Folge 24 - Sabrina Schröder
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00:00:00: Volker, unser heutiger Gast hat einen Job von dem die meisten Kinder träumen und vor dem die Meisten Erwachsenen Respekt haben.
00:00:09: Sie leitet ein Park voller Bären, genauer gesagt den alternativen Birnpark Worbes – ein Ort an dem Bärenwölfe und Luxe ein neues Zuhause finden, die vorher alles andere als ein gutes Leben hatten!
00:00:22: Herzlich willkommen Sabrina Schröder.
00:00:25: Hallo
00:00:26: Hallo, auch von mir ein herzlich willkommen!
00:00:28: Du hast einen langen Anfahrt heute gehabt.
00:00:30: Habe ich gehört aus Leipzig nach Sonnershausen und dann hierher.
00:00:35: wir freuen uns dass ihr hier bist.
00:00:36: Dankeschön dass ich hier sein darf.
00:00:38: Sabrina du hast uns verraten du hast schon mal die eine oder andere Folge von uns gehört.
00:00:44: deswegen die Frage wann wo und wie ging es los mit der kleinen Sabrina?
00:00:50: Also da muss ich jetzt wirklich sehr weit, glaube ich ausholen.
00:00:53: Das kann jetzt ein bisschen dauern.
00:00:54: Gerne!
00:00:57: Ich habe eigentlich schon immer mich sehr für Tiere interessiert.
00:00:59: also wenn du meine Verwandtschaft fragst die würden immer sagen wir wussten schon immer Sabrina macht mal was mit Tieren.
00:01:05: und dann hab' ich nach dem Abitur Biologie studiert in Braunschweig damals meinen Bachelor gemacht bin dann zu einem Auslandssemester nach Schiele weil ich immer gerne mal nach Südamerika wollte.
00:01:19: Damals war noch so mit Anfang zwanzig die naive Vorstellung Sabrina sitzt mir irgendwo im Dschungel und beobachtet Affen.
00:01:26: Da habe ich nur nicht ganz verstanden, dass man damit nicht wirklich Geld verdienen kann.
00:01:30: Aber das war immer meine Vorstellung.
00:01:32: Und dann bin ich nach Chile für ein Auslandssemester, hab da aber mit kleineren Tieren mit Fischen gearbeitet und hab Verhaltensbiologische Studien gemacht also bin in die Verhaltungsbiologie gerutscht.
00:01:44: Nach dem Ausland-Semester habe ich dann in Leipzig... weiter studiert und zwar mein Master dann gemacht.
00:01:51: Direkt in Verhaltens- und Neurobiologie hatte dann die Chancen Praktikum auch im Zoo zu machen, im Zuge der Masterarbeit.
00:02:00: Die habe ich dann am Max-Bank-Institut mit Menschenaffen tatsächlich gemacht.
00:02:05: also zwar alles schon Tiere aber noch andere Tierarten als mit denen ich jetzt arbeite und hatte dann auch die Chance eine Zeit im Zoo arbeiten in Leipzig Doch gemerkt, dass er der Tierschutz so meine Schiene ist.
00:02:20: Dass ich doch eher was für die Tiere machen möchte, die natürlich erleben können als in einem Zoo und habe dann die Chance gehabt im Schwarzwald einen Job anzufangen.
00:02:30: Und zwar im Woll vom Bärenpark im Schwarzwald gehört jetzt zur Stiftung für Bären.
00:02:35: das sind ja zwei Projekte also das im Burbis und das im Schwarztwald.
00:02:38: Das ist ein bisschen neuer.
00:02:39: und bin dann ins Schwarzwalt gezogen und hab dort als stellvertretende Projektleiterin gearbeitet, bis zum Jahr zwei Tausend Achtzehn.
00:02:47: Dann ist mein erstes Kind geboren und mit der Geburt des Kindes war für uns aber klar wir müssen wieder irgendwie näher in die Heimat weil Oma ohne Oma und Opa es ist da doch etwas schwierig.
00:02:58: und genau dann war ich erst meine Elternzeit und hat sich das über Glück ergeben dass ich eben auch ins Projekt nach Vorbes wechseln konnte und dass auch noch die Leitungsstelle frei wurde auf die ich mich dann intern beworben habe Leite ich das Projekt in Worbes aktuell gerade auch mit einer kleinen Pause, weil letztes Jahr mein zweites Kind geboren
00:03:19: ist.
00:03:20: Okay und du bist geboren in?
00:03:22: Sondershausen!
00:03:22: In Sondershause.
00:03:23: Genau
00:03:24: Und dort auch aufgewachsen...
00:03:26: Genau
00:03:27: Mit Geschwistern so wie man das kennt.
00:03:30: Ich habe einen kleinen Bruder ein kleiner Nachzügler.
00:03:32: der ist jetzt also klein Jetzt ist er vierundzwanzig Doch mit einem größeren Unterschied.
00:03:38: genau.
00:03:39: Sonnershausen ist diese wunderschöne Stadt mit diesem wunderschönen Schloss
00:03:43: oben.
00:03:43: Achteckhaus,
00:03:45: ich habe dort schon ein Konzert mitgemacht das es wirklich wunderbar und alle die noch nicht in Sonnershause waren die müssen da mal hin nach Sonners
00:03:53: Haus.
00:03:53: Auf jeden Fall!
00:03:54: Es ist eine sehr schöne Stadt.
00:03:55: also das Schloss ist wirklich schön.
00:03:56: ja
00:03:56: Ich hatte keine Freunde da.
00:03:59: Nein, ich stelle mir nur die Frage doch hast du einen Konzern mit gemacht?
00:04:02: Mit erlebt oder richtig auf der Bühne
00:04:06: bin und einem Konzept beiwohne.
00:04:09: Dann bin ich so dabei, dass sich natürlich auch mitgemacht
00:04:12: hat.".
00:04:15: Ja Sabrina!
00:04:16: Wir haben hier eine kleine Tradition in unserem Podcast und jetzt bietet es sich das an, das auch gleich mit einzubauen werden.
00:04:23: wir trinken nämlich immer gerne ein Liegekirchen.
00:04:26: Du hast gesagt du machst ne Auszeit und heißt erstmal ja vorbildlich und verantwortungsvoll wie du bist erst mal abgewunken.
00:04:33: nein Super Idee mit dem Likör, aber wir haben hier einen alkoholfreien Limoncello.
00:04:40: Da kann nichts schiefgehen.
00:04:41: also... Sehr gut!
00:04:43: Zum Wohl!
00:04:43: Schön dass du hier bist auf
00:04:44: eine gute Zeit.
00:04:45: Danke euch da sein darf.
00:04:46: Ja, meckert schlecht.
00:04:48: Das ist lecker
00:04:48: ne?
00:04:50: Du hast ja in Santiago de Chile studiert.
00:04:55: Also wie kommt man dazu dann für so ein Studium mal ans andere Ende der Welt zu fliegen?
00:05:02: Also wie gesagt ich wollte Immer ein Dschungel.
00:05:05: Das war immer so.
00:05:05: meine Vorstellung auch im Bachelor, war ja noch sehr theoretisch also Biologie macht man dann ganz viel auch Chemie, Physik, Mathe hat dann eigentlich nur einen kleinen Teil wirklich Praxisbezug wo man dann auch mal irgendwo ins Feld geht.
00:05:18: und ich wollte eigentlich immer irgendwo doch Feldarbeit machen und am liebsten im Dschungen.
00:05:22: aber warum auch immer weiß ich nicht war so eine romantische Vorstellung um duckel zu sitzen.
00:05:26: Aber
00:05:26: gibt es denn in Chile überhaupt Dschunge?
00:05:28: Ja das war dann
00:05:29: das Problem meiner romantischen Vorstellung.
00:05:34: Nicht so viel und es ist natürlich auch sehr schwierig irgendwie finanziell erst mal die Möglichkeit zu haben als Student dann ins Ausland zu gehen.
00:05:41: Und damals gab es noch Studiengebühren, weil ja Niedersachsen in Braunschreck, wo ich studiert habe... ...und sie haben dann durch diese Studiengebühren, weil die mussten ja nicht mehr Geld machen, weil es war zu der Zeit wirklich gerade bei uns im Institut eigentlich viel Geld, wo sie gar nicht wussten teilweise was sie damit machen sollten von den Studiengebühren.
00:05:58: und dann haben sie als Stipendium vergeben.
00:06:00: Und ich habe meine Bachelorarbeit damals bei meinem Dekan gemacht, der hat gesagt hier wie sieht es denn aus?
00:06:05: Möchtest du gerne ein Stipedium haben für einen Auslandsemester?
00:06:09: Ja auf jeden Fall super Idee!
00:06:11: Ich habe dann im Internet einfach recherchiert wo gibt's die Möglichkeit einen Auslandsemesser zu machen?
00:06:17: in Südamerika und war gar nicht so leicht eben ohne... also ich hatte zwar ein bisschen Spanisch schon hab so ein paar Kurze gemacht, aber trotzdem noch Kontakt mit der Uni aufzunehmen in Südamerika war dann doch etwas schwieriger.
00:06:30: Und war eben ein deutscher Professor, der da in Santiago de Chile mit mir Kontakt aufgenommen hat und gesagt hat du kannst kommen für einen Semester und bei uns ein Projekt betreuen.
00:06:42: Stipendium war tatsächlich am Ende doch gar nicht so viel, es hat genau den Flug finanziert.
00:06:48: Es sollte sich erst mal so toll an, aber im Endeffekt war der Flug damals relativ teuer Und deswegen war der Flug drin und Rest war dann so, naja, Erspartes was man irgendwie hatte.
00:06:57: Was dann dafür draufgegangen ist.
00:06:59: So eine Geschichte wie Erasmus oder sowas gab's da?
00:07:01: Grifter
00:07:02: nicht?
00:07:02: Für Südamerika gab es das eher weniger.
00:07:04: Und
00:07:04: mit was hat sich dieses Projekt denn letztendlich befasst?
00:07:08: Es war ein Verhalten-Studium ... werdet lachen... Mit Gopis!
00:07:12: Achso,
00:07:13: das war's immer wieder im Wasser.
00:07:16: Das war tatsächlich sehr spannend, das einfach mal zu sehen, wie damals auch der Umgang so mit Tieren war.
00:07:21: können wir später noch darauf eingehen, dass in Deutschland der Umgang mit Tieren auch schwierig ist.
00:07:26: Aber gerade so in Südamerika war das ebenso auch mit Forschungstieren und Forschungsprojekten.
00:07:33: Praktisch ging es bei den GUPIs daran, dass die Gehirne untersucht werden sollten.
00:07:38: Man bestimmte Dinge halt untersuchen sollte mit diesen Schnitten von GUPI-Gehirnen verschiedene Verhaltensstudien Und diese Gubbys gab es aber dann praktisch nicht da so im Labor, irgendwie eine Zuchtstation.
00:07:49: In Deutschland hast du da ja ganz starke Auflagen für solche Labortiere.
00:07:53: Da ist man halt einfach in die Zooentlung gegangen und hat so ein Saggubbies geholt und hat sie dort im Labor eingefroren getötet und dann Schnitte daraus gemacht sozusagen genau.
00:08:06: Während meines Studiums hatten wir auch Tierversuche tatsächlich gemacht – zu DDR-Zeiten wo ihr gemerkt?
00:08:15: an südamerikanischen Kaka-Lacken.
00:08:19: Das hatte einen großen Vorteil, zwei Vorteile.
00:08:21: Erstens waren die Kaka Lacken groß und zweitens konnten sie nicht ausbrechen.
00:08:26: Wenn sie ausgebrochen sind, sind sie erfroren in Deutschland.
00:08:30: Das war denen viel zu kalt.
00:08:31: also insofern brauchte man gar keine Sorge zu haben.
00:08:33: aber ich kenn das dass damals schon sehr große Auflagen waren Aber ein Kaka lacken.
00:08:42: Da haben sich gesagt, du hast halt ne Kockerlacke.
00:08:44: Du
00:08:45: kommst
00:08:45: nicht so drauf an!
