommen.
01:29:23: und wann trittst du's nächstes Mal aufklemmen?
01:29:25: hier im Eichsfeld?
01:29:27: Hier in Eichsefeld weiß ich noch gar nicht!
01:29:29: Wie oft bist Du schon im Eichi-Feld aufgetreten?
01:29:33: Wir haben auch mit Maria sogar hier in der St.
01:29:36: Martin, direkt nach Corona waren wir so lange ohne Konzerte und dann spielen wir hier in dieser wunderschönen Kirche!
01:29:45: Und ich kann mich noch erinnern wie es keine Bühne ist aber wir kommen vor uns all da und verbeugen uns in dem Moment abendsone durch.
01:29:54: die Rosette war unglaublich!
01:29:57: Wunderschön.
01:29:58: ja
01:29:58: Da ist ja manchmal der Prophet im eigenen Lande.
01:30:01: Der gilt nicht viel, aber dann ist das sehr schön dass ihr auch hier Konzerte gibt.
01:30:05: und wenn wir das in der Zeitung künftig lesen oder die Ankündigung lesen, dann wissen wir ja mit wem was zu tun haben – mit Maria und Clemen.
01:30:14: Das ist ja auch ein Anspruch unseres Podcasts Menschen bekannt zu machen, die vielleicht im täglichen Leben oder in den Köpfen von euch, von den Leuten die uns jetzt zuhören gar nicht so bewusst waren Und wir haben das schon sehr oft gehört, dass es dann heißt, wow!
01:30:30: Hätten wir nicht gedacht.
01:30:33: Vielleicht dazu noch aber nichtsdestotrotz.
01:30:36: Haben wir doch einen Wunsch?
01:30:37: Wir würden gerne irgendwann hier so wie eine nicht all zu lange, aber so eine regelmäßig stattfindende Konzertreihe auf die Beine zu stellen denn wir haben Kollegen, die aus der ganzen Welt kommen und die könnte man relativ günstig herlocken.
01:30:55: Das ist auch ein Thema Wenn man sie kennt, verlangen Sie nicht so viel.
01:31:00: Ich glaube auch, dass es für uns schön wäre, dass wir in der Region sowas aufbauen und das ist auch ein Austausch auf der Kundebene
01:31:09: gäbe.".
01:31:09: Es
01:31:09: gibt ja mittlerweile einen Filmfestival!
01:31:15: Und warum soll's nicht sowas geben?
01:31:17: Und mindestens zur Nacht der Kultur ... ... hätte ich einen Vorschlag lieber Rüdiger Eckhardt... Vielleicht kannst du das aufgreifen.
01:31:29: Dann kriegen wir tatsächlich live eine Kostprobe von euch zwei ein.
01:31:32: Ihr Lieben, es war uns ein inneres Ariasing und ein innerer Squatch-Komode spielen mit euch!
01:31:41: Es war sehr schön dass ihr unsere Einladung gefolgt seid und wir kommen jetzt quasi zu unseren Fragen... Und die Frage geht an dich?
01:31:50: Ui lieber Volker und die gehört quasi zu euch Wir auf das Ehepaar Lehren gekommen sind.
01:32:00: Wie sind wir aufmerksam geworden und dass wir sie heute zum Podcast eingeladen haben, Volker?
01:32:06: Ja!
01:32:07: Das ist eigentlich eine relativ einfache Frage da wir uns... Du kanntest mich wahrscheinlich eher weniger sondern ich habe dich gesehen wie du dort mit den Kindern auf der Bühne gestanden hattest und wie du geprobt hast.
01:32:22: Das fand ich so beeindruckend.
01:32:25: Vielen Dank euch beiden und wir gehen weiter in der, in der Frage Runde.
01:32:33: Wie ist die Idee entstanden?
01:32:37: Ja Heiko das kannst du doch am besten erklären.
01:32:39: oder
01:32:40: ja jetzt gehen mal ganz liebe Grüße raus an meinen Freund Andreas in Holtensohn.
01:32:46: Holten Sohn ist mittlerweile ein Stadtteil von Göttingen Und Andreas hat die Corona Zeit genutzt um einen Podcast zu machen über sein Dorf.
01:32:57: Also sie betrachten das auch nur so als dürfliche Gemeinschaft und hat da vom Feuerwehr-Vorsitzenden oder Hauptbrandmeister, wie das alles heißt angefangen mit der Bürgermeisterin also sämtliche Prominente des eigenen Dorfes zu Wort kommen lassen.
