Folge 30 - Hans-Gerd Adler
Shownotes
Buchautor, Karnevalist, Mundartpfleger und Mann der ersten Stunde in der friedlichen Revolution: Hans-Gerd Adler, Jahrgang 1941, ist zu Gast bei Grimms Brüder – und erzählt sein Leben in bestem Eichsfelder Platt.
Von einer harten Kindheit in Lutter über die Weigerung, in der DDR mitzumarschieren, bis zum drohenden Jugendwerkhof. Von der kuriosen Geschichte, wie er der DDR half, teuren Zellstoff beim Toilettenpapier einzusparen – und die Auszeichnung trotzdem nicht bekam. Von seinen legendären Büttenreden als Karl-Marx-Double, die ihn vor die Parteispitze brachten, und vom kleinen Grenzverkehr, der Koffer voller Ziegelsteine.
Und natürlich vom Herbst 1989: vom Montagsgebet, von der ersten Rede auf dem Friedensplatz, von seinem Buch über die Wende und einem siebentägigen Hungerstreik. Dazu ein Wartburg namens Johnny, ein Kreuz auf dem Lipsberg und jede Menge Eichsfelder Schnurren. Eine der persönlichsten und witzigsten Folgen, die wir bislang aufgenommen haben.
Transkript anzeigen
00:00:00: Volker.
00:00:01: Also heute haben wir ein Gast, also die Beschreibung zu dem Gast das hat schon fast gar nicht hier auf meinen... Noch nie so lang gewesen!
00:00:07: Auf meinem Zettel passt das fast gar nichts drauf.
00:00:10: Er ist Buchautor, er ist Karnevalist, er is Politiker, er war bekannt als das berühmteste Karl-Marx-Double des Eichsfeldes, er es Mundabpfleger ausgewiesener Experte für den kleinen Grenzverkehr Und vom Namen nach ist er der größte Greifvogel des Eichsfels.
00:00:33: Herzlich willkommen Hans-Gert Adler!
00:00:36: Schön, dass du heute hier in der Kaminate bist.
00:00:39: Ja also ich freue mich auch.
00:00:41: wir haben ja schon die Termine verschoben aus verschiedenen Gründen aber jetzt wo es soweit ist bin ich richtig froh das es so weit ist.
00:00:50: und genoved und genack für alle.
00:00:52: Lidl die uns herren und man sieht was da berußt geht mit diesem Dismul.
00:00:58: Was lange wert, wird endlich gut Heiko und ich denke mir das wird also eine ganz tolle Sendung heute werden.
00:01:04: Im Mundart wir werden versuchen für euch alle da draußen im Internet das Übersetzen zu können.
00:01:10: Mir fällt es mit oder auch ein bisschen schwer auf.
00:01:12: Wir haben einen ausgewiesenen Lutheraner hier der wird übersetzen Denn du musst wissen, wir werden nicht nur im Eichsfeld gehört.
00:01:21: mittlerweile über fünfzig Länder hören zu.
00:01:24: Natürlich Deutschsprachige die dort leben oder im Urlaub sind und wir versuchen dann natürlich auch den anderen Sprachraum Deutschlands abzudecken so dass wir das dann entsprechend
00:01:35: umbeinden können.
00:01:35: Ja aber es ist ja wichtig, dass unsere Muttersprache nämlich das Eis für der Platte pflegen.
00:01:41: Die anderen die größeren Umfelde hier, Niedersachsen, Sachsen Bayern.
00:01:47: Und die sind ja viel intensiver dran und wir schämen uns immer wenn wir Plätzsteuern sein um Gottes Willen sich stille.
00:01:55: Hät mal Riechen gesagt Karl!
00:01:57: Wenn ein Junge nur B ist... Du musst im Hochdeutsch sprechen, es da im Selbe muss wahrer.
00:02:04: Also es ist verrückt, es ist die Muttersprache und mein großes Anliegen ist einfach dass es nicht vergessen wird.
00:02:11: Und deswegen habe ich auch die ganze Schrift so angepasst, wie gesagt zu sprechen ist es ja noch einfach.
00:02:17: aber als zu schreiben also zum Beispiel bei Leinweber hab' ich gemerkt wenn ich seine Bücher angucke er schreibt die gleichen Worte mal so und mal so das passiert mich nicht!
00:02:28: Das passiert dich nicht?
00:02:29: Ja
00:02:29: weil ich mich entdünn angelädt habe.
00:02:33: Und wenn ich das andere schriebe dann melde sich da falsch.
00:02:37: Falsch?
00:02:37: Ja.
00:02:38: Da muss ich das korrigieren Und dann kann ich das korrigieren.
00:02:40: Ja, also es ist zu erkennen jetzt schon für unsere Hörer... Es geht so ein bisschen heute auch in die und in unsere Muttersprache oder in das Eichsferder Blatt.
00:02:50: aber wir wollen dich natürlich auch so ein bißchen in den Mittelpunkt stellen dem Menschen Hansgärts Adler und deswegen unserer Einstiegsfrage Wann wo und wie ging's damals los mit dem kleinen Hansgärt?
00:03:05: Ja, ich bin am XXIII.
00:03:07: August, nineteen und einvierzig geboren also mitten dem Krieg.
00:03:11: Mein Vater war schon fort an der Front in Russland ja und ist dann heimgekommen als sich dann Krankenhose hin in der Stadt geboren wurde.
00:03:21: Also ich spreche mal Hochdeutsch und mal auch Mundart.
00:03:26: Das genaue ging.
00:03:28: Ich bin dann in Uder auch gewachsen.
00:03:30: Ich habe in Uder sprechen und laufen gelernt.
00:03:33: Und in der Lütte bin ich dann gezwungen, wo meine Mutter Haar kommt.
00:03:40: Wir sind ja auch weitläufig verwandt.
00:03:43: Also dein Opa und mein Oma waren also Cousins.
00:03:51: Das lädt man ja im Eichsfeld noch zum Namestag ein, so was.
00:03:54: Genau!
00:03:55: Wie Heiko.
00:03:56: Und deswegen wahrscheinlich auch die Quelle dass wir beide etwas aufgeschlossen sind und man sagt den Humor bis uns angeboren wurde das kommt von dieser Länddeckel-Zippe vielleicht bastionär her.
00:04:10: da kann ich mal eine Geschichte erzählen.
00:04:13: Ja, also du bist dann quasi als kleiner Bözel?
00:04:16: Ja.
00:04:17: Dann von Kleinhamburg in das schöne Lutertal
00:04:22: und habe also bin dort zur Schule Kindergarten gegangen.
00:04:25: zur Schule Und das dritte Schuljahr muss ich zweimal machen weil Ich war ein ganz arm seeliges Würstchen.
00:04:33: Als Kind haben immer gedacht ich sterbe Weil meine Mutter behält mich nicht.
00:04:38: die Kriegszeit hat noch wenig zu beißen Und ich hatte noch eine Schwester, aber die ist gestorben.
00:04:45: Die war eigentlich körperlich mir weit überlegen und die ist aber an einem Hirnhautentzündung gestorbt... ...und damals sind wir ja viel im Wald rumgelaufen und so weiter.
00:04:56: Wahrscheinlich
00:04:57: vermuten
00:04:57: wir, da hat sie ein Zeckenbiske gekriegt, der nicht sauber war und ist dann mit fünf Jahren dort gestorgen.
00:05:04: Und in dem Jahr als sie gestormen war, dann bin ich also total abgesagt, haben mich aus der Schule genommen.
00:05:10: das war im dritten Schuljahr Da musste ich das ja nochmal machen.
00:05:14: Und dann in der Schule war ich, naja... Ich bin so langsam in Trab gekommen und dann sollten wir zum Beispiel Russisch lernen und sagen, na, ich mache kein Russisch!
00:05:25: Russisch?
00:05:26: Das kämpft für mich nicht infrage.
00:05:28: Und da habe ich meine Freunde zusammengesungen und hat mir eine Russik-Lehrerin die kam aus Udern, zwar eine Flüchtlingsfrau Ausländisch aus und ich sprach so, die heilte das Erd so.
00:05:45: Und das war für uns eine halbe Russin dann ja.
00:05:48: Ich sagte also wenn die morgen wieder kommen, da stammt der Delegrafenmasten vor der Schule.
00:05:55: Da stammten sie an den Delegraphenmasten.
00:05:57: Ich hatte ein Stück Papierbind.
00:05:59: fahren vielleicht die einen halben Meter lang länger nicht, da hat er nicht gereicht.
00:06:03: Kamport hat den Schnappmesser mit und es war der.
00:06:06: Gott sei Dank halt jetzt der Mut verlassen Denn wenn wir Hand an die Frau gelegt hätten, das wäre ja schön geworden.
00:06:14: Aber
00:06:14: der Schullehrer hatte dermaßen zu tun, dass die Jungs zum Russischunterricht gegangen sind und mittlerweile hat sich das schon eingepengelt und da war ich also auch gut.
00:06:24: oder Josef Gerling ist sicher auch noch nicht.
00:06:28: Der kam mal eines Tages in eine Wasservistole.
00:06:32: Sie ist natürlich gezeigt in der Schule.
00:06:34: Und dann kommt Dorf von Assist und er musste ... von zu Hause holen, hat die dann eingesagt und hat uns belehrt dass wir das nicht mehr dürfen.
00:06:43: Das war ein Kriegsspielzeug.
00:06:45: Wir sind ja für den Frieden hier.
00:06:48: Aber Josef Gerling war langjähriger Schuffeur vom Landrat?
00:06:51: Vom Landrat genauso!
00:06:55: Und
00:06:55: du erwähntest Kampard?
00:06:56: Das musst du vielleicht noch kurz erklären wie es Kampart
00:06:59: ist.
00:07:00: Das ist Heinz-Josef Kamphard Das ist auch ein Cousin von dir.
00:07:05: Einen Onkel zweiten Grades, also vom Vater.
00:07:08: ist das ein Cusiner?
00:07:09: Ach
00:07:09: so ja genau!
00:07:11: Seine Mutter ist die Cousine... Ist
00:07:14: Schwarzter von Friseur Hans?
00:07:15: Von Friseurens.
00:07:16: Genau.
00:07:17: Also es war Heinz Josef ist Cousins von meinem Vater.
00:07:22: Von deinem Vater.
00:07:23: Haben
00:07:23: wir das auch geklärt und das war da ein Kumpel.
00:07:26: Genau, das war mein Kuppel.
00:07:29: Wir sind dünn gegangen hier und ich weiß noch einmal, da mussten wir Kartoffelkäfer sammeln.
00:07:36: Da waren wir schon in der siebten Klasse.
00:07:39: Und die haben einen großen Schlierer, die uns dahin gebracht hat.
00:07:43: Da haben wir hier vom Steine und vom Langstall auf den Pferdekartoffelkever gesammelt.
00:07:50: Ich kenne Gefung und habe immer gesagt, wo kommen denn die ganzen Kartoffelskaffee?
00:07:55: Ja, hat der Lehrer gesagt, die kommen von Amerikanern.
00:08:01: Die schmeißen die aber nachts ab!
00:08:03: Da haben wir nur noch da oben Glück genommen und gesagt ihr könnt jetzt weiter sammeln, die kommt erst den nächsten Nacht.
00:08:09: Bei uns gibt es sonst keine Kartoffelkäfer.
00:08:11: auch die Amerikaner, die schmeißten die Säckemeister.
00:08:13: Dann haben wir das natürlich zu Hause erzählt Da gesagt, so ein Quatsch da.
00:08:19: Gibt's denn sowas?
00:08:20: Wir haben früher auch Formkrieg gehabt, damit Gerber gehabt.
00:08:22: Also das ist nicht der Fall... Da war er eigentlich durch bei uns bei uns belogen
00:08:28: gehabt.
00:08:28: Welcher Lehrer war das?
00:08:29: Die Namen kann man ja heute nennen.
00:08:30: Er lebt es schon lange.
00:08:32: Der war mir also namensmäßig mit mir verwandt.
00:08:34: Der heißt zwar Specht!
00:08:37: War auch ein Vogel.
00:08:39: Der kam aus Weimar und war natürlich ein Strammer.
00:08:42: Leerer Specht.
00:08:47: Also
00:08:48: für die
00:08:48: Jüngeren, Hörer müssen wir jetzt mal sagen was ein Kartoffelkäfer ist.
00:08:52: Das ist ungefähr so groß wie einen Marienkäfer.
00:08:53: Ein
00:08:54: bisschen größer?
00:08:55: Ja, leicht braun hat schwarze Streifen so oben drüber weg.
00:08:59: also kann man gut erkennen und zwar ist es ein Schädling
00:09:03: und der frisst also die Kartoffeln blätter ab und dann trocknet die Pflanze an.
00:09:07: Und wenn die Massen auftreten das heißt der Kartoffeltkäfer selbst sind nicht auch die Raupen von ihnen.
00:09:15: Vom kleinen Finger die Küppels, dick waren die dann.
00:09:18: Die haben sich dann voll gefressen von den Kartoffelpläumen an.
00:09:21: Und wer war in der Grundschule?
00:09:23: Dein Lehrer als er losging?
00:09:26: In einer Grundschulle.
00:09:27: da habe ich vorallem mit dem Dorf als Erste kennengelernt und da gab es also auch immer ... Die Jungs, die waren nicht ganz so in der Reihe wie sie seien sollten.
00:09:40: Also Wolfgang Gungl zum Beispiel stark, aber sonst ein bisschen geistig und nicht so bewandelt.
00:09:50: Und wenn Fräulein kamen und wir hatten keine Lust haben ihn gerufen.
00:09:55: Frälein Märchen auf der Bank geklatscht und so lange demonstriert bis Frälei im Middendorf Märchen vorhergeholt hat.
00:10:02: Da waren die besten Jungs da.
00:10:04: Aber sie war nicht so bekannt dafür, dass sie eine gute Pädagogin war.
00:10:09: Kennt es ja auch wieder auf Cousins von meinem Vater Herbert Usterstaat.
00:10:15: und als Zähnern von Luther umsiedelte nach Heiligenstadt, dann rauschte er erst mal durch.
00:10:26: Die Winddorf gab immer super Noten, immer eins.
00:10:29: Man dachte wunderschwas man drauf hatte aber dann...
00:10:32: Aber die war schon streng, aber die hat uns gut erzogen.
00:10:35: also das musste ja zu allem Mühe gegeben mit uns nicht.
00:10:38: Ja früher gab es ja auch so Fächer wie Schönschrift oder so.
00:10:43: Schön schreiben was hast du da gehabt?
00:10:46: Ich hatte keine gute Handschrift weil ich eine vergrüppelte Hand hatte und sie war ziemlich verwachsen, hatte lauter Knoten an den Fingern Und da fühl' mir das Schreiben verdammt schwer.
00:10:57: Also die Hand war erst mal schwerer als die linke Hand, das war zufällig die rechte Hand und... Da hab ich immer Probleme gehabt.
00:11:05: Ich habe nie eine gute Handschrift gehabt.
00:11:06: Da hab' ich große, große Mühlen gehabt.
00:11:08: Die zwei hab ich
00:11:11: gehabt.
00:11:12: Frau Middendorf, ne Zwei war sozusagen ne Dreierner Stadt.
00:11:17: Aber wie gesagt wir haben einen Herr in der sechsten Klasse hatten, ein Tschullian aus Uder, Weber, der dicke Weber!
00:11:25: Und der hat also erst mal die Zeitung, hat er immer studiert während des Unterrichts.
00:11:31: Die Tageszeitung.
00:11:33: Hat da vorne am Pult gesessen und eine Zeitung vorgezügelt.
00:11:36: Wir konnten gar nicht sehen.
00:11:37: Da haben wir natürlich in der Zeit unseren Unflug gemacht.