00:08:49: Also Dschungel hab ich dann trotzdem noch gefunden und bin dann noch ein bisschen rumgereist nach Peru... ...und war da auch auf Tracking im Dschungell und war dann auf Machu Picchu.. ..und habe dann schon noch ein Bisschen dschungeln auch gefunden nur nicht in dem Zuge des Studiums.
00:09:04: Es war trotzdem eine absolute Erfahrung und war toll dort zu sein aber eben anders als man sich das so ursprünglich romantisch mal vorgestellt hat.
00:09:11: Was hast du da?
00:09:12: von dieser Zeit, von diesem Semester so als besonderes so mitgenommen?
00:09:16: Unfassbar viel.
00:09:17: Also es hat mich extrem geprägt und also ich dann wieder zurückgegangen bin.
00:09:20: nach dem Semester habe ich eigentlich auch gemerkt die Zeit war eigentlich zu kurz.
00:09:22: Ich war dann sehr motiviert gleich weiterzustudieren und den Master dranzumachen aber hatte dann wo ich angefangen hab den master zu machen gemerkt eigentlich hätte doch noch ein bisschen länger da bleiben sollen, weil es einfach so viel zu entdecken gab.
00:09:35: Die Menschen waren toll.
00:09:36: Ich habe halt versucht alles möglich mitzunehmen.
00:09:38: Ich war auch auf der Osterinsel mit einem Kolumbianer den ich vor Ort kennengelernt hab und wir haben Salzer getanzt was sehr cool war in Südamerika.
00:09:46: also es waren unfassbar viele tolle Erfahrungen die man da gemacht hat und dem auch gerade mal den Machu Picchu zu sehen im Peru.
00:09:53: Habe eben damals auch gesagt zwar ein bisschen Geld bei drauf gegangen aber wie oft hat man die Chance?
00:09:58: da hinzukommen.
00:09:59: Kommt nie wieder.
00:10:00: und das Schlimmste ist, wenn man irgendwann mal sagt hätte ich es doch nur gemacht und gut dass du's getan hast?
00:10:06: Absolut!
00:10:07: Ich habe immer gesagt ich wollte eigentlich immer mal wieder hin und nun sind ja fünfzehn Jahre vergangen und bisher haben wirs nicht wieder hingeschafft.
00:10:15: Wenn man vielleicht mehr so eine Urlaubsreise macht dann gibt es ja manchmal die Anforderungen.
00:10:20: ok jetzt sollte man dann Hepatitis irgendwas sich impfen lassen.
00:10:25: wie lang waren die Liste für einen Dschungel?
00:10:28: Also ich habe tatsächlich mich, glaube ich, gegen alles impfen lassen.
00:10:30: Was ging?
00:10:30: Weil ich halt wusste, ich fasse alles an was ich finde, was irgendwie ...
00:10:33: Inklusive gegen Erdbeben und so.
00:10:37: Nee also tatsächlich Tollwut war natürlich sehr wichtig weil ich ihm wusste streuende Hunde ähnlich ist.
00:10:42: Ich kann da nicht anders als die anzufassen.
00:10:44: Und tatsächlich Erdbäben... Als ich damals geflogen bin, war glaube ich zwei Monate vorher das große Erdbaben in Chile, weil sie noch daran erinnern können, damals im Jahr zehntzehn.
00:10:53: Da war ich
00:10:54: noch zu jung!
00:10:57: Da gab es sehr viele Schäden.
00:10:58: Das war kurz vorher, da war meine Mama natürlich sehr panisch, dass ich geflogen bin und es gab auch ein kleineres als ich vor Ort war.
00:11:06: Habe ich aber gar nicht so mitbekommen weil das war irgendwann abends wo wir salzertanzend unterwegs waren mit dem einen oder anderen Rotwein?
00:11:12: Und wer das gar nicht sogar so gemeckt
00:11:15: hat.
00:11:15: Es lag am Rotweich.
00:11:16: Wahrscheinlich
00:11:20: ja!
00:11:22: Mama war nicht so begeistert.
00:11:23: Was haben denn insgesamt deine Eltern angegeben, als du gesagt hast also das wird meine berufliche Richtung ich mache da was mit Tieren?
00:11:31: Ja Begeisterung hielt sich in Grenzen glaube ich.
00:11:33: Also mein Papa hat eine Elektrofirma und hat natürlich schon mich immer irgendwo im Beruf gesehen der ein bisschen gesettelter ist und zukunftsorientiert.
00:11:45: und ja in Richtung Biologie und gerade dann bin ich auch in Richtung Tierschutz gegangen wird man halt nicht reich mit.
00:11:53: Ich habe jetzt so ein Glück gehabt, wirklich eine Festanstaltung zu kriegen aber ich kenne im viele in dem Bereich die dann eben keine Festanstellung haben oder die frei beruflich arbeiten also gerade wenn du wirklich in die Feldforschung gehst hangest du dich von Projekt zu Projekt und auch in den Unis.
00:12:08: Ich kenne so viele Freunde die dann einfach immer nur alle paar Jahre Projektförderungen bekommen wo man nie wirklich Sicherheit hat.
00:12:15: deswegen war dahin geht natürlich die Begeisterung nicht so.
00:12:19: Aber mittlerweile sind sie, glaube ich beide sehr stolz auf mich.
00:12:21: Weil ich ja doch einen Weg eingeschlagen habe und durch sehr viel Ehrgeiz dann doch irgendwas geschafft hab was relativ zukunftssicher für mich zumindest gerade ist.
00:12:31: Und letztendlich bis in die Fußstapfen von Alexander von Humboldt getreten der ja in Südamerika war und ich stell mir das immer so vor heute hat man ja Wege, hat ein Flugzeug, hat mein Auto oder sowas und die sind da zu zweit quer durch den Dschungel durch auf dem Jimborazo herrscht er Bergglaube erreichen wollten, aber nicht erreicht haben.
00:12:51: Und im Malaria-Fieber total fertig.
00:12:55: hast du solche Situationen auch mal erlebt?
00:12:57: Dass du wirklich im Wald warst, im Dschungel warst wo du nicht mehr wusstest wo es lang geht?
00:13:02: Also im Wald, im dschungeln nicht.
00:13:03: ich bin aber ein paar Mal gestrandet in Schiele.
00:13:05: tatsächlich wenn man da im Vieh mit dem Bus und einem Zug unterwegs ist dann ging's halt auch immer nicht weiter.
00:13:11: also da ist jetzt auch nicht so Um zwölf Uhr fährt der nächste Zug, sondern man ist da irgendwo und wartet mal bis man irgendwann wieder in den Zug oder einen Bus kommt.
00:13:18: Und da gab es schon so ein paar Situationen wo man dann erst mal nicht weitergekommen ist.
00:13:21: Wo man dann im Taxi oder eben über Kontakt und zu der Zeit war's ja noch nicht mit Smartphones.
00:13:26: Da konnte man nicht mehr schnell googeln wann fährt dein nächster Bus oder der nächsten Zug?
00:13:29: Sondern hatte man halt noch so'n... Ich glaube das war gar nicht mehr so... War schon sowas bisschen moderneres aber es gab eben noch kein WhatsApp und sowas.
00:13:38: Das schon im Dschungel, tatsächlich waren wir nur mit Führer unterwegs.
00:13:41: Weil ich glaube sonst wären wir da wahrscheinlich auch irgendwo los gewesen.
00:13:45: Aber du hast vorhin gesagt dass du dann auch in Leipzig das Max-Planck-Institut des Erklauge in dem Affen in den Primatenhaus... Dein Liebe galt dann doch mehr nicht den kleinen Viecher sondern mir den größeren oder?
00:14:00: Ja
00:14:01: ja also schon!
00:14:04: Ich fahre das mit den Fischen auch total spannend und es ging ja primär um die Verhaltensbiologie, aber ist schon eher säugetiere.
00:14:10: Schon eher so mein Thema, ja.
00:14:12: Gorillas?
00:14:13: Es waren tatsächlich alle Menschen auf dem Arten, die es da auch in Leipzig im Zoo gibt also Gorillas oder Uthans...
00:14:19: Bonobos!
00:14:20: ...Bonobos und Schmacken.
00:14:21: Sind ja meine Lieblingstiere.
00:14:24: Genau.
00:14:28: Das waren dann in Summe mehrere Tiere.
00:14:30: und jetzt hast du ja da in Worbus Tiere, wo unser einster schon mal ein bisschen Manchetten vorhätte.
00:14:39: Jeder hat irgendwo so einen Teddy oder wie der Eichsfeller sagt, so ein Detty als Kuscheltier macht ja so ein Bär.
00:14:46: echt was her.
00:14:47: aber die Tiere, die du da hast es hat's schonmal gegeben dass du mal richtig Muffe vorn im Tier hattest also nicht nur Respekt sondern in dem Moment richtig Angst.
00:14:57: Also Angst würde ich sagen habe ich eigentlich vor keinem Tier in dem Sinne Weil ein Tier ist ja anders als ein Mensch.
00:15:05: Also ein Tier will nicht jetzt aus Spaß töten, wie leider Menschen gibt die das tun.
00:15:13: Sondern bei Tieren ist es so, sie greifen an wenn sie selber... Angst haben und in Extremsituationen sind oder wenn sie Nachwuchs haben.
00:15:22: Das heißt problematisch ist es wirklich nur, wenn man halt ein geschwächtes Tier hat Wenn man ein Tier hat was vielleicht halb in der Kose liegt Oder was eine Verletzung hat.
00:15:30: Und dann ist es aber nicht so dass ich das denkt So Ich möchte die Sabrina jetzt fressen.
00:15:33: Sondern Es Ist Wirklich Einfach Nur Eine Reaktion Darauf Dass Sie selber Angst Haben und Nicht Wissen Was Jetzt Passiert.
00:15:39: Aber Also wir Sind Natürlich Immer sehr Angespannt, wenn wir so Situationen haben.
00:15:43: Wenn man ein verletztes Tier in der Anlage hat oder wenn man eine OP machen muss, mal ist ja eine Kastration die anlegt oder zähne es ganz oft Thema dass man eine Zahnbehandlung machen muss und so eine Betäubung beim Bär ist auch nicht so einfach.
00:15:55: Es ist ein bisschen schwieriger weil die einen ganz anderen Metabolismus haben als Mensch oder als andere Tiere auch.
00:16:01: das heißt er muss schon immer genau schauen schläft er jetzt wirklich?
00:16:06: Oder
00:16:07: tut er
00:16:07: nur so.
00:16:09: Genau, das kennt man ja bei Menschen auch manchmal in der Betäubung, dass sie doch einfach mal nachlassen kann und es kann bei Bernimt auch passieren und deswegen muss man da schon immer mit hundert Prozent dabei sein.
00:16:18: und ganz wichtig ist auch immer im Team gut zusammenzuarbeiten und das ist für uns in unserer Arbeit halt das allerwichtigste, dass wir wirklich Leute hinter uns haben miteinander einfach gut solche Situationen lösen können und dann immer auch Hand in Hand sowas meistert.
00:16:36: Es gibt ja bestimmt viele Leute, die sagen was machst du denn da eigentlich?
00:16:41: Sie haben überhaupt keine Vorstellung von so einem Job zum Beispiel im Beerenpark und denken wahrscheinlich sonst was aber wirklich auch falsch ist.
00:16:51: Was erklärste den da?
00:16:52: Auch da muss ich über sehr weit ausholen tatsächlich weil es ja doch schon speziell ist.
00:16:58: also allein das Projekt der alternative Beeren Park Warbis beziehungsweise die Stiftung ist ja nichts Klassisches.
00:17:05: Also Leute stellen sich immer einen Zoo vor oder ein Tierpark, da geht man hinguckt sich Tiere an.
00:17:08: und genau das sind wir eben nicht sondern sie sind einfach ein Tierschutzprojekt.
00:17:13: und da muss man immer schon mal erklären okay Ich leite ein Tierschutzprojekt, sondern gucken die Leute wie du gerade sagtest und können sich eigentlich überhaupt nicht vorstellen.
