Folge 29 - Marie-Christin Liese

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00:00:00: Heiko, du wirst dich vielleicht noch dran erinnern können.

00:00:06: Da bräuchte ich noch einen Quark im Schaufenfenster!

00:00:09: Da erschien auf Platz eins der Chance in Deutschland ein Lied, welches auf einer berühmten Melodie basierte.

00:00:16: Es war die bekannte Melodie der Ode an die Freude aus der neunten Symphonie von Ludwig van Beethoven.

00:00:22: Das Lied hieß damals A Song of Joy und wurde vom spanischen Sängern Miguel Rios gesungen.

00:00:29: Alle kauften plötzlich wie blöde Platten von Blutig van Beethoven, speziell die neunte Symphonie und dachten also da kommt dieses Lied drin vor war aber gar nicht der Fall.

00:00:44: Und ich hatte natürlich auch die Gelegenheit das allererste Mal im Kulturhaus zu sein.

00:00:50: dort wurde nämlich aufgeführt die neunte Symphonie von Ludwig van Beethoven.

00:00:56: Und viele Jahre nach diesem für mich einschneidenden Erlebnis, haben wir heute die heutige Leiterin des Eichsfelder Kulturhauses hier sitzen.

00:01:06: Herzlich willkommen Marie-Christine Liese!

00:01:09: Ja vielen Dank für die Einladung.

00:01:11: ich freue mich bei euch sein zu dürfen in dieser aus erwähnten Riege auch mit dabei zu sein.

00:01:21: Ja und wir freuen uns, dass du den Weg hierher geschafft hast.

00:01:23: Wir hatten so ein paar Anläufe wie das manchmal so ist aber heute sind wir happy, dass das geklappt hat und du heute hier bevor uns sitzt und freuen uns auf ein angenehmes Interview mit dir.

00:01:35: Und was wir noch nie hatten, dass ein Gast mit dem Fahrrad vorgefahren ist.

00:01:39: Das war so bisschen wie Saloon hier Dass jemand seinen Pferd angebunden hat jetzt draußen.

00:01:46: Also Marik Grisin ist hier mit dem Fahrrad gekommen

00:01:49: Und wir haben festgestellt, du bist sehr gut vorbereitet.

00:01:53: Also bevor wir dir die Hand geben konnten hast du uns was in die Hand gedrückt nämlich eine Flasche Rhabarberlik hören und wir sind ja so ein bisschen auf Schlähe eingeschossen.

00:02:03: Du bist vorbereitet also hast schon mal die ein oder andere Folge scheinbar gehört.

00:02:07: und deswegen auf unseren heutigen unsere heutige Gästin liebe Marie-Christine schön dass du hier bist.

00:02:14: Vielen Dank

00:02:16: zum Wohl.

00:02:19: Ich

00:02:22: habe leider keine Schlähen im Garten, aber frischen Rhabar war verarbeitet.

00:02:27: Get runter wie Öl!

00:02:28: Ja,

00:02:29: wie Nussbibs.

00:02:30: Herrlich!

00:02:33: Marie-Christine.

00:02:35: immer unsere Frage wo ging's los mit der kleinen Marie-Kristin?

00:02:41: Ja, wo ging es los?

00:02:43: ich bin in die Erythie in Heiligenstadt geboren worden und Bin hier glücklicherweise auch aufgewachsen, habe hier meine Kindheit und Jugend verbracht.

00:02:56: Und habe auf den Lieden gewohnt, war dort in der Grundschule... ...und bin dann auf dem Lingermann-Gymnasium gewesen für mich die schönste Schule immer noch nach wie vor!

00:03:11: Ich hab da mein Abitur gemacht, im Jahr zwei Tausendfünf.

00:03:16: Und ich war zur Schulzeit immer so... Zeitungsmädchen.

00:03:20: Ich habe gedacht, ich will irgendwie zur Zeitung gehen und da dann später mal arbeiten.

00:03:26: Und deswegen habe ich auch direkt nach dem Abi meine Ausbildung begonnen in Erfurt.

00:03:31: Damals hieß es noch Verlagsgruppe Thüringen und habe bei den Tageszeitungen meine Ausbildung gemacht als Verlagskaufrau.

00:03:40: Habe auch zwei Jahre in Erfort gewohnt.

00:03:42: in der Zeit.

00:03:44: Es war eine spannende Zeit, vor allen Dingen hier auch in Heiligenstadt.

00:03:47: Damals gab es ja noch eine Geschäftsstelle an der Wilhelmstraße.

00:03:51: Das war sehr interessant.

00:03:53: dort mit den... Anzeigenkunden, Glückwunschanzeigen und Kommunion-Anzeigen.

00:04:02: Oder

00:04:02: auch die anderen?

00:04:03: Die später kommen

00:04:04: dann.

00:04:04: Die finalen Anzeigentasien.

00:04:08: Genau.

00:04:10: Das hat natürlich dazu gehört.

00:04:14: Da habe ich eine spannende Zeit in Erfurt gehabt und hab nach der Ausbildung in Heiligenstadt gearbeitet.

00:04:22: bei der Tageszeitung aber nicht ... Redaktionsbereich, sondern im Anzeigenbereich war ich tätig und hab dann noch so ein Abendstudium gemacht in Göttingen.

00:04:33: Und ja wie das so ist wenn man da irgendwie nach der Schule sich so weiterbilden möchte und habe dann, nachdem ich bei der Thüringer Allgemeinen, Thüringen Standeszeitung war bin ich noch nach Eschwege gewechselt zur Vera Rundschau.

00:04:49: Das war aber eher... eher ein kurzes Intermezzo und hab dann gedacht, okay jetzt bist du so fast Ende zwanzig.

00:04:57: Was will man jetzt noch mit dem Leben machen?

00:04:59: Also die ganze Zeit bei der Tageszeitung arbeiten das ... Die Zeiten hatten sich da schon gewandelt... Und habe dann einen Studium angefangen in Nordhausen, am Public Management studiert und hab da auch meinen Master gemacht.

00:05:15: Interessante Praktika gehabt, verschiedenen Stellen- und Behörden bei der Uni Göttingen zum Beispiel und beim Landkreis Götding.

00:05:25: Und bin danach dem Masterstudium eingestiegen, beim Land Kreis zunächst im Jugendamt war dort für verschiedene Projekte tätig und dann kam die Coronazeit und war da natürlich wie so viele andere auch im Gesundheitsamt abgeordnet.

00:05:42: Und dann hat sich beim Landkreis eine Vakanz ergeben Und zwar war das im Büro des Landrates bei Dr.

00:05:49: Henning für Strategieentwicklung und Kreisentwicklungen, war damals eine Stelle frei, für die ich mich dann beworben hatte und auch da die Tätigkeit dann im Sommer zwanzig aufgenommen hat beim Büro.

00:06:07: Er war ja schon Gast bei uns im Podcast und ich weiß nicht ob ihr die Folge gehört hast... Du

00:06:14: kannst

00:06:14: ja wahrscheinlich ein bisschen

00:06:15: mitreden.

00:06:17: Interessant, wenn ich dich mal unterbrechen darf ist ja dass du der dritte Gast bei uns bist der in einer Zeitung angefangen hat.

00:06:29: also Alexander Boudot hat auch geschrieben für die Zeitung Markus Preis hat geschrieben für diese Zeitung und du

00:06:37: Ja, ich habe auch schon so als Schülerin dann so kleinere Artikel geschrieben gehabt und der Spitzname war dann so Carla Columna.

00:06:48: Genau!

00:06:51: Ja es war so Anfang der zweitausender da hatte die Zeitung... Ich hätte nie gedacht das ist mal eine Zeitung dass ich die mal auf dem iPad lese oder dass die Haptik die braucht ich jeden Tag irgendwie und dass sich das so ändert das hab' ich ja auch nicht wenn ich erwartet.

00:07:09: Liest du Zeitung noch?

00:07:10: Ja, jeden Tag!

00:07:11: Also seit meiner Ausbildung jeden Tag natürlich... Das gehört dazu.

00:07:15: jetzt ist es so dass ich sie abends im Bett lese und nicht mehr frühst dann im Büro.

00:07:21: aber ja ich lese jeden tag das gehört dazu

00:07:23: Und Du kriegst auch immer die richtige Ausgabe.

00:07:25: das kann ja auch mal passieren dass dann das falsche Bündel dann... Guter kommt!

00:07:28: Ich hab oft

00:07:29: Guter!

00:07:33: Ja, ich muss feststellen wir haben uns heute alle richtig schick gemacht.

00:07:35: hier Heiko, du sowieso... Marie-Christine brauche ich gar nicht zu sagen.

00:07:39: Ganz fantastisch!

00:07:40: Ich habe extra meine schönen Strümpfe heute angezogen.

00:07:43: Können wir nachher mal angucken?

00:07:44: Die habe ich extra gekauft in Paris.

00:07:48: Ich war nämlich vor Kurzem in Paris und dort ist der Kuss von Gustav Klimt drauf.

00:07:55: Was ganz was schickes.

00:07:56: Extra für heute angezucht.

00:07:57: Für

00:07:58: Kultur.

00:08:04: Nein, Geschwister habe ich nicht.

00:08:07: Die kommen im Club!

00:08:08: Genau, die kommen im Klub.

00:08:10: Voll Gott, ich nehme mich auch nicht.

00:08:12: Ja gut okay.

00:08:13: Club der Einzige noch.

00:08:16: Aus hat mir auch nicht geschadet?

00:08:17: Hat mir nicht geschaddet.

00:08:18: Ich hab viele Freundinnen und das ist mein Schwesternersatz und das hat man sich selbst ausgesucht im Leben.

00:08:25: Ich glaube dass es manchmal doch mehr wert.

00:08:28: Dafür habe ich eine Frau geheiratet, die ganz viele Geschwisters hat Und da ist die Familie riesengroß, schön grus an die Familie.

00:08:36: Jetzt eine Frage hat dich das... Hast du das vermisst als Kind?