01:33:16: Und da habe ich gedacht, er ist jetzt bei der einund dreißigsten Folge.
01:33:20: Ich hab sie mir alle reingepiffen und gesagt Das müssen wir fürs Eichsfeld machen.
01:33:26: Dann hab ich überlegt, mit wem könnte ich das veranstalten?
01:33:30: Der nicht gleich auf die Frage hin sagt bist du denn verrückt?
01:33:34: und da fühl mir eigentlich nur einer ein.
01:33:37: Den Jakob Grimm!
01:33:41: Da haben sich also praktisch zwei Welten miteinander getroffen Denn ich hatte mal Gelegenheit in Yad Vashem zu sein im Jerusalem Und dort gibt es die Ben Kingsley Stiftung Die Menschen interviewt älteren Datum sind, Holocaust-Opfer.
01:33:58: Und dort die Möglichkeit gegeben wird in die Historie einzutreten auch wenn sie mal nicht mehr auf dieser Welt sind und dachte mir damals schon so was müsste man für das Eichsfeld machen dass wir dort Menschen interviewn?
01:34:13: und so haben sich plötzlich unsere beiden Interessen unserer beiden Ideen dann getroffen beim Weihnachtsmarkt beim Glühwein an der Theke im Ratskeller.
01:34:25: Dann hieß es, wir machen das.
01:34:27: Wir machen das.
01:34:28: und da ist die nächste Frage wer wurde als erstes ausgewählt?
01:34:34: Und das war so.
01:34:35: wie haben im April März-April zu den ersten schönen Tage die waren letztes Jahr Gott sei Dank ein bisschen früher als in diesem Jahr habe ich so mal so ein paar Fotos gemacht und oder machen lassen von Volker's Tochter Sophia und haben uns auf dem Wilhelm gesetzt und haben da überlegt, wen wir da rekrutieren könnten.
01:34:57: Und ich hatte eine Idee, weil ich gesagt habe okay, wen kriegen wir ran?
01:35:01: Der von... ... vierzehn bis vierundneunzig alle Menschen erreicht und das ist in jedem Fall die Band Tanas.
01:35:10: Und dann hab' ich den Charlie angerufen, hab' gesagt Mensch so-und-so, das hab' Ich vor!
01:35:15: Ja ok was is', was is' das?
01:35:18: Das ist wie so ne Radio Sendung, die man im Internet abrufen kann.
01:35:22: Okay, klar.
01:35:22: Muss man noch machen!
01:35:23: Bin ich dabei?
01:35:24: Und das war unser erster Podcast-Gast.
01:35:27: und dann ging es los... ...und das war
01:35:29: voll eingeschlagen.
01:35:30: Voll
01:35:30: eingeschlagen!
01:35:31: Er hat die zweitstärkste Folge mit unserem ehemaligen Landrat.
01:35:37: Aber Charlie hat bis heute doppelt so viel.
01:35:40: Das waren diese Nummern gegen auf.
01:35:42: Da hatten wir eine gute Eingebung.
01:35:48: Was war die größte Herausforderung beim Start?
01:35:53: Ja, wir wussten ja so gar nicht auf was wir uns einlassen.
01:35:57: Und so manchen Gast kannten wir auch nur vom Hörensagen.
01:36:02: Nur beziehen wir unsere Informationen aus dem Internet wie hier in der Musikschule oder aus unserem manchmal halbwissen.
01:36:12: aber es gab eben zum Beispiel einen Gast den Wolfgang Ruske, der war beim Bundesgrenzschutz beschäftigt im Pazoden Alldorf und über den findet man im internet Nichts.
01:36:24: Gar nichts!
01:36:25: Es gibt eine Facebook-Seite von ihm, da fotografiert er aber immer nur, aber er ist auch nicht zu sehen.
01:36:31: und das war für uns einer der größten Herausforderungen damals und wir mussten also auf Informationen aus dem Grenzmuseum Schüfflers Grund zurückgreifen.
01:36:38: Wir mussten Maulwürfel quasi bemühen... Die
01:36:41: muss man dann kennen ja hat die Maulhöfe.
01:36:43: Aber das hat ja auf jeden Fall funktioniert und ich glaube auch so eine Herausforderung war.
01:36:49: die Idee entsteht ja relativ schnell Das machen wir Aber wir hatten von nichts ne Ahnung, technisch wie setzt man das um?