00:17:21: Also A was ist das Tierschutz-Projekt?
00:17:22: B was leitest du da?
00:17:23: Was tust du
00:17:24: da?".
00:17:24: Und es ist natürlich auch sehr komplex!
00:17:27: Wir sind auch in relativ kleines Team für die Masse an Arbeit, die wir haben weil wir eben nicht nur vor Ort im Projekt sind.
00:17:33: Es ist im Endeffekt eine Stiftung für Bern.
00:17:35: Die zwei Projekte betreibt das in Bourbes war ihm das erste und dann noch eins am Schwarzwald.
00:17:40: Klar ist unsere Hauptarbeit – wir retten Tiere Bärwolf-Lux hauptsächlich und versuchen denen in Naturnaß zu Hause bei uns in großen Anlagen zu geben.
00:17:50: Also da reden wir halt von mehreren Hektar, die die Anlagen groß sind.
00:17:54: im Verhältnis eine Sohnlage für Bären sind halt fünfhundert Quadratmeter was natürlich wesentlich weniger ist als so ne große Anlage.
00:18:01: Wir machen aber natürlich auch viele andere Dinge also viel pädagogische Arbeit, viel Aufklärungsarbeit weil eigentlich das Ziel is dass es keine Tiere mehr bei uns geben muss, wo auch immer sagen hey bist du wahnsinnig da ist ja dein Job weg.
00:18:12: Wo ich mir denke das wäre halt total schön wenn solche Auffangstationen wie unsere nicht mehr geben müsste dann wäre ich auch gerne arbeitslos.
00:18:18: aber das wird leider in unserer aktuellen Gesellschaft halt leider nicht eintreten weil wir so weit weg irgendwie sind von Tierschutz und Tierwohl dass es wirklich ein Ziel ist dass die Tiere naturnah leben können sondern wir wollen Tiere eigentlich oft für unsere Bespassung, für unsere Belustigung.
00:18:36: Und das ist eben die Problematik, warum wir auf viel pädagogische Arbeit machen und viel bei Kindern ansetzen, dass sie wieder einen ganz anderen Bezug einfach zu Tieren als Lebewesen kriegen.
00:18:44: Die Tiere haben Gefühle, die Tiere haben eine Seele, diese Tiere haben Bedürfnisse genau wie wir Menschen auch.
00:18:49: Das verlernt man dadurch, dass man im Endeffekt den Kindern ja oft sagt ne, wir gehen jetzt ins Zoo da ist ein Bär der ist im Käfig und die gucken uns jetzt an.
00:18:56: Da steht so'n Kind davor sieht er so'en Bär vielleicht noch mit dem Kopf wackelt Da lernt ja nichts über den Bär und hat auch überhaupt keine Vorstellung davon, dass ein Bär natürlich auch bestimmte Bedürfnisse hat.
00:19:06: Und deswegen ist diese pädagogische Arbeit ein ganz großer Punkt für mich selber als Leitung.
00:19:13: Mir laufen die Fäden zusammen.
00:19:15: Ich mache im vielen Netzwerken viel Öffentlichkeitsarbeit dass man Kontakt zu anderen Organisationen hat.
00:19:22: Wir sind auch international in Netzwerken, dass man sich im Tierschutz in den Auffangstation gegenseitig supportet weil wir können nicht alle Tiere aufnehmen sondern man muss eben auch oft vermitteln wenn irgendwo uns ein Tier gemeldet wird ihm nicht nur Bärwoll Flux sondern diese Netzwerke sind halt für alle Tiere gedacht, dass wenn jetzt mir jemand sagt hier da ist ein Tiger.
00:19:41: Da sind Löwe, dass man eben versucht da einfach auch Plätze für die Tiere zu finden.
00:19:45: Das ist ein großer Punkt natürlich.
00:19:47: Auch gerade politische Arbeit, das man ihm da viel Kontakt hat, dass sich damit auch einfach Dinge ändern wo wir uns für einsetzen beispielsweise, dass es irgendwann hoffentlich einen Wildtierverbot im Zirkus gibt was wir in Deutschland immer noch nicht haben.
00:19:58: und dann der tägliche Wahnsinn!
00:20:00: Wir haben ein Imbiss, wir haben Kassenbereich , wir haben Besucher.
00:20:04: Man muss Events organisieren Und natürlich das gesamte Team irgendwie koordinieren und zusammenhalten, was man eben dann auch so Leitungen egal in welchem Projekt oder welche Bereich man machen muss.
00:20:15: Und so anfällt bis dahin das Klomus repariert werden.
00:20:18: Also wäre quasi durch eure Arbeit heutzutage die Erfindung des Gummibärchens nicht mehr möglich.
00:20:26: Hans Riegel aus Bonn hat nämlich seinerzeit einen Schauspieler beobachtet, Schausstellerschuldigung, beobachtet der einen Bären an der Kette hielt und er hat gesagt, da muss ich eine Süßigkeit draus basteln.
00:20:40: Und verrückterweise sah der, der verkaufte sich ja anfangs nicht das was heute wahnsinnig Ohne hier Markennamen zu nennen was ja heute Weltprodukt ist, verkaufe es sich nicht weil er den auch so abgebildet hat wie er den Bären wahrgenommen hat.
00:20:55: Er hat halt traurig geguckt und das ging dann nicht so.
00:20:59: Das verhindert ihr dass das heutzutage.
00:21:01: Das wäre schön, wenn wir da irgendwann hinkommen.
00:21:04: Wir haben ja bei uns im Projekt zeigen wir auch wirklich Tierleid, Berneleid was es alles so gibt.
00:21:09: Zum Beispiel auch Tanzbären haben wir immer noch in verschiedenen Ländern.
00:21:12: Es gibt immer noch Kampfbeeren, Gallebeer in den asiatischen Ländern.
00:21:16: eben ganz problematisch.
00:21:19: zur Akkusituation die touristische Situation dass man irgendwo im Urlaub denkt oh ist schön.
00:21:23: ich mache jetzt mal ein Bild damit zum Tiger die aber meistens sediert sind dann müsst ihr dich nicht aufressen.
00:21:30: ohne Ende noch Themen, die wir bearbeiten.
00:21:33: Die wir eben auch gerade in den Bereichen der Netzwerke bearbeiten müssen weil es einfach so viel Tierleid gibt.
00:21:39: und gerade in Deutschland sind wir leider an einem Punkt haben ja schon vor vielen Jahren gesagt früher ist man nach Polen gefahren wenn man irgendwie einen Tiger wollte.
00:21:47: jetzt holen wir das uns in Deutschland.
00:21:48: also dadurch durch unsere nicht vorhandenen Gesetze oder falschen Gesetzen die wir haben.
00:21:54: sind wir eigentlich das Land in Europa was am meisten wirklich Wildtiere für Privathaltung produziert?
00:22:01: Ja genau, da so reagieren die meisten.
00:22:03: Das war ein Leipzig jetzt vor kurzem wo der Tiger ausgebrochen
00:22:06: wurde?
00:22:06: Zum Beispiel!
00:22:06: Genau das ist auch so einen Punkt und es ist einfach relativ leicht in Deutschland ein Wildtier zu halten.
00:22:13: Hätte ich nicht gedacht.
00:22:14: Genau das wissen viele eben nicht.
00:22:15: aber also wir fangen ja an bei Schlangen.
00:22:18: Es gibt ganz viele Menschen die Schlange, Echsen, Vögel, Papageien sind im Endeffekt alles Wildtiere.
00:22:23: die haben in unseren Augen eigentlich nichts in Wohnzimmern zu suchen.
00:22:27: kleinere Raubkatzen, Ozzelot Pumas sitzen in deutschen Wohnzimmern.
00:22:33: Ganz viele Raubkatsen, Tigerlöwen auch Bären haben Leute einfach privat.
00:22:39: weil es gibt eben leider eine Negativliste in Deutschland was bedeutet ich darf zum Beispiel keinen Gorilla halten So, ich darf aber alles andere halten was eben nicht auf dieser Negativliste steht.
00:22:54: Wo relativ wenig Tiere drauf sind.
00:22:55: Die Schnapschildkröte steht da zum Beispiel auch noch darauf.
00:22:58: Alles andere darf ich theoretisch halten wenn ich eine Genehmigung dafür habe.
00:23:00: das heißt es gibt Mindestanforderungen wie schon gesagt hat fünfhundert Quadratmeter für einen Braunbären beispielsweise bestimmte Anforderung von der Sicherheit der Anlage und wenn ich das nachweisen kann Und auch noch ein Paragraf elf nennt sich das also dass ich mit Raubtieren arbeiten darf zB.
00:23:14: Ich hab Biologie studiert bekommen den Paragraph Elf Haupttiere halten.
00:23:19: Dann lasse ich das mir genehmigen beim Veterinäramt und dann darf ich ein Bär zu Hause im Garten halt.
00:23:25: Das ist auch fünf oder ne Quadratmeter aus der Nichts?
00:23:28: Für zwei Bären, ja!
00:23:29: Und für jeden weiteren Bären zwanzig Quadratmetern mehr.
00:23:33: Hauskatzen zählt nicht dazu?
00:23:34: Nee, und das ist eben das was wir eigentlich wollen.
00:23:36: Wir hätten gerne lieber eine Positivliste d.h.
00:23:38: Positiflist würde heißen da steht drauf Katze Hund Meerschweinchen Kaninchen So und dann dürfen man nur diese Tiere als.
00:23:46: Es gibt viele Länder in Europa, die das schon haben.
00:23:48: Gerade so Niederland und Belgien sind da wesentlich weiter als wir, wo es eben einfach kategorisch verboten ist, Wildtiere als Haustiere zu halten.
00:23:56: Und dadurch dass es nicht in Deutschland verboten wird, haben wir solche Vorfälle wie in Leipzig.
00:24:01: Das war eigentlich noch ein bisschen mit dem Zirkushintergrund, weil ja auch eine Donteurin war und die Tiere im Zirkus vorgeführt hat aber am Ende aktuell die Tiere privat gehalten hat auch eigentlich keine Genehmigung hatte seit glaube schon vier Jahren, aber trotzdem ist politisch so schwierig war diese Tiere zu beschlagen haben.
00:24:20: Das es erst soweit kommen musste.
00:24:22: wir waren auch lange an diesem Fall schon dran also der war uns bekannt.
00:24:25: Unser Pressesprecher hat da auch Kontakt weil wir uns eben auch das nochmal vor Ort anschauen wollten, weil wir ihm natürlich solche Dinge immer angesprochen werden von unseren Besuchern und wir deswegen natürlich auch immer informiert sein müssen.
00:24:37: Es war mit Ansage dass sowas passiert
00:24:40: Heiko kannst du dich daran erinnern?
00:24:41: Tierpark Worbis gab es eine Attraktion für uns Kinder, wurden ja alle hingetrieben.
00:24:47: Es gab Stachelschweine das war schon ganz hübsch.
00:24:50: aber dann hinten kam so ein Käfig und der steht ja glaube heute noch da in Worbus hat nur einen Unterschied zu damals dass kein Bär mehr drin war oder ist... Und das ist so erbärmlich gewesen wenn ich das im Nachhinein rekapituliere wie dieses Tier auf fließen.
00:25:10: Dort, ich glaube es lag ein Baumstamm drin das war alles eine Pfütze war da noch Sonst nichts!
00:25:16: Ich weiß nicht wie viele Jahre der gelebt hat.
00:25:18: dort in diesem Zwinger ist ja dann zu euch die Freiheit gekommen.
00:25:23: Vielleicht kannst du darüber noch was sagen?
00:25:25: Na Maika war ja praktisch die letzte Bäre Aber es gab hier einige Bären.
00:25:29: deswegen kann gar nicht genau sagen wie all die so geworden sind weil sie hießen immer wieder Maika.
00:25:33: Also es wurde gezüchtet und es gab immer wieder Babybären Und das ist auch heutzutage also auch einen normalen Zoos aktuell was das noch gemacht wird.