00:11:41: Das ist einmal gewesen Rassen Heinz...
00:11:44: Ja auch bekannt!
00:11:45: ...bekannt
00:11:45: von Göbel Arnold dem Schneeschuhmacher der Schwiegersohn.
00:11:49: Der saß neben mir und irgendwie kam auf den Dreh.
00:11:53: Das heißt, die Wangen einziehen, die Lippen spitz machen und auf den Schuh bewegen.
00:12:03: Manchmal knallte das so wenn die Luft reinkam und da haben wir uns gegenseitig angeguckt um wer bei wem es nicht mehr geht.
00:12:09: Da musst du dann nächst anfangen und haben dann nicht mitgekriegt dass irgendwann der Lehrer nehmt und stand.
00:12:16: und also was macht ihr denn da?
00:12:21: So, Kaninji-Mail.
00:12:22: Dann sagt er bis zu morgen vierzigmal ich darf in der Schödel kein Kaninjimaeul machen.
00:12:28: Musst du mal machen.
00:12:29: Das war alles abgeschrieben.
00:12:31: Und Kopierer
00:12:33: gab's noch nicht?
00:12:33: Ja!
00:12:35: Aber jetzt kannst Du vernehmen wir hatten in Luther einen Industriezweig also ein der Shia produziert hat.
00:12:43: Also wir hatten alle als Kinder von Göbel Arnoldt Shia unter den Füßen und sind da die trifft runter geledert.
00:12:49: Also, ich hab noch ein paar bei mir auf dem Boden hier in der Stadt liegen.
00:12:53: Richtig schier so!
00:12:55: Ja ja, mit Klappbindungen und so weiter.
00:12:57: also...
00:13:00: Respekt!
00:13:01: Du weißt einfach, zwei Meter zehn hat einen zwanzig Mark gekostet.
00:13:04: Oh!
00:13:05: Also das war für meine Mutter, war das also ein Aufwand?
00:13:10: Wir haben thirty-fünf Mark Zuschuss im Monat gekriegt.
00:13:14: ansonsten hatten wir eine Stoffe Und
00:13:17: dann ein Zwinsmarkt
00:13:19: für Schier auszugeben.
00:13:20: Hans-Gert,
00:13:20: du hast gesagt, du hattest jetzt eine Schwester gehabt?
00:13:22: Hast du noch mehrere Geschwister gehabt?
00:13:24: Nein also ich hatte dann noch halb Geschwisters dazu gekriegt bei meinen Vater und nach dem Krieg in den Westen gegangen ist und hat dort sich neu veredlicht.
00:13:34: und das war eben für uns ein bisschen kompliziert und für mich... Ich trage praktisch bis heute an den Narben Und ich habe ihn also dann völlig ignoriert zum Leidwesen meiner Mutter, wenn er erstammt hat von Lenterode.
00:13:52: Wenn der dann vom Westen mal rüber kam, da kam Jesus ja in den großen Ferien nach Hause.
00:13:58: Meine Großeltern lebten doch als Seine Eltern und hatten natürlich auch dem Weg nach Luther rüber gewagt um mich zu sehen.
00:14:06: Ich hab das ignoriert.
00:14:08: Ich war nicht zugänglich.
00:14:11: Ja nein... Mehr habe ich mit ihm nicht gesprochen und hab nebenbei meine Fingernägel sauer gemacht.
00:14:18: Und das war also eine ganz, ganz schwere Zeit.
00:14:20: Erst als meine Mutter dann ein, sieb, sie starb... ...und darum wird er gesagt, du tue mir eingefallen.
00:14:27: Sehne dich mit deinem Vater
00:14:28: aus.".
00:14:29: Das hat es das ganze Leben immer gesagt.
00:14:31: Es ist dein Vater!
00:14:33: Und da ist nichts zu ändern.
00:14:35: Aber ich konnte das nicht verwinden dass er uns im Stich gelassen hatte.
00:14:39: Uns ging Schweine
00:14:42: Dreckig.
00:14:43: Also ich war noch an einer Situation, wir hatten nichts zu essen, haben Trockenbrot gehabt und so weißt du Mutti?
00:14:53: Wir machen uns Salz drauf.
00:14:54: Salz mit Brot oder Brot mit Salz das ist ja etwas... Das schmeckt gut!
00:14:59: Und dann hat meine Schwester die lebte da noch gesagt, Mutti, ich sei auch zufrieden.
00:15:03: Da könnt ihr euch vorstellen was mir meiner Mutter los war jetzt nicht zugegeben, aber der ist das Herz was zerbrochen.
00:15:11: Ja und diese Dinge die haben sich so in mir erhalten, diese Erlebnisse dass ich meinem Vater nie verzeihen konnte.
00:15:19: Das habe ich erst im Alter werden müssen.
00:15:23: Und du hast aber dann Kontakt zu ihm aufgenommen nach dem Tod deiner Mutter?
00:15:27: Ich
00:15:27: habe dann Kontakt mit ihm auf genommen und hat uns dann auch hier in Heienstadt besucht Und das waren höchstens zwei Jahre und dann ist er auch ganz plötzlich gestorben.
00:15:36: Also wir sind zum eigentlichen Aussprache, die ich gerne gehabt hätte mit ihnen, sind ja nicht mehr gekommen.
00:15:46: Das muss ich also akzeptieren aber das knabbert schon noch an mich.
00:15:52: Wie ging es denn nach der Schule weiter bei dir?
00:15:54: Nach der Schule ging's weiter.
00:15:55: Dann war ich zwei Jahre in Pomflong im Pomwickt Wenn ich auf die Mittelschule ging, und da weiß ich noch.
00:16:05: Und dann mussten wir erst mal ... Ich bin Schuljahrend wie Vincent Steymuth, wenn ich mit meiner Mütter hingegen.
00:16:12: Und der war also ... Meine Mutter gesagt ja gut, Oberschule war es sich nicht.
00:16:18: Es ist so lange weg aber ... Mit Schule, da höre ich den heute noch von Adler.
00:16:25: Ob das was richtiges ist für ihren Sohn oder ob er das schafft?
00:16:31: Wohin?
00:16:32: Diese meine genommen hat, weiß ich nicht.
00:16:34: Also in Prüfung war ich immer stark.
00:16:36: Ich habe immer gute Zensionen gehabt und hatte dann nach der Milchschule, bin ich halt Industriekaufmann geworden.
00:16:44: Habe ich nach Westfiner, Thüringer Papier- und Bampfabrik in Heinstadt, hab' ich gelernt, da war Stift.
00:16:49: Ich hau' für mich die Lehrlinge Lehre, ne?
00:16:52: Ja!
00:16:53: Und dann war das natürlich auch wieder so... Im ersten Jahrjahr muss ich bei der Mai-Demonstration das Firmensschild vorweg tragen.
00:17:02: Da, wo ich vorher zugestimmt habe, hab' ich auch gemacht.
00:17:06: Im zweiten Jahr hat keiner was zu mir gesagt und da war derjenige, der die rote Fahne in der Arbeiterklasse tragen sollte, nicht gekommen!
00:17:16: Und dann haben sie gesagt, ach hier, eine Stift, kannst du machen?
00:17:20: Hansgärt Adler, ja da steht dort.
00:17:23: Er hat das Schild so gut getragen, dass er jetzt die Rote
00:17:26: FAHNE tragt.
00:17:28: Das war mein Ding.
00:17:29: Ich hab vor dem Kopf geblieben, ich werd aber verrückt und sag ich bin nicht benahmt worden erstens.
00:17:35: Und zweitens die rote Farbe trage schon gar nicht, ich nicht!
00:17:39: Und hat zum Schluss also weiß wer da alle mit mir geschworen hat, zum Schluss stand der Betriebsdirektor von mir, rote farbe dann hier und die nimmst du jetzt?
00:17:48: Da habe ich mich rumgedreht und hab ihm den Rücken gezeigt, ich hab sie nicht genommen.
00:17:53: Naja... Da muss ich natürlich zur Aussprache kommen und bin zusammengesteckelt worden, zusammengestaucht.
00:18:06: Und dann ging das aber weiter!
00:18:08: Ich hatte dann im Konvikt die Schönstadtgruppe kennengelernt.
00:18:13: Das war zu der Zeit noch so, dass es politisch sehr riskant war.
00:18:20: Da mussten wir uns sehr bedeckt halten... Dürfte keiner was erfahren.
00:18:24: Also zu Hause irgendwelche Schriftstücke, die mussten so versteckt werden oder vernichtet werden am besten im Falle eines Falles dann... Ja und jedenfalls durch diese Bewegung bin ich also in meiner Zuneigung zum Katalysismus, also ich bin ein durschen Dursch, ein katholischer Junge vom Eichsfalle habe natürlich auch zum Beispiel mein Sonntagseinsuch wo ich vom Glüßchen mal das Katanikensdachskreuz am Revier hatte eines Tages abgesetzt und damit an die Arbeit marschiert.
00:18:55: Mit dem Kreuz!
00:18:57: Das hat vielleicht drei Tage gedauert höchstens, da musste ich zum Schiff kommen.
00:19:01: Und der hatte gesagt so, also hättest du dich mal dahin?
00:19:04: Da hat er mir erklärt wo ich arbeite und was für mich erwartet wird... So jetzt ziehst du dein Kreuz ab das hätt ihr nicht zu suchen.
00:19:12: Wenn Sie Ihr Parteiabzeichen abziehen dann mache ich es auch.
00:19:17: War schon sehr mutig.
00:19:18: Ja ja und das hat natürlich.
00:19:22: Und dann habe ich noch gewagt auf dem Lipsberg, was würde vielleicht auch nur so in Ordnung sein Heiko einen Kreuz aufzustellen.
00:19:29: Also gegenüber vom weißen Kreuz und das war für uns etwas ein Treffpunkt.
00:19:34: also zum weißen kreuz hochzuwandern wäre zu umständlich gewesen aber der Lipswerk ist ja der Lieblingswald von Luther oder Lieblinsberg von Luther.
00:19:46: Da haben wir das aufgefüllt und ins Kreuz errichtet.
00:19:51: Dann war Tann gepflanzt, unsere Sonddäcklinge kommen stündert umgemacht.
00:19:56: Ich habe meine Klampe mitgenommen, das war wunderbar.
00:19:59: Jedenfalls als Kreuzerstand auch erst kurze Zeit.
00:20:02: Und dann war ich wieder in der Mode.
00:20:04: Da musste eine Karlabteilung, da bin ich also verhört worden... ...und dann kam also raus nebenbei, dass ich schon länger beobachtet wurde.
00:20:14: Und ja, dann stand es zur Debatte, dass ich umerzogen werden müsste.
00:20:20: Also das ist mit mir... ...dass aus mir kein guter Sozialist sonst wird.
00:20:26: und da hatte Wollte der Betriebsdirektor Jugendwerkhof für mich eingeplant.
00:20:30: Oh!
00:20:31: Das war schon mal eine Ansage?
00:20:32: Und ob da jetzt im Betrieb Stimmen waren die das verhindert haben.
00:20:37: aber Ich habe dann im Nachhinein gehört Wir hatten eben vom Volvo gesprochen.
00:20:42: Wolfgang ist ein Vater Eibis, Wasser-Eibis.
00:20:46: Der war Sekretär der SED und der hat für mich gepürgt.
00:20:55: Und zwar er kannte Micha, kannte meine Familie die ganze Situation und seine Frau Lisebetschen war die Cousine meiner Mutter.
00:21:05: also die standen als Vermittlerners von der Miller-Sippe und dadurch bin ich also nicht zur Zum Jungentakt aufgekommen.
00:21:14: Ja,
00:21:14: Jugendwerkhof müssen wir vielleicht auch noch mal erklären.
00:21:16: Jugendwerk Hof war so eine Umerziehungsanstalt, so ein typische DDR-Umerziehungsanstalt.
00:21:22: Eigentlich war es wie ein Jugendknast.
00:21:26: Die haben ganz schlimme Dinge erlebt und gesagt, vergewaltigungen das war der Andertagesordnung.
00:21:32: also... Da wäre ich bestimmt nicht mehr als Hans-Gardt Hasler nach Hause gekommen.
00:21:37: Es
00:21:37: hört sich so brav an, bugend Werkhof... Aber es war was ganz Grausames!
00:21:45: Das war eine schlimme Zeit.
00:21:46: da hat meine Mutter auch viel geheult.
00:21:48: dann und weil sie Angst hatte in mich.
00:21:50: Ich wollte nur noch die einzigen Stäbe, was hätte ihr Leben für Sinn gehabt?
00:21:55: Ja das war dann also doch... Jedenfalls habe dann meine Ausbildung mit Auszeichnungen abgeschlossen Und da war ich dann wieder um Vorzeige, Kollege nicht und so weiter.
00:22:08: Das hat sich natürlich auch die entsprechenden Interessenten geweckt.
00:22:13: Ich habe also viele Ausschwachen gehabt mit bewährten Genussens, die also versucht haben mich zu überzeugen in die SED ein, in die sozialistische Einheitspartei Deutschland einzutreten.
00:22:25: Hier steht es nein gesagt Die Entscheidung zu einem freien deutschen Gewerkschaftsbund, da mussten sie mich auch über mehrere Tage bearbeiten.
00:22:35: Ich dort eingetreten bin.
00:22:38: Weil da nun alle drin waren und habe ich letztlich jahrelang gesagt.
00:22:42: Und?
00:22:42: Ich nicht interessanterweise!
00:22:44: Ich habe im Krankenhaus gearbeitet, ich war nachher raus aus der Nummer.
00:22:48: Aber das waren ganz wenige Leute die nicht im FTGB waren und hatten natürlich auch keinen FTGB Urlaubsplatz gekriegt.
00:22:55: Das war das Dofen!
00:22:56: Also ich bin in Luttern nicht durch den jungen Bienenieren gegangen in meiner Grundschule.
00:23:02: Ich hätte meine Mutter nicht gefragt ob ich da rein darf.
00:23:05: Das stand für mich feste gestern nicht drin.
00:23:07: Und diese Einstellungen glaube ich behalten.
00:23:09: als es dann um den FDR ging mit Schule usw.
00:23:13: In der Lehre kommt für mich die Frage.
00:23:17: Aber in dem Moment, als das mit dem Kreuz aufrichten war und der Jugendwerkhof dickte, da bin ich dann weich geworden und bin in den FTJ eingetreten.
00:23:27: Und ein halbes Jahr drin war ich schon Vorsitzender der FTJ.
00:23:33: Aber irgendwann hast du ja eine Familie gegründet?
00:23:37: Du hast gefraht!
00:23:39: Auf freie Hörde gehen also auf freies Füßen gewesen...
00:23:44: Und dass das komisch ist, ja.
00:23:47: Ich habe ganz gefreut mit da bin ich jetzt in die Schule gegangen.
00:23:52: Das muss erst mal ganz kurz... Ja!
00:23:54: Also es wurde übersetzt?
00:23:55: Hast du eine geheiratet, mit der du in die Schule gegangen
00:23:58: bist?
00:23:58: Genau, ja!
00:24:01: Ja genau so und das ist von Rasen Emmi also vom Rasen.
00:24:06: Die hat eine Gastwirtschaft und Schlachterei.
00:24:11: Hast
00:24:12: du gedacht, ich lahme mich ernst?
00:24:13: Da wo es Essen und Trinken geht.
00:24:15: Ja das fing also ganz komisch an.
00:24:18: eigentlich ist Schwester die grauen Nonne, Schwester Bonne war ein Durat dran.
00:24:22: Oh
00:24:22: wie kenne ich noch!
00:24:24: Die Bonne.
00:24:26: Hat Orgel in einer Kerche gespielt
00:24:29: Und wir haben jedes Jahr Theater gespielt.