00:08:40: Dass du gesagt hast und ich hätte schon gern noch ein Schwester oder Bruder oder wie auch immer.

00:08:47: Eigentlich nicht.

00:08:49: Ich habe ja gesagt wir sind haben auf dem Liegen gewohnt früher.

00:08:52: Da war hinterm Block der Spielplatz.

00:08:54: Da waren alle Kinder.

00:08:55: Wir haben dann zusammen gespielt und da hab' ich nie das Gefühl gehabt dass sich da Etwas vermisst hätte ... Nee, kann ich nicht sagen.

00:09:03: Und jetzt wenn man ein bisschen reifer ist... Wie ist es da?

00:09:07: Auch nicht!

00:09:07: Da habe ich dann meine Freundin.

00:09:10: Ich hab ja früher Zuckersteine auf die Fensterbank gelegt wie Blöde und irgendwann habe ich erfahren dass meine Mutter die alle reingeschnuppert hatte und die hätte eigentlich viel dicker sein müssen als sie war.

00:09:23: Es hat nicht gefruchtet weil

00:09:25: du willst eins zum Quatschen haben, wie ich dich kenne Hat aber dann irgendwann scheinbar, warst ja selber auch viel Kinder.

00:09:35: Genetisch hat es eine Generation übersprungen?

00:09:38: Ja also du hast das dann irgendwie begriffen wie das richtig geht nicht mit dem Klappausch durch in den Zuckerstein.

00:09:43: Erst später!

00:09:47: Hatt ihr Berbel deine Frau denn erklärt?

00:09:49: Früher!

00:09:54: Und selber hast du auch ne Familie

00:09:56: hier?

00:09:56: Ja, genau.

00:09:56: Ich wohne mit meinem Mann, mit dem Christoph.

00:09:59: Wir sind jetzt seit fast zwanzig Jahren zusammen hier in Heiligenstadt und wir haben ein Haus gekauft vor drei Jahren in Heilige Stadt sehr lange gesucht.

00:10:10: Das ist ja nicht so einfach!

00:10:11: Und wir wohnen dort mit unserem Sohn Levi, der baut jetzt im Sommer neun und das ist ganz schön

00:10:20: auch aktuell.

00:10:20: nur ein Kind

00:10:22: Genau, mein zweites Kind ist das Kulturhaus.

00:10:24: Das ist recht!

00:10:28: Ja, gehen wir doch da in diese Richtung mal.

00:10:33: Wie hast du gemerkt?

00:10:34: Kultur ist genau mein Ding.

00:10:37: oder hat sich das so ergeben weil die Stelle entsprechend frei war?

00:10:45: Ich bin natürlich schon immer kulturinteressiert, war bei vielen Veranstaltungen Konzerten im Kino alles mögliche querbeet.

00:10:55: Bin auch breit interessiert.

00:10:57: die stelle im Kulturhaus hat sich dann so ergeben und zwar Anfang dreiundzwanzig Und dann hat der Kreistag ich bin ja dort die Werkleiterin im Eigenbetrieb mich zur neuen Werkleiterin zum ersten, siebten, treiundzwanzig dann auch bestellt.

00:11:20: Also du hattest früher mit Kultur so erstmal noch nicht direkt was zu tun und hat es natürlich auch nie vor einen Kultur auszuleiten oder?

00:11:29: Das stand jetzt nicht auf der Liste... Nee!

00:11:34: Das war zur richtigen Zeit am richtigen Ort ja.

00:11:39: Ja, jetzt ist die Frage, du sagst Werkleiterin Und wenn da mal eine um die Ecke kommt und sagt, Mensch, Marie-Christine was machst du denn eigentlich den ganzen Tag?

00:11:49: Was würdest Du dann antworten.

00:11:51: Ja also Werkleiterin hört sich so ein bisschen an als würde man so einen Betonwerk irgendwie leiten oder so.

00:11:57: Also das heißt halt einfach sowas der Eigenbetrieb ist und zum Landkreis gehört als Eigenbetrieb.

00:12:03: Ich habe aber die künstlerische Leitung inne.

00:12:07: Das heißt ich gestalte das Programm des Kulturhauses Aber auch die technische Leitung, also die Hausleitung.

00:12:14: Es gibt wahnsinnig viele Anlagen im Haus.

00:12:18: Viele Dinge, die gewartet werden müssen, die auch repariert werden müssen und so weiter.

00:12:22: Und das läuft dann alles eben über meinen Tisch.

00:12:25: Okay!

00:12:26: Also legst du nicht selbst Hand an bei den Reparaturen?

00:12:31: Ab und an muss man dann auch mal zur Stelle sein.

00:12:39: Das war ja für uns auch eine Überraschung in Berlin, dass Markus Preis wenn da meine Toilette verstopft ist.

00:12:44: Also er zwickt sich nicht die Gummihandschuhe über aber er muss dann eine Entscheidung fällen und das geht dir dann quasi genauso.

00:12:50: Wenn da irgendwo ne Glühbirne nicht mehr leuchtet, dann musst du dich kümmern.

00:12:55: Genau!

00:12:56: Manchmal klettert man dann selbst beherzt auf die Leiter weil es dann einfach schneller geht.

00:13:05: Zumindest muss man dann jemandem beauftragen, der sich um die Schäden kümmert.

00:13:10: Das stelle

00:13:10: ich mir gerade so vor!

00:13:11: Wenn an dem großen Kronenleuchter im Saal eine Lampe kaputt ist – eine Glühbirne?

00:13:17: Kann man den da oben rausziehen oder lässt man den runter?

00:13:20: Oder muss die Feuerwehr kommen?

00:13:23: Der wird tatsächlich nach unten gefahren.

00:13:26: Aber das wird alles über unseren technischen Dienstleistungen verdankt.

00:13:30: Also an den Kronleuchtern muss ich nicht.

00:13:33: Also nicht so wie bei Phantom der Opern, wo das Ding dann runterkommt und auf die Bühne fällt?

00:13:37: Oh

00:13:38: Gott, nee!

00:13:40: Also ich muss ja auch nicht auf der Bühnde stehen und singen oder irgendwie tanzen.

00:13:45: So muss sich auch nicht die Technik bedienen...

00:13:46: Aber hättest du da Talente?

00:13:50: Wenn es jetzt mal eng ist, kann ja mal passieren.

00:13:52: Da fällt was aus und man muss improvisieren können.

00:13:55: Hättest du irgendwelche musischen Talente die in dir schlummern?

00:13:59: Nein habe ich nicht!

00:14:00: Mein Talent liegt ja in der Organisationsfähigkeit anzupacken aber nicht in dem künstlerischen, dass sich da auf der Bühne etwas abbiegen könnte.

00:14:10: Ich hab als Kind mein Theater gespielt, aber das reicht nicht für große Bühnen.

00:14:16: Ich meine, wir haben ja hier auch eine gewisse Tradition in Heiligenstadt.

00:14:19: Immerhin wurde Heinrich Heine in Heilgenstadt getauft.

00:14:23: Er war... wie lange da?

00:14:26: Ja, zwei Nachmittage!

00:14:28: Aber er ist protestantisch getauft worden und insofern ist das natürlich schon ne Tradition.

00:14:36: Und auch da war ich jetzt in Paris am Grab von Heinrich Heyne ganz toll.

00:14:43: Völker kommen also ein bisschen zum Haus an sich.

00:14:47: Also ist ja quasi heute, wenn es ein Mensch wäre würde man sagen.

00:14:50: Es ist ein

00:14:51: Baby

00:14:51: Boomer oder das Kulturhaus des Eichsförder Kulturhaus und wurde gebaut von sechzig bis neunzehntausend vierundsechzig Und steht seit neunzent achtzig unter Denkmalschutz.

00:15:05: also Ja echtes sechsjährige Schmuckstück.

00:15:10: Wie ist es in so einem Denkmal zu arbeiten?

00:15:16: Mir fällt jetzt gerade spontan ein, alle Gäste und so ging es mir auch als ich das erste Mal ins Kulturhaus so wieder reingekommen bin.

00:15:24: Der Geruch des Hauses ist unvergesslich.

00:15:32: also alle Gässe die auch längere Zeit nicht bei uns waren sagen oh es riecht immer noch so viel früher.

00:15:40: Das ist natürlich prägend für das Haus, aber es ist auch wunderschön der Theatersaal wenn man dort die Lichter anmacht und diese Grundleuchter.

00:15:51: Und die rote Bestulung, das ist einmalig und es ist wirklich eine Ehre in so einem Gebäude arbeiten zu dürfen.

00:15:59: Es ist ja witzig.

00:16:00: Genauso was hat noch hier als Frage, ob man die Geschichte spürt oder ob er sie vielleicht auch riechen kann?

00:16:07: Ich war am Land am Samstag in meiner ehemaligen Schule und bin da reingekommen.

00:16:12: Ich habe gedacht es wäre neunzehnundneunsebzig.

00:16:14: Das duftete noch genauso!

00:16:16: Die Typische Torn hatte, die hatte irgendwie auch so einen eigenen Geruch.

00:16:21: Ja, ich wollte mich jetzt nicht näher beschreiben.

00:16:24: Aber kannst Du uns vielleicht mal ein bisschen Einblick in die Historie des Hauses geben?

00:16:30: Ja, also Heiko hat es ja schon gesagt.

00:16:33: Anfang der sechziger Jahre wurde das Haus ja gebaut und ich weiß dass am dreißigsten Januar vierundsechzig für die damaligen Bauarbeiter dann auch eine Veranstaltung durchgeführt wurde im Konzertsaal, die dann eben alle die am Baubeteiligt waren besuchen durften.

00:16:52: und am neunten Januar fünfundsechszig war dann die erste öffentliche Veranstaltung.

00:16:58: Und ich denke, über die Jahrzehnte wurde das Haus rege genutzt und es hat ja bis in die heutige Zeit auch keinen Abbruch gefunden.

00:17:10: Natürlich ist einiges von der Zeit stehen geblieben und vielleicht nicht mehr auf dem aktuellsten Stand.