00:25:41: Das ist immer wieder ein Baby da, die Leute wollen Babys sehen und man denkt gar nicht drüber nach dass es ein Individuum ist.
00:25:46: und das war eben dabei der Maiker so, dass sie immer wieder Maiker hieß wie neue Bären die nachkamen und waren dann eben oft teilweise Mutter mit drei Nachkommen und dann eben auch noch einen Bärenmann der dann aber halt in der Box hinten eingesperrt war damit eben die Bärchen nicht auffrisst.
00:26:02: und es war aber damals zu DDR-Zeiten hier auch Gang um Gebe, das wisst ihr bestimmt auch, dass es auch Bernschinken gab.
00:26:07: Also es wurde dann auch immer mal, wusstet ihr nicht?
00:26:11: Im Eiswitz haben wir da andere kulinarische Dinge.
00:26:15: Vielleicht hat uns das da in den Blick darauf...
00:26:18: Wo bis ist eigentlich bekannt, dass tatsächlich die Bären noch...
00:26:21: Bärenklau kenne ich noch.
00:26:22: Das war eine Klaube, eine Pflanze.
00:26:23: Ja, das
00:26:24: ist auch sehr gefährlich!
00:26:26: Es ist bekannt also, dass eben auch die Bären geschlachtet worden sind und gegessen worden sind.
00:26:31: Und auch viele Jahre später als wo wir dieses Projekt schon übernommen haben, hat uns auch mein Metzger kontaktiert gefragt, ob wir mal wieder ein hätten.
00:26:40: Echt?
00:26:42: Also letztendlich stellt sich uns die Frage jetzt gar nicht oder dem Hörer was im Vordergrund bei euch im BN Park steht der Besucher oder das Tier?
00:26:54: Also grundsätzlich immer das Tier.
00:26:55: also es ist natürlich wichtig dass die Besucher kommen und die Besuchern eben etwas lernen über die Tiere Aber die Tiere haben immer Vorrang.
00:27:02: Also wenn es irgendwelche Sondersituationen gibt, die Tieren haben immer die Chance sich zurückzuziehen in den Anlagen.
00:27:07: Die sind ja sehr weitläufig und zwei Drittel der Anlage sind auch für die Besucher nicht wirklich einsehbar.
00:27:12: Und das ist für uns eigentlich immer das Wichtigste.
00:27:14: Wir haben ja auch neben Bärwoll Flux noch einen Haustier-Nutztierbereich wo wir eben auch Tierschutzfälle aufnehmen bzw.
00:27:20: alte Thüringer-Nutztierrassen, die nicht mehr gezüchtet werden also das Leinenschaft zum Beispiel in Thuringer Waldziege.
00:27:27: und diese Tiere dürfen ihre Rückzugsmöglichkeiten haben und da kann man theoretisch durchlaufen im Bauernhof beispielsweise bei den Ziegen und Schafen.
00:27:35: und wenn wir aber merken es sind zu viele Besucher da oder es ist so stressig dann wird der Bereich geschlossen dass die Tiere einfach ihre Ruhe haben und das hat da immer absolut Vorrang für uns.
00:27:45: Das ist ja ein bisschen blöd für die Besucher manchmal.
00:27:48: Wenn man zum Beispiel, ich sag mal im Dezember dann in den Bärenpark geht und sagt sich oh liebe Kinder wir gucken uns heute mal bären an Und die haben sich alle eingegraben
00:27:59: Ja richtig muss man sich ein bisschen vorher vielleicht mit der Biologie des Berner beschäftigen Dass er im Winter Ruhe hält und das dürfen sie bei uns auch.
00:28:06: also Sie dürfen sich selber Höhlen buddeln was eben für diese Faltensgerechtigkeit.
00:28:11: Also wir sagen ihm nie dass die Tiere wirklich natürlich leben bei uns, sondern es ist halt verhaltensgerecht.
00:28:18: Also sie können ihr Verhalten ausleben aber es ist niemals artgerecht.
00:28:22: Artgerecht ist halt nur die Freiheit.
00:28:23: Aber das Verhaltensgerächte bedeutet eben auch, dass sie nie eingesperrt werden.
00:28:27: Es sei denn Sie sind eben wirklich in einer Notsituation oder wir müssen sehr untersuchen dann müssen sie in die Boxen, aber sonst sind sie eigentlich hier in zwanzig sieben, dreieinfünftig Tage im Jahr an den freien Lagen und dürfen sich hüllen, buddeln.
00:28:41: Ich glaube das wichtigste immer mit was für eine Vorinformation, damit was für eine Erwartungshaltung man zu uns kommt.
00:28:47: Ich meine klar wenn es wirklich darum geht ich will meinem Kind jetzt ein Bär zeigen dann kann's natürlich sein dass man an einem ersten Moment vielleicht enttäuscht ist.
00:28:54: aber gerade in den Frühjahrmonaten, in den Sommermonaten... Man muss sich halt Zeit nehmen.
00:28:58: Ist ja auch immer mal durch den Wald läuft hat man die Chancen-Rät zu sehen oder Neichönchen zu sehen und man muss halt Geduld haben.
00:29:05: so ist das im Endeffekt bei uns auch und man sieht auch mal im Winter ein Bären die kommen auf einmal raus und lassen sie sich mal blicken man sieht natürlich auch die Wölfe.
00:29:12: Aber klar, es ist natürlich dann im Winter einfach schwieriger so ein Bär zu sehen.
00:29:16: Wäre aber auch in jedem Zoo so weil auch in den Zoos meistens die Bären auch Winterruhe halten.
00:29:22: und für mich als Bärenleien jetzt mal gesprochen ihr habt ja männliche und weibliche Tiere wenn's da mal so funkt zwischen dem beiden könnten also auch junge Bären bei euch entstehen.
00:29:34: nein sie sind kastriert die Männchen.
00:29:39: ist einfacher die Männchen zu kastrieren, als bei den Weibchen.
00:29:42: Deswegen sind hauptsächlich die Mänchen kastriert ist aber nicht so dass man nicht trotzdem im Frühling schöne Beobachtungen machen kann weil die Mädels riechen trotzdem gut und man sieht auch das öfteren gerade bei den jüngeren Bären obwohl bei den älteren also wir haben die Laura die es jetzt auch schon über dreißig und der Petro die lassen sich auch immer ihren Frühlingsgefühlen freien Lauf Nehmen die trotzdem aus, aber es gibt im Keinen Nachwuchs.
00:30:06: Weil wir eben die Problematik haben dass es zu viele Tiere gibt.
00:30:09: Es gibt so viele Tiere die Plätze haben.
00:30:11: Wir haben unfassbar lange Wartelisten Von Bären von Wölfen von Luchsen Wo man nicht weiß wohin mit den Tieren Die in schlechten Haltungen sitzen europaweit Aber eben auch hauptsächlich In Deutschland noch Tiere die plätze brauchen wo wir eben auch oftmals schon gesagt Haben wir lassen Plätze für das und das Tier frei Und irgendwann die Möglichkeit haben die Tiere als erstes irgendwo rauszuholen Und deswegen kein Nachwuchs.
00:30:34: Es gibt viel zu viele Nachwuchse.
00:30:35: und gerade das Argument, was oft kommt mit dem Artenschutz, Brauenbären sind nicht vom Aussterben bedroht.
00:30:41: Im Gegenteil die werden ja sogar geschossen in vielen Ländern.
00:30:43: In Rumänien schaut beispielsweise oder auch in anderen Ländern wo es eigentlich nicht erlaubt ist, wären sie ja trotzdem auch oft illegal geschossen.
00:30:51: oder dann eben zur Reduktion wie in Rumänian.
00:30:53: Deswegen ist es eigentlich total quatsch, Bärnen gefangenschaften zu züchten weil eine Natur gibt's genug um.
00:30:58: wo sollen die Tiere hin?
00:30:59: Also
00:31:00: Chaka-Chaka ja, Kinder nein.
00:31:02: Genau!
00:31:06: Es ist aber trotzdem man muss bei euch genau hingucken um hier zu sehen die sind ja nicht wie Winnie Poo stehen am Zaun und winken den Leuten zu wie man sich das vorstellt sondern sie versuchen ja schon so ein bisschen auf ihre Ruhe zu achten.
00:31:19: ich jetzt Volker jetzt kann ich mal Richard vom Molli hauen weil ich habe nämlich freilebene in der Natur lebende Bären schon gesehen im Yellowstone.
00:31:30: Du hast eigentlich die Tiere nicht gesehen, aber die, die Ahnung hatten standen an der Straße oder den Wegen bewaffnet mit entsprechender Fototechnik und Fernkläsern
00:31:41: etc.,
00:31:42: woher denn die gucken?
00:31:43: Die gucken einfach die Bäume an!
00:31:45: Und dann, nee, die gucken nach den Grizzlies oder was da alles umher... Schlicht.
00:31:50: Da musstest du wirklich genau hingucken und dann, aha da hinten bewegt sich was das könnte sein.
00:31:55: ich konnte es nicht so sehen mit meinen ganz normalen Augen aber mit Technik hätte man das dann bewundern können.
00:32:01: Genau also sind auch einige die dann wirklich auch Fernkläser bei uns mitbringen Und wir machen ja... Wir bieten ja auch Führung an.
00:32:07: Also wir bieten immer den Ferien auch kostenlose Führungen an.
00:32:10: oft Wir machen viele Projekte mit den Schulklassen wo wirklich einfach auch erklärt wird und die Stellen gezeigt Werden und viele, die zuerst zu uns kommen bieten wir natürlich auch immer an.
00:32:20: macht einfach aus meiner Führung.
00:32:21: Dass wir euch ein bisschen was erklären können gibt auch VIP-Führungen wo man auch mal hinter die Kulissen geht, wo man dann auch Ecken sieht, wo normaler Besucher nicht so hin kommt, wo in Prima die Tierpfleger nur unterwegs sind.
00:32:30: Aber rein darf man nicht
00:32:32: Nee.
00:32:33: Also zum einen sind wir da natürlich Sicherheitsauflagen, die wir haben Und zum anderen versuchen wir auch so wenig wie möglich die Anlagen also ohne besatz also ohne dass der Bär drin ist Die Anlagen zu betreten um einfach zu wenig wie möglichst Störungen für die Tiere.
00:32:47: Okay,
00:32:48: gut.
00:32:49: Algo du hast es angesprochen eben?
00:32:51: Du hast Chrisley geklaubt zu sehen... Was habt ihr für Bären?
00:32:57: Ausschließlich Braunbär?
00:32:58: Also Chrisley ist auch ein Braunbäher!
00:32:59: Das
00:33:00: klähen wir uns bitte auf.
00:33:02: Also, wir haben europäische Brauenbeeren und es gibt eben Unterarten, das gibt sie mit den syrischen Brauenbären.
00:33:08: Es gibt in den Chrisley-Bären, es gibt den Kanchatka-Brauenbärn.
00:33:10: Es sind alles Brauen bären aber eben unter Arten vom Brauen Bären.
00:33:13: Und wir haben halt aktuell hauptsächlich europäisch brauen Beeren.
00:33:16: Wir hatten schon mal auch eine syrische Braunbäre und wir hatten tatsächlich auch schon zwei Schwarzbeeren.
00:33:21: Genau die mittlerweile aber aktuell nicht mehr leben.
00:33:24: und im Schwarzwald hatten wir auch schon mal Kragenbeeren.
00:33:25: Das
00:33:26: ist wie als Erfroren hier.
00:33:28: Waschbären auch?
00:33:29: Ja, aber waschbärn sind ja keine Bären.
00:33:34: Sondern es sind Kleinbären, was eben nichts mit den Großbären wie Eisbär, Braunbär oder Schwarzbär-Krankenbär und ähnlichen zu tun hat.
00:33:42: Aber waschbeeren haben wir tatsächlich bei uns auch.
00:33:45: Panda kenne ich noch!
00:33:46: Genau, das ist einer von den Großbeeren.
00:33:47: Dann gibt's noch dem Alleinbär... ...und den Lippenbär.