00:24:31: Also sie hat jedes Jahr deraterstück organisiert und geleitet und hat dann die Rollen verteilt.
00:24:37: und unter anderem in dem Jahr habe ich nicht gespielt, aber ich war dann Statist und habe also geholfen.
00:24:44: Und Emmi hat da in dem Jahr mitgespielt und da musste sie irgendwie schminken.
00:24:48: bei der Gelegenheit muss sich ihr in die Augen gucken!
00:24:55: Ich hatte mein Leben dort noch kein Mädchen in den Augen gesehen was mit mir passiert und mit ihr glaube ich auch.
00:25:01: Ja und da sind wir eben zusammengekommen.
00:25:03: Dann haben wir gefreht Ja, aber war sie dann schwer krank geworden?
00:25:07: Sie hatte damals als Darmverschluss gekriegt.
00:25:10: Wir hatten uns schon verlobt.
00:25:12: also mit zwanzig haben wir uns verlobst Also mit achtzehn haben wir das kennengelernt nicht.
00:25:16: und ja und sie hat in Weimar unter Stufen darin studiert.
00:25:22: Da war ich dann eben die meiste Zeit weg Aber zum Wochenende kam es nach Hause.
00:25:28: Ich habe immerhin Schwierzellen gegeben im Holze
00:25:33: Im Wald
00:25:35: So werden das gesagt.
00:25:37: Und ja, erst mal bin ich zu meinem Schwiervater gegangen und sage, ob er denn da mit einem verstehen wäre, mir sagen doch dazu übergeben oder was?
00:25:48: Da habe ich gesagt, aber leck dich das gut Junge!
00:25:50: Wenn du in das Fang Eisen erstmal am Finger hast, bekimmst du so schnell nicht mehr der Biwak.
00:25:57: Das muss sich wieder kurz übersetzt.
00:25:58: also wenn du... Wenn du das Fangeisen am Finger hast, dann kommst du so schnell nicht wieder
00:26:03: weg.
00:26:04: Also den Finger ringt ja?
00:26:05: Ja genau!
00:26:06: Und also bist du quasi klassisch traditionell alte Schule Hempie Rausen-Ignards und hast gesagt, du hast um die Hand
00:26:14: angehalten.
00:26:14: Um die Hand anzugehalten.
00:26:16: Genau.
00:26:18: Dann haben wir gefrieden.
00:26:21: Ich war dann in der Stadt in Lütter im Elternhaus meiner Mutter zur Miete gebunden.
00:26:28: da Und das war alles ein bisschen kompliziert.
00:26:32: Zufällig waren Verwandte von uns, die haben dann in einer AWG in der Arbeiter-Wohnungsbau-Genossenschaft gebaut und sind da umgezogen und wir konnten in deren Wohnung rein.
00:26:44: Wir hatten auch dazu bewogen dass wir einen Antrag auf Wohnungen stellen.
00:26:51: Das habe ich ja gemacht und so bin ich dann nach Heinstadt gekommen.
00:26:54: Hast du quasi dein Adler-Nest, den Adler Horst verlegt?
00:27:00: Ja ja.
00:27:01: Das ist übrigens meine Melodie auf meinem Antwortbeginn.
00:27:08: Sehr sehr lustig!
00:27:09: Habe ich jetzt mal gehört.
00:27:11: Ja, zwar nach dem Axelid.
00:27:15: Dann haben wir die beiden Kinder gekriegt, Manuela.
00:27:19: also jetzt will ich langsam drehen.
00:27:24: Mit zwei und ... Zweiundsechzig haben wir geheiratet.
00:27:27: In dreiundsechszig ist meine Ehler geboren, und sieben Sechzig zusammen.
00:27:33: Und ja!
00:27:35: Dann haben wir also irgendwann angefangen... Ich habe immer gesagt, mein Gott wenn unsere Mädchen mal groß wären und die wollen uns besuchen, dann kommen da mal mit, da kann ich uns nur immer eins besuchen weil das war ne anderthalb Zimmerwohnung.
00:27:51: Wo wollen wir denn damit hin?
00:27:52: Also, wir müssten irgendwie in eine andere Wohnung haben.
00:27:54: Und dann ergab sich irgendwie... Da ist hier Vivi, Lawrence Winfried, mit der Marge gesteuert, also mit ihm gesprochen und er hat gesagt Jo Alter du musst überbogen!
00:28:09: Stell dir mal einen Antrag!
00:28:11: Also du musst bauen!
00:28:12: Ich heule dich hingeilt!
00:28:14: Ach du ich kenne Lidde Die haben das erste Konto, was sie erhören, wo es kreditkonto.
00:28:23: Da macht ich mir keine Sorgen dran und der hat mir also wirklich Mut gemacht.
00:28:28: und wir haben dann gebaut hier an Lessingstraße.
00:28:31: Also du
00:28:31: bist der erste Gast, der die komplette Strecke zu Fuß hierher geschafft hat?
00:28:35: Ja genau.
00:28:36: Die Geminat ist ja auch hier an der Lessingsstraße.
00:28:43: Ja, und vielleicht noch eine Episode aus meiner Tätigkeit in der Papierfabrik.
00:28:48: Also ich bin natürlich dann durch meinen Verhalten auch dort nichts geworden.
00:28:55: Man muss einmal so klar sagen... Ich hatte also keine Möglichkeit.
00:28:58: Ich habe vierhundert und zwanzig Mark Brutto gekriegt damals mit zwei Kindern.
00:29:04: Und irgendwann war es erhöht auf vierhundfünfzig und dann das Ende war vierhundertfünfundsiebzig Mark im Monat.
00:29:12: Emy war krank, die war Rentnerin geworden durch ihren Darmverschluss.
00:29:17: Er hatte Darm-Verschluss gehabt und war viele Jahre RentnerInnen.
00:29:22: Musste ihr Studium aufgeben als Unterstufenlehrerin Und das war keine schöne Zeit.
00:29:29: also da muss ich sagen wenn wir unsere Verwandten im Westen nicht gehabt hätten Ich weiß nicht wie das ausgegangen wäre.
00:29:36: Also da hatten wir Probleme gekriegt.
00:29:39: aber so ging es recht gut Und ich habe dann in die Landwirtschaft gewechselt, habe eine Kreisbuchungstation gearbeitet und zwar mich gekümmert um die Maschinenabrechnungen.
00:29:50: Damals gab es noch so Mercedes-Benz die Maschinen mit Zählwerken...
00:29:56: Buchungsautomaten ja?
00:29:57: Ja, Buchungs-Automaten!
00:29:59: So viele Zählerkern, also ich hab da auch die ganze Abrechnung von Jahresabschlüsse oder irgendwelche Meldungen.
00:30:07: den der den apg buch hat dann geholfen und dadurch habe ich das eichsfeld auch einschließliches sperrgebiet kennengelernt.
00:30:15: nicken da kam ja so die erinnerung als ich es erst einmal in walhausen war mit des s je wieso wie im buchenwald?
00:30:22: wir waren da da war schlau war klar schon nach achtenklassen nach weimermann nach buchen weit gefahren und das war ja so ähnlich
00:30:31: eingezäunt
00:30:31: eingezäunt also dass hatte mich ziemlich betroffen gemacht.
00:30:35: aber da haben sie sich hingelassen
00:30:37: ja Aber da muss es auch rein und raus, also da hab ich noch wirklich was passiert.
00:30:42: Da bin ich nach Mengerode gefahren.
00:30:46: Und im Herbst immer denke ich, du musst deine Familie ernähren.
00:30:50: Und große Eppelbäume hatten wir nicht, aber die Äpfel konnte ich sammeln.
00:30:54: Das war must machen!
00:30:55: Dann habe ich immer einen Beutelschen bei mir gehabt auf Moped und wo ich Eppelt gesammelt habe.
00:31:01: Und dann habe ich auf der Straße, wo ich schon in Mengeroden gewesen war, wollte nach Hause... Moped angehalten, da liegen Apple.
00:31:09: Apple aufgesammelt.
00:31:11: Da hat sich vielleicht schon drei oder vier im Beutel ... Hält ein Polizist an.
00:31:17: Er mich kontrolliert, mir einen Ausweis abgenommen und dann muss ich an einer Polizei wiederholen, weil ich wederrechtlich dort hier ...
00:31:29: Volkseigentum?
00:31:31: Nein die Fläche betreten hatte.
00:31:32: Ach so!
00:31:33: Ich musste ohne... Also die Festigung war ja Ohne Aufenthalt zum Zielort.
00:31:39: Ach so?
00:31:40: Arbeit allein und ohne Aufenthaltung wieder Schwergebiet verlassen, das war so.
00:31:46: Und da ging also nichts dann vorbei.
00:31:48: Also es war schon hart.
00:31:50: oder als Emmi mit der zweiten Tochter schwanger war zur Kur am Russenberg gelegen und er hat gesagt, du musst die Sonntagsmusik mal hin weil Schwergebiete
00:32:01: nicht... Ja klar!
00:32:02: ...und ihr hast ja den Passierschein, also wir können sie hierhin.
00:32:06: Ja, und meine Ehler haben mir ein Moped geborgt mit Kindersitz vorne.
00:32:12: Er ist ja zwei.
00:32:14: Und schön ausgeräumt, den Grenzchen gemachten Blumenstrauß und das Kind vorne drauf.
00:32:20: Eine Sonnenbrille hat es auf.
00:32:22: Und da oder bis zum Schlagbaum dann war feierabend!
00:32:27: Und da haben sie auch die Plattenbühne weggegangen.
00:32:29: Ich kam nicht nach Russenfelde und so hätte ich dreieinhalb Mark Strafe bezahlen.
00:32:35: Wie widelrechtlich ist ein Ordnende, ob wir gehen des Schwergebietes.
00:32:41: Also Sonntags, das war ja in einem Sonntag, sonst wäre es vielleicht gar nicht aufgefallen.
00:32:45: Und zwar erkennbar dass ich nicht dienstlich anreise.
00:32:49: Da hat aber die Frau von Emei im SED Wirtschaftsleiter.
00:32:56: Ach, wie ist er gleich wieder?
00:32:58: Eins.
00:33:00: Ich komme nicht nachher nochmal auf den Namen.
00:33:03: Fällt mir nicht an.
00:33:04: Dessen Frau lag jedenfalls mit da und man fragt natürlich geheult und so weiter was ist denn los?
00:33:09: ja so und so und der hat das geregelt als gleich am nächsten Tag wieder einen Sonderbasierschein kriegt und die Trennert mag Staffel nicht zu bezahlen
00:33:19: braucht.".
00:33:19: Das war ja richtig geht!
00:33:20: Ja, ja.
00:33:21: Das war richtig cool.
00:33:22: Also das wäre schlimm geworden.
00:33:23: und aber solche Dinge sind da passiert.
00:33:26: Es war nicht der Herr Elis oder?
00:33:28: Der Herr Elies war es nicht... Nein!
00:33:31: Gert, Gerd, Gert Blanke.
00:33:35: Ah
00:33:36: okay.
00:33:36: Gert blanke genau.
00:33:39: Und dann noch eine Episode aus der Papierfabrik.
00:33:42: Ich bin dann später wieder in die Papier-Fabrik gegangen also wo wir jetzt schon hin hier in den Papier Fabrik Abteilungsleiter geworden, also und hat er schon sechshundertfünfzig Mark dann Proto.
00:33:58: Also das war ja ein Fortschritt.
00:34:01: Ja, war ich sehr gut!
00:34:03: Und dann eines Tages da gab es eine so eine Bewegung.
00:34:07: Es muss immer alles durchforstet werden und nach neuen Erfolgen, sozialistischen Erfolge gesucht werden.
00:34:14: Da gab es die Gebrauchswertkostenanalyse, die die Betriebe gemacht haben Und dann haben wir gesagt, na gut.
00:34:22: Habe ich einfach so eine Betriebswirtschaftler hier und du kannst das mal machen?
00:34:26: Keine Ahnung davon.
00:34:29: Was machst Du denn?
00:34:31: Einmal kam auf die Idee Toilettenpapier.
00:34:34: Wir haben in der Zeit angefangen Toilettpapiers herzustellen Und das war natürlich ein Toilettenpapier.
00:34:41: Ein besseres Sandpapiert!
00:34:43: Mit dem Toiletttenpapieren Fensterschein zu putzen, das wäre nicht gut gegangen.
00:34:47: Wir wären streifend drauf gewesen.
00:34:51: Man hat ja auch gesagt es war deswegen so roll damit der letzte Arsch rot wird.
00:34:57: Ja, und da waren verschiedene Leute dabei.
00:35:01: Der Hauptbuhalter war dabei.
00:35:05: war dabei und der BGL-Versitzende war dabei, noch zwei anderen.
00:35:11: Und dann haben wir eine Gruppe gebildet und haben untersucht, woraus besteht denn das Toilettenpapier?
00:35:19: Ja, da waren drei Prozent Zeltstoffe enthalten.
00:35:24: Drei Prozent... Okay!
00:35:26: Dann habe ich gedacht, was machten das aus?
00:35:30: Sieben, neunzig Prozent Altpapiere Und drei Prozent.
00:35:33: Ja, das muss ... Sonst läuft das nicht über der Maschine oder reißt die Bahn und so weiter?
00:35:38: Das ist in der ganzen TDR so.
00:35:40: Ich sag, Mensch, lass uns doch mal alles probieren!
00:35:44: Ich weiß nicht mehr wie ich das geschafft habe.
00:35:46: Jemals haben wir da ohne Betriebssatzung zu informieren.
00:35:51: Da wäre es sich nicht gegangen.
00:35:53: Haben wir also heimlich hier aufgepasst, dass da kein Zeltschiff rankam.
00:35:57: Und das lief in Hanne.
00:35:59: Es war nicht rauer als... Als Feuer?
00:36:03: Ja.
00:36:03: Und die Qualitätsuntersuchungen, die üblich waren mit der Bier haben wir gemacht.
00:36:10: Alle Best Dance keine Minderung.
00:36:13: Dann hatten wir noch zwei andere Betriebe in Bad Denstedt und den E-Feld Die auch dort drin bei Bier herstellten.
00:36:21: Da haben wir das dort auch gemacht.
00:36:22: über vierzehnzehnte Stunden Haben wir das gemacht Alles erfolgreich Bei der Vereinigung der Volkseigenbetriebe für Zellschaufferbieren Bappe in Heidenau bei Dresden, dann bekannt geworden.
00:36:38: Dort hatten wir ja unsere Anleitung für die Gruppe als solches gegeben.
00:36:42: Da gab es auch Schulungen und so weiter.
00:36:44: Und da war viel das also ... Oh, was ist das?
00:36:48: Also ein Erfolg für den DDR!
00:36:50: Wir mussten ja der Zellschaft zu konvertierbaren Ruheln von Russland erwerben, von der Sowjetunion erwerpen Und das waren wieviel tausend Tonnen, die dann jährlich eingeschwarrt werden konnten durch diese Maßnahme.
00:37:07: Weil ja in Merseburg haben wir zum Beispiel auch die Versuche da gemacht und es hat überall gelaufen.
00:37:12: Das hat so eingeschlagen.
00:37:15: Eines Tages krieg ich von dem Verantwortlichen der obersten Gruppen verantwortlich war ein Anruf.
00:37:25: Ich muss sie eine Mitteilung machen, aber bitte sprechen Sie noch nicht drüber.
00:37:30: Also das hat ja so eingeschlagen mit dem Toilettenbarbier, dass der Zelschiff da gespart wird.
00:37:36: Also hervorragend!
00:37:37: Jeder erkundigt sich wer sie sind und so weiter... Und Sie müssen mit einer sehr hohen Auszeichnung.
00:37:44: Donnerwetter?