00:17:18: Man hat ja in den neunziger Jahren auch einige Renovierungsmaßnahmen durchgeführt.

00:17:23: aber Ich denke, das Haus ist auch gut in die Neuzeit katapultiert worden.

00:17:30: Auch wenn es manchmal so einen rechten Retro-Scharme.

00:17:34: Finde ich eigentlich gar nicht!

00:17:38: Es ist ja wirklich hochmodern – auch in der heutigen Zeit.

00:17:42: Damals wurde es gebaut von drei Architekten und sie haben sich ein bisschen an den Bauhorst-Stil angelehnt.

00:17:48: Das ist ja spektakulär gewesen, so eine große Glasfassade in der damaligen Zeit zu bauen.

00:17:54: Das war außergewöhnlich und die Zeit, wo das gebaut wurde, war eben in den Sechzigerjahren.

00:18:04: Und da hat man eher Nüchtern gebaut – es musste schnell was her!

00:18:08: Aber hier in Heiligenstadt war tatsächlich der erste Kulturhaus Neubau der DDR in Stadten.

00:18:15: Da können wir also wirklich enorm stolz drauf sein

00:18:18: und bei der Eröffnungsveranstaltung auch wieder Beethoven's neunte.

00:18:23: Genau, aber einem freisesten zu öffnen damals.

00:18:26: Und wer hat da damals gespielt?

00:18:27: Weißt du das noch?

00:18:28: Das weiß ich jetzt nicht, weil ich mich verraten habe.

00:18:32: Also wir können dir helfen als wir nicht mehr gespielt haben.

00:18:35: Wir können dir zum Beispiel die Architekten benennen, die damals hier gearbeitet haben vom VEB Hochhausprojektierung Erfurt Franz Ollerts Gerd Witter Und Heinz Fineuth.

00:18:50: Also das wollten unsere Hörer bestimmt schon immer mal wissen, wenn sie waren denn die Architekten!

00:18:57: Und ja sagen sie, der Herr Landbrecht.

00:18:58: Wieder mit seiner Klugscheißerei her!

00:19:00: Ja, das wüssten wir.

00:19:02: Der, weil du gerade gefragt hast wer gespielt hat?

00:19:04: Mein Opa hat im Kreis Kulturorchester damals gespielt und er hat damals auch mitgespielt bei den ersten Konzerten- und Veranstaltungen Kulturhausen.

00:19:15: Väter oder Mütterlicherseits?

00:19:16: Mütternicherseits,

00:19:18: ja.

00:19:18: Und der hieß...

00:19:19: August Apel.

00:19:21: August

00:19:21: Apil?!

00:19:23: Also Wahnsinn!

00:19:24: Wir haben nämlich noch einen Ja, der da gespielt hat.

00:19:28: Hören wir rein!

00:19:30: Hallo Herr Döring, schön dass wir Ihnen einige Fragen stellen können.

00:19:34: Herr Düring Sie war Mitglied des Heiligenstädter Kulturorchesters?

00:19:38: In welcher Zeit gehörten sie dem Orchester an?

00:19:41: Also ich habe ... war Mitglieder in Heiligenstadt im Kreiskulturorchester wie es auch immer hieß, landläufig auch hieß... von neunzehntachzig bis neunzenhundertsiebenenundachtzig.

00:19:53: Danach bin ich gewechselt nach Meinungen.

00:19:56: Und wie groß war der Klangkörper des Kulturorchesters?

00:20:00: Wir waren, als ich dort begonnen habe, zweiundvierzig Leute.

00:20:04: Das hat sich dann auch nicht groß geändert.

00:20:07: Ich weiß, dass ich eine Zeit lang als einziger Schlagzeuger dort gespielt hab.

00:20:13: Vorher waren wir zu zweit, ja ein Kollege ist ausgeschieden und ich habe da mindestens drei Jahre allein als Schlagzeuge dort gearbeitet.

00:20:20: Herr Döring, welches Repertoire wurde zur Ihrer Zeit bespielt?

00:20:26: dort begonnen, da war das heiligen Städterorchester schon ein Plasorchester.

00:20:31: Gekründet wurde es in den Sechsenfünfzig als Symphonierorchester und wurde aber ganz schnell zum PlasOrchester umgebaut was ihm dann zum Schluss das Überleben bis zur Wende gesichert hat.

00:20:43: Wir haben symphonische Plasmusik gemacht, volkstümlische Plasmusik ja alles was man mit Plasinstrumenten zu ganz viele Kinderkonzerte auch von Herrn Hocke, der dann hier in Meining mein erster Chef war.

00:21:04: Den Namen kannte ich dann zumindest schon und auch seine Musik, die er komponiert hat.

00:21:09: War das Kulturhaus Theone Neubauer die einzige Spielstätte oder hatte das Orchester auch woanders Gastauftritte wahrgenommen?

00:21:16: Oder gab es ganz und gar Konzertreisen auch in anderen Ländern?

00:21:19: Es ist so dass das Kulturhaus von uns nur zur politischen Veranstaltung gespielt wurde.

00:21:27: Ich kann mich nur an ein einziges wirkliches Konzert erinnern, wir haben letzten Endes im Kulturhaus ganz viele Jugendweine gespielt.

00:21:36: zu ganz vielen öffentlichen ja politischen veranstaltungen mussten ran.

00:21:42: ansonsten haben wir in den Dorfern im Grenzgebiet waren wir ganz viel unterwegs Spinnenleine Felde, dann auf der IGA in Erfurt.

00:21:50: Also die Internationale Garnbaustellung, die jetzt EGA heißt.

00:21:53: Kurkonzerte haben wir in Heiligenstadt gespielt und mit Menokor Ernsthausen waren wir unterwegs und im neuen Brunnen sind Wir haben sehr oft aufgetreten.

00:22:03: Ich kann mich ein Konzert im Ausland erinnern das war in Vilnius.

00:22:07: Wir sind einmal in Vilinius gewesen In der Zeit wo ich dort war.

00:22:11: Wo haben Sie denn jetzt Ihre musikalische Heimat gefunden?

00:22:13: Ich spiele seit dem Jahr die Zeit in der Meininger Hofkapelle.

00:22:20: Nicht damals noch nicht so hieß, aber jetzt zu heißt wir sind ein Theaterorchester in Meiningen.

00:22:27: ich

00:22:27: schlage vor dass die Heiligen Städter schon mal nach Meiningern kommen und sich im Theater einen Konzert anhören.

00:22:36: es lohnt sich bestimmt wer einmal kommt immer wieder.

00:22:40: Das Eichsfeld ist ja ein Dorf, jeder kennt jeden und viele sind miteinander verwandt.

00:22:44: Und es gab in Heiligenstadt auch einen Herrn Willi Döring.

00:22:48: Er hat unter anderem den Heiligenstädter Büttenmarsch geschrieben und viele andere Karnevalslieder komponiert.

00:22:54: War das ihr Vater, Onkel oder Cousin?

00:22:57: Herr Willi-Döring ist meines Missens nicht mit mir verwandт.

00:23:01: Seinen Namen der ist mir gegenüber öfters erwähnt worden aber ich bin sicher dass ich nicht mit ihm verwandt bin.

00:23:08: Wir danken Ihnen recht herzlich für das Gespräch und wünschen Ihnen und Ihrem ganzen Ensemble alles erdenklich gute und große Erfolge.

00:23:16: Tschüss!

00:23:16: Ja, danke schön.

00:23:18: Mir fällt noch ein es gibt schon in Heidingen statt auch Kollegen von damals aus dem Kreiskulturorchester die viele nützliche Informationen oder Informationen überhaupt haben.

00:23:31: dass wäre der Georg Sternadel der in der Stadt wohnt.

00:23:36: den lohnte sich auf alle Fälle dort nachzufragen, wenn jemand noch Interesse hat.

00:23:41: Danke!

00:23:42: So ein Kollege von deinem Opa Schlagzeuger was hat Opa gespielt?

00:23:48: Der hat Waldhorn gespielt

00:23:51: Waldhorn?

00:23:52: Waldhorn hat auch unterrichtet eine Musikschule und war immer Mugge machen.

00:23:58: Das

00:24:00: heißt das bei den Musikern ne?

00:24:02: Ja

00:24:03: Klaus wird Muge geschrieben

00:24:05: oder?

00:24:06: Mucke.

00:24:07: Es

00:24:07: kommt drauf an, also ich sag Muccke, manche sagen auch Gig ist so.

00:24:11: Gig ist es.

00:24:11: Egal ob's das wird ordentlich bezahlt.

00:24:16: Ja, das ist sehr interessant.

00:24:19: Der Herr Döring spielt in Mining und wir haben dieses Interview aufgenommen Und er war ganz erfreut darüber dass wir das überhaupt wussten Dass er da in Heiligstadt gespielt hat und er hat uns gern dies interview gegeben.

00:24:35: Also herzliche Grüße nach Mining.

00:24:36: Genau, und natürlich die Einladung nach Meiningen zu kommen.

00:24:40: Er streckt sich nicht über die Heiligenstädter sondern die ganzen Eichsfälle und alle, die uns unserem Podcast hören.

00:24:47: Ja dieses Jahr

00:24:47: haben wir ja ein Meiningengroßes Jubiläum in zweitjahre Theaterfürste oder sowas heißt das und ganz tolles Programm.

00:24:57: Marie-Christine jetzt wieder zu dir!

00:25:01: So das Haus Denkmalschutz alte Technik Es gibt ein Fahrstuhl, aber erst seit Jahrzehnt.

00:25:09: Wo zwickt so ein historisches Haus im Alltag am meisten?

00:25:15: Letzte Woche hatten wir einen großen Wasserschaden.

00:25:18: Wasser ist schon über Jahrzeente immer wieder Thema gewesen, dass wir da ein bisschen Probleme haben und das Wasser eintritt.

00:25:31: Die Gebäudetechnik oder energetisch besser gesagt ist das Haus nicht auf dem aktuellsten Stand.