01:36:57: Macht man es mit nem Laptop und nimmt da auf Mikrofone dran.
01:37:01: Wie kann das funktionieren?
01:37:03: Da haben wir aber Gott sei Dank ich als Musiker hab ein großes Netzwerk und da ist ein Kollege, da gehen.
01:37:10: ganz liebe Grüße an Benni Thüner aus der uns mit dieser Technik versorgt hat und gesagt hat Das braucht ihr!
01:37:16: Und das bräumen wir auch nicht weil die Technik einen Knopf los gehts und fertig funktioniert Wie man heute so ein Plug and Play einfach anstecken, Strom dran fertig geht.
01:37:26: Ja eine Episode kann ich natürlich nicht verheimlichen was auch schwierig ist bei manchem Podcast Gast den zu bekommen.
01:37:35: ja wir waren jetzt beim Markus Preis das war nicht ganz einfach aber es gab jetzt einen Gast dem wir auch schon bei uns Zuhause hatten.
01:37:42: Das hat also wirklich intensive Gespräche Intensive Telefonate
01:37:48: gefordert
01:37:49: und das ist der ehemalige parter Thomas ... vom Kerbschen Berg.
01:37:53: Und der kommt irgendwann jetzt?
01:37:56: Genau, so im August-September wird es die Folge ausgestrahlt.
01:38:01: Da habe ich den angerufen und er hat erst mal natürlich nein gesagt... ...und ich hab ihn wieder angerufen.
01:38:09: Und meine Frau hat dann schon gesagt, geh dem doch nicht so auf den Sack!
01:38:11: Der hatte schon Nein gesagt.
01:38:13: Macht doch das nicht.
01:38:15: Das darfst du nicht so schnell hinnehmen, sondern nein, da musst du noch zweimal anrufen!
01:38:19: Du bist eben ein Investigativjournalist.
01:38:23: und siehe da er hat doch zu gesagt dann und war bei uns mit achtzig Jahren aus Baden-Württemberg hierhergekommen nach Heiligenstadt fast fünfhundert Kilometer gefahren ist hierher gekommen hat das Interview gegeben oder am nächsten Tag ... ist er wieder nach Hause gefahren, ganz allein.
01:38:45: Mit achtzig Jahren
01:38:46: und
01:38:47: knapp
01:38:47: aber... ...
01:38:48: hervorragend und sehr empfehlenswert!
01:38:51: Vater Thomas?
01:38:53: Dann ist hier die Frage habt ihr mit der Resonanz von den Hörern gerechnet?
01:39:00: also da müssen wir ehrlich sagen als ich dieses Projekt angekündigt habe oder ich brauche keine große Überredungskraft aber als sich dann zu Volker gesagt hat hier wollen wir das machen Wenn wir pro Folge hundert Leute erreichen, die einschalten und uns hören.
01:39:21: Dann haben wir schon was erreicht.
01:39:23: Da machen wir weiter!
01:39:25: Jetzt haben wir die erste Folge rausgehauen.
01:39:28: Die ging steil.
01:39:29: Da hatten wir nach ein paar Tagen schon tausend Hörer.
01:39:32: Und da waren wir wirklich überwältigt.
01:39:35: Diese Woche haben wir geguckt.
01:39:36: Wir sind bei über sieben, dreißigtausend Leuten ... Also die uns gehört haben oder die Videos gibt es ja nichts zu sehen, nur zu hören bei YouTube reingezogen haben.
01:39:49: Diese Resonanz, damit hätte man nicht gerechnet und wir sind... Das ist deine Story!
01:39:58: Die trückst du eh jedem aufs Auge, die erzählst du mal jetzt weil diese Resonanzen, die hätten wir wirklich nicht erwartet.
01:40:06: Berlin.
01:40:07: Als wir in Berlin waren, waren wir natürlich auch in der wunderbaren Kneipe ständige Vertretung genau gegenüber des ARD-Hauptstadtstudios und wir sitzen abends dann da nach dem fünften sechsten Bier kommt eine Gruppe junger Menschen zu uns an den Tisch.
01:40:25: vom Bund der deutschen Landjugend EV
01:40:28: haben dort ihren Bundeskongress gemacht Und wir fragen die natürlich was macht ihr da?
01:40:35: Haben sie uns die Karte gegeben?
01:40:37: Und was macht ihr da, haben Sie uns dann gefragt.
01:40:41: Ja wir machen Podcasts!