00:37:45: Ja ich nehm's.
00:37:47: Also ich hab das zwar gehört, aber allein mir fehlt der Klaube.
00:37:52: Nach drei Wochen Die Person wieder am Telefon.
00:37:56: Ich merkte sich an der Stimme, oh!
00:38:00: Ob er nun heult?
00:38:01: Das konnte ich nicht genau ausmachen, aber die war schon belegt, die Stimme.
00:38:05: Herr Adler, ich muss mich erst mal entschuldigen, ich war zu schnell.
00:38:08: Was ich Ihnen da gesagt habe... Sie hätten es verdient, aber es gibt ein paar Schwierigkeiten in Ihrer Biografie.
00:38:19: Sie sind
00:38:20: nicht in einer SED und sie sind kirschlich sehr engagiert, leider es tut mir so leid.
00:38:29: Also sie hätten das wirklich verdient und wahrscheinlich auch gebrauchen können.
00:38:33: Ja und dann ist der Sohn vom Betriebsdrag daran als Hälterarbeit ausgezeichnet worden und ich bin Aktivist geworden.
00:38:42: Oh, das ist ja auch schon mal was!
00:38:44: Zweihundertfünfzig Mark!
00:38:48: Aber
00:38:48: Heinz Gerd, wenn dich das tröstet?
00:38:51: Ist noch gar nicht so lange her.
00:38:52: so ein zwei Jahre Ist mal in der ZDF Satire Show, die Heute-Show Freitagsabend kommt ihr immer.
00:38:58: Weil das DDR Toilettenpapier abgebildet gewesen und da konnte man eindeutig Heiligenstadt erkennen.
00:39:05: Also ich habe extra gestoppt hier und habe getroffen geschaut.
00:39:08: Und das ist quasi dein Verdienst!
00:39:13: Ich kann mich noch daran erinnern weil ich auch mal eine Papelfafrik gearbeitet habe.
00:39:17: Da gab es ein Güttetest, dann wurde einen Blatt Papier eingespannt und dann kam von oben so ein Finger.
00:39:24: Und das Papier musste eine gewisse Reisfestigkeit haben, ja?
00:39:28: Bei der Reisfeste wurde aber ein Streifen gespannt und der Tag.
00:39:33: Dann gab es den Bestwiderstand.
00:39:35: da wurde also durchgedrückt.
00:39:38: Das ist der Durchgriff Faktor gewesen.
00:39:42: Aber das wird auch bei anderen Papieren.
00:39:44: Ja
00:39:44: klar!
00:39:45: Nicht nur bei Tulienpapier.
00:39:47: Kommen wir mal ein bisschen... aus dieser beruflichen Tätigkeit heraus in deine politische Tätigkeiten.
00:39:55: Du bist ja nicht nur Politiker gewesen, sondern am Anfang ging es ja bei dir auch carnavalistisch los was aber auch sofort in die politische Richtung bei dir ging.
00:40:05: du warst in Uder?
00:40:07: Carnaval im ucv.
00:40:10: Also nach Uder bin ich gekommen also ich heuer inner millen gearbeitet
00:40:15: In der Mühle.
00:40:17: In der Papier, in Geislin sind die Müllen.
00:40:19: Ja!
00:40:19: Die haben alle in der Müllin gearbeitet und Geisling UTV wurde manchmal genannt aber nicht bekannt.
00:40:29: Bekannt war Geislingen da Karneval in Geistlingen.
00:40:33: Und so ducke es hin.
00:40:35: ich hatte also wir hatten selber in einer Papiere Brick eine Brigadefeier Karnevals im Eichselner Hof und da hatte ich das Jahr vorher war ich als Dofenes aufgetreten im Axelhof.
00:40:48: Also so eine Anlehnung an den Kölner?
00:40:51: An den Körner, hab auch mich bemüht zu sprechen.
00:40:57: Was hat der Mama gesagt?
00:40:59: Ja, Mama kriegt ein Baby!
00:41:01: Mir wär's am liebsten wenn ich eine Fahrreiche kriegte.
00:41:06: Und jemals hatte er eingeschlagen, da hatte ich sogar einen großen Stein beim Betriebssektor in dem Brett... Da war ein anderer Betriebsdirektor, Streckenbach war dann dran.
00:41:18: Und denke ich, das könntest du in Geistlin machen!
00:41:21: Du galt Muskelgeistlin vor Ort Bus ja in Auge gelaufen.
00:41:26: da war die Haltestelle und da wollten wir ja nun rechtzeitig mitkommen.
00:41:30: der Bus kam schon voll an.
00:41:32: Wir kamen nicht mehr in den Bus rein nach Geislen.
00:41:36: Der Kamer ist Uder Uder Heiligstadt Geislin und
00:41:40: wieder zurück.
00:41:41: Und da haben wir beschlossen.
00:41:43: Irgendwann bin ich beschlossen, dann fahren wir eben nach Uder.
00:41:48: Leck
00:41:48: mich!
00:41:50: Der Bus kam eingestiegen nach Udern.
00:41:52: Ich wusste gerade, wo ist der?
00:41:54: Ja in Riedelsburg.
00:41:55: Ach, da.
00:41:56: Hingegangen.
00:41:57: Ach du, das stand schon traurig an der Tür und... ja, nein, nein.
00:42:02: Alles voll, alles voll.
00:42:04: Wir lassen keinen mehr rein und so weiter.
00:42:06: So, ich hätte auch eine Büttenrede.
00:42:09: Wie sehen Sie damit aus?
00:42:11: Moment mal, viertelstuhl.
00:42:13: mich später saß ich im Elferad.
00:42:16: Also nicht der FDJ-Sekretär sondern auch im Elverad?
00:42:19: Ja ja und da habe ich natürlich auch die doofen Nüsse gemacht, die ich in Gassi bringen wollte.
00:42:24: Und seit der Zeit bin ich in Udernkornhälde zwar angeblieben.
00:42:27: Ansonsten hätte das mit Geissen geklappt.
00:42:29: also das war keine... Das war ein Zufall
00:42:33: aber da ist es hier ja auch wieder gelungen Aufgrund der Inhalte und der Figuren, die du da gegeben hast in der Büt, dass du auch wieder vorstellig werden musstest weil das der Regierung oder beziehungsweise den Parteiläuten nicht ganz so geschmeckt hat.
00:42:50: Ja also ich habe die Bitten reden außer durf'n uns immer selber geschrieben Und bin natürlich immer mudier geworden.
00:42:58: und es gab auch jedes Jahr in Gota, Karnevals- oder in verschiedenen Stellen Kornowals Einweisung, Einstufungen und alles diese Dinge.
00:43:10: Und jedenfalls hatte ich dann mir notiert... ...dass man also auch politisch ruhig mal etwas einbringen könnte gesellschaftskritisch nicht politischer, sondern gesellschaftskritisch, dass man so die Themen angehen könnte.
00:43:27: Ja, da habe ich erst einmal gewagt bin ich als Knechtsee-Mann gegangen das erste Mal Dann, wo ich dann die Umwelts aufs Korn genommen habe.
00:43:36: Nicht mit einem vertrockneten Christbaum bin ich da aufgestanden und alles solche Dinge.
00:43:42: Und dann ist schon einer geguckt und hat den Augen verdreht und sagt oh, oh, ja!
00:43:48: Und dann war es irgendwie nach diesem Karneval, sprich mir eine Kollegin an und man hat gesagt Gert Die war übrigens mit dem Familienkreis bei uns hier in St.
00:44:03: Gerd Hedwig, hier ist sie Hedwitsch Kunz und die arbeitete in der Stadt Sissig, in Solidor.
00:44:10: Was unsere Claudia meine Tochter gesagt hat, die hatte ich mal in derstadt getroffen, wie hat er gesagt, Mutti weißt du wie der Herr Arsler aussieht?
00:44:21: Wie denn?
00:44:22: Wie Karel Marx Die haben in der Klasse so ein Bild aus Karl-Marx, Jugendzeit irgendwie.
00:44:30: Und ich hatte ja auch schon einen Bart und das war für mich das Stichwort.
00:44:35: Da habe ich seit dem Tage mich nicht mehr rasiert, bin nicht mehr zum Friseur gegangen aber also alles gewachsen lassen was im Gesicht am Kopf da sprießen konnte und habe dann die Rede eines Philosophen gerät.
00:44:50: Das war in Zu Hause gab es nicht nur Feuer, das war die ganze Verwandtschaft.
00:45:04: Im Wohnzimmer, ich sehe heute noch ... Amy hat geheult.
00:45:11: Ich war unterwegs gewesen in der Stadt, im Weckerleding oder was weiß ich nicht und jedenfalls ... Ich komme nach Hause mit einer großen Aufregung.
00:45:19: Was war los?
00:45:20: Amy hatte mein Manuskript hergeholt Und den gezeigt oder irgendjemand hat das vorgelesen.
00:45:26: und da war die Katastrophe dokument.
00:45:30: Ja, und ich habe gesagt ja, mach du mal!
00:45:33: Also ich bin überzeugt, dass was ich sage... Das ist philosophisch, da sollen sie mich erstmal sagen mir erzählen, dass es gegen den DDR ist.
00:45:44: Und da war ich fest von dem überzeugt.
00:45:46: Ich hab also allen Widerstand überwunden zu Hause Und ich habe viele Mahnungen gekriegt und mich nicht berühren lassen.
00:45:57: Und Eddie Klinge, der war ja über Jahre der Präsident vom UTV, da können wir als nächstes ein Philosoph grüßen.
00:46:10: Mal sehen was er uns zu sagen hat!
00:46:13: Die Tür geht auf, spott an...
00:46:16: Geil Markt kommt rein.
00:46:17: Da stand ich darin Mit einer roten Mappe, meinen Kapital.
00:46:24: Da hat ihn im Saal Karner gezuckt.
00:46:28: Die Leute waren wie erstarrt.
00:46:31: Ich habe geglaubt ich komme in einen Eisschrank.
00:46:34: Also so war mein Gefühl.
00:46:36: Also da hatte ich ja nur nichts gesagt Noch gar nicht gesagt.
00:46:40: Allein der Erscheinung wegen?
00:46:43: Ja Und ich habe also meine Rede gehalten und Der Applaus Verhalten.
00:46:51: Und ich könnte heute noch eine ganze Menge Leute mit Namen aufzählen, die während der ganzen Rede vorne in den ersten Plätzen gesessen haben und nicht allen Blick zur Bühne gewagt haben.
00:47:04: Weil die geglaubt haben wenn wir Lachen oder Beifeuge da den nun weg, dann sind wir mittran.
00:47:11: So sie haben mich nicht weggeholt weil an dem Just an dem Abend, das war die Prunksetzung.
00:47:20: Eine Kommission ab deiner Kultur vom Rat des Kreises da war.
00:47:25: Nein?
00:47:26: Mann!
00:47:28: Wir hatten ja gesagt also kommt mal her wir wollten hier höher eingestuft werden.
00:47:31: Wir haben dann bis dahin den Pfupfenmarkt eintritt genommen und da könnte sieben oder acht Mark Eintritt nehmen werden.
00:47:39: Und da musst du auch entsprechend einschlafen können.
00:47:41: So waren die drei in da und die anderen eingestauft Und wir haben dir einen Stoff bekommen.
00:47:48: Nichts!
00:47:50: Prima!
00:47:53: Aber jetzt aus dem nächsten Jahr, im Vorfeld waren wir immer auf den Dörfern gehalten.
00:48:03: Das Vorjahresprogramm
00:48:06: und zwar in Ahrenshausen.
00:48:10: Im Kulturzentrum im
00:48:12: Grenzgebiet, wo so viele genossen Soldaten und Offiziere ihr Leben dort begehen oder leben.
00:48:22: Und da gab es natürlich schon große Sorge, hatte Edige Wöser Hans Gert also überlegt ja für Hans Hausen was anderes.
00:48:31: Ich hatte immer zwei Bitten drehen und dann noch ein Sketch und dann eine Lieder
00:48:35: usw.,
00:48:36: ich war mit einer Ding bis anderthalb Stunden war, habe ich es prokampisch bestritten da.
00:48:44: Bei Eddie mache ich nicht.
00:48:46: Das geht nicht.
00:48:47: Na ja Gott also du musst das wissen aber ich kann... Ich würde sagen mach's nicht!
00:48:53: Ich hab' es gemacht und bin nach Rhein und dann bin ich rein mit dem Lied.
00:49:00: die Gedanken sind frei und wieder zu Sonntagsfreiheit war der Ausmarsch.
00:49:07: Jedenfalls ich war wohl noch nicht richtig auf der Bühne.
00:49:10: Da hat es einen Offizier vom Platz gerissen und ich habe das nicht gesehen, weil der Scheinwaffer mich geblendet hatte.
00:49:22: Und da haben die eben versucht festzuhalten und ich hab meine Rede weitergehalten und der hat sich dann losgemacht... ...und ist raus sofort ans Telefonhäuschen.
00:49:31: Oh!
00:49:32: Und da hat's angequemmt.
00:49:34: Ja.
00:49:35: Und gleich am nächsten Dach.
00:49:36: also muss ich zum Rad des Kreises kommen.
00:49:41: Der Anruf war schon, also vom Frühstück vor neun ist er schon da.
00:49:45: Die können mich auch, was wollen die?
00:49:48: Nix, nix, ich geh nicht hin.
00:49:50: Ich hab die hingezögert bis um zwei Uhr, ob ich dann hingegangen bin.
00:49:57: Sie wollten ja die Rede mal haben.
00:50:00: Sepp Kepler war ja da oben.
00:50:04: Die hab ich schon nicht mit dir bei mir, ich guck immer jetzt zur Arbeit.
00:50:07: Ja, also dann holen sie die sofort ich nach Hause.
00:50:11: Es ist ein Betrieb eine Thermokopie gemacht und da haben Sie meine Änderung nicht gesehen, das ist also nur dass das schwarz getuckte drauf gekommen und die dann abgeht.
00:50:22: Und hat er darauf verstanden, dass er es original kriegt?
00:50:25: Das kriegen Sie nicht!
00:50:27: Der hat mich erstmal abgeputzt hier wie euer Bild so ne Gesichtszahl war, was hatte
00:50:32: der?
00:50:32: Feuerrot...
00:50:33: Und dann ging das ganze Treib los.
00:50:36: Dann muss ich im Betrieb eintanzen.
00:50:38: Da bin ich da zusammengestaucht worden bis zum Gäbchen mehr, dass kein Hund mehr ein Stück Brot von mir genommen hat und dann muss ich wieder zum Ratheskreis ist.
00:50:49: Ich sollte ... Ich sei schuld, dass so Gerüchte entstehen.
00:50:55: Ich sei verhaftet worden und alles solche entlassen worden und all das haben sie verursacht.
00:51:04: Ich bin nicht hier dran schuld!
00:51:06: So, und jetzt hat natürlich dem sein Stuhl gewackelt.
00:51:09: Oder dessen Stuhle?
00:51:10: Weil ja im Protokoll stand.
00:51:13: ich habe das auch erst Jahre später lesen können.
00:51:18: ein Philosoph trat auf.
00:51:20: dann wurde das näher beschrieben aber nicht dass der aussah wie Karl Marx oder was er gesagt hat stand nicht da drin in den Protokollen.
00:51:31: Ja also klar!
00:51:32: Ich hab die gleiche Rede gehalten wie ans Haus mit davor.
00:51:36: Ich habe da dann nichts geändert.
00:51:38: Da ging das hin und her, und dann mussten alle Karnevalsvorsitzende oder Präsidenten auf den Gras des Kreises kommen, mussten unterschreiben dass in der Saison achtundachtzig keine Politik...
00:51:54: Karl Marx nicht nochmal auftreten?