00:25:37: Wir haben sehr große Energiefresser einerseits, andererseits wird das Haus mit Fernwärme beheizt und natürlich schaut man dann schon dass das Programm denn auch im Block stattfindet also gerade in den kalten Wintermonaten.

00:25:51: aber wir brauchen doch mitunter schon so drei Tage oben das Haus auf einigermaßen Temperatur zu bringen wenn es dann im Winter wirklich kalt ist.

00:26:00: Und ja, es gibt dann doch so die einen oder anderen Schwachstellen gerade was auch die ganze Saaltechnik angeht.

00:26:06: Die eben schon vereitet ist oder fast nur noch zu Dekorationszwecken dann angebracht wird.

00:26:14: Aber

00:26:15: gibt's im Theater sieht man ja manchmal so eisernen Vorhang?

00:26:19: Gibt's den bei uns hier auch in Heilungsstädten?

00:26:21: Also es gibt jetzt keinen eisernen Vorhang wie man den sich vorstellt, dass er dann zufährt.

00:26:25: Wir haben dann den Vorhang aber jetzt kein...

00:26:30: Nicht für den Brandschutz

00:26:31: quasi?

00:26:32: Genau genau ja wir haben auch keine Brandmeldeanlage bei uns im Haus.

00:26:36: das heißt die Feuerwehr ist bei allen Veranstaltungen auch mit vor Ort und muss dann eben diese Brandsicherheitswache gewährleisten.

00:26:44: während der Veranstaltung

00:26:45: Und das muss ich mir jetzt wie vorstellen da steht immer eine Feuerwehr vor der Haustür.

00:26:49: oder Wie sieht das dann aus?

00:26:51: Die haben hinten an der Bühne zwei Sitzplätze und können von dort dann das Geschehen auf die Bühnen beobachten.

00:27:00: Und sie sind auch oben im Saal platziert, sodass Sie dann auch den ganzen Besucheraum und die Büne mit Blick haben.

00:27:07: Sind immer drei Kollegen der Heiligen Städter Feuerwehr bei uns.

00:27:11: Zum geordneten Evakuieren sozusagen!

00:27:14: Hoffentlich, dass es soweit nie kommt.

00:27:16: Ja, genau.

00:27:17: Hoffentlich nur zur Dekoration!

00:27:18: Dass die nie in den Einsatz kommen werden?

00:27:22: Wie

00:27:22: funktioniert das dann?

00:27:24: Müsst ihr die bezahlen oder machen dir's halt, weil sie freiwillige Feuerwehr sind auch mal für eine Kiste Bier oder so?

00:27:32: Nee.

00:27:32: Rhabarberlikör.

00:27:33: Genau.

00:27:34: Das ist mein Freizeit.

00:27:36: Ich mache mal Rhababerlikör für die Feuerwehren.

00:27:38: Nein, nein.

00:27:40: Wir müssen die schon auch bezahlen.

00:27:46: Wenn diese Mauern erzählen könnten, welche Geschichte würdest du am liebsten hören?

00:27:52: Ich habe die Kollegen aus dem Haus auch noch mal gefragt ob es so Anekdoten gibt.

00:27:57: irgendwie das Beste vom Besten und wir haben natürlich ja auch einige bekannte Personen bei uns im Haus begrüßen dürfen.

00:28:07: Auch in der jüngsten Vergangenheit Stephanie Harte zum Beispiel oder auch Heino.

00:28:12: ich denke dass sind Personen die doch jeder kennt Und alle, die so bei uns sind haben dann doch ihre kleinen Eigenarten und es ist da Allion.

00:28:24: Da kommt man doch schon das Öfteren ins Schmunzeln und muss beispielsweise Catering vorbereiten und dann die Lieblingsschokolade besorgen oder auch den Lieblungs-Single Moit Whiskey oder dass wir das dann halt bereitstellen müssen in der gerade Robe.

00:28:42: Das steht im Vertrag so drin?

00:28:43: Teilweise ja!

00:28:45: Und sind das dann die richtig großen, die so erlühren haben?

00:28:48: oder sind das eher die Sternchen?

00:28:50: Na ja, was ist die Sternche, die ein bisschen Gebau pinselt werden wollen und dann auch welche da her brauchen.

00:28:59: Das zweite Gedeck für die verstorbenen Ehefrau mit und das ist dann... Haben alle so'n bisschen ohne da auf mich Namen nennen zu wollen aber es ist...

00:29:11: Also ein kleines Ding am Streuschen.

00:29:15: Und würde mich ja nun auch interessieren, Heino setzt hinter der Bühne seine Brille ab oder hat er die dann auch auf?

00:29:22: Ich bin ihm nicht so nahe gekommen!

00:29:24: Die Security hat mich... Achso

00:29:28: du hast doch nicht WIP-Status da?

00:29:30: Nein ich hatte natürlich einen kleinen Social Media Account vom Kulturhaus und Da poste ich dann auch regelmäßig Beiträge und da habe ich mir natürlich erhofft, wenn so eine Person wie Heino bei uns ist.

00:29:43: Das war damals auch was für unsere Social Media bekommen aber es war kein Rankommen an ihn.

00:29:51: Ich konnte mich kurz vorher vor dem Konzert kurz mit ihm unterhalten und der sieht auch wirklich genauso aus hier.

00:29:55: Ist ja auch sehr vererschrocken oder verwundert?

00:30:01: Aber ich bin nicht an ihn rangekommen nehmen.

00:30:04: Das wäre schade, oder?

00:30:05: Ja!

00:30:06: Und dann ist z.B.

00:30:07: Paul Potts kommt ja dieses Jahr auch wieder zu uns, der ja auch sehr bekannt ist aber total nahbar und nett und höflich.

00:30:17: Stefanie Harte hatte ich Ihnen schon gesagt letztes Jahr auch eine ganz sympathische Person gewesen.

00:30:23: Ja gut Volker!

00:30:24: Warum auch nicht?

00:30:25: Trotz unseres Erfolges sind wir auch noch auf dem Teppich geblieben.

00:30:28: Ja klar also es gab mal eine Sendung hier kaum Nebel Das wurde unten in der Dreifelderhalle aufgenommen.

00:30:38: Das war eine ganz große Veranstaltung und da ist Karel Gott aufgetreten.

00:30:43: Karel God ist aufgetretet, auch der Schulchor vom Berggymnasium.

00:30:48: Und die Schüler dieses Chors sind dann zu Karel Got an die Garderobe gegangen haben geklopft Er machte auf, brachte ein Stapel Autogrammkarten gleich mit raus... ...und da haben die Schüler gesagt ne, Autogrammmarkarten wollen wir nicht!

00:31:03: Ja was wollt ihr denn?

00:31:04: Wir wollen einmal mit Ihnen Bine Maia sehen.

00:31:09: Also, die Kauppe genommen hat es nach hinten geworfen und hat wirklich mit den Schülern auf dem Gang Bine-Maia gesungen.

00:31:17: Und das bleibt in ewiger Erinnerung.

00:31:19: Das sind Menschen wo man sagt, net der Mensch!

00:31:25: Das kann ich auch für das Kulturhaus nur so sagen... Die Gäste, die Stars, die bei uns auftreten nehmen sich in der Regel nach der Veranstaltung oder auch in der Pause So viel Zeit für die Gäste und sind auch wirklich Stars zum Anfassen.

00:31:39: Man kann Autogramme erhalten, man kann Safies machen mit den Künstlern.

00:31:44: also ich habe die wenigsten erlebt bisher dass sie sich in der Garderobe verschanzt haben.

00:31:51: Der Großteil der Gäster ist dann wirklich ja auch beim Publikum zum Anpassen.

00:31:57: Und wie lange bereitet sich so ein Mensch wie Heinu auf seinen Auftritt vor?

00:32:04: Kommt der fünf Minuten vorher und los geht's?

00:32:07: Oder ist er vier Stunden schon da und singt sich ein.

00:32:13: Das ist eigentlich relativ kurz vor der Veranstaltung, dass die Künstler, die dann wirklich so ihren Haupt oder der große Haupteckt, die kommen ganz kurz vor dieser Veranstaltung.

00:32:23: Manche kommen während wir unten schon den Einlass starten, kommen sie hinten am Hinterhaus vorgerast sozusagen und haben noch ganz kurz den Soundcheck aber Sie verbringen da nicht schon mehrere Stunden vorher.

00:32:38: Also natürlich, die Technik kommt mit unter so sechs Stunden vorher und fängt an mit aufbauen.

00:32:45: So hat ja zum Teil so viel Technik auf der Bühne mit verbaut an Licht und Ton usw.

00:32:52: Und sofort ist das halt wirklich mehrere Stunden umfasst, dass da aufgebaut wird.

00:32:57: Gab es da schon so Situationen wo du unten im Foyer gestanden hast?

00:33:01: Mit Schweißpellen, mit vieräckigen Schweißpellen aufzustören Scheiße, der ist immer noch nicht da.

00:33:09: Ja.

00:33:09: Hätte ich dann auch die Handynummer und hab angerufen und gesagt, wo bleiben Sie?

00:33:16: Die Gäste warten.

00:33:18: Mhm!

00:33:18: Aber es hat noch geklappt oder war verdammt eng?

00:33:21: Verdammt enge aber es hat geklappt.

00:33:26: Und du verhandelst dann mit den entsprechenden Agenturen direkt oder direkt mit den Agenten der Künstler.

00:33:36: Ich kam mich früher, war es immer so.

00:33:37: Da hat gefühlt also vor der einer Zeit hatte man den Eindruck das Kulturhaus wartet dass einer anklopft und sagt wir wollen eine Veranstaltung machen Und wenn da eben keine Gastspieldirektion oder keine Künstleragentur dann irgendwo ne Tournee hatte Dann sah's schlecht aus für euch.

00:33:55: Hat sich das jetzt gedreht?

00:33:57: Bist du da selber involviert?

00:34:00: Also Wir sind natürlich nur.

00:34:04: Wir sind eigentlich nicht nur, wir sind ein Gasspieltheater.