01:40:42: Wir waren eben gerade im ARD Hauptstadtstudio bei Markus Preis und haben das aufgenommen.
01:40:49: Und da fragt uns einer ja sagen man habt ihr denn mal so eine Karte davon?
01:40:52: Ja klar haben wir immer dabei hier auch heute wieder legen die auf den Tisch.
01:40:58: Da guckt er nach unten, guckt nach oben, guck nach unten...
01:41:02: Ihr
01:41:02: seid das!
01:41:03: Ich hörte jede Woche dieses Podcast.
01:41:05: Na ja, wo bist du denn her?
01:41:07: Sagt der aus Schleswig-Holstein.
01:41:10: Nie was mit uns zu tun gehabt.
01:41:12: er kannte uns nicht.
01:41:13: wir kannten ihn nicht hervorragend.
01:41:15: Aber wir
01:41:15: fühlten uns ein bisschen... Prominent.
01:41:17: Bisschen Pippi in den Augen gehabt, ja!
01:41:19: Also an dieser Stelle ganz liebe Grüße an Christian Leu mit denen.
01:41:23: der hat nach der Karte gefragt und sein Kollege.
01:41:27: also ganz liebe grüße an euch.
01:41:28: fünf gehen hier raus.
01:41:30: das war ein sehr schönes Erlebnis.
01:41:33: Hast du noch eine Frage?
01:41:34: Ich habe ja auch noch eine frage.
01:41:39: Habt ihr auch schon mal eine Absage erhalten?
01:41:43: Ja Eine nicht so richtige Absage.
01:41:47: Da sind wir also noch ein bisschen dran, aber das wird schwierig werden.
01:41:49: Wir sagen auch nicht wer es ist!
01:41:51: Aber ja klar natürlich... ...aber die meisten überwiegend, da meine ich ungefähr... ...dein Prozent der Menschen haben gesagt, toll machen wir mit und dann füllen wir uns jetzt nachfragen Ein bisschen geerrt.
01:42:08: Und die Absage gilt für den Moment, das muss man dazu sagen.
01:42:11: Aber so eine richtige Klatsche, dass es geheißen hat... Nee, also zum Fürlifanz machen wir nicht mit.
01:42:17: Das war natürlich auch für uns.
01:42:18: Wir mussten ein bisschen was präsentieren.
01:42:21: wenn du sagst ja wir gehen jetzt einfach mal, wir fahren mal nach Berlin klopfen bei Markus Preis an die Tür und haben noch nichts!
01:42:27: Wir musten ja auch erstmal loslegen.
01:42:32: Das hat gut funktioniert.
01:42:33: Landrat hat sofort zugesagt und also keiner hat irgendwie mal nachgefragt, aber was ist das so?
01:42:40: Dass es letztverständlich ... Aber wir haben kein Korb
01:42:43: bekommen!
01:42:44: Uns hat es im besonderen Maße geährt und erfreut tatsächlich dass wir die Anfrage vom Hospiz-Mutter Teresa hier vom Hospiizzentrum Mutter Teresa bekommen haben ob man nicht einmal ein Podcast über das hiesige Hospiz machen Beide mal so ein bisschen geschluckt.
01:43:02: Können wir das?
01:43:03: Wollen wir
01:43:03: das?".
01:43:05: Wir haben uns gefragt, wir sind ja mehr für das leichte Fach!
01:43:10: Heute am Abend vielleicht nicht so merken, aber wir sind ein bisschen lustig unterwegs und deswegen haben wir gedacht... ...das sind wir denn die richtigen für einen Podcast über das
01:43:21: Huspeeds?!
01:43:23: Auf jeden Fall haben wir dann zu hören bekommen, weil genau das wollen wir erreichen, dass es mal anders dargestellt wird.
01:43:30: Wenn ihr das macht dann ist den Leuten klar Es geht hier nicht nur... Ihr trägt nicht nur jeder Schwarz und vor jeder Tür steht eine Kerze Und die Fahrer gehen ein und aus.
01:43:40: Nein!
01:43:41: Wir sind ein offenes Haus.
01:43:42: Also es war eigentlich lebensbejahend Die Zeit, die wir dort verbracht haben.
01:43:48: Ich kann an dieser Stelle nur jedem empfehlen wenn er mal spazieren geht durch Heiligenstadt kommt am Hospiz vorbei, geht einfach mal hin klingelt an der Tür und sagt wir wollen euch mal besuchen.