00:51:56: Nein,
00:51:57: keine Politik, DDR-diskriminierende Bittenredner weitergekommen.
00:52:02: Mussten die alle unterschreien!
00:52:04: Und ja, jetzt hatte ich auch für das Jahr ein dürrischer Dreisender.
00:52:10: Der kleine Grenzverkehr?
00:52:12: Der kleine Grenzverkehr!
00:52:13: Den hätt' ich drauf und das wusste die Uderschen natürlich... ...und Eli hat gesagt Hansgert du musst eine neue Rede schreiben.
00:52:24: Ich hab unterschreiben müssen.
00:52:26: Das ist nicht, dass es Politik war, was du da machst, das geht nicht.
00:52:29: Den kleinen Grenz-Verkehr hier zu erwähnen und so weiter
00:52:32: Steckt sowas weg.
00:52:34: Wenn du das machst, dann trete ich als Vorsitzender ab.
00:52:41: Dann bleibe ich zu Hause.
00:52:43: Aber dadurch, dass ich mehrere Punkte hatte, da wäre der Karneval zusammengebrochen.
00:52:48: Was haben sie gemacht?
00:52:48: Haben sich mit der Kreisleitung... Also Sie sind an die SED-Kreisleitungen, an die Gabi Böhm hieß sie damals.
00:52:59: Sie war Kulturauftragter in der SED Kreisleistung.
00:53:02: An die Gewandt.
00:53:03: Also wurden da verwiesen und stand die Order Rede vorlegen.
00:53:10: Und habe ich kopiert?
00:53:12: Und hin?
00:53:13: Jetzt hatten wir Probleme mit der Rede, weil die ihr Mundart geschehen waren.
00:53:20: Was sie aber eindeutig lesen konnten, Glas Nost Perestroika und ein Grasgrüner also ein Polizist.
00:53:28: Die kamen da drin vor, die waren dick rot durchgestrichen und es war angekündigt dass ich das zu unterlassen habe diese Worte zu begreifen.
00:53:36: Und Jürgen Kofent?
00:53:38: Wenn der alte Apel noch dran gewesen wäre dann war ich weg!
00:53:42: Da bin ich schon überzeugt davon.
00:53:44: Der
00:53:44: Alte Apel war ... SED-Kreisleitung.
00:53:47: Vorsitzender erster Vorsitzenden der SED Kreiselang.
00:53:50: Das war Jürgens Kofend.
00:53:53: Den hatte ich also schon mal erlebt Bei einer Vereinstellung der Messe der Meister von Morgen im Kulturhaus, da hatte er Töne drauf.
00:54:04: Die waren mir ungewohnt.
00:54:07: Er war mir sehr sympathisch gefunden.
00:54:10: Und jedenfalls hat dann die Order gegeben.
00:54:12: wir haben Probleme genug.
00:54:14: sorgt dafür der Arter mit der Rede auftritt.
00:54:17: Aber seht zu was da und da wurde ich mit Dinge gestrechen und ich bin aufgestanden.
00:54:23: Da könnt ihr natürlich vorstellen... Als ich da reinkam mit
00:54:27: schweren Koffern,
00:54:31: das war die Rede schon für sich.
00:54:33: Da hat jeder schon gesehen was am Thema steht nicht.
00:54:37: Stehende Ovation ohne dass ich da etwas gesagt habe und die hat so eingeschlagen an die Reden.
00:54:45: Da ist die vierzehn Heiligen genossen, dann hab' ich alle Heierbananikus.
00:54:52: Heide-Ananasius geht uns auch in die Bixen von Ananas, aber wenn wir keine Jugendweihe machen.
00:54:59: Ja und so in diesem Stil.
00:55:01: Man muss dazu sagen dass dieser kleine Grenzverkehr zwischen Tula Stadt und dem Eichsfeld stattfinden konnte für Leute, die eben reisen durften.
00:55:11: Und
00:55:12: das war eine sehr beliebte Sache sowohl aus der einen als auch in einer anderen Richtung.
00:55:19: Und man konnte immer was mitbringen.
00:55:21: Genau, für die Schlachtesaison wurde da in Duderstadt eingekauft, Därme und alles, was man so brauchte... Aber ich erinnere mich, die zwei Koffer, die du jetzt als Schwerbe zeichnest, ihr habt ja dann mit Karnevalsverein Uder auch in Luther zweimal, also es war dann glaube Freitag, Samstag, zwei Abende und wir haben von Luther ein bisschen unterstützt und wir hatten festgestellt dass die Koffern nur Attrappe waren.
00:55:46: Ob beim letzten Auftritt haben wir das abgeändert?
00:55:49: Haben sie den Koffer voll Ziegelsteine gepackt?
00:55:53: Aber da waren ein bisschen... ...fünfzehn Ziegelsteine drinne.
00:55:57: Der Koffa war schon... Da, uuuh!
00:56:01: Ein Marsch und
00:56:04: dann... Dann wollten Sie mir mithelfen, sag'n nichts.
00:56:07: Nichts.
00:56:07: Also ich komme jetzt aus dem Westen, jetzt habe ich jede Menge Geschenke.
00:56:11: Du habt mit deinem Korfa nach
00:56:13: voreingeschleppt.".
00:56:16: Nur, haben wir die Prinzinkorte angestellt und da habe ich sie nie... Die handse dünne Koffer auch wieder rausgekriegt.
00:56:23: An jedem Koffe hängen da zwei drei Mädels!
00:56:25: Ich kann mich noch dran erinnern.
00:56:26: Der erste Satz war natürlich eingetoben als du dann nach vorne auf die Bühne und hast gesagt Rinhäuse getragen aber russ lepp ich sie nicht mehr.
00:56:34: Also raus tragen
00:56:34: Sie nicht mehr?
00:56:36: Ja,
00:56:37: Hans Gerdt.
00:56:37: Karneval.
00:56:38: Haben wir jetzt berufliche Laufwannen?
00:56:42: Jetzt kommen wir mal zu deinem Thema Buchautor.
00:56:45: Du hast sich ja der Eichsfelder Mundart verschrieben, wir haben es jetzt so ein paar Mal gehört.
00:56:51: das funktioniert wunderbar bei dir.
00:56:53: du bist es von klein auf gewohnt und hast dir auf die Fahnen geschrieben.
00:56:58: das möchte ich auch weitergeben in deinen Büchern.
00:57:01: wie viele Bücher hast du eigentlich geschrieben?
00:57:03: Also fünf Zellen, sechs Zellen Ja.
00:57:06: also mein erstes Buch war hier ein politisches.
00:57:10: Wir sprengen unsere Ketten.
00:57:11: Genau
00:57:12: steht da im Regal
00:57:13: Ja und das ist wahrscheinlich auch der Anlass, dass ich überhaupt weitergeschrieben habe.
00:57:17: Ich hab hier vorher keine Bücher geschrieben.
00:57:19: Ich habe zwar Reden und so was geschrieben oder Gedichte auch mal geschrieben, auch mal irgendwelche Begebenheiten die ich dann mal bei Familienfeiern oder irgendetwas zur Besten gegeben hatte damit die nicht verloren gehen aufgeschrieben.
00:57:32: Und da kam also der Verlag... Thomas Verlag leibt sich, die kam auf mich zu.
00:57:39: Martin Gassmann hatte da eine Kumpel Paul Gerlach, der stammt also auch von Heinzstadt hier.
00:57:46: Der hat dort gearbeitet und die kamen ins Gespräch.
00:57:49: Und ich hatte gerade im Garten hin zu tun ... Können wir dich mal sprechen?
00:57:55: Ja, so und so.
00:57:57: Wären Sie denn bereit, könnten sie dann mal ein bisschen was aufschreiben von den Eignissen, die hier in den Heinz-Schat hier waren.
00:58:07: Wir würden dann ein kleines Buch draus machen.
00:58:12: Es wäre ja nicht schlecht, wenn ich das ... Ja.
00:58:15: Ich überlege, ja!
00:58:16: Ich mache es.
00:58:17: Weil die ganzen Protokolle von den Sitzungen hatte ich ja... Die Reden hatte ich.
00:58:23: und wie gesagt, ich war hier sowieso an einer Spritze der Organisation da.
00:58:27: Ich war hier in meiner Vorsitzung, da hatten wir gerade schon eine Initiative.
00:58:31: Und also das aufzuschreiben sollte mir nicht schwer fallen.
00:58:35: So dann habe ich das Buch geschrieben.
00:58:37: Das ist am dritten Oktober, Das erste Buch, was in Deutschland, im Wiederverein in Deutschland über die Wände berichtet ist das Buch geworden.
00:58:48: Das haben wir dann am Willem verkauft.
00:58:50: Also ein Reiser war das.
00:58:53: Ich glaube, der hat am Fünfzehntausend Stück drucken lassen.
00:59:00: Das war schön!
00:59:01: Ja und das hat mir Mut gemacht irgendwie weiterzumachen da.
00:59:04: Dann denke ich auch, dass du mit der Politik hingekriegt hast... Könnte sich auch mal mit dem Mundort zu versuchen.
00:59:11: Und dann hatte ich einen guten Draht im Franz-Kunder-Kortje, Franz Josef Kortje gesagt so und so.
00:59:21: Ja also komm mal machen wir mal.
00:59:24: Und meine ganzen Erinnerungen die ich von Luther gespeichert hatte waren alle hier oben drinne.
00:59:31: Also das erste Buch hieß Pfefferkörner.
00:59:34: Das sind über drehender Zeiten Natürlich auch mit Nachschlagwerken, also Übersetzungen in Zuchtdeutsche drin.
00:59:43: Und das sind alles Dinge die ich von früher hatte.
00:59:47: Habe natürlich auch mal gesagt dann beschrieben, denke ich, dass muss ich auch was wehren oder nicht?
00:59:53: Muss ich hier so zehn Seiten?
00:59:54: und da ist ein bisschen kümmerlich.
00:59:56: Das muss ja etwas Anständiges waren.
00:59:59: Da habe ich mich vorgestellt wie so Lipsberg und all solche Sachen und war spannend und war mir zugekommen.
01:00:06: Die ganze Erinnerung Wie wir in Luther New York gesungen haben oder in der Karawache geklappert haben.
01:00:12: Das sind ja alles authentische Dinge, die zu unserer Kultur gehört haben aber eben im Mundart geschrieben.
01:00:19: Oder das, was wir uns am Bier-Tisch im Bax oder im Rasen oder Pilons erzählt haben.
01:00:24: Die ganzen Stories habe ich alle abgeschweige.
01:00:27: Die hab' ich alle wiedergegeben da
01:00:28: drin.".
01:00:28: Wie es
01:00:29: bei dem Friseur zu ging war ja mein Opa bei Friseure Hans.
01:00:35: Das
01:00:35: steht alles drin auf?
01:00:36: Genau, hast du auch
01:00:37: gut beschrieben
01:00:39: wie man dann als Kind da gesessen hat wenn die Elten sich... Und die hast du dann veröffentlicht unter Gehannis von Lipsberge.
01:01:11: Das
01:01:11: ist dann quasi dein Pseudonym?
01:01:13: Ja, mein Pseidonym.
01:01:14: Weißt du an der Garnis gibt es hier ab wie mich im Minorbenfär und am Lipspark.
01:01:19: also das ist ja nur der kulturelle Gehege von Luther, sozusagen.
01:01:27: Und Sehnsortsort!
01:01:29: Also seitdem wäre ich in Luther wohnengeblieben Ich wäre nicht so Luther verrückt wie heute.
01:01:37: Also, jetzt hat sich das in den letzten Jahren ein bisschen gelegt.
01:01:39: Aber ich bin sowas von Luther verrückt!
01:01:43: Also je länger ich weg war, je doller wurde es, dass.
01:01:46: Emmi kann das nie verstehen sein.
01:01:47: Die war froh, von Luther wegzukommen.
01:01:50: Ich hätte nachts zwölf und zweieinhalb Luther dürfen können.
01:01:53: So war mir zu mutig.
01:01:55: Nur von Luther geträumt als solche Dinge... also Luther hat in mir gelebt.
01:01:59: Hast
01:01:59: du ja auch einen?
01:02:00: Gedicht geschrieben.
01:02:01: Ich hau so heim wie Nora Lutter, wie du das so beschreibst.
01:02:04: Aber gut!
01:02:05: Das ist vielleicht auch bei Emmi ein anderer Hintergrund.
01:02:08: Die hat ja immer quasi als Wurz-Tochter gesehen, wie dann das Kneipenleben abging und das waren manchmal nicht die schönsten Zeiten vom Dorf.
01:02:17: Das war
01:02:17: nicht die Schönheit, genau.
01:02:18: Das ist als Schwerpunkt gewesen.
01:02:21: Und sowieso mit der Mundart hatte sie nichts am Hut.
01:02:25: Also wenn ich da nach Hause mal Bemerkungen gemacht habe und die Kinder waren dabei, also das hat ja nicht gepasst.
01:02:33: Und jetzt so nach und nach akzeptiert sie das weil ich das nicht lassen kann.
01:02:40: Und mancher versucht auch daran teilzunehmen aber es hat sich schon gegessert, aber... Es wird kein Lutzuschuss mehr!
01:02:48: Und ich kann's bestätigen hier vorne in der Lessingsstraße gibt es auch keinen Hund bei dir auf dem Haar Auf dem Grundstück.
01:02:56: Die sind alle aufgegessen.
01:02:59: Ja, also da ... Ich hab ja immer gesagt so das ist mein letztes Muntartbuch.
01:03:05: Also eigentlich ist der Reservat, was ich hier oben drin hatte, ausgeschöpft von Mundart.
01:03:12: Jetzt müssen nur noch neue kommen.
01:03:14: und dann war ich irgendwie, ich weiß nicht, als du angerufen hast, hättest du nicht mehr Lust im Podcast?
01:03:19: Da denk ich mir, ihr müsst dir mal was erzählen!
01:03:21: Und gerade weil du sagst, Luther ist ja bekannt die Prolengarne.
01:03:26: Die Prahlengarve.
01:03:27: Ja auch, ja auch.
01:03:27: Und geprolt hat es nicht gelungen!
01:03:31: Das ist alles beschrieben in Pfefferkörnern.
01:03:34: Wieso bis halb?
01:03:35: Also ich kann das jetzt nicht wiederholen... aber dort habe ich das nachgewiesen.
01:03:38: Die Prolengarne und mit den Hunden, dass sie Hunde essen.
01:03:43: Das stimmt hier so
01:03:44: nicht.
01:03:45: Wir machen hier nur
01:03:46: Bulljung.
01:03:47: Ach, dass die Hunde bei Jungt machen.
01:03:50: Da gibt es also gute Vorbilder, die die Tradition dann auch gepflegt haben.
01:03:54: Also da gab es einen gewissen Jäger-Karrel der nach dem Kriege sehr mit der Lunge hat und er hat darauf geschwört dass ihm Hundebrühe geholfen hat.
01:04:05: Geld
01:04:06: als Hausmittel!
01:04:06: Hundefett!
01:04:07: Geld als Hausmitte!
01:04:08: Pouillon?
01:04:09: Ja ja.
01:04:10: Also jeder, der prugelt ääääääääh, hat diesen gemacht.
01:04:14: aber das geht ganz fein zu.
01:04:17: Tage, acht oder vierzehn Tage in fließendes Wasser sauber.
01:04:21: Damit konnte man das doch in der Lutter machen!
01:04:24: Als noch keine Klärkruben gab die eingeleitet worden?
01:04:27: Genau.
01:04:28: Das war zu der LPG-Zeiten und es war schon nicht mehr möglich.
01:04:32: Der wurde es wirklich
01:04:32: gemacht?!
01:04:33: Ja klar!