00:34:06: Das unterscheidet uns von anderen Häusern die ein eigenes Ensemble haben.

00:34:10: Das heißt zu uns kommen wirklich Gasspiele, die wir entweder einkaufen mit einem festen Honorar oder die sich aber auch bei uns einmieten können.

00:34:20: das ist eine so verschiedene Vertragskonstellation und ich bekomme täglich Anfragen also ich weiß nicht zwischen zehn Anfragenangebote, wo ich dann schaue was in unser Programm passt und auch mitunter dann halt Kontakt damit den Agenturen aufnehme wenn das wirklich etwas vielversprechendes ist.

00:34:47: Manches denke ich für unsere Publikum nicht geeignet oder weil es einfach nicht nachgefragt wird vom Programm.

00:34:58: Wir haben sehr viele Anfragen und natürlich viele Agenturen oder viele Gaspiele, mit denen über Jahre schon zusammengearbeitet wurde.

00:35:04: Und wo man dann halt bei einer Veranstaltung erfolgreich war, dann auch schon den Nachfolgetermin dann auch bespricht.

00:35:12: Zehn Anfragen pro Tag ungefähr?

00:35:15: Kommen so hin.

00:35:16: Das ist ja ordentlich!

00:35:18: Da hast du ja schon mal eine gewisse Auswahl.

00:35:20: Ja

00:35:21: Wie ist die Auslastung?

00:35:23: passt das?

00:35:24: Man hat ja nur zweiundfünfzig Wochenenden und dann fällt man vielleicht noch Weihnachten Ostern, wo man vielleicht weniger machen kann oder zum Teil gar nichts.

00:35:33: Passt das mit der Auslastung?

00:35:35: Oder würdest du dir wünschen es ginge noch ein bisschen nach oben?

00:35:39: Also wir sind für dieses Jahr quasi voll also der Terminkalender ist voll.

00:35:44: Wir haben jetzt nur noch in den Herbstferien einen Wochenende frei Wobei wir natürlich schon so oder ich schaue schon in den Ferien ist dann nicht so die Nachfrage der Veranstaltung zu besuchen, weil viele Menschen dann einfach auch die Ferien nutzen und verreisen.

00:36:01: Wir haben jetzt dieses Jahr über fünfzig Veranstaltungen bei uns und auch letztes Jahr waren wir in dieser Größenordnung unterwegs.

00:36:09: Wir hatten letztes Jahre zwanzigtausend Gäste sogar über zwanzichttausende Gäster.

00:36:14: also ich denke unsere Auslastung ist sehr gut.

00:36:18: Die Veranstältungen finden ja auch eher in der kälteren Jahreszeit statt.

00:36:23: Das heißt, Kälter von September bis jetzt Juni oder besser gesagt in den Mai waren Veranstaltungen.

00:36:31: Im Sommer sind ja dann Open Air-Veranstaltung wo wir uns natürlich auch nicht gegenseitig Gäste wegnehmen wollen wenn zum Beispiel im Barockgarten das Konzert ist oder der Biergarten im Barrockgarten.

00:36:42: Das wäre dann einfach auch schade wenn man sich da gegenseitet die Gäst abkramen wurde und ich schaue dann schon auch, was so die großen Highlights im Heiligenstädter Veranstaltungskalender sind.

00:36:55: Und klammere mir diese Wochenenden dann auch aus.

00:36:59: Wie viele Sitzplätze hat das Theater?

00:37:01: Wir haben fünfhundertachzig

00:37:04: Sitz-Plätze und einige Plätze wären in der Regel immer für Technik gesperrt.

00:37:09: Das sind so circa fünfzehn Plätze Und wir haben drei Rolli-Plätze, also für Holzstuhlfahrer die barrierefrei dann auch erreichbar sind.

00:37:19: Und von wo kommt so das Publikum?

00:37:21: Kann man das sagen?

00:37:22: Erhebt ihr das Heiligenstadt Landkreis Eichsfeld oder weiter?

00:37:27: Ja ich habe eine Gästebefragung durchgeführt weil ich mich das eben auch gefragt habe.

00:37:32: Sind die Gästen wirklich nur aus Heiligen Stadt?

00:37:34: und an dem ist nicht so... Die Gäste kommen schon aus dem gesamten Eichsfeld und auch darüber hinaus.

00:37:40: Wir haben Gäster aus Nordhausen, aus dem UH-Kreis aber auch einige aus Göttingen und Umgebung dann.

00:37:47: Gibt es irgendwas wenn du da die Anfrage bekommst oder das festlegst ja wohl?

00:37:52: Das findet jetzt statt wo du sagst das läuft immer!

00:37:55: Da habe ich die Bude voll also was klappt immer.

00:37:57: Aber Also ja, natürlich kann man jetzt nicht jedes Jahr ABBA ins Programm nehmen.

00:38:06: Aber wir haben dann schon alle anderthalb Jahre auch ABBA im Programm jetzt auch im November wieder und das läuft gut.

00:38:15: Da kann ja jeder mitsingen.

00:38:17: Das erst mal, aber wir sollten zur Vollständigkeit halber die haben sich nicht wieder vereinigt und machen Tournee im Eichsfeld das sind dann halt so.

00:38:24: Cover Bands

00:38:25: Genau das sind Tribute Bands Die ganz oft aus Italien kommen also ganz viele Tribute bans die bei uns im Kulturhaus auftreten Sind tatsächlich Italiener

00:38:35: Und sie sehen dann auch so aus

00:38:38: Ja

00:38:48: Bist du ähm...

00:38:50: Ich bin Aberfan.

00:38:51: Ja,

00:38:51: Aberfan und welche Sängerin?

00:38:53: Agneta.

00:38:54: Okay!

00:38:55: Agnetha.

00:38:56: Weil du... Die andere Namen fällt mir gerade nicht rein.

00:38:59: Frieder oder

00:39:00: Anna-Fridt genau.

00:39:04: Sogestive Frage jetzt,

00:39:05: oder?

00:39:08: Hättest du quasi Frida gewusst, hättest Du Frida genannt, oder...?

00:39:11: Natürlich.

00:39:12: Meine Mutter hieß Elfride.

00:39:13: Er

00:39:14: wäre eigentlich einfach gewesen.

00:39:16: Was landet auf deinem Schreibtisch, wo du sagst, er hat das jetzt bestimmt nicht vermutet als ich hier angefangen habe.

00:39:21: Dass ich mit so was zu tun habe?

00:39:27: Gute Frage!

00:39:29: Also natürlich während der Veranstaltung passiert immer irgendetwas womit ich nicht gerechnet hätte.

00:39:36: Sei es Personen fahren sich auf dem Vorplatzfest mit ihrem Auto weil sie die nicht sehen dass da die Stufen sind und bleiben.

00:39:44: dann dort hängen natürlich medizinische Notfälle, die es dann ab und zu mal gibt.

00:39:50: Wir hatten jetzt eine kleine Handgreiflichkeit während der Voranstaltung.

00:39:56: Das war auch befremdlich für mich

00:40:00: im Publikum

00:40:02: zwischen zwei Damen vor allen Dingen.

00:40:06: Frauencatchen!

00:40:10: Und das war nicht Teil des Programms, sondern das war spontan inszeniert.

00:40:14: Genau hat sich dann Gott sei Dank auch wieder aufgeklärt.

00:40:17: ich habe da noch mit den Personen danach gesprochen aber ja mit sowas wollte ich jetzt nicht unbedingt rechnen.

00:40:24: Okay gab aber keine größeren Verletzungen oder?

00:40:26: Nein keine blauen Augen.

00:40:27: Bisschen ins Gesicht gefasst und war es gut.

00:40:29: A criminal dinner ist das gewesen oder?

00:40:33: Genau genau!

00:40:37: Was magst du am meisten an dem Job?

00:40:43: Man hat ein Schwicht mit so einer Veranstaltung, in der Vorbereitung einige Zeit zu tun und zum Teil haben wir jetzt Verträge für zwanzig-achtundzwanzig.

00:40:54: Das heißt, Veranstaltungen liegen noch ganz weit in der Zukunft.

00:40:58: aber wenn dann der Tag ist und die Gäste glücklich sind und Standing Ovation sind und sich die Gänste bedanken für den schönen Abend oder die schönen Stunden, die sie bei uns hatten Dann gibt mir das doch so ein wohliges Gefühl, weil es die Arbeit bestätigt und einfach schön ist.

00:41:15: Dass wir die Gäste, die bei uns im Haus sind, so glücklich machen können und dass sie einfach eine schöne Zeit hatten.

00:41:21: Das bestätigte dann die Mühe, die man dann so drum herum hatte.

00:41:26: Und es ist für dich Pflicht denn bei jeder Veranstaltung abends da zu sein?

00:41:30: Ja genau ich bin mal in der Veranstaltung, da habe ich die Veranstaltetungsleitung innehabe.

00:41:35: Ich bin auch in der Regel immer im Saal und habe dort meinen festen Platz, damit die Personen, die mich suchen würden dann auch immer wissen wo ich denn zu finden bin.

00:41:46: Gut man könnte sie sich auch so kleiden wie Wo ist Walter?

00:41:49: Dann würde man nicht auch gut erkennen.

00:41:50: Genau genau Ja.

00:41:52: Und was gibt's an dem Job wo du sagst wenn ich das weg zaubern könnte Das wäre super Scheint es nichts zu geben.

00:42:06: Na ja, das sind so die Unwegbarkeiten drumherum.

00:42:09: Die vor allen Dingen das Haus mit sich bringt und die technischen Probleme der Stand der Investitionen, der doch stagniert hat ab einem gewissen Zeitpunkt Und es macht einen dann mitunter traurig wenn's vielleicht Ecken gibt, die so ein bisschen Schäbigwürgen oder die hier so in Jahre gekommen sind, dann ist das doch ernüchternd.

00:42:42: Wenn das dann halt vielleicht ein bisschen Diplos oder?

00:42:48: Als das Gebäude gebaut wurde hat man ja sehr und ich hatte es vorhin gesagt progressiv gedacht Und Es Ist nicht nur als Einfaches Kulturhaus gebaut worden Sondern wirklich als Theater.