00:33:50: Koala
00:33:52: Ist ein Beuteltier
00:33:53: Okay,
00:33:53: aber Koala-Bär
00:33:55: wird dir so... Ich glaube das ist dieses Wort Bär immer wegen dieser Form wie sie aussehen.
00:34:00: Also die sind ja auch so klein und kompakt, die koalas, koala bär, aber im Endeffekt sind das Beuteltiere.
00:34:05: Aber ich glaube es ist der Vorbild für den Teddybären.
00:34:09: Der koala Bär?
00:34:09: Nein,
00:34:10: ich glaube der braunen Bär oder?
00:34:11: Der braune Bär,
00:34:12: ich weiß es nicht.
00:34:13: Teddy, Teddy hieß er.
00:34:17: Also ich bin geplättet.
00:34:19: Sabrina du bist jetzt Verhaltensbiologin.
00:34:23: Siehst du die Tiere aus einem anderen Blick oder siehst du bei den Tieren was anderes als wir wahrnehmen?
00:34:29: Wahrscheinlich, weil sonst hätte ich das Studium nicht so richtig gesessen.
00:34:36: Also im Endeffekt ist halt das, was man im Studium lernt... Was ich ja vorhin schon mal gesagt habe, der wirklich sehr theoretisch.
00:34:44: Spezialisiert sich ja später, also das so speziell.
00:34:47: Also ich finde es immer ganz schwierig zu sagen man ist jetzt ein Bärne-Experte oder man ist ein Wolf-Expert weil da gibt's hier auch noch mal Unterarten.
00:34:53: der eine ist halt Experte für Verhalten und andere ist halt Expert für die Organe fürs Skelett oder ähnlichen.
00:35:01: Es ist natürlich in großer Teil unserer Arbeit die Tiere wirklich zu beobachten.
00:35:04: was ich eben vorhin schon gesagt habe Die Tiere sind unfassbar individuell, sie haben wirklich Individuelle wie jeder Mensch auch Bedürfnisse.
00:35:13: Spaß an Dingen ist ja allein auch schon die Ernährung.
00:35:15: der eine Fristaskern, der andere Fristaskaern.
00:35:17: Also man kann nicht sagen Der Bär verhält sich jetzt so.
00:35:19: Ich sage halt auch immer naja der bär hat jetzt nicht das Buch gelesen wo jetzt drin steht wie er sich zu verhalten hat.
00:35:24: Deswegen sind die Tiere wirklich sehr individuell und wichtig für uns auch für die Gesellschaft.
00:35:30: Vergesellschaftung oft von den Tieren.
00:35:32: wenn wir neue Tiere dazu bekommen Ist es sehr gut die Tiere zu beobachten und kennenzulernen und eben schon auch einen Vertrauen aufzubauen machen natürlich eine Hands-off Problematik, also das heißt dass wir keinen Kontakt zu den Tieren ist für die nicht anfassen.
00:35:48: Aber trotzdem weil wir die Tiere in Gefangenschaft sind und die Tiere auch mit Menschen aufgewachsen sind oder einen Bezug zum Menschen haben, ist es trotzdem für die Tiere gewisserweise wichtig Vertrauen aufzubauen, dass sie wissen wir wollen ihnen eigentlich nichts Böses.
00:36:02: Arbeitet ihr mit wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen?
00:36:07: Was ist das
00:36:07: z.B.?
00:36:08: Welche Einrichtung?
00:36:09: Also wir arbeiten mit vielen Unis zusammen.
00:36:12: Wir haben sehr viele Bachelor und Masterarbeiten.
00:36:14: auch bei uns, das wurden auch schon Doktorbein, also z.B.
00:36:17: mit der Uni Göttingen wird viel zusammengearbeitet.
00:36:20: In den letzten anderthalb Jahren wo ich jetzt in Elternzeit war weiß ich dass da viele neue Arbeiten auch geschrieben worden wurde, wo ich tatsächlich gar nicht genau weiß mit welchen Unis alles.
00:36:27: aber wir arbeiten auch mit dem IZW zusammen, also mit dem Institut für Wildgeforschung in Berlin, mit dem immer wieder Kontakt haben wenn wir irgendwie medizinischen Fragen haben.
00:36:34: und wie gesagt grundsätzlich werden wirklich sehr sehr viele wissenschaftliche Arbeiten bei uns in verschiedensten.
00:36:39: Also zum Beispiel auch Götting ist ja auch sehr bekannt für die Forstuniversität.
00:36:45: weil es auch sehr spannend ist, was passiert denn mit den Pflanzen in den Anlagen?
00:36:48: Was passiert mit den Bäumen wenn Bär anwesend ist.
00:36:51: Thema Vogelkartierung wird bei uns gemacht im verschiedenen Pflanzenkartierungen aber eben das auch immer sehr interessant ist für viele im Verhalten vom Wolf beispielsweise.
00:37:00: Wolf ist ja ein sehr großes Thema auch für die Bevölkerung.
00:37:04: Verhalten bär Stereotopiebären also eben auch die Verhaltensstörungen werden oft untersucht.
00:37:09: also da ist Und was bei lange Listen.
00:37:11: Wir haben wirklich lange Listen, wenn Leute uns an Fragen für Bachelor arbeiten auch für Seminarfacharbeiten schon da.
00:37:17: Für die Schüler bieten wir sehr viel an.
00:37:19: also wir haben so viele Themen, die bearbeitet werden können.
00:37:22: Da haben wir noch ein bisschen was zu tun.
00:37:23: Ich glaube das ist ja auch ein sehr weites Feld.
00:37:26: ich wollte nämlich die Frage stellen macht ihr Verhaltenstudien?
00:37:28: Ja macht ihr.
00:37:30: aber ich stelle mir das so vor, da kommt ein Tier zu euch einen Bär der bisher in nur in Gefangenschaft war, in einem kleinen Käfig und dann kommt der so in das Paradies bei euch.
00:37:47: Und dann sagt er, ich grabe mir jetzt mal eine Höhle oder woher weißt ihr das?
00:37:53: Hat der das hingehen?
00:37:54: ist es einfach in ihm drin?
00:37:56: Also viele Dinge sind tatsächlich sehr intuitiv.
00:37:59: also wir haben wirklich Bären die von zwanzig Jahren einen kleinen Käfig auf Beton gelebt hat, die im ersten Winter eine Hülle gebuddelt haben und Winterruhr gehalten haben.
00:38:07: Also das ist Wahnsinn, was da teilweise in den Tieren so intuitiv drin sind.
00:38:12: Trotzdem ist es so dass eigentlich die meisten Tiere einfach einen seelischen Schaden haben.
00:38:17: Die haben wirklich...
00:38:18: Und die beeilen sie auch?
00:38:20: Beides!
00:38:20: Wir haben Tiere, die es wirklich ablegen durch die natürlichen Anlagen, die wir ihnen bieten und die Möglichkeiten, dass sie sich im Freie bewegen können.
00:38:27: aber sehr viele Tiere behalten's auch.
00:38:28: also wir haben eine Bären, die Katja hat sehr viele verschiedene Stationen in ihrem Leben vom Zirkus über Wildparks wurde immer wieder weggesperrt in kleine Käfige gesperrt, immer wieder irgendwie von A nach B transportiert.
00:38:40: Die hat dieses Stereotropieren was man so kennt, wo die mit dem Kopf wackeln.
00:38:43: Was sie immer noch sehr stark macht, die hat das leider nie verloren.
00:38:46: Wir haben es auch schon bei Jungbeeren.
00:38:48: also wir haben auch schon verschiedenste Jungbeern gerettet im Schwarzwald damals aus Albanien beispielsweise.
00:38:53: Die kam wirklich mit neun Monaten zu uns.
00:38:55: Also der eine war wirklich jung und hat trotzdem immer an seiner Tatze genuckelt wie ein Kind was am Daumen nuckelt weil er eben einfach seiner Mutter ganz früh weggenommen wurde und ihm den Saukreflex nicht befriedigen durfte.
00:39:07: Und das hat ja bis ins Erwachsenealter gemacht, und das ist halt schon krass!
00:39:11: Das belastet uns natürlich auch oft so zu sehen was wir den Tieren einfach antun mit unserem Verhalten wie wir sie behandeln.
00:39:17: Wir haben jetzt ja vor letztes Jahr den Mikayo aus der Ukraine geholt, weil die letzte Rettungsaktion in der Ukraine war.
00:39:27: Der hat zehn Jahre in einem glaube ich so groß wieder Raum weil der Metallkäfig den er hatte.
00:39:33: Und wir sind hier in einem Raum Heiko, sag mal Quadratmeter?
00:39:36: Dreimal vier.
00:39:37: Ich glaube
00:39:38: sogar fast kleine.
00:39:39: also es ist wirklich winzig was der da hatte offen keine Rückzugsmöglichkeiten das war im Hotelkomplex d.h die Besucher die Kinder sind hinschreiend auf dem Zug gerannt haben Fotos gemacht.
00:39:50: über zehn Jahre hat er so gelebt.
00:39:52: Er war auch fast verhungert als er gerettet wurde.
00:39:55: also der war komplett abgemagert und Der ist jetzt seit über zwei Jahren da und der hat immer noch vor allem Angst.
00:40:02: Also das ist Wahnsinn, also er hat von dem Schmetterling Angst.
00:40:05: Er hat wenn ein Platt sich bewegt rennt er weg weil er Angst hat.
00:40:09: Und wenn man mal so einen großen Bären sieht wo wir ja eigentlich Respekt haben oder diese Frage vorhin hat man Angst davor dann sieht man was eher für Angst vor der Welt hat Weil man ihn so gehalten hat, weil man ihn wirklich gebrochen hat.
00:40:20: Das ist etwas uns immer wieder sehr deprimiert und frustriert dass heutzutage für die Belustigung von uns Menschen den Tieren einfach und immer noch angetan wird.
00:40:29: Vor gar nicht so ganz langer Zeit ist ja ein Tier gestorben bei euch, ein Bär.
00:40:36: Wie viele Tiere habt ihr momentan?
00:40:41: Also das war die Doro, die gestorben ist.
00:40:43: Und jetzt... oder muss ich es sogar rechnen?
00:40:47: Es müssten jetzt noch acht sein!
00:40:50: Wir haben noch den Mikayu, wir haben noch die Katja, die Daggy, dem Pardo, Popoy Ashuka, Petro und Laura.
00:40:59: Also acht, ja.
00:41:00: War ich richtig.
00:41:00: Hab' ich mir gut gemerkt.
00:41:03: Familienvater mit so vielen Kindern, die ihn so spontan nicht aufgezählen.
00:41:07: Also ich kann mehr Namen ja sowieso nicht werken.
00:41:11: Aber da bietet sich natürlich sofort eine Frage im Nachhinein an.
00:41:15: Gibt es einen Bären der dir so richtig am Herzen liegt?
00:41:21: Also was ich gerade schon gesagt habe, mit dem Mikayu habt ihr vielleicht gemerkt dass mir das eher so ein Klosumhals macht diese Rettungsaktion.
00:41:28: Ich war auch selber mit dabei.
00:41:29: wir sind ja in die ukrainische Grenze gefahren und die Kollegen sind in die Ukraine rein und haben ihn daraus geholt zwei Jahre vorher.
00:41:36: aber auch Popo & Ashuka die haben wir damals auch als Welpen aus der Ukraine geholt Die Tiere die man im selber wirklich begleitet.
00:41:45: Man hat sie gesehen, wie Sie vorher gelebt haben und begleitet ihre Entwicklungen.
00:41:49: Die liegen einem natürlich immer sehr stark am Herzen.
00:41:52: also ich würde schon sagen, auch bei einer Schuka weil man sie eben doch als Babys kennt und jetzt sind sie fast erwachsene und der Mikayo das Schicksal wie man dieses Tier gebrochen hat einen wirklich im Herzen weh tut und dass es ihm so lange gedauert ihn wirklich wieder leer sein lassen zu
00:42:07: dürfen.".
00:42:08: Und wie läuft so eine Rettungsaktion ab?