01:04:36: Jedenfalls hat mich das veranlasst... ich sage jetzt könntest du da mal irgendwie vielleicht noch ein schnelles Ding erfinden.
01:04:44: Betscher Hans und Dimple Franz Haben wir auf der Lutherbrücke gestanden und haben geschnordert.
01:04:53: Im Übersprich wird zu Hans, du, wie ist das mit dem Miesen-Bied auch?
01:04:58: Also bei uns, die sind so schlimm dieses Jahr...
01:05:01: Die
01:05:02: Mäuse!
01:05:03: Ja also bei uns auch, sie sind rande und band.
01:05:08: Worum freigest du mich dann so?
01:05:11: Ich weiß auch nicht, die machen überall Rimme.
01:05:15: Wie essen das die auch?
01:05:16: Ach na, ich mache jeden Tag fünf Vollen ledig und die Kotzen hat genug zu fressen.
01:05:22: Aber warum fregst du mich dann?
01:05:25: Die Sattaner, die gehen den Wanderbänder hoch... Und jetzt in der Westekammer haben sich eine feierliche Trauung gemacht.
01:05:34: Das ist ja so schlimm!
01:05:36: Und wie dich
01:05:36: nicht?!
01:05:37: Nein, für mich können sie nicht trauen.
01:05:40: Herr Hesser hat ihnen die Westekamer mit Glaswollen abgedichtet.
01:05:44: Na im Gottes Willen.
01:05:46: Jo, was hast du denn nur gemacht?
01:05:47: Jo, ich habe ohne Fleisch Monks gearbeitet, das ist gemocht!
01:05:51: Da geht keine Buß mehr rein und da kann ich jetzt sogar eine Idee
01:05:54: aufgelostet.".
01:05:59: Also wer es nicht verstanden hat, der muss mich anschreiben.
01:06:02: Das würde die Folge sonst so lang machen... dann übersetzte ich das gerne.
01:06:06: Ja ja, also da muss ich jetzt gestehen meine Frau hat immer gesagt, dass ist auch jetzt.
01:06:11: das letzte Buch Dämpft jetzt schon wieder mit diesem Fass.
01:06:17: Also, jetzt müsste ich mal rumgehen und mal mit einem oder anderen sprechen welche Erinnerung er noch an den Mund hat, welche Stories er schnurren.
01:06:26: Noch weiß die nicht bekannt sind da was nochmal aufzuschreiben.
01:06:29: also das möchte ich gerne machen.
01:06:32: Ich habe hier ein Buch von dir hatte ich vor kurzem erworben.
01:06:35: Gefechtsiege LB fifty-fünfzig minus vierzig Das war das Kennzeichen von eurem Wartburg.
01:06:43: Was war das?
01:06:45: Dreierundelber, ganz genau.
01:06:46: Und ich habe das Buch gelesen und habe Rotsblasen geäuferlachen!
01:06:52: Das war wirklich so schön wie du alles beschrieben hast... Ich hab hier eine Episode wo die Karre wieder nicht anspringen wollte und dein Westschwager daneben stand und sagte, dass wird wohl hiddelnisch meh und das kann mir so richtig vorstellen.
01:07:11: Da steht er aus dem Westen daneben, lacht sich ein ab über diese alte Karre.
01:07:18: Und du bist doch ... Hast dich doch bestimmt geschehen wie in Betzeicher?
01:07:22: Ja klar!
01:07:22: Also überhaupt zu den Buch kam ich ja.
01:07:25: Meine Ehler gingen schon langsam auf die Fünfzig zu und die waren zur Besuch gewesen und wir kamen darzusprechen auf unsere Erlebnisse mit unserem Johnny.
01:07:35: Johnny hieß er Ja,
01:07:38: v.a.,
01:07:38: wenn du da was aufschreiben würdest und mir das schenken würdest, dann würde ich mich sehr
01:07:41: freuen.".
01:07:43: Das war ja für mich eine Aufforderung also... Ich habe die sofort Beifall geklatscht oder aber ich habe da angefangen und so habe mein Erinnerungsvermögen eingeschaltet wie ich das alles angefangen habe und habe das von Anfang bis Ende beschrieben, die Erlebnisse.
01:08:00: Und als ich dann, dass man dann insgesamt durchgelesen hatte, so irgendwie ... Was da alles passiert ist, das ist doch nicht normal.
01:08:11: Ja?
01:08:13: Wo man sagt kann man sich eigentlich gar nicht ausdenken...
01:08:15: Das kann ich mir nicht aussen.. Aber es war so!
01:08:17: Da sind die ganzen Umstände drum herum gewesen.
01:08:20: Also ich weiß nicht, er hat einmal im Schirrbarem mit mich festgefahren.
01:08:25: Da war früher ein Weg gewesen, da war immer ein Weg geworden.
01:08:29: Wir hatten vorher im Bettelmannstieg oben uns besonders fein angezogen Also alles Etikett, weiß gekleidet waren wir und hatten unser Fake Giger und ein Weinchen.
01:08:42: Alles Bierchen, alles mit.
01:08:44: Und haben da im Wald Kampier da.
01:08:46: Picknick!
01:08:48: Kofferradio mit.
01:08:51: Als dann die Sonne so langsam wegging, sag ich jetzt, fahren wir unten vor dem Wald?
01:08:56: Emi und meine Ehler wollen durch den Wald laufen.
01:09:00: Und wir haben zusammen, und ich sind wieder unterwegs zurückgefahren.
01:09:04: Von unten fahren wir von Chirrbach rein und dann treffen wir uns dort.
01:09:07: Dann setzen wir uns noch eine Stunde an im Wald.
01:09:12: Ich komme da unten hin, bin rechts ab.
01:09:15: Aber der Stand drauf war jetzt nicht so hoch.
01:09:20: Der Platz war wie Gras zu hoch.
01:09:22: Er war ja nicht.
01:09:24: Diese Ohrschlächer hatte ich gesagt!
01:09:26: Da muss ich jetzt mal so deutlich sagen, da sehen Sie die Wege schon mit einem.
01:09:32: Das war nicht schon urbar.
01:09:35: Das ist ein hundertal langem Weg gewesen und der Weizen wurde immer höher.
01:09:44: Und weil sie dann auch den Bach, der ursprünglich neben dem Weg lang lief, das alles begradigt hat, war natürlich das ganze Gelände also sehr nass.
01:09:56: Und irgendwann ging sie mir.
01:10:01: Auf einmal sagt sie seine, Papa du bist ja ganz schwarz im Gesicht und guck mal unser Auto an das ist hier ganz schwarz.
01:10:11: Da hat also das gedreifliche geblüht und der ganze Blütenstaub hatte uns eingenehmet.
01:10:17: Und oben die Beine sahen wir schon vom Wald.
01:10:20: Ich sag oh das schaffen wir nicht da hoch.
01:10:23: Ja, was sind das für ein Idiot der da durch das Getreilefeld fährt?
01:10:30: Und dann sagt man Ela.
01:10:31: Mutiguck, da mal rät sich hin!
01:10:33: Das ist so Papa und Susanne.
01:10:37: Na ja gut also jetzt kommen die durch wenn die Söhne oben bleiben.
01:10:43: Die werden hier genauso schwarz wie wir.
01:10:47: Die waren schon drin und dann waren sie also schon bunt.
01:10:50: Und ja drehen, Autodrehen... Ja, ich komm halb rum.
01:10:54: Noch mal rum und das wurde immer machiger.
01:10:58: Oh, da dreht er durch!
01:11:00: Die Räder gingen immer tiefer und auf einmal ging nichts mehr weiter.
01:11:04: Dann lag irgendwie so ein großer Queckenstein.
01:11:06: dann... Genau so hab' ich mit der Hinterachse auf den Stein drauf.
01:11:11: Da ging nix mehr.
01:11:12: Nichts, nichts, was denn nun?
01:11:17: Drei Frauen im Auto.
01:11:21: Durchweg begeistert von der Aktion.
01:11:23: Ich kann nicht sagen, was ich gesagt habe.
01:11:26: Es blieb ja ... Ich hatte nur keinen Spaten und schippte nichts mit!
01:11:31: Nur ein Schraubendreher und eine Maulschüssel und so etwas fürs Auto brauchten.
01:11:37: Werkzeugwickel?
01:11:38: Ja.
01:11:39: Also Hose konnte ich Ihnen nicht anziehen aber das Hand ausgezogen und im Unterhänd mich auf den Bauch gelegt und mit dem Traumdreher
01:11:51: Drei
01:11:51: gekratzt.
01:11:53: Ein halbes Stunde oder noch mehr habe ich da drunter gelegen, ich sah aus wie... Und bis einer stimmte, was ist denn hier los?
01:12:03: Da kam der Vorsitzende von der Kapp und stammte der her von irgendeinem Grund an?
01:12:10: das schweiß ich mir.
01:12:12: Röstenfelde oder auch Uder zu gehen.
01:12:16: Also jedenfalls hat sich die Nummer aufgeschrieben bei das Nationalausweis.
01:12:21: Da lutterte ich, geschämt mich wie ein Betzeicher.
01:12:25: Wie ein Betzzeicher!
01:12:28: Irgendwie haben wir es dann geschafft das Auto auf die Straße zu kriegen.
01:12:32: Rhein?
01:12:34: Überall die Grasheimen, die guckten überall raus und schlammten.
01:12:41: Hoffentlich sieht uns keiner.
01:12:42: Dann wollten wir in einer AWG auf der Renne hinter das Haus gefahren.
01:12:47: Wir geguckt keinen da.
01:12:50: Die Frauen waren sofort weg.
01:12:52: Irgendwann haben wir es dann dran gemacht und ein Ding auf der Erde, da hat man abgekratzt vom Auto.
01:13:01: Das war eine Arbeit.
01:13:05: Man spinnt ja nicht, aber das
01:13:08: ist
01:13:08: halt passiert!
01:13:09: Und die und viele andere Geschichten, wir dürfen ruhig mal ein bisschen Werbung machen.
01:13:13: Die gibt es in dem wunderschönen Buch Gefechtssiege LB-Fünffünfzigvierzig.
01:13:19: Und ist zum Schluss noch bei euch im Garten begraben worden das Auto?
01:13:23: Ja ja, jetzt sind sie begrafen worden und ich habe das auseinandergestellt.
01:13:28: So eine Kiste also... Ich hab ja zum Schluss die Beifahrer Tür und die Direktür auf... Also die rechte Front war nicht mehr ins Auto begehbar.
01:13:39: Da war unten die Schwelle, das war alles abgerüstet.
01:13:42: Das Wackelte und trotzdem bin ich immer noch mitgefahren.
01:13:45: Ich habe immer nur Steine gefahren hier für die Mauer da.
01:13:48: Und eine Latte innen verklemmt zwischen den Türen, sodass die Tiere nicht aufgingen.
01:13:55: Dann hatte das halt nicht.
01:13:58: Jedenfalls hab' ich es dann auseinander gemacht.
01:14:00: Da kriegst du nicht mehr viel.
01:14:01: Mach's so schrott.
01:14:03: Ich hatte ja vor, dass die Mauer das Gelände war jetzt ziemlich schlach.
01:14:08: Eine sehr filigrane Natursteilmauer von... Deiner Hände, oder von deinen Händen.
01:14:17: Von deiner Hinde Arbeit erschaffen und das ist also wirklich...
01:14:20: Zum großen Teil alles vom lutzigen Feldern.
01:14:23: Logisch logisch.
01:14:25: Also Hexenplätze, also ich stamm die meisten her.
01:14:28: Jedenfalls hab' ich's da aus Nondringum mit der Chassis und ich habe hier dann unten dann die Sandsteine von Emmys Elternhaus weil Carol dann umgebaut hat.
01:14:38: Die Sandsteinen sag', die brauche ich.
01:14:39: Und das Fundament, da kommt der Chassi in das ganze Mit Dahlzeug, was ich da noch habe.
01:14:44: Was Längchen hier ist.
01:14:45: Kommt von der René-Knabe.
01:14:48: Ja, von Bernd Knabe, da gestorben war jetzt.
01:14:52: Und Adler?
01:14:53: Was machst du denn da?
01:14:55: Man ja sieht es ja...ja, was essen das?
01:14:58: Das ist etwas von meinem Wartburg.
01:15:02: Wenn ich da richtig gieße, vielleicht gibt's einen kleinen Trawand davon!
01:15:10: Bustwendel, Haus.
01:15:11: und dann Papa gesagt.
01:15:12: Papa Sohn, Sohn.
01:15:14: Und dann kam Bernd Knauen und hat gesagt, naja ja.
01:15:18: Der Ehrlichste ist sein Wortbrück und hofft das mit diesem Traumantrieb.
01:15:26: Hanske, du hast es schon erwähnt in der Wende hast du dich quasi auch als Redner auf dem Friedensplatz sowas oder in der friedlichen Revolution eine Größe?
01:15:41: War ja abzusehen anhand deiner Büttenreden, dass du da nicht eins warst mit dem DDR-System.
01:15:47: Und wie kam es, das du dann auch wirklich in vorderster Front wahrzunehmen warst?
01:15:52: Ja also wir hatten in der Gemeinde St.
01:15:55: Gerhardt seit Eintracht und Achtzig einen Gebetskreis, Montagsgebiet.
01:16:02: Sie hatte, Bartow Hundek hatte den ins Leben gerufen und Emmi waren jetzt halt im Fahrgemein... Und war mit Gerhard Bodde verantwortlich für die Gestaltung des Friedensgebet.
01:16:21: So sind wir also jeden Montag dann dort gewesen.
01:16:25: und nebenbei, wie gesagt, wir hatten einen Familienkreis mit über zwanzig Leuten wo wir also auch intensiv über zeitgemäße Dinge geredet haben.
01:16:39: Die Bedenken, die man hatte gegenüber dem Sozialismus sind da also nicht abgeschwächt worden.
01:16:44: Sondern die sind dann klar ausgesprochen worden und besonders auch in dem Schönstadtkreis wo dann Jose Stützer mit drin war der sich auch mit dem Regime sehr intensiv auseinandersetzen musste.
01:16:58: und als ich auseinander sitze gehabt habe ich einen großen Fürsprecher und Gestützer gehabt der mir zur Seite gestanden hat und mir auch noch zugeredet hat.
01:17:09: Und wir haben uns dann vorgenommen, also hier müssen wir es organisieren.
01:17:13: Und dann war Ewiges Gebet gewesen von St.
01:17:16: Gideon, November und jetzt helfen wir mal.
01:17:26: Jetzt komme ich in der Zeit durcheinander.
01:17:27: Ich muss noch mal nachkommen.
01:17:29: In jedem Fall war es Ewiggebet gewesen und dann wurde in der Kirche und hatten wir schon festgelegt am sechzehnten das war der Montag Da treffen wir uns in Frage-Meinen-Raum von St.Gerhardt mit Bekannten, da müssen wir mal sehen, Martin Gassmann, Jose Stützer und ich waren die drei Haupt-Triebkräfte haben dann gesagt so denen-denen-Deen-Kommunikation.
01:17:59: Dann war es so, dann wollten wir natürlich hier kommen sich einen Knall besetzen Josef Stützer, wir gehen ja... Wir haben so viel gemacht wie für die Kirche.
01:18:09: Wir gehen hier in Sankt Gerd ins Fahrgemeinerland und da dürfen wir uns.
01:18:12: Da sind wir sicher!
01:18:13: Ja aber der hat das Kloster nicht mitgemacht.
01:18:15: Okay?
01:18:17: Frau Bernhard hatte den Hosen geschritten voll Angst.
01:18:21: Und das kommt nicht infrage.
01:18:23: Und da hat Joseph Stütze mit ihm an vier Augengespräch geführt.
01:18:29: Und jedenfalls konnten wir dann dem Montag hin.