00:43:01: da sieht man natürlich dem Zuschauerraum an Natürlich auch der Bühne.

00:43:04: auf der bühne gibt's ein Orchestergraben Habe ich mir sagen lassen, wann ist denn der das letzte Mal benutzt?

00:43:10: Genau.

00:43:10: Also wir haben den... Es ist ja eine Großbühne und es gibt ein Orchesterkramm.

00:43:17: Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wann er das letzte mal für einen Orchester geöffnet wurde.

00:43:23: Der Orchester-Kramm wird jetzt mittlerweile von Mario Behren wieder genutzt Denn Future Voice ist seit letztes Jahr wieder zurück im Kulturhaus Ich denke zur Freude vieler Menschen und Mario steht ja dann auch im Orchester graben und hat da sein Plätzchen sich eingerichtet.

00:43:45: Und da wurde ja die Neufassung des Eichsfeld-Liedes, die wir jetzt schon im Intro gehört haben aufgenommen.

00:43:52: also da haben wir quasi zusammen gearbeitet.

00:43:56: Da habe ich euch beauftragt den Chor bei euch zu beherbergen das aufzunehmen.

00:44:03: So eine Dinge finden dann halt auch statt?

00:44:05: Ja, genau!

00:44:07: Und ich glaube auch dass so ein Theater-Saal natürlich einen ganz anderes Ambiente bietet für so eine Einrichtung wie Future Voices die mit der Bühne spielen können, die mit dem Publikum ganz anders spielen können als in einer Stadthalle, die ja früher mal eine Schwimmhalle war.

00:44:24: Ich will das nicht abwerten – die Schwimmhelle und die Stadthaale.

00:44:27: aber Theater ist Theater.

00:44:30: Die Akustik ist super Aber nicht nur die Akustik, sondern auch die Sicht von allen Plätzen auf die Bühne ist hervorragend.

00:44:36: Das stellen wir auch bei den Kinderveranstaltungen statt wenn wir Märchen haben für Grundschulen und auch Kindergarten da haben auch die ganz Kleinen die relativ weit hinten sitzen super Sicht auf die bühne.

00:44:50: Gehst du eigentlich selber privat noch irgendwo ins Theater?

00:44:54: Klar hier musst Du.

00:44:57: Das ist aber dann erstmal ja mit Sicherheit im Kopf nicht ganz frei.

00:45:00: Gehst du auch woanders ins Theater?

00:45:02: Ich sehe das immer mit einem ganz anderen Blick, ich kann da gar nicht so befreit im Publikum sitzen.

00:45:08: Doch also ich gehe nach wie vor sehr gerne auch zu einer anderen Veranstaltung und schaue auch gerne mal über den Tellerrand hinaus, wie es andere machen.

00:45:17: Aber auch dann kann ich gut abschalten und bin dann einfach Gast und genieße genau somit.

00:45:23: Also heißt quasi... Zwar immer so ein bisschen den Chefinenblick

00:45:28: dabei

00:45:28: und aber kannst es dann doch genießen.

00:45:31: Genau, also man guckt immer wie machen das die anderen gerade?

00:45:33: Wenn ich jetzt im Friedrichstadtpalast bin zum Beispiel, dann schaue ich schon okay wir machen die das hier an der Stelle oder an der stelle.

00:45:41: natürlich können uns nicht mit dem Friedrichstandpalast vergleichen Aber man kann sich ja Inspiration holen.

00:45:47: Also

00:45:48: Volker, ich weiß nicht wie's dir geht Ich bin so'n ganz schlechter.

00:45:51: unten sind Ja,

00:45:52: da bin ich genauso Ich schaffe da immer mit Füßen.

00:45:55: Genau, wenn ich unten da rieche auch die Leute, die neben mir sitzen auf im Zweifelsfall.

00:46:02: Meistens meine Frau!

00:46:04: Ja, das wollte ich jetzt so nicht sagen...

00:46:06: Du hast ja deine Frau

00:46:07: gesehen.

00:46:14: Du hast eben Märchen erwähnt?

00:46:16: Das verbindet uns beide Heiko und mich mit Märchen.

00:46:21: Du hasst jedes Jahr ein grimmisches Märchen auf der Bühne.

00:46:25: Ja, genau.

00:46:25: Mittlerweile sogar zweimal weil die Nachfrage das bestätigt hat dass wir das einmal zum Kindertag anbieten können quasi vor den Sommerferien und dann auch noch mal im Herbst November.

00:46:37: Wir haben dann im November von einem der Auszug das Fürchten zu lernen von ganz vielen Menschen wie ich jetzt so auch erfahren habe das absolute Lieblingsmärchen.

00:46:50: Wie entscheidest du was ins Programm kommt?

00:46:54: Ist es jetzt so Bauchgefühl Das nutzt was?

00:46:58: Oder dass du sagst, jetzt wird durchgerechnet.

00:47:02: Gehst du mal Risiko ein?

00:47:04: oder

00:47:04: wie

00:47:05: stellen wir uns das vor?

00:47:06: Also das ist natürlich Bauchgefühl zu schauen, was passt.

00:47:11: Wir haben in der erwähnten Gästebefragung auch erfragt Was wünscht sich das Publikum?

00:47:18: Wo liegen da die Interessen, Schwerpunkte?

00:47:22: und das ist eigentlich das was auch bei uns so ein Programm abgebildet wird.

00:47:25: Es ist nicht die Oper oder Operretter es ist auch sehr teuer im Programm.

00:47:31: wenn man sowas einkaufen will dann ist man schnell in Größenordnung die wir uns auch gar nicht budgettechnisch leisten können und die wir dann auch gar nich festeinkaufen können.

00:47:41: deswegen sind manche Sachen auch einfach aus finanziellen Gründen von vornherein schon gar nicht machbar.

00:47:46: Das muss ich auch dazu sagen oder es passt einfach nicht, weil die Nachfrage dafür nicht so hoch ist.

00:47:52: Okay, probiert ihr manchmal was Neues aus?

00:47:55: Wir testen mal einfach mal hinterher.

00:47:57: sind wir schlauer!

00:47:58: Ja also ich denke das seitdem ich die Leitung übernommen habe doch das ein oder andere ausprobiert habe.

00:48:06: Was es vorher nicht im Programm gab und was sich dann auch bestätigt hat vielleicht auch nicht bestätigt hat, aber ich freue mich den Gästen eine gewisse Vielfalt bieten zu können und da verschiedene Programmpunkte auch zu haben.

00:48:22: Und nicht über Jahrzehnte hinweg immer das gleiche Programm dem Gästens dann im Spielplan zu zeigen.

00:48:29: Was war so der skurrilste Wunsch von einem in der Zuschauer Befragung?

00:48:39: Das ist schwierig!

00:48:40: Das

00:48:43: kann ich so nicht beantworten.

00:48:46: War nix dabei was?

00:48:47: Wenn nichts,

00:48:47: das mir jetzt so noch in den Sinn kommen würde nein und wir haben ja natürlich nicht nur die Veranstaltung im Theatersaal Wir haben auch noch die Veranstalten im Foyer Und dann auch unsere Kunstausstellung.

00:49:00: Wir haben After Work Parties gemacht also verschiedene ganz interessante Sachen.

00:49:07: Also wenn Kohle und Termine keine Rolle spielen würden Wen hättest du gern mal auf deiner Bühne?

00:49:17: So für dich persönlich.

00:49:21: Das ist ne gute Frage!

00:49:25: Es wird uns im Collegium immer geschärzt, ach ja dann holen wir mal Roland Kaiser oder Helene Fischer.

00:49:34: Das wär natürlich mega... Oder müsst

00:49:36: ihr die Karte zweitausend Euro kosten damit das da mit den fünfhundertdachzig Plätzen irgendwo

00:49:40: funktionieren würde?

00:49:42: Also ich bin einfach froh, wenn die Veranstaltungen, die wir jetzt haben gut ausgelastet sind und gut besucht sind.

00:49:48: Auch gerade da in dem Bereich wo man mal etwas Neues gewagt hat... Das reicht mir schon aus um glücklich zu sein!

00:49:56: Was war denn so was du gesagt hast, wo das ein bisschen Bammel hattest?

00:50:01: Ob das läuft?

00:50:02: Gib uns doch vielleicht mal ein Beispiel.

00:50:05: Was neu ausprobiert wurde.

00:50:08: Also wir haben zum Beispiel die Firebirds, das ist so eine Rock'n Roll Band aus Sachsen.

00:50:15: Die sind super cool, coole Truppe ganz gut drauf, die Jungs und sie machen eine Bolesque Show und haben da wirklich sehr ansprechende Tänzerinnen auch aus verschiedenen Ländern, aus den USA, aus Italien von überall her und die machen wirklich eine sehr ästhetische Show.

00:50:36: Und wir hatten das Programm jetzt schon zum dritten Mal und leider wird es von den Gästen gar nicht so gut angenommen.

00:50:43: Und nächstes Jahr ist noch mal ein Versuch, dann schauen wir mal ob's besser läuft.

00:50:48: Aber die Werbung z.B.

00:50:50: ist super gut gestaltet, das Plakat sieht schön aus, das Fotomaterial.

00:50:56: eigentlich sollte das dann für sich sprechen.

00:50:59: Trotz alledem ist dann die Nachfrage nicht so hoch gewesen wie ich mir das erhofft habe.

00:51:05: Ich dachte mir auch vom Namen jetzt, hätte ich jetzt auch gesagt, kenne ich nicht.

00:51:11: Und was der Eichsförder nicht kennt?

00:51:15: So ist das leider öfters ja.

00:51:19: Jetzt diese Veranstaltung die ihr auf die Bühne bringt... Jetzt in Zeitalter von Netflix und Handy und Tablet.

00:51:29: also wie kriegt ihr junge Leute ins Theater?

00:51:35: Wir haben dieses Jahr noch eine Veranstaltung, eine K-Pop-Veranstaltung.