00:42:11: Ist auch komplett unterschiedlich.
00:42:12: Kommt total drauf an, wie sind die Bedingungen?
00:42:17: Ich stelle mir das so vor!
00:42:20: So Öko-Anarchisten...
00:42:22: Nee also alles was wir machen, machen wir tatsächlich legal.
00:42:25: Also das ist ganz wichtig weil es wird ja ganz oft während Tierschützer immer als Radikale hingestellt.
00:42:31: Die dann irgendwo in die Hühnerstelle gehen und die den Hühnen befreien.
00:42:34: Und genau davon wollen wir uns aber absetzen sondern alles was und legal.
00:42:39: Und es muss eben auch unter der Bevölkerung der Gesellschaft in dem Weg finden, dass es gibt nicht den Tierschutz!
00:42:45: Es wird hier immer gesagt, holt doch mal den Tirschutz!
00:42:47: Aber wer ist denn der Tierschutz?
00:42:49: Es gibt leider ja keinen wirklichen Mechanismus in Deutschland, wer sich nur um den Tier schutzt... kümmert.
00:42:54: Das sind andere Länder auch schon weiter, wo es wirklich richtige Tierschutzdepartments gibt also Ministerien rein für den Tierschutz.
00:42:59: bei uns ist das ja immer irgendwo hier nach Bundesland mit Untergliedern ob's im Ordnungsamt mit drin ist oder so und deswegen sind das immer nur kleine Bereiche.
00:43:06: Deswegen gibt es den Tierschutz halt nicht.
00:43:08: Das heißt alles was wir machen müssen wir natürlich rechtens machen.
00:43:10: wie wir die Tiere halten werden natürlich auch kontrolliert von den unteren Naturschutzbehörden und von dem Veterinärämtern.
00:43:15: Auch die Transporte sind ganz stark kontrolliert, also da braucht man spezielle Fahrzeuge.
00:43:20: Man muss das wirklich alles sehr stark kontrollieren.
00:43:23: Es kommt natürlich immer darauf an was hat man für ein Tier?
00:43:25: Also ne habe ich einen Wolf, hab' ich einen Luchs, hab', ich bin Bär.
00:43:27: Im Fall vom Papa in der Schucke hatte ich zwei Bären, hatte ich auch noch zwei Welpen.
00:43:33: Wo muss ich sie holen?
00:43:34: Also ist es in Deutschland.
00:43:35: dann ist der Transport natürlich ein bisschen unkomplizierter als wenn ich ins Ausland fahre und wenn ich dann natürlich noch in eine Nicht-Iu-Land fahree und noch im Kriegsgebiet wie in die Ukraine ist das natürlich mit sehr viel bürokratischen Aufwand verbunden und es dauert natürlich, also allein bei Papua in Aschuka an's ... ... vierundzwanzig Stunden die aus dem Land rauszubekommen.
00:43:55: Also von nicht EU-Land ins...in die EU erst mal zu bekommen.
00:44:00: Dann ist natürlich auch immer sehr individuell wie ist die Kooperation mit den Leuten vor Ort?
00:44:06: Ist es geplant?
00:44:08: Also klar geplant ist es immer, obwohl damals Popper in der Schuhe haben wir immer halb von zwei Tagen.
00:44:11: Da war ja gerade der Krieg angefangen und dann waren ein Halb von Zwei-Tagen.
00:44:14: ihr müsst da jetzt hin.
00:44:16: das heißt da war die Organisation vorher eher so schnell.
00:44:18: schnell war nicht so viel Planung vorher.
00:44:20: normalerweise planen wir das eigentlich über Monate Und trotzdem kommt's immer drauf an wo holt man das Tier ab?
00:44:25: also wir hatten sie auch schon in Spanien bei einem bär.
00:44:28: Das war eben die Übergabe auf dem Parkplatz.
00:44:30: Da wurde der Bär halt an der Leine aus einen kleinen Transport herausgeführt und bei uns in die Box reingeführt.
00:44:36: Also das sind dann natürlich schon so andere Bedingungen, als wenn ich jetzt irgendwo das Tier in einem Käfig habe.
00:44:41: Ich kann es betäuben, ich kann's in die box legen.
00:44:43: Das ist dann immer ein bisschen unkomplizierter aber spektakulär sind sie immer alle.
00:44:47: also es ist immer Wahnsinn mit so'n Bär über die Autobahn zu fahren wo viele da muss draufstehen lebende Tiere.
00:44:53: und dann wird man natürlich auch öfter angesprochen und das ist denn schon immer sehr spannend
00:44:57: Was hast du denn dabei?
00:44:59: Geht mal reingucken.
00:45:01: Mach mal auf!
00:45:02: Die Fragen kommen tatsächlich öfter, die Leute sind immer sehr interessiert.
00:45:05: Das Thema Auswilderung spielt für euch überhaupt keine Rolle?
00:45:09: Also man kann ein Wildtier was in Gefangenschaft aufgewachsen ist besonders Raubtiere sehr schwer wieder auswildern.
00:45:16: also A sind das natürlich Tiere die alle einen Päckchen mit sich bringen halt auch gesundheitlich oftmals Und die sind so stark an den Menschen gewöhnt, die würden halt immer wieder die Nähe des Menschen suchen und da hätten wir eben diese Problematik mit Problembären, Problemtieren.
00:45:29: Und deswegen ist das leider sehr schwierig.
00:45:31: grundsätzlich zu Tiere wieder auszuwildern.
00:45:33: also es ist ja auch so ne?
00:45:34: Das soll's ja auch immer sagen mit Arterhalt und Grundsätzlich werden natürlich dann Tiere auch im Zoo gezüchtet Aber es wird einfach zu wenig ausgewildert.
00:45:44: Es gibt Projekte von Ausbilderungsprojekten, Privatsgefährd beispielsweise, die relativ erfolgreich oder im Wald hab jeder ausgewiltert wurden aber viel zu wenig und eben auch gerade Braunbär.
00:45:56: Braunbäuer brauche ich auswildern, die schießen wir ab so in den Wolf wollen alle abschießen, brauche nicht auszuwilderen.
00:46:02: Warum züchtig dann in Gefangenschaft?
00:46:03: Ich züchte für die Besucher weil das niedlich ist um einen kleinen Wolf zu sehen und ein kleinen Bär zu sehen.
00:46:07: aber aus wildern kann man die Tiere nicht.
00:46:09: Bei vielen Tieren, wo will ich ein Eisbär hin auswildern?
00:46:14: Ist gar kein Lebensraum mehr da.
00:46:15: Ich glaube halt man müsste um eben wirklich die Tiere zu schützen und ihn auch wieder auswiltern zu können eventuell einfach ganz andere finanzielle Mittel haben und ganz andere Projekte erst mal vor Ort, dass man den Lebensraum erst einmal erhält bevor man die Möglichkeit hat, Tiere wieder auszubildern Und dann haben wir einen Gefangenschaft vom Genpool her.
00:46:33: viel zu wenig.
00:46:34: Also die Handvoll Eisbären, die es in Gefangschaft noch gibt diesen mittlerweile viele miteinander verwandt, wie will ich dann eine vernünftige Population einfach entstehen lassen?
00:46:44: und wo will ich sie hin auswildern?
00:46:46: Also wir haben einen kleinen Bereich den wir nebenbei so mitmachen.
00:46:50: Mit Thema Wildcats beispielsweise oder wir kriegen auch mal Füchse oder Eichhörnchen sowas was wir dann tatsächlich auch wieder
00:46:55: auswöldern.".
00:46:56: Ja da hat sich ja auch wahnsinnig etwas gedreht in den Köpfen bei den Zoos-und Tierparks wenn nicht mich dran erinnern.
00:47:03: Leipzig wieder aus dem Beeren, aus dem Eisbeerengehege ist glaube ein wunderschöner Spielplatz geworden.
00:47:11: Und ich weiß gar nicht ob die noch Eisbären haben in...
00:47:14: Nein, die haben sie dann ganz schnell bei dieser Beerenburg, die war ja auch ganz schrecklich, weil dann die Eisbären, die ersten, die es nicht mehr gab.
00:47:20: Ich glaub, Brillenbären waren die letzten, die da noch auf der Anlage waren und man sieht das hier auch ganz oft dass die Kinder lieben halt diesen Spielplatz.
00:47:27: Dann ist immer die Frage brauchen die Kinder wirklich noch die Tiere zum Angucken oder?
00:47:31: ist dann nicht in der Spielplatz?
00:47:32: doch eher das, wo Kinder hinrennen und draufgehen.
00:47:35: Weil es ist eben wirklich immer die Thematik wenn man sein Kind begleitet, wenn man wirklich dem Kind auch Dinge erklärt.
00:47:40: aber ich glaube ganz viele sehen dass wirklich nur als Freizeitaktivität rennt mit ihren Kindern da durch.
00:47:44: Oh guck'n Löwe!
00:47:46: Der liegt dort macht ja gar nix.
00:47:47: Ja was soll er halt auch machen ne?
00:47:48: Wenn er da in seinem kleinen Käfig sitzt, der muss sich nicht um Futter kümmern weil man sagt hier immer So ein Tier muss in der Natur halt überleben, natürlich.
00:47:55: Die Natur ist grausam aber die Tiere sind ja dafür gemacht.
00:47:58: Sie sind ja da um zu überleben und das ist das was ihr Instinkt ist und wofür sie in der natur auch die Mechanismen haben.
00:48:05: und um zu Überleben.
00:48:06: Und wenn ich ihnen das halt komplett nehme in Gefangenschaft vermenschliege ich sie dann sage ich oh guck mal Der muss sich ja nicht um sein Futter kümmern und er hat ja keinen Stress mit Konkurrenz.
00:48:15: Aber dadurch entsteht halt ein anderer Stress, weil dieser Stress in der Natur dieser Überlebenskampf dafür sind sie ja gemacht und nicht für den Käfig sitzen und angeguckt zu werden.
00:48:25: Was waren so die skurrilste Situationen, die du in deinem Leben mit Tieren erlebt hast?
00:48:32: Oh dann muss ich echt überlegen, es war wirklich so viel!
00:48:37: Also tatsächlich ist jetzt nicht direkt mit dem Tier aber tatsächlich die Rettung damals von Poppa und Aschuka wo gerade der Krieg losgegangen ist wo wir da an der Grenze saßen, in so einem Safehouse.
00:48:49: Das war schon das was uns glaube ich lange lange verfolgt hat.
00:48:54: Also es ist jetzt nicht lustig skurriere sondern eher traurig weil ihm wirklich die Menschen geflüchtet sind.
00:49:00: Die Menschen kamen mit ihren Tieren, mit dem Köfferchen und den Kindern.
00:49:04: Es kam aber auch ganz viele Söldner.
00:49:06: Das fand ich eigentlich am craziesten dass Menschen aus der ganzen Welt kamen dort dann irgendwelche kleinen Transporter gestiegen sind und über die Grenze sind um in der Ukraine zu kämpfen.
00:49:16: Und das sind so Dinge, also es ging uns eigentlich ums Tier.
00:49:18: Wir waren für die Tiere da aber haben trotzdem so viel menschliche Schicksale und Dinge mitbekommen.
00:49:23: Das hängt ja auch immer zusammen und deswegen muss man natürlich auch manchmal ein bisschen vorsichtig sein Leute immer gleich zu verurteilen.
00:49:28: Also wenn man jetzt irgendwo Tiere rettet unser Auto hast du jetzt entier lange schlecht behandelt Manchmal stecken natürlich auch menschliches Schicksal dahinter.
00:49:36: Deswegen muss man da auch immer so ein bisschen beide Seiten sehen.
00:49:38: Aber der Mensch gehört nur mal dazu.
00:49:41: Alles was halt mit dem Tier zu tun hat und gerade im Tierhaltungsbereich kann man den Menschen halt einfach nicht ausblenden.
00:49:47: Deswegen war das schon so, dass es eigentlich uns schon so mitgenommen hat.
00:49:52: eine lustige Anekdote tatsächlich.