01:18:32: Und er weiß ich noch Was ich abgespielt hatte, hat er mir hinterher erst erzählt.
01:18:38: Da war es sich noch.
01:18:39: als ich kam ging zur Vorte rein vom Kloster fängte Bernhard an mir vorbei kreidebleisch ohne ein Wort zu sagen und ich hatte mir also vorgestellt dass er dabei ist und sagt ein bisschen was und warum wieso bis halb und wir wollten ja die Kirche dabei haben.
01:18:57: das sollte eine gute Sache werden
01:19:00: Und die kirche bot ja eigentlich einen anderen Orten auch in Schutzraum
01:19:04: Und da saßen wir mit dem Vierundzwanzig Leuten dort und ich hatte die ganze Sache nun im Hals.
01:19:09: Also bin ich natürlich darauf vorbereitet, ein Statement gegeben, warum wie so was halb, was wir machen wollen.
01:19:15: und naja damit hatte ich also die Mütze auf und dann war gleich den nächsten Montag muss schon etwas passieren.
01:19:27: Da war erstmal die Mission gewesen Die auch in Sankt Gerd waren.
01:19:32: Wir haben gesagt, die Baters müssen natürlich jetzt zur Frage der Zeit was sagen.
01:19:38: Also die warten alle drauf und jetzt muss aber etwas kommen!
01:19:42: Und dann machen wir eine Prozession von Sankter Gerd runter zu ergeben.
01:19:50: Und die Altstadt kommt auch dahin.
01:19:52: So wurde der Plan.
01:19:55: Ja, da hat Karna was gesagt, Karna gewagt... Und bei der Schwiegerat ist dann, hab ich hinterher gehört.
01:20:01: Der hat sich also eschofiert, dass sie ja nicht mit denen was gemeingemachen müssen und hier noch irgendwie den Frieden dienen oder DDR aufs Spiel zu setzen.
01:20:13: Also da gab's ganz scharfe Munition dort.
01:20:16: Okay!
01:20:18: Aber eins, das ist wieder vika rörig Klaus Röhrich von Venerode, Schuld dran, dass die führt bitten... etwas angepasst worden.
01:20:28: Und da war eine Führbitte dabei, die in Angelegenheiten des Landes formuliert waren.
01:20:35: Die habe ich auch nicht selber formuliert.
01:20:37: Ich hab's auch vergessen.
01:20:38: Jedenfalls war es so organisiert, dass mit jeder Führ bitte jemand von uns die Kerzen nach vorne trägt und das sollte so sein.
01:20:49: Und ich hatte den letzten Kerzen im Anliegen des Wortes und bin mit Josef Stützer davor gegangen.
01:20:57: standen wir bittentlich erhöher und es wurde geklatscht.
01:21:01: Und das waren natürlich schon Anzeichen, dann haben wir draußen gestanden und haben gewartet dass die Brüste und Messdieter mit rauskommen mit Fahne, dass wir gehen.
01:21:13: Nichts.
01:21:15: Wir haben uns gefetzt in der Sackastei und Josef Stützer stand draussen mit seiner Frau und hat ja eine Weile gewartet, einen Viertelstünder oder was von sich um zehn Minuten das würde vielleicht auch noch reichen.
01:21:34: Ja wenn da keiner kommt dann gehen wir alleine.
01:21:36: Du war hier schon klar, wir gehen zum Runder- oder zum Friedensplatz.
01:21:40: Und der sagte mir, da gehen wir zum Friedenplatz immer allein.
01:21:44: Hat Joseph Stützer gesagt?
01:21:46: Ja und das haben die anderen gehört.
01:21:47: Die hatten alle noch ihre Kerzen da.
01:21:50: Das sind sie losmarschiert im Stellen.
01:21:53: Irgendwann bin ich nach Hause gekommen abends am Elbe Emy nicht da.
01:21:58: Wo ist dann das Schingleich hin?
01:22:00: Ja, und irgendwann kam Emy dann ... So, wo warst du denn jetzt?
01:22:05: Das wirst du nicht glauben!
01:22:07: Ich war zur Demonstration.
01:22:10: Ich sag mal, Moment mal... Zur Demonstation.
01:22:15: hat sie mir das geschildert.
01:22:17: Da sind die Schweinz runtermarschiert Und da hat jemand dann eine Wünschtille Eine brennende Kerze an der Fahrende Stange hochgezogen und dann wurde das Eichsfeldlied gesungen.
01:22:29: Und da stand ja auch, nächster Tag großer Artikel in der Zeitung hatte Jüngl geschrieben und es ging dann jeweils darum jetzt muss was ins Rutschen gekommen, jetzt muss etwas gemacht werden.
01:22:43: Da hatten wir am Donnerstag oder Freitag dann danach eine Besprechung beim Probs-Kogelmann Wie wir das machen?
01:22:55: Also jetzt müssen die Gemeinden was zusammentun.
01:23:00: Und ja, wie macht man es denn nun?
01:23:03: Ja, da muss ich mal gesagt werden, was sie wollen und überhaupt warum wir demonstrieren.
01:23:08: Da müsst ihr irgendwas sagen!
01:23:10: Wir machten das.
01:23:12: Alle Köpfe runtergemacht.
01:23:14: Nur warum sollte ich den Kopf rüberfahren?
01:23:17: Probs guckt mich an, ich gucke ihn an... Herr Arslan!
01:23:21: Die sind angewortet weitermensch.
01:23:24: Sie haben in Uder schon im Karneval was gemacht.
01:23:27: Als sie sind, der richtige Mann.
01:23:28: Sie könnten das machen.
01:23:30: Ja, könnte ich nur... Ich habe Söder gesessen.
01:23:32: Na?
01:23:33: Ich hatte die Hose fast voll nach Hause.
01:23:36: Hat Emmi das mir schon angesehen, gerade Fleisch etc.
01:23:40: So und so.
01:23:41: Du hast natürlich wieder Jahr gesagt.
01:23:44: Du kannst eine Klappe nicht halten.
01:23:46: Mensch!
01:23:47: Lass doch mal die andere mal ran.
01:23:49: Das ist ja genug gemacht.
01:23:51: Naja Und ich hab dann also die erste Rede an dem dreißigsten Oktober.
01:23:57: Ja, war das dann gehalten?
01:23:59: Aber es war noch lange nicht alles!
01:24:02: Es ging ja immer weiter und du hast sicher auch sehr engagiert als es darum ging Bischof Rohde abzuwickeln.
01:24:13: Da habt ihr mit einer spektakulären Aktion...
01:24:16: Nein, da war ich nicht dabei.
01:24:19: Das waren andere Aktionen
01:24:23: Das war etwas später.
01:24:24: Ich war vorher, weil wir wollten ja unbedingt ein Verbot der SED haben oder die hieß dann schon sehr schnell PDS.
01:24:34: Prinzipiell dasselbe?
01:24:37: Und was machen wir denn?
01:24:39: Da war ein Horst Neumann dabei und da war er sehr feurig.
01:24:42: Der hatte ja mit der Stasi im DLK.
01:24:45: Dann ging es sehr ruppig her.
01:24:46: also den haben sie schon mal zugeführt gehabt und solche Dinge verhört.
01:24:52: Es ist mir nie passiert, außer im Betrieb Karl Abteilung oder zum Chef.
01:24:58: da habe ich Verhöre über Verhören.
01:25:00: hinter mir also schon seit Jugend war ich da erzählt von der Papierfabrik Und er sagt Ich bin mich an einem Baum oder irgendwas schalten E-Werk scheinen Strom ab und so weiter und ich hatte in der Zeit man hat mal gar nie gelesen.
01:25:18: Da habe ich gesagt, Horst.
01:25:21: Ich begrüße so eine Sache, dass wir einen Zeichen setzen.
01:25:24: Aber wenn wir was machen, betrifft es nur uns.
01:25:29: Also hier jetzt eine große Allgemeinheit zu belasten in dem wir den Strom abschalten.
01:25:35: Das geht schon
01:25:36: Richtung Terror?
01:25:37: Ja
01:25:37: das mache ich nicht mit.
01:25:39: Ankenntnungen wurden viele Vorschläge gemacht und gab nichts.
01:25:43: Wir waren hungrig schrack.
01:25:45: Und da ich halt gelesen hab bin ich dabei!
01:25:48: Da waren noch Gert Fröbe, Gert-Fröbe und ... Kinderrhythmaler?
01:25:54: Nein.
01:25:56: Wir waren vier Leute und Hans Treiling.
01:25:59: Ach ja!
01:26:01: Und eine große Versammlung in Meisterhof gewesen, wo wir das beschlossen haben und das dargelegt haben.
01:26:10: also hier zwar glaube ich der Elfte Juli, da fangen wir an früh um sieben Uhr Montag, sieben Uhr machten einen unbefassenden Hungerstreik in der ehemaligen SED-Kreisnetzung im Foyer.
01:26:24: Ich dachte immer das hat etwas mitbeschaffordet.
01:26:26: Die haben es auch gestreikt oder hungerstreit gemacht aber...
01:26:29: Und wir hungern nach Gerechtigkeit weil wir wollten haben dass die Partei verbot das mit der Beschlagnahme des finanziellen Ressourcen in der Partei ja an Wiedergutmachung an den Geschädigten des Regimes gezahlt werden sollte.
01:26:46: Das war das, ja?
01:26:50: Und da haben wir kein großes Glück mit gehabt.
01:26:53: Wir sind zwar eine Vermittlung von Redemann der unserer verorderte Bundestagsverorderte Gesandte war fürs Eichsfels.
01:27:05: Der hat also auch geschickt, taktiert und langzieht dass das Ganze nicht irgendwie ausgeartet hat.
01:27:13: Jemals haben wir dann einen Termin gekriegt.
01:27:15: Wir haben nach sieben Tagen den Hungerstreik abgebrochen, also wir haben nichts gegessen und nur Wasser getrunken.
01:27:22: Nur Wasser... Also was anderes hat sich bekommen.
01:27:25: Aber wir haben eine Zeit dort erlebt.
01:27:29: Die war wunderbar!
01:27:33: Der Geist der war so etwas von wach, da träume ich heute noch davon.
01:27:39: Was das für flügelt ja?
01:27:41: Und dann gab es ja auch eine Demonstration.
01:27:43: Auch an einem Montag und den Dienstag haben wir nach sieben Tagen aufgelist, den Hungerstreik unterbrochen.
01:27:51: Wir haben den immer noch unterbrochene.
01:27:53: Und wir sind dann auch nach Bonn eingeladen worden.
01:27:56: Wir wollten mit Kohl selber sprechen aber der war in der Zeit in Südamerika auf Dienstreise und hat damit die Kanzleramtsminister Steffenhagen ein Deat gehabt haben natürlich verschiedene Unterlagen mitgehabt, was wir ihm vorgelegt haben.
01:28:14: Unsere Meinung, Stellungnahmen und so weiter.
01:28:17: Der hat uns angeguckt als kommen wir vom Mond.
01:28:20: Und so hat er uns auch behandelt, als wären wir nicht ganz dicht.
01:28:25: Aber wir waren es dann einig.
01:28:26: Wir waren noch bei der Sicherheit beim Sicherheitsbeauftragten dann noch wo?
01:28:33: das weiß ich heute gar nicht mehr.
01:28:36: Bei verschiedenen Ämtern, wo wir also Diskussionen hatten Und wir waren zum Schluss einig, dass hier... Wir wollten dann eine kleine Anfrage im Bundestag haben.
01:28:45: Da würden wir selber nach Bund kommen und uns da zu outen.
01:28:50: Das ist auch zugesagt worden.
01:28:53: Dann kam ja die großen Ferien und dann war hier was und da was.
01:28:59: Dann hieß es, wir können diese kleinen Anfragen noch nicht machen.
01:29:03: Wir machen eine konferenz, eine vorbereitende Konferenz in Heilinschat im Massekarluhaus, das ist nie was draus geworden.
01:29:12: Also es ist immer richtig verschaukelt worden.
01:29:14: also die haben das nicht geschnallt und ich weiß nicht wieviel mal ich im laufe der folgenden jahr gesagt hatte ja wenn sie da mal ein bisschen geschaltet hätten wir wollten ihn nicht unbedingt recht haben aber um die ganze entwickelung abzufedern und dann hat er das Ganze unrecht weil wir es dann zu Tage kamen.
01:29:32: Hätten Sie das so gemacht?
01:29:35: dass das Schwierigste mit einem Partei verbucht.
01:29:37: Das begreife ich heute erst richtig, aber damals habe ich es nicht begriffen.
01:29:41: Wir sagten, das müsste mal leicht sein hier eine Partei zu verdienen und die KPD war ja auch schon verboten in Deutschland nicht?
01:29:47: Aber dann haben wir erst nach und nach Dinge erfahren wo man sagen soll, das ist ein großes Hindernis sind.
01:29:53: Die waren immer der Meinung, einen Parteienverbot würde die also im Untergrund manövrieren die Partei auftreten und das wird nur noch beflügelt werden.
01:30:06: Und das war also die Grundmeinung.
01:30:10: Würdest du es heute nochmal genauso machen mit dem Hungerstreik?
01:30:13: Glaube ich nicht, glaube ich nicht!
01:30:15: Ich weiß es nicht weil in der Situation gab's keinen anderen Ausblick.
01:30:19: Also was könnte man denn tun außer der Demonstrationen?
01:30:23: dass wir uns vereinigt haben Und sie behalten alle ihre Vorteile, diese haben.
01:30:27: Sie sind ja dadurch groß geworden und es hat ihnen bis heute gut getan oder tut ihnen bis heutigut das Geld war was die hatten.
01:30:35: also nur teilweise ist da etwas aufgedeckt worden in der Schweiz wo sie dann Hunde hitten oder Tierheimen mit bezahlt haben auch nicht die Opfer entschädigt haben.
01:30:45: und das ist was was mich immer ärgert genauso wie dass in Bleicherode dann schief gegangen ist
01:30:52: Bischof Rode mit dem Schacht.
01:30:54: Ja,
01:30:55: also das ist schon schwierig.
01:30:59: Man hatte ja dann auch immer wahrgenommen in der Wendezeit und war es dann auch im heiligen Städter Stadtrat.
01:31:07: so die, die dich kannten, die haben eigentlich gesagt warum ist Hanske hat eigentlich nicht so professionell hauptberuflich in die Politik gegangen?
01:31:16: Also das hätte dir jeder zugetraut weil wie schon gesagt ein guter Büttenredner, der kann sich mit Sicherheit auch in irgendeinem Plenum gut verkaufen.
01:31:24: Da muss man auch eloquenz sein.
01:31:27: War das für dich mal?
01:31:27: stand das mal zur Disposition?
01:31:30: Wenn ich als... Ich wurde im Anfang Dezember neunundachtzig kam jemand hochdatierten von einer CDU zu mir.
01:31:41: Hab mich an einen Sonntag besucht und sagte Heizgert!
01:31:45: Ich muss ja mit reden wir brauchen Dich!
01:31:49: Und er fasste rein Und ein Zettel raus.
01:31:52: leg den Schiff dazu, aber du musst erst unterschreiben.
01:31:55: Aufnahmeantrag in die CDU.
01:31:57: Da habe ich ihn herausgeschmissen.
01:31:59: Ja also schade wir brauchen nicht unbedingt... Ich sag' ich verkaufe mich nicht!
01:32:04: Das sind schon ganz andere... Wir sind auch bei Du gewesen.
01:32:08: Das waren schon ganz anderen Fohle gewesen, die mir alles verschworen haben und mich unbedingt haben wollten.
01:32:15: Ich konnte das nicht.
01:32:15: Also da hatte ich zu oft schon Nein gesagt gegen oder Partei.