01:44:01: Euch wird immer aufgemacht, euch wird gezeigt wie es dort aussieht.
01:44:06: wenn ein Zimmer frei ist und ihr denkt wirklich ihr kommt in einen Hotel dann wird euch auch das Zimmer gezeigt.
01:44:13: und es war für uns nicht nur ein Ritterschlag.
01:44:16: Wir haben uns da sehr wohl gefühlt.
01:44:18: und auch ganz liebe Grüße an Bettina und ihr Team vom Hospizzentrum.
01:44:24: Heiko, noch eine Frage?
01:44:26: Die letzte
01:44:26: Frage.
01:44:27: Wie ist der zeitliche Aufwand für den Podcast?
01:44:33: Hat sich geändert!
01:44:35: Aber mit Aufnahme und also ich spreche jetzt mal für mich weil was du mit telefonieren er ist für die Akquise der Gäste zuständig war es mich betrifft.
01:44:47: klar wir aufzeichnen ... tun wir zusammen, das geht meistens vier Stunden.
01:44:52: Wir treffen uns... dann sind wir halt vier Stunden irgendwie mit dem Podcast beschäftigt vorher.
01:44:56: Also wir treffen uns vorher, dann die Stunde aufnehmen mit dem Gast.
01:45:01: Vorher noch auch mit den Gästen ein bisschen sprechen, hinterher nochmal ihn dann verabschieden und da noch mal so ein bisschen auswerten.
01:45:06: Und dann werden wir das für uns nochmal aus.
01:45:10: Das sind so vier Stunden, ne?
01:45:12: Wir treffen von uns meist vierzehn Uhr bis äh dann so ja achtzehn uhr
01:45:16: bis zum Abendbrot
01:45:17: genau Ja und dann muss ich mich nochmal dran setzen.
01:45:22: Früher war es wirklich pro Stunde Aufzeichnung, musste ich noch vier Stunden schneiden.
01:45:28: das haben wir dann nutzbar KI-Tools beziehungsweise wir schneiden weniger.
01:45:33: also wenn ihr jetzt beim Hürden im Vergleich zum Anfang mehr As und mehr Pausen hört Ich wollte das immer so perfekt haben, aber wir sprechen ja so.
01:45:42: Und wie uns der Schnabel gewachsen ist und deswegen schneiden wir jetzt weniger... Aber ich kann für mich sagen, pro Folge mit allen drum und dran ist es acht Stunden also ein Arbeitstag!
01:45:53: Das wird's bei Volker auch sein, weil man sich natürlich auch mal muss dranbleiben, da kriegt man die Telefonnummer nicht und dies und das in jenes.
01:46:01: Da kannst du vielleicht noch zwei Sätze zu sagen?
01:46:03: Nee, du hast eigentlich schon alles ausgedrückt.
01:46:06: ganz wunderbar Heiko.
01:46:08: Gibt es nichts zuzufügen?
01:46:10: Für uns bleibt eigentlich nur eins, wer unseren Podcast noch nicht gehört hat.
01:46:14: Wir sind Podcast auf allen Ebenen.
01:46:17: da wo man Podcast hören kann wird man uns auch finden.
01:46:20: Ja
01:46:21: und alle die das jetzt hören und auch für die die sagen natürlich ich bin ja zu spät hier ins Modahaus Mühlehaus gekommen wir hatten dass wir haben gesagt wir könnten irgendwann mal einen live podcast machen mit dem Ergebnis dass wir dieses Jahr und nicht allzu langer Zeit zwei machen werden, weil wir sind so wie der Plan jetzt steht.
01:46:41: Am einundzwanzigsten achten bei der Landesgartenschau in Leinefelde und auch zum Stadtfest am Sonntag sind wir unten auf der unteren Bühne.
01:46:52: da wären wir auch nochmal was aufnehmen und interessante Gäste
01:46:56: heißt.
01:46:57: also wer immer noch nicht genug hat von uns der kann uns dann entsprechend dann nochmal hören.
01:47:01: genau für heute würde man sagen es hat uns Richtig.
01:47:05: Sehr viel Spaß gemacht mit euch und wir würden uns freuen, wenn ihr uns weiter gewogen bleibt...
01:47:12: Da bleibt uns eigentlich nur unser Outro zu machen?
01:47:15: Genau!
01:47:16: Und
01:47:17: einen guten Heimweg zu wünschen ...und bis zum nächsten Mal.
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