00:51:42: Ich muss Sie dann auch erst mal schauen was das ist...

00:51:45: Ich habe im Profit auch ge-googelt!

00:51:46: Ja

00:51:47: und ich denke es ist so eine Veranstalung die eben auch viele Teenies ins Haus locken wird.

00:51:53: Das ist etwas ganz Neues im Programm und da glaube schon dass wir das Publikum ansprechen und ansonsten haben wir so verschiedene Musicals oder andere Shows Das jüngere Publikum mit anziehen.

00:52:07: Es ist für mich wichtig, dass diese Märchenveranstaltung von den Kindertagesstätten und von den Grundschulen das da im Prinzip die Kleinsten schon rangeführt werden.

00:52:18: Und wir haben jetzt auch über den Förderverein des Kulturhauses eine Veranstaltung gehabt für Jugendliche der Weiterführung Schule und planen da auch im Herbst noch etwas was dann der Förder vereinen im Prinzip organisieren wird.

00:52:34: Klär mich doch mal auf.

00:52:35: Ich bin sechsundsechzig Jahre, was K-Pop ist?

00:52:38: Korean Pop.

00:52:39: Korean?

00:52:40: Ja.

00:52:41: So ein Korea?

00:52:42: Genau

00:52:43: Süd oder Nordkorea?

00:52:46: Ich glaube, Nordkoria wäre nicht so... Also das ist ja pink und farbenfroh.

00:52:51: ich glaube das sieht doch nicht aus.

00:52:54: Haben die Farben kennt ihr gar

00:52:55: nicht?

00:52:58: Wenn jetzt zurückblickst du hast ja schon gesagt du musst es schonmal auf dem Künstler warten.

00:53:01: Was war so dein Größtes Oh-Nein-Erlebnis, was du so durchstehen musstest?

00:53:07: und ja.

00:53:13: So ein Tog?

00:53:15: Oh nein!

00:53:19: Also über die zwei sich prügelnden Ladies und den Künstler der etwas verspätet auftauchte ging es nicht hinaus...

00:53:29: Ja, es sind irgendwie immer so kleinere und größere Katastrophen.

00:53:32: Die passieren.

00:53:33: aber das kann ich jetzt nicht so als... Und dann ist man in so eine Modus drin, wo es schon fast nochmal passiert.

00:53:43: Wenn's der Techniker ist, der von der Lade-Rampe rundherstürzt und also es ist wirklich irgendwie gefühlt passiert.

00:53:53: Tropfene Leitungen und Wasserschäden und alles Mögliche ja

00:53:59: Aber das ist so ein Punkt.

00:54:00: Gibt's Pläne?

00:54:01: Weil du hast ja schon mit vielen Dingen zu kämpfen, wo du sagst es eigentlich unnötig.

00:54:06: Da würde wahrscheinlich irgendein anderer Leiter an eine solche Einrichtung drüber lachen sein.

00:54:14: Das ist doch eigentlich selbstverständlich dass hier nichts tropft und nichts reinregnet und Strom immer da ist, wo ich es brauche.

00:54:20: Gibts da Planungen?

00:54:22: oder kriegst du immer nur gesagt?

00:54:24: Es kann kein Geld tun!

00:54:26: Ja, das Geld ist halt ... der Preis ist heiß.

00:54:30: Es ist Kultur aus freiwilliger Aufgabe und da muss man...

00:54:37: Das wird auch jedes Jahr neu verhandelt im Kreistag?

00:54:39: Ja genau!

00:54:40: Wir müssen unseren Haushalt aufstellen und dann wird dann das Defizit was im Prinzip erwirtschaftet wird.

00:54:48: Das wird dann vom Kreishaushalt ausgeglichen.

00:54:50: wir gehören ja mit der AX-Förder Musikschule im Eingetrieb zusammen vereint die IX-Feller Kulturbetriebe.

00:54:58: Und mit welchem Budget rechnest du im Laufe des Jahres für das Haus ungefähr?

00:55:05: Kommt jetzt nicht auf den Euro drauf an?

00:55:07: Habe ich jetzt nicht parat.

00:55:10: Haushaltsplanung steht an!

00:55:12: Aber die Veranstaltungen sind, wenn man jetzt ... Die sind schon mehr als kostendeckend.

00:55:18: Wenn wir jetzt nicht gerade so ein neues Experiment machen, wo man die Karten nicht verkauft oder es funktioniert grundsätzlich oder setzt ihr bei jeder Veranstaltung Kohle zu?

00:55:30: Das ist auch veranstaltungsabhängig und natürlich ein großer Kostenfaktor sind die Betriebskosten, die Heizkosten zum Beispiel.

00:55:40: Die Stromenergie-Kosten solche Sachen Personalkosten sind natürlich immer ein großer Faktor.

00:55:47: aber in der Regel sind die Veranstaltungen ja sehr gut besucht.

00:55:51: Und die Veranstaltungen, die wir mit auf unsere eigene Rechnung im Prinzip durchführen.

00:55:57: Die funktionieren auch in der Regel gut.

00:56:00: und alle anderen Veranstaltung wo wir auf Einmietungsbasis mit den Veranstaltern arbeiten.

00:56:07: Da haben wir Wirtschaft mehr die Mieterträge im Prinzip und dann noch die Erlöse aus den Ticketvorkäufen.

00:56:15: Wie viel macht so das Gastronomische aus?

00:56:21: Also, wir haben einen Gastwirt.

00:56:23: Gott sei Dank ist da jemand bei uns im Haus der das ganz toll durchführt und die Pausenbewertung für die Gäste übernimmt einem am unteren Foyer und dann auch um oberem Foye im Tegensbereich Und er hat sich bei uns quasi sozusagen eingemietet.

00:56:40: Also ich glaube, dass es bis auf so ganz besondere Einrichtungen Friedrichstadtplatz zum Beispiel fast keine kulturelle Einrichtung gibt die kostendeckend über die Eintritte sich finanziert.

00:56:55: Ich habe mal gehört wenn zb in Weimar ein nationalter Arter die Karte ist ja nicht billig.

00:57:04: müsste sie eigentlich den dreifachen Preis kosten, damit das überhaupt kostendeckend gemacht werden kann.

00:57:10: Das ist also wirklich erstaunlich und ich hoffe nur dass in Zukunft sich ein Land wie Thüringen oder Deutschland es sich weiterhin leisten kann, dass wir so eine breite kulturelle Szene hier in Deutschland und speziell auch in Thüringer.

00:57:26: Also dem kann ich nur zustimmen!

00:57:28: Wir sind im Eichsfeld mit unserem Gastspieltheater, Stimmt ja, haben wir einen Alleinstellungsmerkmal und die Zuspruch der Gäste spricht auch für sich.

00:57:41: Und natürlich ist erwirtschaftet jetzt keine Gewinne.

00:57:44: dieses Kulturhaus aber es erwirtschaftete in anderen Bereichen quasi Gewinnen und die Möglichkeit für die Gäst das Haus zu besuchen ist glaube ich dann auch mehr wert und muss man auch anders gewichten.

00:58:00: Was willst du erreichen?

00:58:02: dass es im Eichsfeld ganz klar ist, das Kulturhaus ist für uns unverzichtbar.

00:58:08: Was

00:58:08: sind deine Pläne dafür?

00:58:10: Das wäre natürlich ein sehr großer Wunsch!

00:58:13: Deshalb habe ich ja auch den Förderverein für das Kulturhause gegründet einfach um den Haus eine Stimme in der Gesellschaft geben zu können.

00:58:22: Es gibt wahnsinnig viele Menschen die sich für unser Kulturhaus einsetzen die es genauso charmant liebenswert finden wie ich und die auch vor allen Dingen unbedingt möchten, dass das erhalten wird.

00:58:35: Und dass dann vielleicht auch in Zukunft Renovierungsmaßnahmen stattfinden können und Investitionen getätigt werden können.

00:58:44: Und da habe ich mit dem Förderverein und mit den Mitgliedern ganz tolle Unterstützer an meiner Seite.

00:58:51: Jetzt hau mal einen raus, Marie-Christine!

00:58:53: Wenn du dir fürs Kulturhaus ... für die nächsten fünfzig Jahre, was wünschen könntest.

00:58:57: So ein Riechinkracher!

00:58:59: Was wäre das?

00:59:00: Also nicht von Veranstaltung sondern... ...was du dem Haus wünscht würdest.

00:59:07: Ja dann würde ich dem Haus wünschen dass es wirklich so saniert wird, dass es auch in fünfzig Jahren noch ein toller Veranstaltungsort sein kann.

00:59:17: Dass es zum einen energetisch auf den aktuellen Stand gebracht werden würde und da auch vielleicht autark sein kann Und ja, dass auch die Anlagen innerhalb des Gebäudes wieder fit werden und natürlich auch die Technik im Saal dann entsprechend auch dem Stand der Zeit entsprechen würde.

00:59:41: Denn das haben ganz viele andere Häuser auch in Ostdeutschland schon geschafft.

00:59:46: Wir sind in einem Verband mit anderen Gasplaytheatern und da wurden schon ganz viele Häuser wirklich umfangreich saniert.

00:59:56: Schön.

00:59:57: Und jeder Einzelne kann ihr dazu beitragen, indem er euch besucht

01:00:01: hingeht?

01:00:02: Genau!

01:00:04: Wir haben ja unsere Webseite und wie ich auch schon gesagt hätte, die Social Media Kanäle.

01:00:09: Also da einfach mal schauen.

01:00:10: Ich denke für jeden ist im Programm etwas dabei.

01:00:14: Ja viele Leute rennen nach Weimar geht mir genauso Mining.

01:00:20: Aber das riesige Theater der Prophet gilt.

01:00:25: Das ist leider traurig, aber es ist so.

01:00:28: Also deshalb der Aufruf auch von unserer Seite hier besucht doch mal das Exfilter Kulturhaus!

01:00:33: Ja, herzlich willkommen kommt alle zu uns!

01:00:37: Das ist dieses Jahr noch ein Highlight.