01:32:19: Also und jetzt auf so eine Art und Weise, da war auch noch einiges durchgesickert.
01:32:24: Wo ich also die Kameraden der CDU dann nicht mehr so gesehen habe wie sie vorher gesehen haben.
01:32:31: Und dann sagten wir in den Hafen und so schon gar nichts.
01:32:35: So schon gar nicht!
01:32:37: Es gab noch eine Möglichkeit wo ich reingegangen wäre.
01:32:41: Da sind wir CDE und Christian Zentrum.
01:32:50: Ja, Dingelstedt, Christchichtand der Dungelstedte, Leine Felde.
01:32:55: Die Morbis haben wir nie gekriegt, da haben wir nicht Kontakt mitgekriegt.
01:32:58: Weiß auch nicht warum.
01:32:59: Der hat so bald mal geschlagen von Morbes.
01:33:03: Aber die wollten auf die Bühne kriegen, haben es sich gemacht.
01:33:08: Aber ich gebe uns die drei Orte... Wir waren also mit ihr an der Hänge großerer Sandung in Udern.
01:33:14: Was machen wir denn?
01:33:15: Und wie soll's dann weitergehen?
01:33:17: Da hab' ich vorgeschlagen, wir brechen alle in den CDU ein!
01:33:20: Wir sind dann da linke Flügel in der CDU.
01:33:22: Gemeinsam schaffen wir das und da gab es von einem Christianzentrum so vehementen gegen Stimmen, die gesagt haben ne, nee.
01:33:32: also wir wollen Opposition bleiben, wir setzen uns nicht mit denen auf den Bank.
01:33:36: Sonst sitzen die übernehmenden PS an als Opposition ja?
01:33:43: Und wir haben da immer einen kleinen Bruch erlebt hier im Christianzentraum Und dadurch ist das nicht zustande gekommen, dass wir vereint in die CDU gegangen werden.
01:33:53: Dann wäre ich natürlich mitgegangen.
01:33:55: Aber da ich da nicht unterschrieben habe war ich bei der CDU und durch.
01:34:00: Kein Hund mehr von mir ein Stück Brot genommen hat.
01:34:03: Ich habe das nachher auch deutlich gemerkt als ich einen Job verloren hatte in Jeremy Solidor.
01:34:10: Ich hab es ja alle gefragt aber nur einmal gefragt betteln durch dich, da bin ich lieber in der Arbeitslosigkeit gegangen.
01:34:20: Wir haben alles gut geredet und mal sehen, mal sehen... Und dann hinterher hab' ich gehört, das ist dann gesagt oder nicht?
01:34:26: Nee, die hört den auch gar nicht!
01:34:28: Also da kriegt er nur Schwierigkeiten.
01:34:32: Der Altbürgermeister Jünemann hat mit Emmi mal gesprochen und der war sehr traurig darüber dass ich Nichtbürgermaster von Heinstadt geworden bin.
01:34:42: Das hätte er eher zu gern gehabt.
01:34:45: Ich hab mir mit Träger, mir mit denen geredet.
01:34:47: Da war ich schon soweit, dass ich mir einen Antrag besorgt habe und haben ausgeführt, jetzt gehst du in die
01:34:54: CDU.".
01:34:56: Und da bin ich zu allen Prominenten gegangen und mit der Absicht den Schein dort abzugeben.
01:35:03: Und dann kam er in eine solche Diskussion.
01:35:05: Er hatte durch eine Meinung von der CDU gesagt, da kannst du dich nicht mit identifizieren.
01:35:12: Ja, und das bis heute ... Die Karriere gemacht bei der CDU.
01:35:18: Das hat mich also alles gehörnert, das wollte ich nicht.
01:35:22: Bei mir muss auch ein bisschen Geist und Ehrlichkeit dabei sein... Ich habe das nicht benutzt um es was zu wehren.
01:35:30: Also das haben wir von Anfang an vorgenommen.
01:35:32: Du machst das nicht jetzt aus Interesse an irgendwelchen persönlichen Erfolgen?
01:35:38: Und wie sagten da sich dann noch das Verdienst Abzeichnungen geklärt, das Bundesverdienstkreuz.
01:35:45: Also da haben wir einige nicht kratziert.
01:35:50: Ok Heiko Ja Jetzt bin ich ja ganz erstaunt.
01:35:55: Das ist der zweite Interviewpartner Der ein Bundesverdienskreuz hat Der auf diesem Sessel sitzt.
01:36:03: Achja Wolfgang Ruske Ja
01:36:05: Wolfgang
01:36:05: Russke hat es auch.
01:36:06: Hansgert Adler Und Hansgirt Wir könnten dir stundenlang weiter zuhören.
01:36:12: Wir müssen mal eine zusätzliche Folge irgendwann machen.
01:36:15: Also wir haben noch ganz viele Fragen hier auf uns.
01:36:20: Aber
01:36:21: jetzt könnten wir, wir haben einen Begriff den hast du vorhin verwandt als du gesagt hast das Emmi nicht zu Hause war.
01:36:30: Wo ist es denn?
01:36:31: Das Schingeleich!
01:36:33: Das
01:36:33: ist der meist verwendete Begriff der Fähre des Erks für der Platt, bislang hier in dem Podcast.
01:36:40: Und wir haben auch eine Zuschrift bekommen und du könntest uns vielleicht mal erklären in dieser Zuschrift das erzähle ich dann auch gleich wurde es erläutert wie's wo es vielleicht herkommt was?
01:36:50: Wie kann man Schingleich auf ins Hochdeutsch übertragen?
01:36:54: Ja also pur übersetzt heißt es
01:36:58: Schindlerleiche.
01:36:58: Es gab ja früher den sogenannten Schindlanger abgelegt worden, oder der das machte.
01:37:07: Das war Schindler-Hannes und da Schinger!
01:37:10: Da Schinger... Also mit denen hat man nicht gut Kontakte pflegt.
01:37:16: Und wenn da einer war Schwierigkeiten, dann haben wir gesagt, du bist ein Schinger, sondern ein bisschen schingelaich.
01:37:22: Es waren ein bisschen abgemildert dann.
01:37:26: In die Richtung ging auch die Erklärung auch in Richtung Schinder-H Hannes.
01:37:30: Und ja, da vielen Dank für die Zuschrift.
01:37:35: Und hast du vielleicht so zum Schluss noch so Schengelach hat man?
01:37:40: Hast Du noch einen schönen lustigen Eichsfäller Begriff?
01:37:45: also es gibt ja ein Begriff den gibt's glaub nur in Lothar Hemmemischen?
01:37:50: Hämmemischen ja!
01:37:51: Also da war ich sehr erstaunter drüber dass woanders Mutikäppchen gesagt wird zu Marienkäfer Obwohl das nach Lutter kommt, dass man da Hemmelmeischen hat.
01:38:04: Das ist nur Hemmelmäuschen
01:38:09: oder
01:38:09: Marienkäfer.
01:38:10: und hast du einen schönen Lieblingsbegriff?
01:38:14: Ja auch.
01:38:16: Aber ich könnte vielleicht noch mal so ein bisschen in kleinen Fers sagen
01:38:21: gerne
01:38:21: der vielleicht auch so ein bißchen meinen Charakter anspricht war immer hing am oben sitzt und war beim Lachen nie geschwitzt, da hätt´s bestimmt in seinem Kopf.
01:38:34: Und es verwar ein ober Tropf!
01:38:37: Da kommt bestimmt auch nicht den Hemmel.
01:38:40: Dein Lacher muss mit Grat als Engel.
01:38:43: Trimme war im Laden nicht Wertheiter, dann langet so gewiss der
01:38:48: Teiger.".
01:38:54: Die Übersetzung, die schreiben wir in die Folgenbeschreibung.
01:38:58: Also der Diker ist der Teufel!
01:39:02: Wir haben eine Tradition also mehrere...also die erste Tradition bevor es losgeht, bevor wir die Mikros einschalten gibt's ein Liekirchen.
01:39:09: das hast du schon genießen dürfen.
01:39:12: und wir haben eine zweite Tradition dass jeder Gast eine Schaltplatte von uns bekommt.
01:39:20: Und wir haben heute... Wir hoffen, du hast noch eine Schaltplatte in deinem... Du hast ja auch so ne schöne Kaminate.
01:39:26: Vielleicht hast du dann Schaltblattenspiele?
01:39:28: Ja!
01:39:28: Ja!
01:39:28: Und wir habe hier was Schönes weil du bist so vielseitig und so umtriebig.
01:39:34: Deswegen haben wir hier einen Musiker auf einer Schallplatte verebigt der auch so umtriebig war.
01:39:40: Der war entweder im Studio oder er war mit seiner Kapelle Mit seinem Orchester auf Tour.
01:39:47: Das war der James Last und
01:39:51: die Feste.
01:39:53: Und die Platte heißt Wendy Elisabeth, also James Last.
01:40:00: Viel Spaß mit dir!
01:40:01: Dankeschön!
01:40:02: Mit
01:40:02: der Schaltplatte.
01:40:03: Ja,
01:40:04: freu ich mich drüber.
01:40:06: Als Endspot haben wir noch mal so einen kleinen Fragenkatalog an dich.
01:40:10: Volker fängt an... Du hast viele Bücher geschrieben aber du liest wahrscheinlich auch sehr viele.
01:40:16: Was ist denn dein momentanes Buch, was du im Moment liest?
01:40:21: Was ich im Moment lese, ist ein Roman von Brandstädter.
01:40:30: Jesus vom Nazaret.
01:40:33: Ich lese jetzt praktisch einen Roman über das, was ich geschrieben habe und werde also mit Dingen im Wissen angereichert was ich hätte vorher schon lesen sollen eigentlich, dann wäre das vielleicht noch umfangreicher geworden.
01:40:49: Aber da bin ich also sehr dran, dass jetzt im Moment so meine Gedanken melden, der ich mich jetzt befinde... Ah
01:40:55: ja!
01:40:55: Hans-Gerd, was ist dir oder was fällt dir leichter?
01:40:59: Anfangen oder aufhören?
01:41:02: Nee, anfangen.
01:41:03: Okay.
01:41:04: Klare Antwort?
01:41:05: Klare Ansicht?
01:41:05: Haben wir noch nie
01:41:06: gehabt?!
01:41:06: Ja, also aufhühren, nee.
01:41:08: Also wenn ich weiß ... Man sagt, ich enthalte mich vielleicht etwas spät.
01:41:14: Also, ich brauche immer einen weitschen Bissichjahrsage.
01:41:17: Aber wenn ich das ein Jahr gesagt habe... ...also dann würde es mir schwer fallen aufzuhören!
01:41:22: Okay,
01:41:22: dann geht's derisch!
01:41:25: Gabs denn in Luther Schwimmbad?
01:41:27: Nein.
01:41:28: Nein aber in Uder?
01:41:29: Ja Und hast du bestimmt auch öfters mal im Rand gestanden?
01:41:32: Klar Warst du da mehr der Typ Körper oder mehr der Typ Arschbombe?
01:41:37: Nein also ich bin muss erst sagen selten nach Udder gegangen.
01:41:41: Also das kann ich wahrscheinlich an beiden Händen erzählen, wie oft ich da Uder gegangen bin weil... Ich hatte so viel in Lütter zu tun also ich hatte die Zeit gar nicht.
01:41:52: und wenn das haben wir im Fließwasser.
01:41:54: Im Fließwasser?
01:41:54: Genau!
01:41:55: Da könnte sich kein Körper reinmachen.
01:41:56: Ne genau.
01:41:58: Im Ossentümbel ne?
01:41:59: Ossentaubel, genau.
01:42:03: Was ist deine Lieblingsmusik?
01:42:06: Das fühlst du gern.
01:42:07: James Last hier zum Beispiel, aber Operettmusik.
01:42:10: Also Bach-Händel vorhanden.
01:42:13: Händel... Wenn Händl da sitzt und sich dann kann ich träumen.
01:42:18: Wunderbar!
01:42:19: Jetzt brauchen wir noch ganz zum Schluss eine Lebensweisheit von dir?
01:42:25: Ein Lieblingswitz oder ein vielleicht kurzes Gedicht?
01:42:34: Ja, Lebensweis halt Bleib immer ehrlich, auch wenn es manchmal Schwierheit.
01:42:40: Und das ist auch so mein Prinzip gewesen... Ich habe da nicht drum herum geredet, sondern hab mit der Gefahr gespielt.
01:42:50: Also ich bin da schon nicht, hab nicht gekniffen und mutig sein.
01:42:56: Mutig sein!
01:42:59: Man sagt, um vor allen Dingen auch immer so ein bisschen Sonne im Herzen zu haben.
01:43:03: Also jeder der mich sieht ist dann auch ganz ungänglicher Typ nicht?
01:43:09: Also jemals ich erzähle gerne und mache keinen Nieder also das ist mir nicht.
01:43:16: Und wenn wir uns treffen oder irgendjemand dich trifft da geht irgendwie gefühlt die Sonne auf Dann hat man mit immerm Spaß mit dir.
01:43:24: Aber das ist was... Von dem Ländlingel vielleicht.
01:43:27: Ja genau!
01:43:31: Lieber Hansgert, es war uns ein inneres Flügelschwing Herr Adler, können wir hier sagen?
01:43:41: Ich habe mich natürlich sehr auf diesen Termin gefreut und ich hoffe dass unsere Hörer das genauso sehen wurden.
01:43:52: die letzte, ja mittlerweile schon fast zwei Stunden haben wir hier schon aufgezeichnet.
01:43:57: Ja und aber das sind so Termine wo man schlecht sagen kann jetzt die Hand zu schlüpfen.
01:44:05: Also ich muss noch eins dazu sagen Ich war erst am überlegen ob ich es zusage oder nicht.
01:44:12: Und zwar weil ich gehe keinen Werte drauf mich kein zu machen wenn das mir zufällt.
01:44:19: Okay, und so sehe ich das jetzt.
01:44:21: Das ist mir zugefallen, denn ich mag euch ja auch irgendwie ... Kann der schlechten Nein sagen?
01:44:27: Aber wie gesagt es geht bei dem nicht darum, dass ich sage hier guck mal wer ich bin.
01:44:31: Also wenn das habe ich zum Beispiel auch ganz deutlich vielen Leuten gesagt als sich das Bundesverdienstkreuz gekriegt hat, das habe Ich nicht für mich allein Sondern für die Zehntausenden Die auf den Jemen runter auf den Friedensplatz gegangen sind.
01:44:45: Für die habe ich das entgehen genommen Und deswegen kann ich gut damit leben.
01:44:50: Aber ohne dass ich jeden Sonntag mit der großen Kreuzwehr am River rumlaufe, ne?
01:44:55: Das ist sozusagen das Credo.
01:44:57: Ja!
01:44:57: Das das Credoo.
01:44:59: Ja wir kommen zum Finale und wir machen einen kleinen Aufruf.
01:45:06: wer uns so ein bisschen unterstützen will indem er uns liked uns folgt bei Facebook Instagram oder bei YouTube einfach nen Häkchen da lassen.
01:45:18: Wir freuen uns auf die nächste
01:45:28: Folge.
01:45:29: Und weil vor der letzten Mal, da war mir nur dieser Dreizehner eingefallen.
01:45:45: Da habe ich gesagt, oh, du hast dich weit vorbereitet!
01:45:47: Ich habe gesagt ne, nee, da kannst du dich nicht vorbereiten.
01:45:51: Du musst das auf dich zukommen lassen und ich bin froh, dass meine Stimme so einigermaßen wieder klar ist.
01:45:57: Das war ja ... Der konnte warum nicht?
01:45:59: Nicht konnten.
01:46:00: Es war also richtig schlimm.
01:46:02: Dankeschön.
01:46:03: Schönen Dank.
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