00:49:54: Ich fällt mir spontan gerade gar nicht ein vielleicht später nochmal.
00:49:58: Kannst du abschalten wenn du nach so einem Arbeitstag viel erlebt hast?
00:50:03: Kannst Du da abschhalten und sagst Die Viecher bleiben da und ich gehe jetzt nach Hause?
00:50:08: Ich kann ja auch selbst in der Elternzeit nicht abschalten.
00:50:10: Also, ich bin ja trotzdem immer noch mit den Kollegen im Kontakt und weiß was los ist weil es halt eine Berufung ist.
00:50:17: Man ist immer da, man ist eben auch gerade immer involviert in diese Situationen, was sich so tut.
00:50:24: Man beließt sich mal wieder wie es wäre, die Situation mit dem Wölfen.
00:50:28: Wie ist gerade wieder die Situation politisch gesehen.
00:50:31: Kriegen wir endlich mal irgendwohin Wildtierverbote hin im Zirkus oder ähnliches.
00:50:34: also Da kann man nicht abschalten.
00:50:36: Es ist kein acht-Stundenjob, wo man einfach nach Hause geht und sagt... ...es interessiert mich nicht!
00:50:42: Und wenn nachts irgendwas ist?
00:50:43: Und meistens sind ja auch Notfälle am Wochenende und Nachts.
00:50:46: Also das passiert jetzt nicht unter der Woche zu Arbeitszeiten, sondern wenn irgendwie Vorfälle sind, wenn ein Baum in die Anlage fällt oder wirklich irgendwelche Tiere krank sind oder Notfelle sind, das passiert sowieso immer.
00:50:58: Feiertag, Wochenende.
00:51:00: Und gab es doch mal den Moment, dass du den Kaffee aufhattest und hast gesagt, legt mich Am allerwertesten, ich hab kein Bock mehr.
00:51:08: Nee!
00:51:08: Also mit der Arbeit überhaupt nicht?
00:51:11: Ja leider oftmals mit dem Drumrum also mit den Menschen was man so erleben muss oder was man manchmal auch so hört von Besuchern oder auch über Social Media.
00:51:22: das ist ja manchmal krass was dann teilweise da so geschrieben wird.
00:51:25: wir sind jetzt sehr aktiv auf Instagram und Facebook und so gerade zum Thema Wolf es schon extrem sobald irgendwo das Wort Wolf fällt.
00:51:34: Wir machen ein Ferienprogramm zum Thema Wolfen Kinder.
00:51:36: Da hat es zwei, drei Tage da ist die ganze Wolfhasser-Community drunter und das geht hin bis zur Morddrohung.
00:51:42: Und Kochrezepte wie man den Wolf kocht und so.
00:51:45: Das sind Punkte wo man dann wirklich sagt... Nee genau!
00:51:48: Da ist der Punkt eigentlich kein Bock mehr.
00:51:50: aber auf die Menschen, auf die Leute, ob das Ganze drumherum weil.. Es ist oftmals schon sehr frustrierend wenn man einfach nicht vorankommt.
00:51:57: Wenn man merkt es wird nicht besser der Umgang mit den Tieren und wie die Menschen einfach drauf sind.
00:52:04: Also sowieso dieser rechtsfreie Raum im Internet, das frustriert einen manchmal schon.
00:52:07: Es ist offiziell kein rechtsfreier Raum, er wird aber oft so behandelt.
00:52:11: Du hast eben gesagt, Notfälle, Baumfeld um ins Gehege rein sind euch schon mal Tiere abhandengekommen?
00:52:20: Nein.
00:52:20: Abgehauen?
00:52:20: Nein, Gott sei Dank!
00:52:21: Ich meine
00:52:21: nicht
00:52:21: gerade ein
00:52:22: Bär oder Wolf oder sowas, aber auch kleinere Wellen.
00:52:26: sind die jetzt aber schonmal weg geflogen?
00:52:28: Nee, tatsächlich auch nicht.
00:52:30: Es ist eher das es kommen eher Immaturationen, die da gar nicht hingehören und das ist auch ein Punkt der immer wieder echt frustrierend ist.
00:52:36: Oft schon dass plötzlich einen Vogel in der Wojere war, der da nicht hingehen gehört hat.
00:52:40: War's gar nicht so lange her?
00:52:41: Da war plötzlich ein Kandarienvogel drin.
00:52:43: Ja!
00:52:43: Es muss wirklich jemand den in der Tasche gehabt haben, den er ausgelassen hat.
00:52:46: Also anders ist es ja nicht möglich.
00:52:48: oder dass plötzlich ein fremdes Meerschweinchen da sitzt Und auf dem Weg langen.
00:52:50: Läufer hatten auch schon Tildkröten, die einfach da saßen.
00:52:54: Solche Sachen passieren dann leider weil die Leute denken, ja das sind Tierschützer, kümmern sich schon irgendwie.
00:52:59: Oder Katzen tatsächlich leider ein großes Thema im Eichsfeld eigentlich ganz Deutschland mit verwilderten Katzen ist einfach eine Kittenschwämme.
00:53:07: Tiere werden nicht kastriert Das landen ganz viele bei uns und ich habe immer das Gefühl sie werden dann auch bewusst bei uns ausgesetzt Weil die wissen die doofen Tiersschützer die kümmern sich schon Und
00:53:16: nicht gekennzeichnet?
00:53:17: Ich hab das in der Türkei gesehen.
00:53:20: Da haben wir gedacht was haben denn die Katzen da?
00:53:22: Die haben alle an dem einen Ohr so eine kleine Kerbe drin.
00:53:26: Und das hieß schlicht und einfach, man ist ja gundig, die sind kastriert!
00:53:29: Ja genau.
00:53:29: Das
00:53:30: finde ich eigentlich ganz gut.
00:53:31: Bei uns im Dorf gab es wohl einen...
00:53:35: Der
00:53:35: hat die Katzen... So ein Kater, wenn er sich nicht so richtig passt, dass der da immer irgendwo die Katzendicke gemacht hat mitm Kopf in Gummistiefel-Kneifzange fäll erledigt.
00:53:48: Nicht ganz im Sind das Tierwulfs?
00:53:51: Nee, tatsächlich.
00:53:51: Das ist aber auch schon
00:53:52: viele Jahrzehnte her.
00:53:53: Es
00:53:54: wird leider heute immer noch gemacht, also gerade so die Welpen ertrinken und Ähnliches.
00:53:57: Aber es ist trotzdem tierschutzrelevant.
00:53:59: Also dann kann man natürlich die Person auch Gott sei Dank anzeigen weil es ja Tierquälerei ist.
00:54:04: Es passiert leider relativ wenig, dass es leider da ist.
00:54:06: Gerade beim Thema Tierquälerei ist wenns angezeigt wird für unsere Meinung zu wenig.
00:54:11: Ist doch nur ein Tier!
00:54:12: Ja, das ist ja das Traurige.
00:54:13: Wir haben zwei Katzen zu Hause, lieben wir also wie sonst was.
00:54:18: Das ist auch was Schönes.
00:54:20: Ich glaube so ein Tier gibt einem als Mensch auch etwas.
00:54:24: und da stellt sich mir mit die Frage, was haben die Tiere mit dir gemacht?
00:54:30: Aus dir gemacht – Mit dir gemacht!
00:54:35: Ja also es ist schon viel was man immer wieder anders sieht.
00:54:42: Also man merkt natürlich wenn man hier in die Augen schaut Da passiert ganz viel.
00:54:48: Also meine Unterschätzung ist halt einfach total, also wir denken ja immer dieses als Kind... Ich hatte auch als kindeneinzelnes Meerschweinchen, meine Eltern hatten natürlich auch im Wellensittich, im Käfig.
00:54:56: Das war Gang und Gebe!
00:54:58: Und ich glaube das so.
00:54:59: mehr ich aber irgendwie denken konnte und dassso mehr ich ihm doch Dinge gesehen habe, desto mehr merkt man einfach, dass es aber nicht fair ist.
00:55:05: Und ich glaub da unten unterschätzt waren auch Kinder weil Kinder sind hier unfassbar empathisch und wir hatten das schon oft bei Führungen wo Die Anfrage war, wir kommen mit Kindergartenkindern.
00:55:15: Drei, vier Jahre alt.
00:55:15: Da brauchen wir keine Führung machen und die verstehen das eh noch nicht!
00:55:18: Das sind die besten Führungen weil die Kinder so unvoreingenommen sind und wirklich eine ganz andere Empathie haben und einfach ein ganz anderes noch Verständnis haben wo man sich fragt was ist dann leider damit passiert später wenn wir erwachsen werden?
00:55:30: Und ich glaube das ist das was ich mir tatsächlich behalten habe diese Kinderaugen irgendwie zu sehen, diese Empathies zu sehen dieses Tier wirklich als Lebewesen, als Charakter zu sehen.
00:55:41: Wir sind ja auch nur Tiere!
00:55:43: Also warum sollte das Tier nicht genau so eine Seele haben?
00:55:48: Hast du
00:55:48: Haustiere?!
00:55:50: Tatsächlich haben wir ne Katze... Auch ein Überbleibsel aus dem Beerenpark.
00:55:54: also ich glaube mittlerweile hat fast jeder Mitarbeiter im Beeren-Tag eine Katze übernommen weil wir ja nicht mehr wissen wohin.
00:55:59: Also wir haben einige Freigänger bei uns im Projekt und es ist in dieses Jahr wieder echt viel geworden.
00:56:03: Das kam diesjahr leider einige oftmals unkastrierte Karte die wir dann versuchen natürlich auch kastrieren zu lassen und dann auch zu chippen.
00:56:11: Und das sind dann halt unsere, es sind dann zwar Freigänger aber wir kümmern uns.
00:56:14: Aber sie können nicht alle bleiben!
00:56:16: Das heißt irgendwie sind immer wieder welche aufgetaucht, die dann mitgenommen wurden.
00:56:20: Unsere heiße Günther und der ist tatsächlich auch ein Freigenger und ist draußen unterwegs und war eben auch so einen Überbleibsel sozusagen aus dem Bärenpark.
00:56:33: Günter und Einstein.
00:56:36: Aber ich hatte tatsächlich auch schon alles möglich, aber immer irgendwelche Zierschutzfälle die dann bei mir gelandet sind also so Hamster aus der Futterküche und irgendwelchen Laborhamster und irgendwas ist denn immer doch bei uns gesandelt was eigentlich gar nicht geplant war.
00:56:50: Aber aktuelle sind nur die eine.
00:56:52: Wir haben eher so klassische Namen.
00:56:53: Otello zum Beispiel.
00:56:56: Auch ein schöner ganzen Name ja!
00:56:58: Aber Hermine hat man auch für einen Kaninchen.
00:57:03: Sabrina, wenn du nicht im Bereich Tierschutz gelandet wärst.
00:57:07: Was wäre dann aus dir geworden?
00:57:09: Oh, das ist eine verdammt gute Frage!
00:57:11: Also ich wollte eigentlich unbedingt Biologie studieren.
00:57:13: Ich wusste damals aber nicht ob der NC reicht oder ob ich einen Platz bekomme.
00:57:17: Ich hatte mich tatsächlich auch noch in pädagogischen Bereichen beworben.
00:57:23: Ich habe tatsächlich mich auch mal mit sechzehn glaube ich an einer Theaterschule beworgen.
00:57:29: Warum?!
00:57:29: Also
00:57:29: in einer Schauspielschule weil früher für Theater gespielt haben, also auch als Erwachsen immer mal wieder.
00:57:35: Und das war damals so irgendwie die Vorstellung mit sechzehn und hatte dann gesagt ich mache es mal abbiefertig wo sie mich genommen hätten in der Schauspielschule.
00:57:44: Und ja, dann hatte sich aber in den zwei Jahren Abitur dann doch wieder der Fokus ein bisschen geändert und dann ist es doch Biologie geworden.
00:57:50: Aber vielleicht wär's doch in Richtung Schauspiel?
00:57:52: Also über Theater-Schauspiel war so Mainz gewesen, glaube ich nicht unbedingt beim Film sondern eher so Theater... Die
00:57:58: Eloquenz nimmt man wahr!