01:00:39: was ansteht wo du sagst dass muss man gesehen haben?

01:00:44: Ich freue mich immer sehr auf die Ballettveranstaltung in der Vorweihnachtszeit.

01:00:49: Es ist für mich so ein Klassiker im Spielplan.

01:00:54: Wir haben dieses Jahr Schwanzi.

01:01:00: Das ist natürlich Valet, wir haben schöne Sachen für Kinder zum Beispiel Traumzauberbaum.

01:01:06: Monika Erhardt ist eigentlich auch immer mit bei uns im Kulturhaus wenn die Veranstaltung Traum-Zauberbaum stattfindet.

01:01:12: das ist auch so ein Highlight eigentlich eine wunderschöne Veranstaltung.

01:01:16: Für die Schlager-Fans haben wir Uta Presan im Herbst bei uns mit verschiedenen Schlagers, Stars zu Gast.

01:01:26: Also ich denke es ist für die ganze Familie was dabei.

01:01:29: aber natürlich hatte ich schon gesagt ja bisschen was für die Lachen muss gehen haben wir dabei.

01:01:36: Mir fällt ja bei Nussknacker immer nur eine Melodie ein Willi Schwabes Rumpelkammer.

01:01:46: Deshalb kann ich singen, das ist nicht GEMA-plastetop.

01:01:48: Genau ja!

01:01:50: Die GEMA hätte das auch

01:01:52: so wie du es gesungen hast,

01:01:54: nicht

01:01:55: erkannt.

01:01:55: Ihr

01:01:57: hättest doch Geld dazugegeben?

01:01:59: Ja und dann achso genau da fällt mir nur ein der Werbeblock für die Musikschule.

01:02:02: wir haben dann auch um September D große Jubiläumsveranstaltung der Musikschulle.

01:02:09: Sehr schön.

01:02:11: Marie-Christine man darf dich aber nicht nur aufs Kulturhaus reduzieren.

01:02:17: Noch so ein paar andere Aufgaben?

01:02:21: Ja, genau.

01:02:22: Beschäftigungsfelder!

01:02:24: Ja also ich bin sehr erfreut darüber dass sich jetzt zum zweiten Mal in der Bundesverwertungskommission für unser Dorf hat Zukunft auf große Dürrireise gehen darf.

01:02:37: Das war schon zuletzt letztes Wochenende in Berlin zum Einführungssiminar und Die Bundesbewertungskommission wurde ganz offiziell vom Landwirtschaftsminister dem Alois Reiner entsendet und ist jetzt einmal quer durch Deutschland unterwegs.

01:02:56: Und bewertet wird, ganz besondere Dörfer dies schaffen ihre Risiken oder ihre Schwächen zu erkennen die Potenziale zu nutzen und da innovative Ideen zu entwickeln, sich für die Zukunft zu warten.

01:03:13: Und da bin ich zum zweiten Mal jetzt schon Teil dieser Bundesbewertungskommission.

01:03:19: Wie wird man das?

01:03:22: Das war auch irgendwie Glück-und-Zufall.

01:03:25: Das hat sich damals über Dr.

01:03:27: Henning ergeben gehabt der durch den Deutschen Landkreistag diesen Verband für diese Aufgabe angesprochen wurde.

01:03:38: Da bin ich quasi für ihn eingesprungen, dreiundzwanzig war das.

01:03:42: Und jetzt findet dieser Wettbewerb wieder erneut auf Bundesebene statt und da bin ich sehr erfreut, dass sich da wieder mit dabei sein

01:03:52: kann.".

01:03:53: Du hast gesagt du bist es ja zum zweiten Mal dabei also hast du schon eine Bewertung mal abgegeben.

01:03:58: wer hat denn das letzte Mal gewonnen?

01:04:01: Also das sind einige Dörfer, die dort mitmachen in allen Bundesländern in Deutschland.

01:04:05: Letztes Jahr oder vor drei Jahren besser gesagt war Rheinland-Pfalz nicht mit dabei aufgrund der Flutkatastrophe im Arthal Und es sind in einem Flächenbundesländer neben Dürr vor Teil bis drei Tausend Einwohner.

01:04:23: Also ich möchte hier auch nochmal den Werbeblock machen für diesen Dorfwettbewerb, der auch im September wieder erneut ausgeschrieben wird und dann zunächst auf Kreisebene stattfindet.

01:04:34: Und wenn man diese Kreisebene durchlaufen hat, geht es dann weiter auf die Landesebene für die Siegerdörfer und dann eben auch Bundesebene.

01:04:44: Eigentlich sind alle Dörfer, die dort besucht werden von der Bundesbewertungskommission schon Sieger.

01:04:49: Es geht am Ende nur danach, ob es ein Gold-, Bronze- oder Silberdorf wird.

01:04:55: Das entscheidet im Prinzip die Jury, der ich dann angehöre.

01:05:00: Ich bin im Fachbereich für soziales Engagement, für ehrenamtliches Engagement und für die kulturellen Aktivitäten damit dabei das dann zu bewerten vor Ort.

01:05:10: Und wer hat's letzte Mal gewonnen?

01:05:13: Das sind einige Dörfer, die da gewonnen haben.

01:05:16: Also es hat zum Beispiel Hügelfingen aus Bayern gewonnen und sie sind dann auch in Golddorf geworden und die sind dann auf Europaebene ganz weit vorn gewesen.

01:05:25: Denn diesen Wettbewerb gibt's dann auch auf Europa-Ebene und dann auch weltweit sogar.

01:05:30: Musst du denn die ganzen Dörfern besuchen?

01:05:32: Ja ich starte nächste Woche Freitag Richtung Baden-Württemberg und in dem einzigen Dorf aus Thüringen.

01:05:43: Und werde das dann mir anschauen, also insgesamt in fünf Dörfern?

01:05:47: Kommst du da unangemeldet oder wirst du da hoffiert wie sonst was?

01:05:52: Also die Jury ist dann dort immer angemeldete und die Teilnehmerdorfer haben exakt drei Stunden Zeit, dort der Bewertungskommission dann die Sahne-Stückchen ihres Ortes zu zeigen.

01:06:06: Nicht

01:06:06: die Treckecken!

01:06:07: Die träg ich nicht mehr.

01:06:08: Aber

01:06:08: die guckt ihr euch dann selber ein heimlich?

01:06:10: Ja,

01:06:10: manchmal vor Plappern, die sich und ... ja, dann müssen sie halt auch noch mal die Träggenken zeigen, genau.

01:06:19: Passiert!

01:06:21: Du machst noch

01:06:21: was?!

01:06:23: Ja, genau... Ich bin auch in Nordhausen.

01:06:26: Da hab' ich ja studiert Public Management & Governance Master gemacht Und dort habe ich zwei Lehraufträge schon seit knapp fünf Jahren, was auch wahnsinnig interessant ist.

01:06:38: Wenn man einfach an den Themen dran bleibt, was Verwaltung bewegt, was ist wichtig?

01:06:43: Was gibt es für Neurechtsentwicklungen?

01:06:47: und da bin ich ja mit zwei Lehraufträgen tätig einmal im Bachelorbereich und dann aber auch im Masterbereich.

01:06:55: Bin ich dafür?

01:06:56: Medienkommunikationen und leere das denen Studierenden, genau.

01:07:01: Das ist sehr spannend.

01:07:02: Guck

01:07:02: an was alles aus dem Eichsfeld kommt!

01:07:04: Ja?

01:07:05: Mittelpunkt der Welt.

01:07:06: Der Hammer

01:07:07: Ich bin immer wieder erstaunt und man sieht es hier gar nicht an.

01:07:14: Sie so bescheiden.

01:07:18: Marie-Christine wir kommen zu unserem finalen Fragenkatalog.

01:07:23: Was ist dein Lieblingsbuch?

01:07:26: Trachenläufer von Calle Tussini

01:07:30: Frühaufsteher oder Nachtäule?

01:07:35: Frühaufstheer.

01:07:36: Kaffee oder Tee?

01:07:37: Kaffeeeee.

01:07:38: Berge oder Meer?

01:07:40: Meer.

01:07:41: Spontan, oder durch geplant?

01:07:43: Es ist total durchgeplant!

01:07:46: Buch- oder Hörbuch?

01:07:47: Buch.

01:07:49: Püms oder Sneaker?

01:07:52: Leverpüms.

01:07:54: Stadt oder Land?

01:07:57: Mal so mal so.

01:07:58: Vorhang auf oder vorhang zu?

01:08:03: Im Theater.

01:08:06: Wo hangt auf?

01:08:08: Premiere oder Routine?

01:08:13: Kommt drauf ein, kann ich mich nicht festlegen.

01:08:16: Büro- oder Backstage?

01:08:20: Beides!

01:08:22: Ausverkauftes Haus oder Standing Ovation?

01:08:25: Ich glaube bei ausverkauften Haus haben wir auch immer Standing Ovations.

01:08:30: Große Spektakel oder leise Kammermusik?

01:08:33: Großes Spektakle.

01:08:35: Klassik oder modern?

01:08:37: Modern

01:08:38: Künstler oder Publikum?

01:08:41: Publiker.

01:08:43: Grimm- oder Heinz Christian Andersen?

01:08:46: Grimm!

01:08:49: Das wäre jetzt doof gewesen, ne?

01:08:54: Marie-Christine es war uns ein inneres Dakapo und das war schön dass du die Zeit gefunden hast und ich denke mal dass unsere Hörer genauso viel Spaß hatten wie wir.

01:09:08: so und jetzt Völker Gibt's keine Ausregel, rede mehr.

01:09:12: Karten gibt es an der Kasse, Kultur gibts im Kulturhaus und Marie-Christine sorgt dafür, dass ihr nicht enttäuscht nach Hause geht!

01:09:20: Also, Marie-Kristin danke fürs dabei sein.

01:09:24: Mit euch da draußen

01:09:25: Vorhang

01:09:26: zu für heute bis zum nächsten Mal.

01:09:29: Ja vielen Dank.

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