00:58:01: Wenn du so richtig stressigen Arbeitstag hattest was ist denn das Erste, was du tust wenn du nach Hause kommst?
00:58:08: meine Kinder begrüßen.
00:58:09: Also bisher ja nur das eine, da habe ich ja nicht wieder gearbeitet aber definitiv meine Kinder.
00:58:14: auf jeden Fall mit meinen Kindern was machen und ab sich abzulenken dann auch einfach damit man mit den Kindern einfach spielt.
00:58:23: Gibt es einen Moment mit einem Tier den du dein Lebtag nicht vergessen wirst?
00:58:29: Leider sind's oft die Situationen wenn man ein Tier dann erlösen muss, wo man sich erinnert also irgendwie... Schwierige Situation, wenn die Tiere in den Anlagen gestorben sind oder verletzt lagen und man sie dann eben rausholen muss sozusagen.
00:58:46: Das sind so Situationen... Also ich glaube tatsächlich was sehr stark... Hatte ich neulich mich eine Freundin aus danach gefragt?
00:58:54: Sehr stark hängen geblieben.
00:58:55: ist es so die erste Euthanasie, also das erste Einschlefern eines Bären gewesen damals im Schwarzwald wo ich das erste Mal dabei war, wo ein Bär eingeschlefert wurde.
00:59:03: Es war die Leonie damals.
00:59:06: Das hat sich schon sehr eingebrannt emotional, weil man eben sie doch eine Weile bekleidet hat und man einfach dann auch gemerkt hat so jetzt ist der Moment jetzt wieder auch nicht mehr.
00:59:15: Jetzt hat man tatsächlich in ihren Augen irgendwo gesehen wo man ja oftmals immer... Man hat zwar die Chance Tiere zu erlösen was man beim Menschen nicht so hat aber trotzdem fragt man sich ja immer es ist jetzt der richtige Zeitpunkt Und bei ihr war's wirklich so als wenn man ihn in die Augen gesehen hat Sie waren dankbar also das war unsere Wahrnehmung dass sie sich das sie wollte jetzt sie wollten nicht mehr.
00:59:34: Wer entscheidet sowas denn?
00:59:36: Wir immer im Team.
00:59:37: Also grundsätzlich ist es so, wir haben einen Geschäftsführer den Anonnemacher der für beide Projekte zuständig ist und dann hat jedes Projekt halt ein Projektleiter wie mich Und dann haben wir natürlich ja bei ihm auch Stellvertretungen und eben da war auch Tierpfleger und gerade in diesem Team mit den Leuten aus der Leitung und eben natürlich aus der Tierpflege wird immer alles gemeinsam besprochen und dann auch solche Entscheidungen gemeinsam getroffen.
01:00:01: Was das Einschlefer von Tieren oder die Entscheidungsfindung dahin betrifft, entwickelt man da eine Routine?
01:00:09: Oder leider nicht.
01:00:11: Nee, die gibt's auch nie und es ist doch nicht der richtige Zeitpunkt.
01:00:13: Und man denkt danach natürlich immer hätte man jetzt was anderes machen können, hätte man ja doch früher einschreiten können oder hätte man dem Tier durch noch Zeit gegeben.
01:00:21: aber im meisten Fällen ist dann so wenns dann soweit war und wir lassen die Tiere auch immer optozieren dass man eben dann weiß woran, warum ging es ihnen jetzt so schlecht.
01:00:31: Und das meistens, wenn man durch die Obduktion weiß war die richtige Entscheidung weil wirklich der Körper schon so runter war.
01:00:38: und das ist bei Wildtieren wirklich krass.
01:00:39: was man da manchmal sieht, dass das Tier noch gelebt hat.
01:00:43: also die zeigen ja ganz ganz spät erst an, dürfen sie in der Natur auch nicht ne?
01:00:48: Wenn die früh anzeigen würden, dass sie irgendwie krank sind, sind die die ersten Jahre getötet werden.
01:00:53: Das heißt man merkt oftmals, dass dem Tier nicht gut geht wo man sich dann fragt, wie kann dieses Tier mit so kaputten Organe eigentlich noch leben?
01:01:00: Also wir hätten es in der freien Wildbahn schon mit dem Schnupfen schwer.
01:01:04: Dann wären wir ja
01:01:05: leichte
01:01:05: Beute!
01:01:08: An mir wäre auch noch was dran.
01:01:12: Ich bin auch nicht mehr so viel...
01:01:15: Sabrina du hast ja vorhin schon gesagt Rumänien gibt's noch Bären.
01:01:20: Gibt es noch andere Gebiete in Europa, wo frei lebende Braunbären
01:01:27: Einige, wir haben jetzt so viel das Trentino wo es ja mittlerweile wieder relativ viele Bären gibt.
01:01:32: Die wandern natürlich auch nach oben also nach Österreich und die Schweiz, auch immer Grenzgebiet Deutschland.
01:01:37: Das ist eben so die Thematik dass das eigentlich keiner will Also dass sowohl in Österreich als auch in der Schweiz nicht so gut ankommt wenn da Bärn auftauchen uns dann auf dem auch einfach wahrscheinlich illegale Abschüsse gibt Und ich vermute mal an der deutschen Grenze ähnlich.
01:01:55: Wir kennen ja den Fall Bruno, zwei Tausend Sechs.
01:01:58: Ich denke das in der Zwischenzeit doch schon öfter Mal wieder Bären da aufgetaucht sind gerade so im bayerischem Grenzgebiet und leider da doch also gerade bei den Wölfen ja definitiv auch viel illegal geschossen wird.
01:02:09: Und mit dem Trentino sind relativ viele Bären.
01:02:11: In Skandinavien sind natürlich noch einiges an Bären unterwegs.
01:02:16: dann im Belarus-Bereich gibt es einiges Anbären Spanien gibt's noch ein paar genau.
01:02:22: Und in unserer Recherche haben wir irgendwie einen Naturpark oder irgendwie eine Region ausgemacht, nahe des Böhmerwaldes wo es wohl auch Bären gibt.
01:02:33: und mit dieser Information leiden wir jetzt ganz einfach mal über zu unserer anderen Tradition neben dem Likör.
01:02:42: Jeder Gast der's in unsere Keminatischchaft und wo wir ein entsprechendes Exemplar finden bekommt eine Schallplatte von uns.
01:02:52: Und in diesem Fall natürlich Grüße aus Böhmen!
01:02:58: Wir hoffen, du hast einen Plattenspieler?
01:03:00: Mein Partner hat noch ein, ja.
01:03:01: Siste,
01:03:02: habe ich es mir doch geahnt.
01:03:04: Ich kann mich noch erinnern dass meine Großeltern ganz viel solche bunten Platten hatten.
01:03:07: Die hatten die bestimmt auch.
01:03:08: Könnte ich mir vorstellen mein Opa hat sowas gesammelt.
01:03:11: Ja das war Lutz-Jahoder sicht da mit einer... Orchester
01:03:15: Karel Wall auf steht da drauf.
01:03:20: Also das Ostler Herz schlägt höher!
01:03:28: Liebe Sabrina, wir haben zum Schluss noch so ein Fragenkatalog den wir jetzt hier rausfeuern.
01:03:36: Welches Buch ist momentan dein Lieblingsbuch?
01:03:40: Ich lese tatsächlich viel von Katie Reichs also diese Richtung... Lieblungsbuch kann ich jetzt gerade gar nicht sagen.
01:03:50: Mein All-Time-Favorite ist tatsächlich der Medikus.
01:03:54: Das habe ich als Jugendliche und junger Wachstum oft gelesen, alle Harry Potter Bücher.
01:04:01: Da bin ich gerade wieder mit meinem Sohn sehr stark dran weil er jetzt in dem Alter ist.
01:04:05: Er ist jetzt acht und die Filme natürlich mag und jetzt aber auch anfängt die Bücher zu lesen und deswegen komme ich da auch gar nicht mehr vorbei.
01:04:15: Also da kommt man mehr dazu, mit dem Kind zu lesen als zum Beispiel.
01:04:17: Ich habe gesagt das ist der Neuste von Katie Reis jetzt schon ewig niegen.
01:04:20: und dann glaube ich beim zweiten Kapitel oder?
01:04:22: Bei
01:04:22: Medikus geht uns natürlich das Herz auf wenn man den Film weiß dass er im Eichsfeld gedreht wurde Teilweise im EICHSFELD gedrehte.
01:04:30: Das ist natürlich Öl!
01:04:31: Tatsächlich
01:04:32: hab' ich's den Film gar nie gesehen.
01:04:33: Ich liebe nur das Buch.
01:04:36: Musst du mal angucken?
01:04:37: Also muss ich mal sehen.
01:04:38: Okay.
01:04:39: Wir haben ja eine Bildungsauftrag.
01:04:40: Ja sehr gut, danke.
01:04:42: Du musst auch noch was lernen
01:04:43: Sabrina, Frühaufstär oder Nachtäule?
01:04:48: Eigentlich nachtäule.
01:04:50: Allerdings gerade bedingt durch das Baby ein frühaufstärke und auch nachteule weil das Kind auch nicht schläft.
01:04:56: also wir sind eigentlich... Sowohl
01:04:57: als auch!
01:04:59: Aber theoretisch früher eigentlich eher nachteile.
01:05:01: Spontan oder durchgeplant?
01:05:03: Durch geplant
01:05:05: Winterschlaf oder durch Powern?
01:05:07: Durch Powern
01:05:09: Berge oder Meer?
01:05:10: Meer definitiv.
01:05:12: Honig- oder Marmelade.
01:05:13: Ich mag ich beides nicht.
01:05:16: Ich mag überhaupt keinen Süß zum Frühstück, aber wenn dann eher Marmelade als Honig?
01:05:19: Aber grundsätzlich beides nich.
01:05:21: Gummistiefel oder Sneaker?
01:05:23: Sneaker!
01:05:24: Tier- oder Mensch?
01:05:25: Tier, definitiv.
01:05:29: Jetzt hätt' noch gern doch für unsere Hörer vielleicht eine Lebensweisheit ein Witz und ein Gedicht.
01:05:39: Ui, das ist aber schwierig.
01:05:41: Lebensweisheid... Also wird zu Gedichte bin ich ganz schlecht.
01:05:45: Aber also, ich habe tatsächlich durch mein Studium, durch meinen Verhaltensstudium gibt es ja Fight or Flight, also Kämpfen oder Flüchten.
01:05:54: Du bist bestimmt schon mal gehört.
01:05:55: Das ist immer diese Reaktion sowohl bei Tieren als auch beim Menschen in Stresssituationen.
01:05:59: Den Spruch hab' ich sogar tätowiert und da erinnere ich mich immer wieder daran wenn ich in so extremen Situationen bin wo ich immer sage naja Flüchten bringt jetzt gerade nicht so viel.
01:06:08: Jetzt musst du weitermachen, jetzt musst du kämpfen und da bin ich eher so ein Typ der dann wirklich immer versucht voranzugehen und dann fasse ich mir immer drauf aufs Zettel und denk mir so nee du musst jetzt weitermachten und das ist vielleicht für mich zumindest, ob es für andere auch zutrifft?
01:06:20: Das weiß ich nicht.
01:06:21: aber für mich tatsächlich ist dieses Kämpfen oder Flüften immer wieder die Frage die man sich oft im Leben stellen muss und bei mir ist es dann eben meistens wirklich das Kämpfen.
01:06:30: Sabrina!
01:06:31: Es war uns ein... aus Sicht eines Bären zu sprechen, uns ein inneres Honig lecken.
01:06:40: Danke fürs dabei sein!
01:06:43: Und
01:06:43: wir können vielleicht noch unbedingt Werbung machen für den alternativen Bärenpark?
01:06:49: Das müssen wir tun und wer sich interessiert für Bären der muss dahin.
01:06:54: und an dieser Stelle viele Grüße von Crims
01:06:57: Brüder dem Eichsfeld
01:06:59: Podcast.
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